Uṣas hat sich aufgetan, die Wege der Menschen (öffnend), die fünf Menschen-Siedlungen weckend; mit schön anzusehenden Stieren [Anm.: Lichtstrahlen?] hat sie den Glanz aufgesucht; die Sonne hat mit ihrem Blick Himmel und Erde aufgedeckt.
vyañjate divo anteṣvaktūn viśo na yuktā uṣaso yatante / saṃ te gāvastama ā vartayanti jyotiryachanti saviteva bāhū
Sie schmücken sich an den Enden des Himmels: die Nächte [?]; wie angeschirrte Stämme streben die Uṣas; sie wälzen die Finsternis zusammen, deine Kühe, sie hüllen Licht (heran) wie Savitar die Arme streckt [?].
Uṣas ist die dem Indra am nächsten, die Gabenreiche, geworden; sie hat Ruhmestaten zum Wohlergehen erzeugt; die göttliche Himmelstochter verteilt Güter dem Wohltäter, sie, die den Aṅgiras am meisten Gleiche.
So viel, Uṣas, schenke uns an Gabe, wie du, Besungene, den Sängern gewährt hast; die dich hervorbrachten mit dem Brüllen des Stiers, (durch die) du die Tore des festen Felsens geöffnet hast.
Jeden Gott zur Gabe antreibend, uns zugewandt, die Wahrheiten (Freigebigkeiten) in Bewegung setzend, leuchtend, verleihe uns (Anteil) zum Gewinn der Gedanken. Ihr aber schützt … [Kehrvers].