Kapitel 53: ṛgvede 7.53 · pra dyāvā yajñaiḥ pṛthivī namobhiḥ sabādha īḷe bṛhatīyajatre
Anruf an Himmel und Erde
Himmel und Erde (Dyāvāpṛthivī), die Eltern der Götter, werden von den Sängern der Vorzeit und der Gegenwart gepriesen; Bitte um Schutz. Vers 3 endet mit dem Kehrvers; PP zu Beginn von Vers 1 ist verstümmelt (Anfang mit „te iti“).
pra dyāvā yajñaiḥ pṛthivī namobhiḥ sabādha īḷe bṛhatīyajatre / te cid dhi pūrve kavayo gṛṇantaḥ puro mahī dadhire devaputre [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: te iti cit hi pūrve kavayaḥ gṛṇantaḥ puraḥ mahī iti dadhire devaputreitideva-putre]
Vorwärts (rufe ich) Himmel und Erde mit Weihehandlungen, mit Verbeugungen, gemeinsam bedrängt, die beiden großen Verehrungswürdigen. / Die früheren Seher haben, preisend, die beiden Großen, göttersöhnigen (?), an die Spitze gestellt. [Anm.: PP-Anfang „te iti“ verderbt, gemeint pra dyāvā (Zeile 1) [?].]
pra pūrvaje pitarā navyasībhirgīrbhiḥ kṛṇudhvaṃ sadane ṛtasya / ā no dyāvāpṛthivī daivyena janena yātaṃ mahi vāṃ varūtham
Vorwärts (mit) neuesten Liedern macht die beiden Ältergeborenen, die Eltern, am Sitz des Ṛta (Wahrheit-Ordnung). / Kommt zu uns, Himmel und Erde, mit göttlichem Volk; groß ist euer Schutz.
Und ihr habt ja viele Schätze zu vergeben, Himmel und Erde, für den freigebigen (Sudās); / gebt uns, was da sein soll: (die Mittel) zur Erhaltung (?). Ihr aber schützt uns stets mit Segenswünschen. [Anm.: askṛdhoyu = „nicht kurz, nicht dürftig“ [?].]