ā vāṃ rājānāvadhvare vavṛtyāṃ havyebhirindrāvaruṇā namobhiḥ / pra vāṃ ghṛtācī bāhvordadhānā pari tmanā viṣurūpā jigāti
Zu euch, ihr Könige, möchte ich bei der Weihehandlung mit Darbringungen, Indra und Varuṇa, mit Verneigungen (mich) hinwenden; vor euch her geht die Schmalzträufelnde, in den Armen gehalten, von selbst, vielgestaltig ringsum [Anm.: wohl der Opferlöffel].
yuvo rāṣṭraṃ bṛhadinvati dyauryau setṛbhirarajjubhiḥ sinīthaḥ / pari no heḷo varuṇasya vṛjyā uruṃ na indraḥ kṛṇavadu lokam
Eure Herrschaft, die große, treibt der Himmel [?], ihr, die ihr mit Bindern, ohne Seile, bindet [Anm.: sinngemäß]; Varuṇas Zorn möge uns umgehen; weiten Raum soll uns Indra schaffen.
kṛtaṃ no yajñaṃ vidatheṣu cāruṃ kṛtaṃ brahmāṇi sūriṣupraśastā / upo rayirdevajūto na etu pra ṇaḥ spārhābhirūtibhistiretam
Macht uns die Weihehandlung in den Versammlungen schön; macht die Sprüche bei den Gönnern gepriesen; her zu uns soll von Göttern angetriebener Reichtum kommen; fördert uns mit begehrenswerten Hilfen.
asme indrāvaruṇā viśvavāraṃ rayiṃ dhattaṃ vasumantaṃ purukṣum / pra ya ādityo anṛtā minātyamitā śūro dayate vasūni
Uns gebt, Indra und Varuṇa, allbegehrten, güterreichen, vielnährenden Reichtum; der Āditya, der Unwahrheiten zerstört, der Held, teilt unermessliche Güter zu.
Dieses mein Lied hat Indra und Varuṇa erreicht; es förderte (uns) für Spross und Nachkommen, sich beeilend; mit guten Schätzen mögen wir zum Götter-Mahl gelangen. Ihr aber schützt uns immer mit Heilsmitteln. [Anm.: In der Quelle abgekürzt.]