Kapitel 26: ṛgvede 7.26 · na soma indramasuto mamāda nābrahmāṇo maghavānaṃ sutāsaḥ
Preis Indras: Soma und Lobspruch gehören zusammen
Das Lied betont, dass Soma Indra nur zusammen mit dem gestalteten Gebetswort (brahman) berauscht, und schließt mit dem Refrain 'Ihr aber schützt uns allezeit mit Wohlergehen'. Schwierig ist 3cd (ni māmṛje).
Nicht hat Soma den Indra berauscht, wenn er ungepresst war, / auch nicht die Pressungen den Gabenreichen, wenn sie ohne Gebetsformung waren. / Für ihn erzeuge ich einen Lobspruch, damit er Gefallen findet, mannhaft und ganz neu, und damit er uns erhört.
Bei jedem Lobspruch hat Soma den Indra berauscht, bei jedem Gesang die Pressungen den Gabenreichen, / wenn sie ihn, gemeinsam bedrängt [?], wie Söhne einen Vater, / gleich an Geschick zur Hilfe herbeirufen.
cakāra tā kṛṇavan nūnamanyā yāni bruvanti vedhasaḥ suteṣu / janīriva patirekaḥ samāno ni māmṛje pura indraḥsu sarvāḥ
Er hat jene Taten getan und wird jetzt andere tun, von denen die Weisen bei den Pressungen sprechen. / Wie ein Gatte der Frauen, der eine, sich stets gleichbleibend, / hat Indra sich gut [?] an allen Burgen abgerieben [?]. [Anm.: 3cd unklar; ni √mṛj etwa 'niederwischen, tilgen', puraḥ vielleicht auch 'vorn'.]
So sagt man von ihm, und so wird er gehört: Indra allein ist der Zuteiler, der Überwinder der Gaben. / Dessen viele Hilfen, einander bedrängend [?], / sollen uns Gutes, Liebes folgen [zuteil werden] [?].
So preist Vasiṣṭha bei der Pressung den Indra zur Hilfe, den Stier der Stämme, [der die] Männer [lenkt] [?]. / Verleihe uns tausendfache Kraftgüter. / Ihr aber schützt uns allezeit mit Wohlergehen!