Rāmāyaṇa · Uttarakāṇḍa
Sarga 3: Vaiśravaṇa-Lokapālatvam
Vaiśravaṇas Weihe zum Weltenhüter und die Gründung Laṅkās
atha putraḥ pulastyasya viśravā munipuṅgavaḥ |
acireṇaiva kālena piteva tapasi sthitaḥ ||
Nun stand der Sohn des Pulastya, Viśravas, der Vortrefflichste der Munis, schon nach kurzer Zeit dem Vater gleich fest in der Askese,
Wort für Wort atha putraḥ pulastyasya nun der Sohn des Pulastya viśravā munipuṅgavaḥ Viśravas, der Vortrefflichste der Munis acireṇaiva kālena schon nach kurzer Zeit piteva tapasi sthitaḥ dem Vater gleich fest in der Askese satyavāñśīlavāndakṣaḥ svādhyāyanirataḥ śuciḥ |
sarvabhogeṣvasaṃsakto nityaṃ dharmaparāyaṇaḥ ||
wahrhaftig, von gutem Charakter, geschickt, der Vedenrezitation ergeben, rein, an keinerlei Genüssen haftend, stets der Rechtschaffenheit hingegeben.
Wort für Wort satyavāñśīlavāndakṣaḥ wahrhaftig, von gutem Charakter, geschickt svādhyāyanirataḥ śuciḥ der Vedenrezitation ergeben, rein sarvabhogeṣvasaṃsakto an keinerlei Genüssen haftend nityaṃ dharmaparāyaṇaḥ stets der Rechtschaffenheit hingegeben jñātvā tasya tu tadvṛttaṃ bharadvājo mahānṛṣiḥ |
dadau viśravase bhāryāṃ svāṃ sutāṃ devavarṇinīm ||
Als der große Ṛṣi Bharadvāja von seinem Wandel erfuhr, gab er dem Viśravas seine eigene Tochter, von göttlichem Aussehen, zur Gattin.
Wort für Wort jñātvā tasya tu tadvṛttaṃ als er von seinem Wandel erfuhr bharadvājo mahānṛṣiḥ der große Ṛṣi Bharadvāja dadau viśravase bhāryāṃ gab er dem Viśravas zur Gattin svāṃ sutāṃ devavarṇinīm seine eigene Tochter, von göttlichem Aussehen pratigṛhya tu dharmeṇa bharadvājasutāṃ tadā |
mudā paramayā yukto viśravā munipuṅgavaḥ ||
Nachdem er die Tochter Bharadvājas rechtmäßig angenommen hatte, war Viśravas, der Vortrefflichste der Munis, von höchster Freude erfüllt.
Wort für Wort pratigṛhya tu dharmeṇa nachdem er rechtmäßig angenommen hatte bharadvājasutāṃ tadā die Tochter Bharadvājas da mudā paramayā yukto von höchster Freude erfüllt viśravā munipuṅgavaḥ Viśravas, der Vortrefflichste der Munis sa tasyāṃ vīryasampanamapatyaṃ paramādbhutam |
janayāmāsa dharmātmā sarvairbrahmaguṇairyutam ||
Er, der Rechtschaffene, zeugte mit ihr einen an Kraft begabten, überaus wunderbaren Sohn, ausgestattet mit allen brahmanischen Tugenden.
Wort für Wort sa tasyāṃ vīryasampanam er zeugte mit ihr, an Kraft begabten apatyaṃ paramādbhutam einen überaus wunderbaren Nachkommen janayāmāsa dharmātmā zeugte er, der Rechtschaffene sarvairbrahmaguṇairyutam ausgestattet mit allen brahmanischen Tugenden tasmiñjāte tu saṃhṛṣṭaḥ sa babhūva pitāmahaḥ |
nāma cāsyākarotprītaḥ sārdhaṃ devarṣibhistadā ||
Als er geboren war, geriet der Großvater (Brahmā) in Entzücken, und er gab ihm zusammen mit den Götterweisen erfreut einen Namen:
Wort für Wort tasmiñjāte tu saṃhṛṣṭaḥ als er geboren war, in Entzücken geraten sa babhūva pitāmahaḥ wurde der Großvater nāma cāsyākarotprītaḥ und gab ihm erfreut einen Namen sārdhaṃ devarṣibhistadā zusammen mit den Götterweisen da yasmādviśravaso.apatyaṃ sādṛśyādviśravā iva |
tasmādvaiśvaraṇo nāma bhaviṣyatyeṣa viśrutaḥ ||
"Weil er der Nachkomme des Viśravas ist, ihm ähnlich wie Viśravas selbst, deshalb wird dieser berühmt werden unter dem Namen Vaiśravaṇa."
Wort für Wort yasmādviśravaso.apatyaṃ weil er der Nachkomme des Viśravas ist sādṛśyādviśravā iva ähnlich, wie Viśravas selbst tasmādvaiśvaraṇo nāma deshalb unter dem Namen Vaiśravaṇa bhaviṣyatyeṣa viśrutaḥ wird dieser berühmt werden sa tu vaiśravaṇastatra tapovanagatastadā |
avardhata mahātejā hutāhutirivānalaḥ ||
Vaiśravaṇa nun, in jenen Bußwald gegangen, wuchs dort heran, überaus glanzvoll, wie ein Feuer, dem Opferspenden dargebracht werden.
Wort für Wort sa tu vaiśravaṇastatra Vaiśravaṇa nun, dort tapovanagatastadā in den Bußwald gegangen da avardhata mahātejā wuchs er heran, überaus glanzvoll hutāhutirivānalaḥ wie ein Feuer, dem Opfer dargebracht werden tasyāśramapadasthasya buddhirjajñe mahātmanaḥ |
cariṣye niyato dharmaṃ dharmo hi paramā gatiḥ ||
In ihm, der in der Einsiedelei weilte, dem Hochherzigen, entstand der Gedanke: "Gezügelt will ich der Rechtschaffenheit nachgehen, denn die Rechtschaffenheit ist das höchste Ziel."
Wort für Wort tasyāśramapadasthasya in ihm, der in der Einsiedelei weilte buddhirjajñe mahātmanaḥ entstand der Gedanke, des Hochherzigen cariṣye niyato dharmaṃ gezügelt will ich der Rechtschaffenheit nachgehen dharmo hi paramā gatiḥ denn Rechtschaffenheit ist das höchste Ziel sa tu varṣasahasrāṇi tapastaptvā mahāvane |
pūrṇe varṣasahasre tu taṃ taṃ vidhimavartata ||
Er übte tausend Jahre lang Askese im großen Wald, und nach Vollendung der tausend Jahre wandte er sich immer neuen Vorschriften zu.
Wort für Wort sa tu varṣasahasrāṇi er, tausend Jahre lang tapastaptvā mahāvane Askese übend im großen Wald pūrṇe varṣasahasre tu nach Vollendung der tausend Jahre taṃ taṃ vidhimavartata wandte er sich immer neuen Vorschriften zu jalāśī mārutāhāro nirāhārastathaiva ca |
evaṃ varṣasahasrāṇi jagmustānyeva varṣavat ||
Nur von Wasser lebend, sich von Luft nährend, und ebenso ganz ohne Nahrung – so vergingen jene tausend Jahre wie ein einziges Jahr.
Wort für Wort jalāśī mārutāhāro nur von Wasser lebend, von Luft sich nährend nirāhārastathaiva ca und ebenso ganz ohne Nahrung evaṃ varṣasahasrāṇi so die tausend Jahre jagmustānyeva varṣavat vergingen jene wie ein Jahr atha prīto mahātejāḥ sendraiḥ suragaṇaiḥ saha |
gatvā tasyāśramapadaṃ brahmedaṃ vākyamabravīt ||
Da kam der überaus glanzvolle Brahmā erfreut, mit den Götterscharen samt Indra, zu seiner Einsiedelei und sprach dieses Wort:
Wort für Wort atha prīto mahātejāḥ da erfreut, der überaus Glanzvolle sendraiḥ suragaṇaiḥ saha mit den Götterscharen samt Indra gatvā tasyāśramapadaṃ zu seiner Einsiedelei gehend brahmedaṃ vākyamabravīt sprach Brahmā dieses Wort parituṣṭo.asmi te vatsa karmaṇānena suvrata |
varaṃ vṛṇīṣva bhadraṃ te varārhastvaṃ hi me mataḥ ||
"Ich bin zufrieden mit dir, mein Kind, durch dieses dein Werk, du Tugendhafter; wähle einen Wunsch, Heil dir, denn ich halte dich für würdig eines Wunsches."
Wort für Wort parituṣṭo.asmi te vatsa ich bin zufrieden mit dir, mein Kind karmaṇānena suvrata durch dieses Werk, du Tugendhafter varaṃ vṛṇīṣva bhadraṃ te wähle einen Wunsch, Heil dir varārhastvaṃ hi me mataḥ denn ich halte dich für würdig eines Wunsches athābravīdvaiśravaṇaḥ pitāmahamupasthitam |
bhagava.Nllokapālatvamiccheyaṃ vittarakṣaṇam ||
Da sprach Vaiśravaṇa zu dem herbeigekommenen Großvater: "O Ehrwürdiger, ich wünsche mir das Amt eines Weltenhüters, den Schutz des Reichtums."
Wort für Wort athābravīdvaiśravaṇaḥ da sprach Vaiśravaṇa pitāmahamupasthitam zu dem herbeigekommenen Großvater bhagava.Nllokapālatvam o Ehrwürdiger, das Amt eines Weltenhüters iccheyaṃ vittarakṣaṇam wünsche ich mir, den Schutz des Reichtums tato.abravīdvaiśravaṇaṃ parituṣṭena cetasā |
brahmā suragaṇaiḥ sārdhaṃ bāḍhamityeva hṛṣṭavat ||
Da sprach Brahmā mit zufriedenem Herzen, zusammen mit den Götterscharen, erfreut zu Vaiśravaṇa: "Es sei so."
Wort für Wort tato.abravīdvaiśravaṇaṃ da sprach er zu Vaiśravaṇa parituṣṭena cetasā mit zufriedenem Herzen brahmā suragaṇaiḥ sārdhaṃ Brahmā, zusammen mit den Götterscharen bāḍhamityeva hṛṣṭavat "es sei so", erfreut ahaṃ hi lokapālānāṃ caturthaṃ sraṣṭumudyataḥ |
yamendravaruṇānāṃ hi padaṃ yattava cepsitam ||
"Ich bin nämlich bereit, dich als vierten der Weltenhüter zu erschaffen, neben Yama, Indra und Varuṇa – jenes Amt, das du dir gewünscht hast,
Wort für Wort ahaṃ hi lokapālānāṃ ich bin der Weltenhüter caturthaṃ sraṣṭumudyataḥ bereit, den vierten zu erschaffen yamendravaruṇānāṃ hi neben Yama, Indra und Varuṇa padaṃ yattava cepsitam jenes Amt, das du dir gewünscht hast tatkṛtaṃ gaccha dharmajña dhaneśatvamavāpnuhi |
yamendravaruṇānāṃ hi caturtho.adya bhaviṣyasi ||
das ist bewilligt – geh, Kenner der Rechtschaffenheit, erlange die Herrschaft über den Reichtum; du wirst heute der vierte neben Yama, Indra und Varuṇa sein.
Wort für Wort tatkṛtaṃ gaccha dharmajña das ist bewilligt, geh, Kenner der Rechtschaffenheit dhaneśatvamavāpnuhi erlange die Herrschaft über den Reichtum yamendravaruṇānāṃ hi neben Yama, Indra und Varuṇa caturtho.adya bhaviṣyasi wirst du heute der vierte sein etacca puṣpakaṃ nāma vimānaṃ sūryasaṃnibham |
pratigṛhṇīṣva yānārthaṃ tridaśaiḥ samatāṃ vraja ||
Und nimm dieses Flugwerk namens Puṣpaka, der Sonne gleich, als Fahrzeug an; gehe hin, den Göttern gleichgestellt."
Wort für Wort etacca puṣpakaṃ nāma und dieses namens Puṣpaka vimānaṃ sūryasaṃnibham das Flugwerk, der Sonne gleich pratigṛhṇīṣva yānārthaṃ nimm es als Fahrzeug an tridaśaiḥ samatāṃ vraja gehe hin, den Göttern gleichgestellt svasti te.astu gamiṣyāmaḥ sarva eva yathāgatam |
kṛtakṛtyā vayaṃ tāta dattvā tava mahāvaram ||
"Heil sei dir – wir alle werden nun gehen, so wie wir gekommen sind, unser Werk vollbracht, mein Kind, nachdem wir dir diese große Gunst gewährt haben."
Wort für Wort svasti te.astu gamiṣyāmaḥ heil sei dir, wir werden gehen sarva eva yathāgatam alle, so wie wir gekommen sind kṛtakṛtyā vayaṃ tāta unser Werk vollbracht, mein Kind dattvā tava mahāvaram nachdem wir dir die große Gunst gewährt haben gateṣu brahmapūrveṣu deveṣvatha nabhastalam |
dhaneśaḥ pitaraṃ prāha vinayātpraṇato vacaḥ ||
Nachdem die Götter mit Brahmā an der Spitze in den Himmelsraum gegangen waren, sprach der Herr des Reichtums, in Demut sich verneigend, zu seinem Vater:
Wort für Wort gateṣu brahmapūrveṣu nachdem die mit Brahmā an der Spitze gegangen waren deveṣvatha nabhastalam die Götter in den Himmelsraum dhaneśaḥ pitaraṃ prāha sprach der Herr des Reichtums zum Vater vinayātpraṇato vacaḥ in Demut sich verneigend, dieses Wort bhagava.Nllabdhavānasmi varaṃ kamalayonitaḥ |
nivāsaṃ na tu me devo vidadhe sa prajāpatiḥ ||
"O Ehrwürdiger, ich habe von dem Lotusgeborenen eine Gunst erhalten; doch eine Wohnstatt hat mir jener Gott, der Herr der Geschöpfe, nicht zugewiesen.
Wort für Wort bhagava.Nllabdhavānasmi o Ehrwürdiger, ich habe erhalten varaṃ kamalayonitaḥ eine Gunst von dem Lotusgeborenen nivāsaṃ na tu me devo eine Wohnstatt aber hat mir der Gott nicht vidadhe sa prajāpatiḥ zugewiesen, jener Herr der Geschöpfe tatpaśya bhagavankaṃ ciddeśaṃ vāsāya naḥ prabho |
na ca pīḍā bhavedyatra prāṇino yasya kasya cit ||
So schau, o Ehrwürdiger, Herr, nach irgendeinem Ort für unsere Wohnstatt, wo keinem irgendeinem Lebewesen Leid widerführe."
Wort für Wort tatpaśya bhagavankaṃ ciddeśaṃ so schau, Ehrwürdiger, nach irgendeinem Ort vāsāya naḥ prabho für unsere Wohnstatt, Herr na ca pīḍā bhavedyatra wo kein Leid widerführe prāṇino yasya kasya cit irgendeinem Lebewesen evamuktastu putreṇa viśravā munipuṅgavaḥ |
vacanaṃ prāha dharmajña śrūyatām iti dharmavit ||
So von seinem Sohn angesprochen, sprach Viśravas, der Vortrefflichste der Munis, kundig der Rechtschaffenheit: "Höre, Kenner der Rechtschaffenheit,
Wort für Wort evamuktastu putreṇa so von seinem Sohn angesprochen viśravā munipuṅgavaḥ Viśravas, der Vortrefflichste der Munis vacanaṃ prāha dharmajña sprach das Wort, Kenner der Rechtschaffenheit śrūyatām iti dharmavit "höre", der Rechtschaffenheitskundige laṅkā nāma purī ramyā nirmitā viśvakarmaṇā |
rākṣasānāṃ nivāsārthaṃ yathendrasyāmarāvatī ||
Es gibt eine liebliche Stadt namens Laṅkā, von Viśvakarman erbaut zur Wohnstatt der Rākṣasas, wie Amarāvatī für Indra.
Wort für Wort laṅkā nāma purī ramyā es gibt eine liebliche Stadt namens Laṅkā nirmitā viśvakarmaṇā erbaut von Viśvakarman rākṣasānāṃ nivāsārthaṃ zur Wohnstatt der Rākṣasas yathendrasyāmarāvatī wie Amarāvatī für Indra ramaṇīyā purī sā hi rukmavaidūryatoraṇā |
rākṣasaiḥ sā parityaktā purā viṣṇubhayārditaiḥ |
śūnyā rakṣogaṇaiḥ sarvai rasātalatalaṃ gataiḥ ||
Diese entzückende Stadt, mit Toren aus Gold und Beryll, wurde einst von den Rākṣasas, von Furcht vor Viṣṇu gequält, verlassen; leer steht sie, nachdem alle Rākṣasa-Scharen in die Unterwelt gegangen sind.
Wort für Wort ramaṇīyā purī sā hi diese entzückende Stadt rukmavaidūryatoraṇā mit Toren aus Gold und Beryll rākṣasaiḥ sā parityaktā von den Rākṣasas wurde sie verlassen purā viṣṇubhayārditaiḥ einst, von Furcht vor Viṣṇu gequält śūnyā rakṣogaṇaiḥ sarvai leer, von allen Rākṣasa-Scharen rasātalatalaṃ gataiḥ die in die Unterwelt gegangen sind sa tvaṃ tatra nivāsāya rocayasva matiṃ svakām |
nirdoṣastatra te vāso na ca bādhāsti kasya cit ||
So richte du deinen Sinn dorthin, um dort zu wohnen; makellos ist dort dein Wohnsitz, und niemandem widerfährt Bedrängnis."
Wort für Wort sa tvaṃ tatra nivāsāya so du, um dort zu wohnen rocayasva matiṃ svakām richte deinen eigenen Sinn nirdoṣastatra te vāso makellos ist dort dein Wohnsitz na ca bādhāsti kasya cit und niemandem widerfährt Bedrängnis etacchrutvā tu dharmātmā dharmiṣṭhaṃ vacanaṃ pituḥ |
niveśayāmāsa tadā laṅkāṃ parvatamūrdhani ||
Als der Rechtschaffene dieses rechtschaffene Wort des Vaters gehört hatte, ließ er sich da in Laṅkā auf dem Gipfel des Berges nieder,
Wort für Wort etacchrutvā tu dharmātmā als der Rechtschaffene dies gehört hatte dharmiṣṭhaṃ vacanaṃ pituḥ das rechtschaffene Wort des Vaters niveśayāmāsa tadā ließ er sich da nieder laṅkāṃ parvatamūrdhani in Laṅkā auf dem Gipfel des Berges nairṛtānāṃ sahasraistu hṛṣṭaiḥ pramuditaiḥ sadā |
acireṇaikakālena sampūrṇā tasya śāsanāt ||
und mit tausenden von Nairṛtas, stets frohgemut und hocherfreut, wurde sie in kurzer Zeit auf sein Geheiß hin bevölkert.
Wort für Wort nairṛtānāṃ sahasraistu mit tausenden von Nairṛtas hṛṣṭaiḥ pramuditaiḥ sadā stets frohgemut und hocherfreut acireṇaikakālena in kurzer Zeit sampūrṇā tasya śāsanāt wurde sie bevölkert auf sein Geheiß atha tatrāvasatprīto dharmātmā nairṛtādhipaḥ |
samudraparidhānāyāṃ laṅkāyāṃ viśravātmajaḥ ||
Da wohnte fortan zufrieden der rechtschaffene Herr der Nairṛtas, der Sohn des Viśravas, in Laṅkā, das vom Meer umgürtet war.
Wort für Wort atha tatrāvasatprīto da wohnte fortan zufrieden dharmātmā nairṛtādhipaḥ der rechtschaffene Herr der Nairṛtas samudraparidhānāyāṃ in dem vom Meer umgürteten laṅkāyāṃ viśravātmajaḥ Laṅkā, der Sohn des Viśravas kāle kāle vinītātmā puṣpakeṇa dhaneśvaraḥ |
abhyagacchatsusaṃhṛṣṭaḥ pitaraṃ mātaraṃ ca saḥ ||
Von Zeit zu Zeit besuchte der demütige Herr des Reichtums, hocherfreut, mit dem Puṣpaka-Wagen seinen Vater und seine Mutter.
Wort für Wort kāle kāle vinītātmā von Zeit zu Zeit, der Demütige puṣpakeṇa dhaneśvaraḥ mit dem Puṣpaka der Herr des Reichtums abhyagacchatsusaṃhṛṣṭaḥ besuchte er, hocherfreut pitaraṃ mātaraṃ ca saḥ seinen Vater und seine Mutter sa devagandharvagaṇairabhiṣṭutas
tathaiva siddhaiḥ saha cāraṇairapi |
gabhastibhiḥ sūrya ivaujasā vṛtaḥ
pituḥ samīpaṃ prayayau śriyā vṛtaḥ ||
Er, gepriesen von Scharen der Götter und Gandharvas, ebenso von Siddhas und Cāraṇas, umgeben von Glanz an Kraft wie die Sonne von ihren Strahlen, zog, von Glück umgeben, in die Nähe seines Vaters.
Wort für Wort sa devagandharvagaṇair abhiṣṭutas er, gepriesen von Scharen der Götter und Gandharvas tathaiva siddhaiḥ saha cāraṇairapi ebenso zusammen mit Siddhas und Cāraṇas gabhastibhiḥ sūrya ivaujasā vṛtaḥ umgeben von Kraft wie die Sonne von ihren Strahlen pituḥ samīpaṃ prayayau śriyā vṛtaḥ zog, von Glück umgeben, in die Nähe des Vaters
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