sa vāyumārgamāsthāya vāyutulyagatirdvijaḥ .
purīṃ māhiṣmatīṃ prāpto manaḥsantāpavikramaḥ ..3..
Er, der Zweifachgeborene, dessen Geschwindigkeit der des Windes glich, gelangte, den Weg des Windes einschlagend, mit von Seelenschmerz getriebenem Schritt zur Stadt Māhiṣmatī.
Wort für Wort
sa vāyumārgam āsthāya
er, den Weg des Windes einschlagend
vāyutulyagatiḥ dvijaḥ
der Zweifachgeborene, dessen Geschwindigkeit der des Windes glich
Dann, als er den herannahenden Weisen erblickte, der wie die aufgehende Sonne war, verehrte Arjuna ihn, den Angekommenen, wie Indra den höchsten Herrn verehrt.
'Heute ist diese meine Stadt Māhiṣmatī der Amarāvatī gleichgemacht worden; heute, o Herr der Herren der Zweifachgeborenen, da ich den kaum zu Schauenden erblicke.'
Wort für Wort
adya iyam amarāvatyā tulyā
heute ist diese der Amarāvatī gleich
māhiṣmatī kṛtā
Māhiṣmatī gemacht worden
adya aham tu dvijendrendra
heute ich aber, o Herr der Herren der Zweifachgeborenen
adya me kuśalaṃ deva adya me kulamuddhṛtam .
yatte devagaṇairvandyau vande.ahaṃ caraṇāvimau ..11..
'Heute ist mir Wohlergehen zuteil geworden, o Gott, heute ist mein Geschlecht erhöht worden, da ich diese deine von Götterscharen verehrten beiden Füße verehre.'
Nachdem er den König nach seinem Wohlergehen in Bezug auf Recht, Opferfeuer und Dienerschaft gefragt hatte, sprach Pulastya zu jenem Arjuna, dem König der Haihayas:
rājendrāmalapadmākṣapūrṇacandranibhānana .
atulaṃ te balaṃ yena daśagrīvastvayā jitaḥ ..14..
'O Herr der Könige, mit makellosen Lotosaugen und einem dem Vollmond gleichenden Antlitz, unvergleichlich ist deine Kraft, durch die der Zehnhalsige von dir besiegt wurde.'
sa taṃ pramuktvā tridaśārimarjunaḥ
prapūjya divyābharaṇasragambaraiḥ .
ahiṃsākaṃ sakhyamupetya sāgnikaṃ
praṇamya sa brahmasutaṃ gṛhaṃ yayau ..18..
Er, Arjuna, nachdem er den Feind der Götter freigelassen, ihn mit himmlischem Schmuck, Kränzen und Gewändern geehrt, mit ihm ein Bündnis der Gewaltlosigkeit vor dem Feuer geschlossen hatte, verneigte sich vor dem Sohn Brahmās und ging in sein Haus.
Wort für Wort
sa taṃ pramuktvā tridaśārim
er, ihn, den Feind der Götter, freigelassen habend
arjunaḥ prapūjya
Arjuna, ihn ehrend
divyābharaṇasragambaraiḥ
mit himmlischem Schmuck, Kränzen, Gewändern
ahiṃsākaṃ sakhyam upetya sāgnikam
ein Bündnis der Gewaltlosigkeit vor dem Feuer schließend
praṇamya sa brahmasutaṃ gṛhaṃ yayau
sich verneigend vor dem Sohn Brahmās, ging er ins Haus
'So gibt es, o Freude der Rāghavas, immer noch Mächtigere als die Mächtigen; keine Geringschätzung eines anderen sollte üben, wer sein eigenes Heil wünscht.'
Wort für Wort
evaṃ balibhyaḥ balinaḥ santi
so gibt es Mächtigere als die Mächtigen
rāghavanandana
o Freude der Rāghavas
na avajñā parataḥ kāryā
keine Geringschätzung eines anderen sollte geübt werden
tataḥ sa rājā piśitāśanānāṃ
sahasrabāhorupalabhya maitrīm .
punarnarāṇāṃ kadanaṃ cakāra
cacāra sarvāṃ pṛthivīṃ ca darpāt ..23..
Danach, nachdem jener König der Fleischfresser die Freundschaft des Tausendarmigen erlangt hatte, brachte er den Menschen wieder Verderben und durchzog voller Hochmut die ganze Erde.
Wort für Wort
tataḥ sa rājā piśitāśanānām
danach jener König der Fleischfresser
sahasrabāhoḥ upalabhya maitrīm
die Freundschaft des Tausendarmigen erlangt habend