Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Uttarakāṇḍa

Sarga 45: Sītā-Gaṅgā-Yātrā Sītās Fahrt zur Gaṅgā

tato rajanyāṃ vyuṣṭāyāṃ lakṣmaṇo dīnacetanaḥ . sumantramabravīdvākyaṃ mukhena pariśuṣyatā ..1..

Als darauf die Nacht vergangen war, sprach Lakṣmaṇa, betrübten Sinnes, mit vertrocknendem Mund zu Sumantra das Wort:

Wort für Wort
tato rajanyāṃ vyuṣṭāyāṃ
als darauf die Nacht vergangen war
lakṣmaṇo dīnacetanaḥ
Lakṣmaṇa, betrübten Sinnes
sumantram abravīt vākyaṃ
sprach zu Sumantra das Wort
mukhena pariśuṣyatā
mit vertrocknendem Mund

sārathe turagāñśīghraṃ yojayasva rathottame . svāstīrṇaṃ rājabhavanātsītāyāścāsanaṃ śubham ..2..

'Wagenlenker, spanne schnell die Rosse an den besten Wagen; ein schön ausgebreiteter, glückverheißender Sitz für Sītā, aus dem Königspalast, sei bereit.'

Wort für Wort
sārathe turagān śīghraṃ
Wagenlenker, die Rosse schnell
yojayasva rathottame
spanne an den besten Wagen
svāstīrṇaṃ rājabhavanāt
gut ausgebreitet, aus dem Königspalast
sītāyāḥ ca āsanaṃ śubham
und für Sītā einen glückverheißenden Sitz

sītā hi rājabhavanādāśramaṃ puṇyakarmaṇām . mayā netā maharṣīṇāṃ śīghramānīyatāṃ rathaḥ ..3..

'Denn Sītā soll vom Königspalast zum Āśrama der großen Seher heiliger Taten von mir geleitet werden; schnell werde der Wagen herbeigebracht.'

Wort für Wort
sītā hi rājabhavanāt
denn Sītā, vom Königspalast
āśramaṃ puṇyakarmaṇām
zum Āśrama derer heiliger Taten
mayā netā maharṣīṇāṃ
von mir geleitet, der großen Seher
śīghram ānīyatāṃ rathaḥ
schnell werde der Wagen herbeigebracht

sumantrastu tathetyuktvā yuktaṃ paramavājibhiḥ . rathaṃ suruciraprakhyaṃ svāstīrṇaṃ sukhaśayyayā ..4..

Sumantra aber, 'So sei es' sprechend, brachte den mit erstklassigen Rossen bespannten Wagen, von sehr schönem Aussehen, gut ausgebreitet mit einem bequemen Lager,

Wort für Wort
sumantraḥ tu tathā iti uktvā
Sumantra aber, 'so sei es' sprechend
yuktaṃ paramavājibhiḥ
angespannt mit erstklassigen Rossen
rathaṃ suruciraprakhyaṃ
den Wagen von sehr schönem Aussehen
svāstīrṇaṃ sukhaśayyayā
gut ausgebreitet mit einem bequemen Lager

ādāyovāca saumitriṃ mitrāṇāṃ harṣavardhanam . ratho.ayaṃ samanuprāpto yatkāryaṃ kriyatāṃ prabho ..5..

herbeigebracht, und sprach zum Saumitri, dem Freudenmehrer seiner Freunde: 'Dieser Wagen ist eingetroffen; was zu tun ist, das geschehe, o Herr.'

Wort für Wort
ādāya uvāca saumitriṃ
herbeigebracht habend, sprach er zum Saumitri
mitrāṇāṃ harṣavardhanam
dem Freudenmehrer der Freunde
ratho.ayaṃ samanuprāptaḥ
dieser Wagen ist eingetroffen
yatkāryaṃ kriyatāṃ prabho
was zu tun ist, das geschehe, o Herr

evamuktaḥ sumantreṇa rājaveśma sa lakṣmaṇaḥ . praviśya sītāmāsādya vyājahāra nararṣabhaḥ ..6..

So von Sumantra angesprochen, betrat jener Lakṣmaṇa, der Stier unter den Männern, den Königspalast, trat vor Sītā hin und sprach:

Wort für Wort
evamuktaḥ sumantreṇa
so angesprochen von Sumantra
rājaveśma sa lakṣmaṇaḥ
den Königspalast jener Lakṣmaṇa
praviśya sītām āsādya
betretend, zu Sītā hintretend
vyājahāra nararṣabhaḥ
sprach der Stier unter den Männern

gaṅgātīre mayā devi munīnāmāśrame śubhe . śīghraṃ gatvopaneyāsi śāsanātpārthivasya naḥ ..7..

'Am Ufer der Gaṅgā, o Herrin, sollst du von mir zum glückverheißenden Āśrama der Weisen geführt werden, schnell dorthin gehend, auf Befehl unseres Königs.'

Wort für Wort
gaṅgātīre mayā devi
am Ufer der Gaṅgā, von mir, o Herrin
munīnām āśrame śubhe
zum glückverheißenden Āśrama der Weisen
śīghraṃ gatvā upaneyāsi
schnell dorthin gehend, sollst du geführt werden
śāsanāt pārthivasya naḥ
auf Befehl unseres Königs

evamuktā tu vaidehī lakṣmaṇena mahātmanā . praharṣamatulaṃ lebhe gamanaṃ cābhyarocayat ..8..

So vom hochgesinnten Lakṣmaṇa angesprochen, empfand die Vaidehī unvergleichliche Freude und begrüßte die Reise.

Wort für Wort
evamuktā tu vaidehī
so angesprochen aber die Vaidehī
lakṣmaṇena mahātmanā
vom hochgesinnten Lakṣmaṇa
praharṣam atulaṃ lebhe
unvergleichliche Freude empfand sie
gamanaṃ ca abhyarocayat
und die Reise begrüßte sie

vāsāṃsi ca mahārhāṇi ratnāni vividhāni ca . gṛhītvā tāni vaidehī gamanāyopacakrame ..9..

Und die Vaidehī, nachdem sie kostbare Gewänder und vielerlei Juwelen genommen hatte, machte sich zur Reise bereit.

Wort für Wort
vāsāṃsi ca mahārhāṇi
und kostbare Gewänder
ratnāni vividhāni ca
und vielerlei Juwelen
gṛhītvā tāni vaidehī
genommen habend diese, die Vaidehī
gamanāya upacakrame
machte sich zur Reise bereit

imāni munipatnīnāṃ dāsyāmyābharaṇānyaham . saumitristu tathetyuktvā rathamāropya maithilīm . prayayau śīghraturago rāmasyājñām anusmaran ..10..

'Diese Schmuckstücke will ich den Gattinnen der Weisen schenken', [so sprach sie]. Der Saumitri aber, 'So sei es' sprechend, hob die Maithilī auf den Wagen und fuhr, mit raschen Rossen, den Befehl Rāmas im Gedächtnis, davon.

Wort für Wort
imāni munipatnīnāṃ
diese, den Gattinnen der Weisen
dāsyāmi ābharaṇāni aham
will ich schenken, die Schmuckstücke, ich
saumitriḥ tu tathā iti uktvā
der Saumitri aber, 'so sei es' sprechend
rathamāropya maithilīm
die Maithilī auf den Wagen hebend
prayayau śīghraturagaḥ
fuhr er, mit raschen Rossen
rāmasyājñām anusmaran
den Befehl Rāmas im Gedächtnis behaltend

abravīcca tadā sītā lakṣmaṇaṃ lakṣmivardhanam . aśubhāni bahūnyadya paśyāmi raghunandana ..11..

Da sprach Sītā zu Lakṣmaṇa, dem Mehrer des Glücks: 'Viele Unglückszeichen sehe ich heute, Freudenspender der Raghus.'

Wort für Wort
abravīt ca tadā sītā
und da sprach Sītā
lakṣmaṇaṃ lakṣmivardhanam
zu Lakṣmaṇa, dem Mehrer des Glücks
aśubhāni bahūni adya
viele Unglückszeichen heute
paśyāmi raghunandana
sehe ich, Freudenspender der Raghus

nayanaṃ me sphuratyadya gātrotkampaśca jāyate . hṛdayaṃ caiva saumitre asvasthamiva lakṣaye ..12..

'Mein Auge zuckt heute, und ein Zittern des Körpers entsteht; und auch mein Herz, o Saumitri, erscheint mir wie unwohl.'

Wort für Wort
nayanaṃ me sphurati adya
mein Auge zuckt heute
gātrotkampaḥ ca jāyate
und ein Zittern des Körpers entsteht
hṛdayaṃ ca eva saumitre
und auch das Herz, o Saumitri
asvastham iva lakṣaye
erscheint mir wie unwohl

autsukyaṃ paramaṃ cāpi adhṛtiśca parā mama . śūnyāmiva ca paśyāmi pṛthivīṃ pṛthulocana ..13..

'Und auch höchste Unruhe und tiefste Unrast ist in mir; und wie leer erscheint mir die Erde, o Großäugiger.'

Wort für Wort
autsukyaṃ paramaṃ ca api
und auch höchste Unruhe
adhṛtiḥ ca parā mama
und tiefste Unrast ist meine
śūnyām iva ca paśyāmi
und wie leer sehe ich
pṛthivīṃ pṛthulocana
die Erde, o Großäugiger

api svasti bhavettasya bhrātuste bhrātṛbhiḥ saha . śvaśrūṇāṃ caiva me vīra sarvāsāmaviśeṣataḥ ..14..

'Möge es doch Wohlergehen geben deinem Bruder samt seinen Brüdern, und auch, o Held, allen meinen Schwiegermüttern ohne Unterschied,'

Wort für Wort
api svasti bhavet tasya
möge doch Wohlergehen sein diesem
bhrātuḥ te bhrātṛbhiḥ saha
deinem Bruder samt seinen Brüdern
śvaśrūṇāṃ ca eva me vīra
und auch meinen Schwiegermüttern, o Held
sarvāsām aviśeṣataḥ
allen ohne Unterschied

pure janapade caiva kuśalaṃ prāṇinām api . ityañjalikṛtā sītā devatā abhyayācata ..15..

'und auch Wohlergehen in der Stadt und im Land, sogar den Lebewesen' — so flehte Sītā, mit gefalteten Händen, die Gottheiten an.

Wort für Wort
pure janapade ca eva
und auch in der Stadt und im Land
kuśalaṃ prāṇinām api
Wohlergehen, sogar den Lebewesen
iti añjalikṛtā sītā
so, mit gefalteten Händen, Sītā
devatā abhyayācata
flehte die Gottheiten an

lakṣmaṇo.arthaṃ tu taṃ śrutvā śirasā vandya maithilīm . śivamityabravīddhṛṣṭo hṛdayena viśuṣyatā ..16..

Lakṣmaṇa aber, nachdem er diese Bedeutung vernommen hatte, verneigte sich mit dem Haupt vor der Maithilī und sprach, äußerlich erfreut, doch mit vertrocknendem Herzen: 'Heil sei dir!'

Wort für Wort
lakṣmaṇaḥ arthaṃ tu taṃ śrutvā
Lakṣmaṇa aber, diese Bedeutung vernommen habend
śirasā vandya maithilīm
mit dem Haupt sich verneigend vor der Maithilī
śivam iti abravīt hṛṣṭaḥ
'Heil sei dir', sprach er, scheinbar erfreut
hṛdayena viśuṣyatā
mit vertrocknendem Herzen

tato vāsamupāgamya gomatītīra āśrame . prabhāte punarutthāya saumitriḥ sūtamabravīt ..17..

Darauf, nachdem sie zur Nachtruhe im Āśrama am Ufer der Gomatī gekommen waren, stand der Saumitri am Morgen wieder auf und sprach zum Wagenlenker:

Wort für Wort
tato vāsam upāgamya
darauf, zur Nachtruhe gekommen
gomatītīra āśrame
im Āśrama am Ufer der Gomatī
prabhāte punaḥ utthāya
am Morgen wieder aufstehend
saumitriḥ sūtam abravīt
sprach der Saumitri zum Wagenlenker

yojayasva rathaṃ śīghramadya bhāgīrathī jalam . śirasā dhārayiṣyāmi tryambakaḥ parvate yathā ..18..

'Spanne den Wagen schnell an; heute will ich das Wasser der Bhāgīrathī auf meinem Haupt tragen, wie Tryambaka auf dem Berge.'

Wort für Wort
yojayasva rathaṃ śīghram
spanne den Wagen schnell an
adya bhāgīrathī jalam
heute das Wasser der Bhāgīrathī
śirasā dhārayiṣyāmi
werde ich auf dem Haupt tragen
tryambakaḥ parvate yathā
wie Tryambaka auf dem Berge

so.aśvānvicārayitvāśu rathe yuktvā manojavān . ārohasveti vaidehīṃ sūtaḥ prāñjalirabravīt ..19..

Nachdem er die windschnellen Rosse rasch besorgt und an den Wagen angespannt hatte, sprach der Wagenlenker mit gefalteten Händen zur Vaidehī: 'Steig ein.'

Wort für Wort
saḥ aśvān vicārayitvā āśu
er, die Rosse rasch besorgt habend
rathe yuktvā manojavān
an den Wagen angespannt, gedankenschnelle
ārohasva iti vaidehīṃ
'steig ein', zur Vaidehī
sūtaḥ prāñjaliḥ abravīt
sprach der Wagenlenker mit gefalteten Händen

sā tu sūtasya vacanādāruroha rathottamam . sītā saumitriṇā sārdhaṃ sumitreṇa ca dhīmatā ..20..

Sie aber, auf das Wort des Wagenlenkers hin, bestieg Sītā den besten Wagen, zusammen mit dem Saumitri und dem weisen Sumitra, dem Wagenlenker.

Wort für Wort
sā tu sūtasya vacanāt
sie aber, auf das Wort des Wagenlenkers
āruroha rathottamam
bestieg den besten Wagen
sītā saumitriṇā sārdhaṃ
Sītā, zusammen mit dem Saumitri
sumitreṇa ca dhīmatā
und mit dem weisen Sumitra

athārdhadivasaṃ gatvā bhāgīrathyā jalāśayam . nirīkṣya lakṣmaṇo dīnaḥ praruroda mahāsvanam ..21..

Als sie dann einen halben Tag gefahren waren und das Wasserbecken der Bhāgīrathī erblickten, weinte Lakṣmaṇa, betrübt, mit lauter Stimme.

Wort für Wort
atha ardhadivasaṃ gatvā
dann, einen halben Tag gefahren
bhāgīrathyā jalāśayam
das Wasserbecken der Bhāgīrathī
nirīkṣya lakṣmaṇo dīnaḥ
erblickend, Lakṣmaṇa, betrübt
praruroda mahāsvanam
weinte mit lauter Stimme

sītā tu paramāyattā dṛṣṭvā lakṣmaṇamāturam . uvāca vākyaṃ dharmajña kimidaṃ rudyate tvayā ..22..

Sītā aber, sehr besorgt, sah den bekümmerten Lakṣmaṇa und sprach das Wort: 'Kenner der Rechtschaffenheit, warum weinst du so?'

Wort für Wort
sītā tu paramāyattā
Sītā aber, sehr besorgt
dṛṣṭvā lakṣmaṇam āturam
sehend den bekümmerten Lakṣmaṇa
uvāca vākyaṃ dharmajña
sprach das Wort: Kenner der Rechtschaffenheit
kim idaṃ rudyate tvayā
warum wird von dir so geweint

jāhvanī tīramāsādya cirābhilaṣitaṃ mama . harṣakāle kimarthaṃ māṃ viṣādayasi lakṣmaṇa ..23..

'Da ich das Ufer der Jāhnavī erreicht habe, das lang von mir Ersehnte, warum betrübst du mich zur Zeit der Freude, o Lakṣmaṇa?'

Wort für Wort
jāhvanī tīram āsādya
das Ufer der Jāhnavī erreicht habend
cirābhilaṣitaṃ mama
das lang von mir Ersehnte
harṣakāle kimarthaṃ
zur Zeit der Freude, warum
māṃ viṣādayasi lakṣmaṇa
betrübst du mich, o Lakṣmaṇa

nityaṃ tvaṃ rāmapādeṣu vartase puruṣarṣabha . kaccidvinā kṛtastena dvirātre śokamāgataḥ ..24..

'Stets weilst du zu Rāmas Füßen, o Stier unter den Männern; ist dich wohl, von ihm getrennt, in zwei Nächten Kummer befallen?'

Wort für Wort
nityaṃ tvaṃ rāmapādeṣu
stets du, zu Rāmas Füßen
vartase puruṣarṣabha
weilst du, Stier unter den Männern
kaccit vinā kṛtaḥ tena
ist es wohl, getrennt von ihm
dvirātre śokam āgataḥ
in zwei Nächten von Kummer befallen

mamāpi dayito rāmo jīvitenāpi lakṣmaṇa . na cāhamevaṃ śocāmi maivaṃ tvaṃ bāliśo bhava ..25..

'Auch mir ist Rāma lieb, sogar mehr als das Leben, o Lakṣmaṇa; und doch trauere ich nicht so — sei du nicht so kindisch!'

Wort für Wort
mama api dayito rāmo
auch mir ist Rāma lieb
jīvitena api lakṣmaṇa
sogar mehr als das Leben, o Lakṣmaṇa
na ca ahaṃ evaṃ śocāmi
und doch trauere ich nicht so
mā evaṃ tvaṃ bāliśo bhava
sei du nicht so kindisch

tārayasva ca māṃ gaṅgāṃ darśayasva ca tāpasān . tato dhanāni vāsāṃsi dāsyāmyābharaṇāni ca ..26..

'Setze mich über die Gaṅgā und zeige mir die Asketen; dann will ich Reichtümer, Gewänder und Schmuckstücke schenken.'

Wort für Wort
tārayasva ca māṃ gaṅgāṃ
setze mich über die Gaṅgā
darśayasva ca tāpasān
und zeige mir die Asketen
tato dhanāni vāsāṃsi
dann Reichtümer, Gewänder
dāsyāmi ābharaṇāni ca
will ich schenken und Schmuckstücke

tataḥ kṛtvā maharṣīṇāṃ yathārhamabhivādanam . tatra caikāṃ niśāmuṣya yāsyāmastāṃ purīṃ punaḥ ..27..

'Dann, nachdem wir den großen Sehern die gebührende Verehrung erwiesen haben und dort eine Nacht verweilt haben, wollen wir wieder in jene Stadt zurückkehren.'

Wort für Wort
tataḥ kṛtvā maharṣīṇāṃ
dann, erwiesen habend den großen Sehern
yathārham abhivādanam
die gebührende Verehrung
tatra ca ekāṃ niśām uṣya
und dort eine Nacht verweilt habend
yāsyāmaḥ tāṃ purīṃ punaḥ
wollen wir in jene Stadt wieder zurückkehren

tasyāstadvacanaṃ śrutvā pramṛjya nayane śubhe . titīrṣurlakṣmaṇo gaṅgāṃ śubhāṃ nāvamupāharat ..28..

Nachdem er ihre Rede vernommen hatte, wischte er sich die schönen Augen; und da Lakṣmaṇa die Gaṅgā überqueren wollte, ließ er ein schönes Boot herbeibringen.

Wort für Wort
tasyāḥ tadvacanaṃ śrutvā
ihre Rede vernommen habend
pramṛjya nayane śubhe
sich wischend die schönen Augen
titīrṣuḥ lakṣmaṇo gaṅgāṃ
da er die Gaṅgā überqueren wollte, Lakṣmaṇa
śubhāṃ nāvam upāharat
ließ er ein schönes Boot herbeibringen

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