Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Uttarakāṇḍa

Sarga 6: Deva-Rākṣasa-Yuddham Der Kampf der Götter gegen die Söhne Sukeśas und Nārāyaṇas Eingreifen

tairvadhyamānā devāśca ṛṣayaśca tapodhanāḥ | bhayārtāḥ śaraṇaṃ jagmurdevadevaṃ maheśvaram ||

Von ihnen bedrängt, suchten die Götter und die askesereichen Ṛṣis, von Furcht gequält, Zuflucht beim Gott der Götter, Maheśvara.

Wort für Wort
tairvadhyamānā devāśca
von ihnen bedrängt, die Götter
ṛṣayaśca tapodhanāḥ
und die askesereichen Ṛṣis
bhayārtāḥ śaraṇaṃ jagmur
von Furcht gequält, suchten sie Zuflucht
devadevaṃ maheśvaram
beim Gott der Götter, Maheśvara

te sametya tu kāmāriṃ tripurāriṃ trilocanam | ūcuḥ prāñjalayo devā bhayagadgadabhāṣiṇaḥ ||

Zusammengekommen bei dem Feind des Liebesgottes, dem Feind von Tripura, dem Dreiäugigen, sprachen die Götter, die Hände zum Gruß gefaltet, mit vor Furcht stockender Stimme:

Wort für Wort
te sametya tu kāmāriṃ
sie, zusammengekommen bei dem Feind des Liebesgottes
tripurāriṃ trilocanam
dem Feind von Tripura, dem Dreiäugigen
ūcuḥ prāñjalayo devā
sprachen die Götter, die Hände gefaltet
bhayagadgadabhāṣiṇaḥ
mit vor Furcht stockender Stimme sprechend

sukeśaputrairbhagavanpitāmahavaroddhataiḥ | prajādhyakṣa prajāḥ sarvā bādhyante ripubādhana ||

"Durch die Söhne Sukeśas, o Ehrwürdiger, aufgeblasen durch die Gunst des Großvaters, werden, o Herr über die Geschöpfe, alle Geschöpfe bedrängt, du Feindebedränger.

Wort für Wort
sukeśaputrairbhagavan
durch die Söhne Sukeśas, Ehrwürdiger
pitāmahavaroddhataiḥ
aufgeblasen durch die Gunst des Großvaters
prajādhyakṣa prajāḥ sarvā
Herr über die Geschöpfe, alle Geschöpfe
bādhyante ripubādhana
werden bedrängt, du Feindebedränger

śaraṇyānyaśaraṇyāni āśramāṇi kṛtāni naḥ | svargācca cyāvitaḥ śakraḥ svarge krīḍanti śakravat ||

Unsere Zufluchtsstätten haben sie zu Nicht-Zufluchtsstätten gemacht, unsere Einsiedeleien; und Śakra wurde aus dem Himmel vertrieben, sie selbst spielen im Himmel wie Śakra.

Wort für Wort
śaraṇyānyaśaraṇyāni
unsere Zufluchtsstätten zu Nicht-Zufluchtsstätten
āśramāṇi kṛtāni naḥ
gemacht, unsere Einsiedeleien
svargācca cyāvitaḥ śakraḥ
und aus dem Himmel wurde Śakra vertrieben
svarge krīḍanti śakravat
sie spielen im Himmel wie Śakra

ahaṃ viṣṇurahaṃ rudro brahmāhaṃ devarāḍ aham | ahaṃ yamo.ahaṃ varuṇaścandro.ahaṃ ravirapyaham ||

'Ich bin Viṣṇu, ich bin Rudra, ich bin Brahmā, ich bin der König der Götter; ich bin Yama, ich bin Varuṇa, ich der Mond, ich auch die Sonne' –

Wort für Wort
ahaṃ viṣṇurahaṃ rudro
ich bin Viṣṇu, ich bin Rudra
brahmāhaṃ devarāḍ aham
ich Brahmā, ich der König der Götter
ahaṃ yamo.ahaṃ varuṇaś
ich Yama, ich Varuṇa
candro.ahaṃ ravirapyaham
ich der Mond, ich auch die Sonne

iti te rākṣasā deva varadānena darpitāḥ | bādhante samaroddharṣā ye ca teṣāṃ puraḥsarāḥ ||

so, o Gott, bedrängen uns, durch die Gunstgewährung stolz geworden, jene Rākṣasas voller Kampfeslust, und ebenso ihre Vorangeher.

Wort für Wort
iti te rākṣasā deva
so jene Rākṣasas, Gott
varadānena darpitāḥ
durch die Gunstgewährung stolz geworden
bādhante samaroddharṣā
bedrängen sie, voller Kampfeslust
ye ca teṣāṃ puraḥsarāḥ
und ebenso ihre Vorangeher

tanno devabhayārtānāmabhayaṃ dātumarhasi | aśivaṃ vapurāsthāya jahi daivatakaṇṭakān ||

Darum sollst du uns, den von Furcht Gequälten, Furchtlosigkeit gewähren; nimm eine unheilbringende Gestalt an und erschlage die Dornen der Götter."

Wort für Wort
tanno devabhayārtānām
darum uns, den von Furcht Gequälten
abhayaṃ dātumarhasi
sollst du Furchtlosigkeit gewähren
aśivaṃ vapurāsthāya
eine unheilbringende Gestalt annehmend
jahi daivatakaṇṭakān
erschlage die Dornen der Götter

ityuktastu suraiḥ sarvaiḥ kapardī nīlalohitaḥ | sukeśaṃ prati sāpekṣa āha devagaṇānprabhuḥ ||

So von allen Göttern angesprochen, sprach der mit dem Haarknoten, der Blaurote, mit Rücksicht auf Sukeśa, der Herr, zu den Götterscharen:

Wort für Wort
ityuktastu suraiḥ sarvaiḥ
so von allen Göttern angesprochen
kapardī nīlalohitaḥ
der mit dem Haarknoten, der Blaurote
sukeśaṃ prati sāpekṣa
mit Rücksicht auf Sukeśa
āha devagaṇānprabhuḥ
sprach der Herr zu den Götterscharen

nāhaṃ tānnihaniṣyāmi avadhyā mama te.asurāḥ | kiṃ tu mantraṃ pradāsyāmi yo vai tānnihaniṣyati ||

"Ich werde sie nicht erschlagen; für mich sind diese Asuras unantastbar. Doch ich will einen Rat geben, wodurch sie erschlagen werden:

Wort für Wort
nāhaṃ tānnihaniṣyāmi
ich werde sie nicht erschlagen
avadhyā mama te.asurāḥ
für mich sind diese Asuras unantastbar
kiṃ tu mantraṃ pradāsyāmi
doch ich will einen Rat geben
yo vai tānnihaniṣyati
wodurch sie erschlagen werden

evameva samudyogaṃ puraskṛtya surarṣabhāḥ | gacchantu śaraṇaṃ viṣṇuṃ haniṣyati sa tānprabhuḥ ||

Geht mit ebendieser Bereitschaft, ihr Stiere der Götter, zu Viṣṇu als Zuflucht; jener Herr wird sie erschlagen."

Wort für Wort
evameva samudyogaṃ
mit ebendieser Bereitschaft
puraskṛtya surarṣabhāḥ
voranstellend, ihr Stiere der Götter
gacchantu śaraṇaṃ viṣṇuṃ
geht zu Viṣṇu als Zuflucht
haniṣyati sa tānprabhuḥ
jener Herr wird sie erschlagen

tataste jayaśabdena pratinandya maheśvaram | viṣṇoḥ samīpamājagmurniśācarabhayārditāḥ ||

Da priesen sie mit Siegesrufen Maheśvara und kamen, von Furcht vor den Nachtwandlern gequält, zu Viṣṇu.

Wort für Wort
tataste jayaśabdena
da mit Siegesrufen
pratinandya maheśvaram
Maheśvara preisend
viṣṇoḥ samīpamājagmur
kamen sie zu Viṣṇu
niśācarabhayārditāḥ
von Furcht vor den Nachtwandlern gequält

śaṅkhacakradharaṃ devaṃ praṇamya bahumānya ca | ūcuḥ sambhrāntavadvākyaṃ sukeśatanayārditāḥ ||

Sich vor dem Gott, der Muschel und Diskus trägt, verneigend und ihn hoch ehrend, sprachen sie, von den Söhnen Sukeśas gequält, bestürzte Worte:

Wort für Wort
śaṅkhacakradharaṃ devaṃ
vor dem Gott, der Muschel und Diskus trägt
praṇamya bahumānya ca
sich verneigend und ihn hoch ehrend
ūcuḥ sambhrāntavadvākyaṃ
sprachen sie bestürzte Worte
sukeśatanayārditāḥ
von den Söhnen Sukeśas gequält

sukeśatanayairdevatribhistretāgnisaṃnibhaiḥ | ākramya varadānena sthānānyapahṛtāni naḥ ||

"Von den drei Söhnen Sukeśas, o Gott, den drei Opferfeuern gleich, wurden, durch die Gunstgewährung übermächtig, unsere Stätten überfallen und geraubt.

Wort für Wort
sukeśatanayairdevatribhis
von den drei Söhnen Sukeśas, Gott
tretāgnisaṃnibhaiḥ
den drei Opferfeuern gleich
ākramya varadānena
überfallend durch die Gunstgewährung
sthānānyapahṛtāni naḥ
wurden unsere Stätten geraubt

laṅkā nāma purī durgā trikūṭaśikhare sthitā | tatra sthitāḥ prabādhante sarvānnaḥ kṣaṇadācarāḥ ||

Von der Stadt Laṅkā, jener Festung auf dem Gipfel des Trikūṭa, aus bedrängen uns dort ansässig alle die Nachtwandler.

Wort für Wort
laṅkā nāma purī durgā
die Stadt namens Laṅkā, jene Festung
trikūṭaśikhare sthitā
auf dem Gipfel des Trikūṭa gelegen
tatra sthitāḥ prabādhante
dort ansässig bedrängen sie
sarvānnaḥ kṣaṇadācarāḥ
uns alle, die Nachtwandler

sa tvamasmatpriyārthaṃ tu jahi tānmadhusūdana | cakrakṛttāsyakamalānnivedaya yamāya vai ||

So erschlage du sie zu unserer Freude, Vernichter des Madhu, und übergib dem Yama ihre vom Diskus abgetrennten Lotusgesichter.

Wort für Wort
sa tvamasmatpriyārthaṃ tu
so du zu unserer Freude
jahi tānmadhusūdana
erschlage sie, Vernichter des Madhu
cakrakṛttāsyakamalān
ihre vom Diskus abgetrennten Lotusgesichter
nivedaya yamāya vai
übergib sie dem Yama

bhayeṣvabhayado.asmākaṃ nānyo.asti bhavatā samaḥ | nuda tvaṃ no bhayaṃ deva nīhāramiva bhāskaraḥ ||

In Gefahren gibt es niemand, der uns Furchtlosigkeit gewährt und dir gleich wäre; vertreibe du unsere Furcht, o Gott, wie die Sonne den Nebel."

Wort für Wort
bhayeṣvabhayado.asmākaṃ
in Gefahren der uns Furchtlosigkeit Gewährende
nānyo.asti bhavatā samaḥ
gibt es keinen anderen, dir gleich
nuda tvaṃ no bhayaṃ deva
vertreibe du unsere Furcht, Gott
nīhāramiva bhāskaraḥ
wie die Sonne den Nebel

ityevaṃ daivatairukto devadevo janārdanaḥ | abhayaṃ bhayado.arīṇāṃ dattvā devānuvāca ha ||

So von den Göttern angesprochen, gab der Gott der Götter, Janārdana, der den Feinden Furcht Einflößende, den Göttern Furchtlosigkeit und sprach:

Wort für Wort
ityevaṃ daivatairukto
so von den Göttern angesprochen
devadevo janārdanaḥ
der Gott der Götter, Janārdana
abhayaṃ bhayado.arīṇāṃ
Furchtlosigkeit, den Feinden Furcht einflößend
dattvā devānuvāca ha
gab er, und sprach zu den Göttern

sukeśaṃ rākṣasaṃ jāne īśāna varadarpitam | tāṃścāsya tanayāñjāne yeṣāṃ jyeṣṭhaḥ sa mālyavān ||

"Ich kenne den Rākṣasa Sukeśa, o Īśāna, durch die Gunst stolz geworden, und ich kenne seine Söhne, deren Ältester jener Mālyavant ist.

Wort für Wort
sukeśaṃ rākṣasaṃ jāne
ich kenne den Rākṣasa Sukeśa
īśāna varadarpitam
o Īśāna, durch die Gunst stolz geworden
tāṃścāsya tanayāñjāne
und ich kenne seine Söhne
yeṣāṃ jyeṣṭhaḥ sa mālyavān
deren Ältester jener Mālyavant ist

tānahaṃ samatikrāntamaryādānrākṣasādhamān | sūdayiṣyāmi saṅgrāme surā bhavata vijvarāḥ ||

Jene niedrigsten der Rākṣasas, die alle Schranken überschritten haben, werde ich in der Schlacht vernichten; ihr Götter, seid frei von Fieber."

Wort für Wort
tānahaṃ samatikrānta-
jene, die überschritten haben
maryādānrākṣasādhamān
die Schranken, niedrigsten der Rākṣasas
sūdayiṣyāmi saṅgrāme
werde ich in der Schlacht vernichten
surā bhavata vijvarāḥ
ihr Götter, seid frei von Fieber

ityuktāste surāḥ sarve viṣṇunā prabhaviṣṇunā | yathā vāsaṃ yayurhṛṣṭāḥ praśamanto janārdanam ||

So von Viṣṇu, dem Mächtigen, angesprochen, gingen alle jene Götter, hocherfreut, Janārdana besänftigend, zu ihren Wohnstätten zurück.

Wort für Wort
ityuktāste surāḥ sarve
so angesprochen, alle jene Götter
viṣṇunā prabhaviṣṇunā
von Viṣṇu, dem Mächtigen
yathā vāsaṃ yayurhṛṣṭāḥ
gingen hocherfreut zu ihren Wohnstätten
praśamanto janārdanam
Janārdana besänftigend

vibudhānāṃ samudyogaṃ mālyavānsa niśācaraḥ | śrutvā tau bhrātarau vīrāvidaṃ vacanamabravīt ||

Als der Nachtwandler Mālyavant von der Bereitschaft der Weisen (Götter) gehört hatte, sprach er zu seinen beiden heldenhaften Brüdern dieses Wort:

Wort für Wort
vibudhānāṃ samudyogaṃ
von der Bereitschaft der Weisen
mālyavānsa niśācaraḥ
jener Nachtwandler Mālyavant
śrutvā tau bhrātarau vīrāv
gehört habend, zu den beiden heldenhaften Brüdern
idaṃ vacanamabravīt
sprach er dieses Wort

amarā ṛṣayaścaiva saṃhatya kila śaṅkaram | asmadvadhaṃ parīpsanta idamūcustrilocanam ||

"Die Unsterblichen und die Ṛṣis, so heißt es, haben sich versammelt und, unseren Tod begehrend, zu dem Dreiäugigen Śaṅkara Folgendes gesprochen:

Wort für Wort
amarā ṛṣayaścaiva
die Unsterblichen und ebenso die Ṛṣis
saṃhatya kila śaṅkaram
versammelt, so heißt es, zu Śaṅkara
asmadvadhaṃ parīpsanta
unseren Tod begehrend
idamūcustrilocanam
sprachen sie dies zu dem Dreiäugigen

sukeśatanayā deva varadānabaloddhatāḥ | bādhante.asmānsamudyuktā ghorarūpāḥ pade pade ||

'Die Söhne Sukeśas, o Gott, durch die Kraft der Gunstgewährung übermütig geworden, bedrängen uns bei jedem Schritt, entschlossen, furchtbar an Gestalt.

Wort für Wort
sukeśatanayā deva
die Söhne Sukeśas, Gott
varadānabaloddhatāḥ
durch die Kraft der Gunstgewährung übermütig
bādhante.asmānsamudyuktā
bedrängen sie uns, entschlossen
ghorarūpāḥ pade pade
furchtbar an Gestalt, bei jedem Schritt

rākṣasairabhibhūtāḥ sma na śaktāḥ sma umāpate | sveṣu veśmasu saṃsthātuṃ bhayātteṣāṃ durātmanām ||

Von den Rākṣasas überwältigt, o Gemahl der Umā, sind wir nicht mehr imstande, aus Furcht vor jenen Bösgesinnten in unseren eigenen Häusern zu verweilen.

Wort für Wort
rākṣasairabhibhūtāḥ sma
von den Rākṣasas überwältigt sind wir
na śaktāḥ sma umāpate
nicht mehr imstande, Gemahl der Umā
sveṣu veśmasu saṃsthātuṃ
in unseren eigenen Häusern zu verweilen
bhayātteṣāṃ durātmanām
aus Furcht vor jenen Bösgesinnten

tadasmākaṃ hitārthe tvaṃ jahi tāṃstāṃstrilocana | rākṣasānhuṅkṛtenaiva daha pradahatāṃ vara ||

So erschlage sie du zu unserem Wohle, du Dreiäugiger; verbrenne die Rākṣasas allein durch dein Brummen, du Bester der Verbrenner.'

Wort für Wort
tadasmākaṃ hitārthe tvaṃ
so du zu unserem Wohle
jahi tāṃstāṃstrilocana
erschlage sie, Dreiäugiger
rākṣasānhuṅkṛtenaiva
die Rākṣasas allein durch dein Brummen
daha pradahatāṃ vara
verbrenne sie, du Bester der Verbrenner

ityevaṃ tridaśairukto niśamyāndhakasūdanaḥ | śiraḥ karaṃ ca dhunvāna idaṃ vacanamabravīt ||

So von den Göttern angesprochen, hörte der Vernichter des Andhaka zu und sprach, Haupt und Hand schüttelnd, dieses Wort:

Wort für Wort
ityevaṃ tridaśairukto
so von den Göttern angesprochen
niśamyāndhakasūdanaḥ
hörte der Vernichter des Andhaka zu
śiraḥ karaṃ ca dhunvāna
Haupt und Hand schüttelnd
idaṃ vacanamabravīt
sprach er dieses Wort

avadhyā mama te devāḥ sukeśatanayā raṇe | mantraṃ tu vaḥ pradāsyāmi yo vai tānnihaniṣyati ||

'Für mich sind, ihr Götter, die Söhne Sukeśas in der Schlacht unantastbar; doch ich will euch einen Rat geben, wodurch sie erschlagen werden:

Wort für Wort
avadhyā mama te devāḥ
für mich, ihr Götter, sind
sukeśatanayā raṇe
die Söhne Sukeśas in der Schlacht unantastbar
mantraṃ tu vaḥ pradāsyāmi
doch ich will euch einen Rat geben
yo vai tānnihaniṣyati
wodurch sie erschlagen werden

yaḥ sa cakragadāpāṇiḥ pītavāsā janārdanaḥ | haniṣyati sa tānyuddhe śaraṇaṃ taṃ prapadyatha ||

jener, der Diskus und Keule in der Hand trägt, in gelbes Gewand gekleidet, Janārdana, der wird sie im Kampf erschlagen; nehmt zu ihm eure Zuflucht.'

Wort für Wort
yaḥ sa cakragadāpāṇiḥ
jener, der Diskus und Keule in der Hand trägt
pītavāsā janārdanaḥ
in gelbes Gewand gekleidet, Janārdana
haniṣyati sa tānyuddhe
der wird sie im Kampf erschlagen
śaraṇaṃ taṃ prapadyatha
nehmt zu ihm eure Zuflucht

harānnāvāpya te kāmaṃ kāmārimabhivādya ca | nārāyaṇālayaṃ prāptāstasmai sarvaṃ nyavedayan ||

Ohne von Hara ihren Wunsch zu erlangen, verehrten sie den Feind des Liebesgottes und begaben sich zur Wohnstatt Nārāyaṇas, wo sie ihm alles berichteten.

Wort für Wort
harānnāvāpya te kāmaṃ
ohne von Hara ihren Wunsch zu erlangen
kāmārimabhivādya ca
und den Feind des Liebesgottes verehrend
nārāyaṇālayaṃ prāptās
zur Wohnstatt Nārāyaṇas gelangt
tasmai sarvaṃ nyavedayan
berichteten sie ihm alles

tato nārāyaṇenoktā devā indrapurogamāḥ | surārīnsūdayiṣyāmi surā bhavata vijvarāḥ ||

Da sprach Nārāyaṇa zu den Göttern mit Indra an der Spitze: 'Ich werde die Feinde der Götter vernichten; ihr Götter, seid frei von Fieber.'

Wort für Wort
tato nārāyaṇenoktā
da von Nārāyaṇa angesprochen
devā indrapurogamāḥ
die Götter mit Indra an der Spitze
surārīnsūdayiṣyāmi
ich werde die Feinde der Götter vernichten
surā bhavata vijvarāḥ
ihr Götter, seid frei von Fieber

devānāṃ bhayabhītānāṃ hariṇā rākṣasarṣabhau | pratijñāto vadho.asmākaṃ taccintayatha yatkṣamam ||

Für die von Furcht erschreckten Götter wurde von Hari der Tod der beiden Stiere der Rākṣasas versprochen – bedenkt, was jetzt angemessen ist."

Wort für Wort
devānāṃ bhayabhītānāṃ
für die von Furcht erschreckten Götter
hariṇā rākṣasarṣabhau
von Hari die beiden Stiere der Rākṣasas
pratijñāto vadho.asmākaṃ
versprochen wurde unser Tod
taccintayatha yatkṣamam
bedenkt, was angemessen ist

hiraṇyakaśipormṛtyuranyeṣāṃ ca suradviṣām | duḥkhaṃ nārāyaṇaṃ jetuṃ yo no hantumabhīpsati ||

Der Tod des Hiraṇyakaśipu und anderer Götterfeinde – es ist schwer, jenen Nārāyaṇa zu besiegen, der uns zu töten begehrt.

Wort für Wort
hiraṇyakaśipormṛtyur
der Tod des Hiraṇyakaśipu
anyeṣāṃ ca suradviṣām
und anderer Götterfeinde
duḥkhaṃ nārāyaṇaṃ jetuṃ
schwer ist es, Nārāyaṇa zu besiegen
yo no hantumabhīpsati
der uns zu töten begehrt

tataḥ sumālī mālī ca śrutvā mālyavato vacaḥ | ūcaturbhrātaraṃ jyeṣṭhaṃ bhagāṃśāviva vāsavam ||

Da sprachen Sumālin und Mālin, nachdem sie Mālyavants Worte gehört hatten, zu ihrem älteren Bruder, wie zwei Anteile Bhagas zu Vāsava:

Wort für Wort
tataḥ sumālī mālī ca
da Sumālin und Mālin
śrutvā mālyavato vacaḥ
Mālyavants Worte gehört habend
ūcaturbhrātaraṃ jyeṣṭhaṃ
sprachen sie zu ihrem älteren Bruder
bhagāṃśāviva vāsavam
wie zwei Anteile Bhagas zu Vāsava

svadhītaṃ dattamiṣṭaṃ ca aiśvaryaṃ paripālitam | āyurnirāyamaṃ prāptaṃ svadharmaḥ sthāpitaśca naḥ ||

"Wir haben rezitiert, gegeben und geopfert, die Herrschaft bewahrt, ein Leben ohne Krankheit erlangt, und unsere eigene Rechtschaffenheit ist gefestigt.

Wort für Wort
svadhītaṃ dattamiṣṭaṃ ca
wir haben rezitiert, gegeben und geopfert
aiśvaryaṃ paripālitam
die Herrschaft bewahrt
āyurnirāyamaṃ prāptaṃ
ein Leben ohne Krankheit erlangt
svadharmaḥ sthāpitaśca naḥ
und unsere eigene Rechtschaffenheit ist gefestigt

devasāgaramakṣobhyaṃ śastraughaiḥ pravigāhya ca | jitā devā raṇe nityaṃ na no mṛtyukṛtaṃ bhayam ||

Wir haben den unerschütterlichen Ozean der Götter mit Waffenfluten durchdrungen, stets die Götter in der Schlacht besiegt; wir haben keine vom Tod verursachte Furcht.

Wort für Wort
devasāgaramakṣobhyaṃ
den unerschütterlichen Ozean der Götter
śastraughaiḥ pravigāhya ca
mit Waffenfluten durchdringend
jitā devā raṇe nityaṃ
stets die Götter in der Schlacht besiegt
na no mṛtyukṛtaṃ bhayam
wir haben keine vom Tod verursachte Furcht

nārāyaṇaśca rudraśca śakraścāpi yamastathā | asmākaṃ pramukhe sthātuṃ sarva eva hi bibhyati ||

Nārāyaṇa, Rudra, Śakra und ebenso Yama – sie alle fürchten sich, uns gegenüberzutreten.

Wort für Wort
nārāyaṇaśca rudraśca
Nārāyaṇa und Rudra
śakraścāpi yamastathā
Śakra und auch Yama
asmākaṃ pramukhe sthātuṃ
uns gegenüberzutreten
sarva eva hi bibhyanti
sie alle fürchten sich

viṣṇordoṣaśca nāstyatra kāraṇaṃ rākṣaseśvara | devānāmeva doṣeṇa viṣṇoḥ pracalitaṃ manaḥ ||

Der Grund liegt nicht in einem Fehler Viṣṇus, o Herr der Rākṣasas; nur durch den Fehler der Götter wurde Viṣṇus Geist bewegt.

Wort für Wort
viṣṇordoṣaśca nāstyatra
ein Fehler Viṣṇus liegt hier nicht vor
kāraṇaṃ rākṣaseśvara
der Grund, Herr der Rākṣasas
devānāmeva doṣeṇa
nur durch den Fehler der Götter
viṣṇoḥ pracalitaṃ manaḥ
wurde Viṣṇus Geist bewegt

tasmādadya samudyuktāḥ sarvasainyasamāvṛtāḥ | devāneva jighāṃsāmo yebhyo doṣaḥ samutthitaḥ ||

Darum wollen wir heute, entschlossen und von unserem ganzen Heer umgeben, gerade jene Götter zu töten trachten, von denen der Fehler ausging."

Wort für Wort
tasmādadya samudyuktāḥ
darum wollen wir heute, entschlossen
sarvasainyasamāvṛtāḥ
von unserem ganzen Heer umgeben
devāneva jighāṃsāmo
gerade die Götter zu töten trachten
yebhyo doṣaḥ samutthitaḥ
von denen der Fehler ausging

iti mālī sumālī ca mālyavānagrajaḥ prabhuḥ | udyogaṃ ghoṣayitvātha rākṣasāḥ sarva eva te ||

So verkündeten Mālin, Sumālin und der Herr Mālyavant, der ältere Bruder, die Kampfbereitschaft, und alle jene Rākṣasas

Wort für Wort
iti mālī sumālī ca
so Mālin und Sumālin
mālyavānagrajaḥ prabhuḥ
und der Herr Mālyavant, der ältere Bruder
udyogaṃ ghoṣayitvātha
die Kampfbereitschaft verkündend
rākṣasāḥ sarva eva te
und alle jene Rākṣasas

syandanairvāraṇendraiśca hayaiśca girisaṃnibhaiḥ | kharairgobhirathoṣṭraiśca śiṃśumārairbhujaṃ gamaiḥ ||

brachen auf, mit Wagen, mit fürstlichen Elefanten, mit bergesgleichen Pferden, mit Eseln, Rindern und Kamelen, mit Krokodilen und Schlangen,

Wort für Wort
syandanairvāraṇendraiśca
mit Wagen und fürstlichen Elefanten
hayaiśca girisaṃnibhaiḥ
und mit bergesgleichen Pferden
kharairgobhirathoṣṭraiśca
mit Eseln, Rindern und Kamelen
śiṃśumārairbhujaṃ gamaiḥ
mit Krokodilen und Schlangen

makaraiḥ kacchapairmīnairvihaṅgairgaruḍopamaiḥ | siṃhairvyāghrairvarāhaiśca sṛmaraiś camarairapi ||

mit Makaras, Schildkröten und Fischen, mit Garuḍa-gleichen Vögeln, mit Löwen, Tigern, Ebern, mit Antilopen und auch Yaks.

Wort für Wort
makaraiḥ kacchapairmīnair
mit Makaras, Schildkröten und Fischen
vihaṅgairgaruḍopamaiḥ
mit Garuḍa-gleichen Vögeln
siṃhairvyāghrairvarāhaiśca
mit Löwen, Tigern und Ebern
sṛmaraiś camarairapi
mit Antilopen und auch Yaks

tyaktvā laṅkāṃ tataḥ sarve rākṣasā balagarvitāḥ | prayātā devalokāya yoddhuṃ daivataśatravaḥ ||

Da verließen alle jene Rākṣasas, stolz auf ihre Kraft, die Feinde der Götter, Laṅkā und zogen aus, um in der Götterwelt zu kämpfen.

Wort für Wort
tyaktvā laṅkāṃ tataḥ sarve
da verließen alle Laṅkā
rākṣasā balagarvitāḥ
die Rākṣasas, stolz auf ihre Kraft
prayātā devalokāya
zogen aus zur Götterwelt
yoddhuṃ daivataśatravaḥ
um zu kämpfen, die Feinde der Götter

laṅkāviparyayaṃ dṛṣṭvā yāni laṅkālayānyatha | bhūtāni bhayadarśīni vimanaskāni sarvaśaḥ ||

Als sie den Umschwung in Laṅkā sahen, wurden alle die Wesen, die dort in den Häusern Laṅkās wohnten, furchterregend anzusehen und ganz mutlos,

Wort für Wort
laṅkāviparyayaṃ dṛṣṭvā
den Umschwung in Laṅkā sehend
yāni laṅkālayānyatha
welche Wesen in den Häusern Laṅkās
bhūtāni bhayadarśīni
wurden furchterregend anzusehen
vimanaskāni sarvaśaḥ
und ganz mutlos

bhaumāstathāntarikṣāśca kālājñaptā bhayāvahāḥ | utpātā rākṣasendrāṇāmabhāvāyotthitā drutam ||

und irdische und himmlische, vom Schicksal befohlene, furchtbringende Vorzeichen erhoben sich rasch zum Untergang der Rākṣasa-Fürsten.

Wort für Wort
bhaumāstathāntarikṣāśca
irdische und ebenso himmlische
kālājñaptā bhayāvahāḥ
vom Schicksal befohlene, furchtbringende
utpātā rākṣasendrāṇām
Vorzeichen für die Rākṣasa-Fürsten
abhāvāyotthitā drutam
erhoben sich rasch zum Untergang

asthīni meghā varṣanti uṣṇaṃ śoṇitameva ca | velāṃ samudro.apyutkrāntaścalante cācalottamāḥ ||

Knochen regneten die Wolken, und ebenso heißes Blut; auch der Ozean überschritt sein Ufer, und die höchsten Berge erzitterten.

Wort für Wort
asthīni meghā varṣanti
Knochen regneten die Wolken
uṣṇaṃ śoṇitameva ca
und ebenso heißes Blut
velāṃ samudro.apyutkrāntaḥ
auch der Ozean überschritt sein Ufer
calante cācalottamāḥ
und die höchsten Berge erzitterten

aṭṭahāsānvimuñcanto ghananādasamasvanān | bhūtāḥ paripatanti sma nṛtyamānāḥ sahasraśaḥ ||

Gellendes Gelächter ausstoßend, dem Donnergrollen der Wolken gleich an Klang, stürzten Wesen zu Tausenden umher, tanzend.

Wort für Wort
aṭṭahāsānvimuñcanto
gellendes Gelächter ausstoßend
ghananādasamasvanān
dem Donnergrollen der Wolken gleich an Klang
bhūtāḥ paripatanti sma
Wesen stürzten umher
nṛtyamānāḥ sahasraśaḥ
tanzend, zu Tausenden

gṛdhracakraṃ mahaccāpi jvalanodgāribhirmukhaiḥ | rākṣasānāmupari vai bhramate kālacakravat ||

Und ein gewaltiger Kreis von Geiern, mit feuerspeienden Mäulern, kreiste über den Rākṣasas wie das Rad der Zeit.

Wort für Wort
gṛdhracakraṃ mahaccāpi
und ein gewaltiger Kreis von Geiern
jvalanodgāribhirmukhaiḥ
mit feuerspeienden Mäulern
rākṣasānāmupari vai
über den Rākṣasas
bhramate kālacakravat
kreiste er wie das Rad der Zeit

tānacintyamahotpātānrākṣasā balagarvitāḥ | yantyeva na nivartante mṛtyupāśāvapāśitāḥ ||

Diese gewaltigen Vorzeichen nicht beachtend, zogen die auf ihre Kraft stolzen Rākṣasas nur weiter, kehrten nicht um, gefesselt von den Fesseln des Todes.

Wort für Wort
tānacintyamahotpātān
diese gewaltigen Vorzeichen nicht beachtend
rākṣasā balagarvitāḥ
die auf ihre Kraft stolzen Rākṣasas
yantyeva na nivartante
zogen sie nur weiter, kehrten nicht um
mṛtyupāśāvapāśitāḥ
gefesselt von den Fesseln des Todes

mālyavāṃśca sumālī ca mālī ca rajanīcarāḥ | āsanpuraḥsarāsteṣāṃ kratūnāmiva pāvakāḥ ||

Mālyavant, Sumālin und Mālin, die Nachtwandler, zogen an ihrer Spitze, wie die Opferfeuer den Opferhandlungen vorangehen.

Wort für Wort
mālyavāṃśca sumālī ca
Mālyavant und Sumālin
mālī ca rajanīcarāḥ
und Mālin, die Nachtwandler
āsanpuraḥsarāsteṣāṃ
zogen an ihrer Spitze
kratūnāmiva pāvakāḥ
wie die Opferfeuer den Opferhandlungen

mālyavantaṃ tu te sarve mālyavantamivācalam | niśācarā āśrayante dhātāramiva dehinaḥ ||

Zu Mālyavant nun nahmen alle jene Nachtwandler Zuflucht, wie zu dem Berg Mālyavant, wie die verkörperten Wesen zum Schöpfer.

Wort für Wort
mālyavantaṃ tu te sarve
zu Mālyavant nun alle jene
mālyavantamivācalam
wie zu dem Berg Mālyavant
niśācarā āśrayante
nahmen die Nachtwandler Zuflucht
dhātāramiva dehinaḥ
wie die verkörperten Wesen zum Schöpfer

tadbalaṃ rākṣasendrāṇāṃ mahābhraghananāditam | jayepsayā devalokaṃ yayau mālī vaśe sthitam ||

Jenes Heer der Rākṣasa-Fürsten, dröhnend wie eine große Gewitterwolke, zog, in seiner Gewalt stehend, unter Mālins Führung in Siegesabsicht zur Götterwelt.

Wort für Wort
tadbalaṃ rākṣasendrāṇāṃ
jenes Heer der Rākṣasa-Fürsten
mahābhraghananāditam
dröhnend wie eine große Gewitterwolke
jayepsayā devalokaṃ
in Siegesabsicht zur Götterwelt
yayau mālī vaśe sthitam
zog es, in seiner Gewalt stehend, unter Mālin

rākṣasānāṃ samudyogaṃ taṃ tu nārāyaṇaḥ prabhuḥ | devadūtādupaśutya dadhre yuddhe tato manaḥ ||

Jene Kampfbereitschaft der Rākṣasas aber vernahm der Herr Nārāyaṇa von einem Götterboten und richtete daraufhin seinen Sinn auf die Schlacht.

Wort für Wort
rākṣasānāṃ samudyogaṃ
die Kampfbereitschaft der Rākṣasas
taṃ tu nārāyaṇaḥ prabhuḥ
aber der Herr Nārāyaṇa
devadūtādupaśutya
von einem Götterboten vernehmend
dadhre yuddhe tato manaḥ
richtete er daraufhin den Sinn auf die Schlacht

sa devasiddharṣimahoragaiś ca gandharvamukhyāpsarasopagītaḥ | samāsasādāmaraśatrusainyaṃ cakrāsisīrapravarādidhārī ||

Er, von Göttern, Siddhas, Ṛṣis und großen Schlangen sowie von vornehmen Gandharvas und Apsaras besungen, näherte sich dem Heer der Götterfeinde, Diskus, Schwert, Pflugschar und andere vortreffliche Waffen tragend.

Wort für Wort
sa devasiddharṣimahoragaiś ca
er, von Göttern, Siddhas, Ṛṣis und großen Schlangen
gandharvamukhyāpsarasopagītaḥ
und von vornehmen Gandharvas und Apsaras besungen
samāsasādāmaraśatrusainyaṃ
näherte sich dem Heer der Götterfeinde
cakrāsisīrapravarādidhārī
Diskus, Schwert, Pflugschar und andere vortreffliche Waffen tragend

suparṇapakṣānilanunnapakṣaṃ bhramatpatākaṃ pravikīrṇaśastram | cacāla tadrākṣasarājasainyaṃ calopalo nīla ivācalendraḥ ||

Von den Flügelwinden Garuḍas hin und her getrieben, mit flatternden Fahnen, weit verstreuten Waffen, geriet jenes Heer der Rākṣasa-Könige in Bewegung, wie ein dunkler, wankender höchster Berg.

Wort für Wort
suparṇapakṣānilanunnapakṣaṃ
von den Flügelwinden Garuḍas hin und her getrieben
bhramatpatākaṃ pravikīrṇaśastram
mit flatternden Fahnen, weit verstreuten Waffen
cacāla tadrākṣasarājasainyaṃ
geriet jenes Heer der Rākṣasa-Könige in Bewegung
calopalo nīla ivācalendraḥ
wie ein dunkler, wankender höchster Berg

tatha śitaiḥ śoṇitamāṃsarūṣitair yugāntavaiśvānaratulyavigrahaiḥ | niśācarāḥ samparivārya mādhavaṃ varāyudhairnirbibhiduḥ sahasraśaḥ ||

Und so umringten die Nachtwandler mit scharfen, mit Blut und Fleisch besudelten Waffen, deren Gestalt dem Weltenbrandfeuer glich, den Mādhava und durchbohrten ihn zu Tausenden mit ihren vortrefflichen Waffen.

Wort für Wort
tatha śitaiḥ śoṇitamāṃsarūṣitair
mit scharfen, mit Blut und Fleisch besudelten Waffen
yugāntavaiśvānaratulyavigrahaiḥ
deren Gestalt dem Weltenbrandfeuer glich
niśācarāḥ samparivārya mādhavaṃ
umringten die Nachtwandler den Mādhava
varāyudhairnirbibhiduḥ sahasraśaḥ
und durchbohrten ihn zu Tausenden mit vortrefflichen Waffen

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