Rāmāyaṇa · Uttarakāṇḍa
Sarga 5: Mālyavat-Sumālī-Mālivaṃśaḥ
Die Söhne Sukeśas, der Bau Laṅkās und die Nachkommen Mālyavants, Sumālins und Mālins
sukeśaṃ dhārmikaṃ dṛṣṭvā varalabdhaṃ ca rākṣasaṃ |
grāmaṇīrnāma gandharvo viśvāvasusamaprabhaḥ ||
Als der Gandharva namens Grāmaṇī, an Glanz dem Viśvāvasu gleich, den rechtschaffenen, mit einer Gunst begabten Rākṣasa Sukeśa erblickte,
Wort für Wort sukeśaṃ dhārmikaṃ dṛṣṭvā als er den rechtschaffenen Sukeśa erblickte varalabdhaṃ ca rākṣasaṃ den mit einer Gunst begabten Rākṣasa grāmaṇīrnāma gandharvo der Gandharva namens Grāmaṇī viśvāvasusamaprabhaḥ an Glanz dem Viśvāvasu gleich tasya devavatī nāma dvitīyā śrīrivātmajā |
tāṃ sukeśāya dharmeṇa dadau dakṣaḥ śriyaṃ yathā ||
gab er ihm seine Tochter namens Devavatī, einer zweiten Śrī gleich, dem Sukeśa rechtmäßig zur Gattin, wie Dakṣa die Śrī gab.
Wort für Wort tasya devavatī nāma seine Tochter namens Devavatī dvitīyā śrīrivātmajā einer zweiten Śrī gleich, sein Kind tāṃ sukeśāya dharmeṇa sie dem Sukeśa rechtmäßig dadau dakṣaḥ śriyaṃ yathā gab er, wie Dakṣa die Śrī gab varadānakṛtaiśvaryaṃ sā taṃ prāpya patiṃ priyam |
āsīddevavatī tuṣṭā dhanaṃ prāpyeva nirdhanaḥ ||
Sie, Devavatī, nachdem sie diesen durch Gunstgewährung mit Herrschaft ausgestatteten, geliebten Gatten erlangt hatte, war zufrieden, wie ein Besitzloser, der Reichtum erlangt hat.
Wort für Wort varadānakṛtaiśvaryaṃ den durch Gunstgewährung mit Herrschaft ausgestatteten sā taṃ prāpya patiṃ priyam sie, nachdem sie diesen geliebten Gatten erlangt hatte āsīddevavatī tuṣṭā war Devavatī zufrieden dhanaṃ prāpyeva nirdhanaḥ wie ein Besitzloser, der Reichtum erlangt hat sa tayā saha saṃyukto rarāja rajanīcaraḥ |
añjanādabhiniṣkrāntaḥ kareṇveva mahāgajaḥ ||
Er, der Nachtwandler, mit ihr vereint, erstrahlte, wie ein großer Elefant, der mit einer Elefantenkuh aus dem Añjana-Berg herausgetreten ist.
Wort für Wort sa tayā saha saṃyukto er, mit ihr vereint rarāja rajanīcaraḥ erstrahlte der Nachtwandler añjanādabhiniṣkrāntaḥ der aus dem Añjana-Berg herausgetreten ist kareṇveva mahāgajaḥ wie ein großer Elefant mit einer Elefantenkuh devavatyāṃ sukeśastu janayāmāsa rāghava |
trīṃstriṇetra samānputrānrākṣasānrākṣasādhipaḥ ||
Sukeśa, der Herr der Rākṣasas, zeugte mit Devavatī, o Rāghava, drei Söhne, dem Dreiäugigen (Śiva) gleich, Rākṣasas.
Wort für Wort devavatyāṃ sukeśastu mit Devavatī aber Sukeśa janayāmāsa rāghava zeugte er, Rāghava trīṃstriṇetra samānputrān drei Söhne, dem Dreiäugigen gleich rākṣasānrākṣasādhipaḥ Rākṣasas, der Herr der Rākṣasas trayo lokā ivāvyagrāḥ sthitāstraya ivāgnayaḥ |
trayo mantrā ivātyugrāstrayo ghorā ivāmayāḥ ||
Wie die drei Welten, unerschütterlich standen sie da, wie die drei Feuer, wie drei überaus mächtige Zaubersprüche, wie drei furchtbare Krankheiten,
Wort für Wort trayo lokā ivāvyagrāḥ wie die drei Welten, unerschütterlich sthitāstraya ivāgnayaḥ standen sie da wie die drei Feuer trayo mantrā ivātyugrāḥ wie drei überaus mächtige Zaubersprüche trayo ghorā ivāmayāḥ wie drei furchtbare Krankheiten trayaḥ sukeśasya sutāstretāgnisamavarcasaḥ |
vivṛddhimagamaṃstatra vyādhayopekṣitā iva ||
so wuchsen die drei Söhne Sukeśas, den drei Opferfeuern gleich an Glanz, dort heran, wie vernachlässigte Krankheiten.
Wort für Wort trayaḥ sukeśasya sutās die drei Söhne Sukeśas tretāgnisamavarcasaḥ den drei Opferfeuern gleich an Glanz vivṛddhimagamaṃstatra wuchsen sie dort heran vyādhayopekṣitā iva wie vernachlässigte Krankheiten varaprāptiṃ pituste tu jñātvaiśvaryaṃ tato mahat |
tapastaptuṃ gatā meruṃ bhrātaraḥ kṛtaniścayāḥ ||
Als sie von der Gunstgewährung ihres Vaters und seiner großen daraus entstandenen Herrschaft erfahren hatten, gingen die Brüder, fest entschlossen, zum Berg Meru, um Askese zu üben.
Wort für Wort varaprāptiṃ pituste tu die Gunstgewährung ihres Vaters jñātvaiśvaryaṃ tato mahat und die daraus entstandene große Herrschaft erfahrend tapastaptuṃ gatā meruṃ gingen sie zum Meru, um Askese zu üben bhrātaraḥ kṛtaniścayāḥ die Brüder, fest entschlossen pragṛhya niyamānghorānrākṣasā nṛpasattama |
viceruste tapo ghoraṃ sarvabhūtabhayāvaham ||
Furchtbare Gelübde auf sich nehmend, o vortrefflichster der Könige, übten diese Rākṣasas eine furchtbare Askese, die allen Wesen Furcht einflößte,
Wort für Wort pragṛhya niyamānghorān furchtbare Gelübde auf sich nehmend rākṣasā nṛpasattama die Rākṣasas, vortrefflichster König viceruste tapo ghoraṃ übten sie eine furchtbare Askese sarvabhūtabhayāvaham die allen Wesen Furcht einflößte satyārjava damopetaistapobhirbhuvi duṣkaraiḥ |
santāpayantastrī.Nllokānsadevāsuramānuṣān ||
durch Askeseübungen, verbunden mit Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Selbstbeherrschung, auf Erden schwer auszuführen, wodurch sie die drei Welten, samt Göttern, Asuras und Menschen, erhitzten.
Wort für Wort satyārjava damopetaiḥ verbunden mit Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Selbstbeherrschung tapobhirbhuvi duṣkaraiḥ durch Askeseübungen, auf Erden schwer auszuführen santāpayantastrī.Nllokān die drei Welten erhitzend sadevāsuramānuṣān samt Göttern, Asuras und Menschen tato vibhuścaturvaktro vimānavaramāsthitaḥ |
sukeśaputrānāmantrya varado.asmItyabhāṣata ||
Da nahte der Allmächtige mit den vier Gesichtern auf seinem vortrefflichen Flugwerk, redete die Söhne Sukeśas an und sprach: "Ich gewähre eine Gunst."
Wort für Wort tato vibhuścaturvaktro da der Allmächtige mit den vier Gesichtern vimānavaramāsthitaḥ auf seinem vortrefflichen Flugwerk stehend sukeśaputrānāmantrya die Söhne Sukeśas anredend varado.asmItyabhāṣata sprach er: ich gewähre eine Gunst brahmāṇaṃ varadaṃ jñātvā sendrairdevagaṇairvṛtam |
ūcuḥ prāñjalayaḥ sarve vepamānā iva drumāḥ ||
Als sie erkannten, dass Brahmā, umgeben von den Götterscharen samt Indra, ihnen eine Gunst gewähren wollte, sprachen alle, die Hände zum Gruß gefaltet, wie zitternde Bäume:
Wort für Wort brahmāṇaṃ varadaṃ jñātvā als sie Brahmā, der eine Gunst gewährte, erkannten sendrairdevagaṇairvṛtam umgeben von den Götterscharen samt Indra ūcuḥ prāñjalayaḥ sarve sprachen alle, die Hände gefaltet vepamānā iva drumāḥ wie zitternde Bäume tapasārādhito devayadi no diśase varam |
ajeyāḥ śatruhantārastathaiva cirajīvinaḥ ||
"Wenn du, o Gott, durch Askese zufriedengestellt, uns eine Gunst gewähren willst, so mögen wir unbesiegbar sein, Feindetöter, und ebenso langlebig."
Wort für Wort tapasārādhito deva o Gott, durch Askese zufriedengestellt yadi no diśase varam wenn du uns eine Gunst gewährst ajeyāḥ śatruhantāras unbesiegbar, Feindetöter tathaiva cirajīvinaḥ und ebenso langlebig evaṃ bhaviṣyatītyuktvā sukeśatanayānprabhuḥ |
prayayau brahmalokāya brahmā brāhmaṇavatsalaḥ ||
"So sei es", sprach der Herr zu den Söhnen Sukeśas, und Brahmā, der die Brahmanen Liebende, zog fort in die Brahmawelt.
Wort für Wort evaṃ bhaviṣyatītyuktvā "so sei es", sprach er sukeśatanayānprabhuḥ der Herr zu den Söhnen Sukeśas prayayau brahmalokāya zog fort in die Brahmawelt brahmā brāhmaṇavatsalaḥ Brahmā, der die Brahmanen Liebende varaṃ labdhvā tataḥ sarve rāma rātriñcarāstadā |
surāsurānprabādhante varadānātsunirbhayāḥ ||
Nachdem sie die Gunst erlangt hatten, o Rāma, bedrängten da alle jene Nachtwandler, durch die Gunstgewährung ganz furchtlos geworden, Götter und Asuras.
Wort für Wort varaṃ labdhvā tataḥ sarve nachdem sie alle die Gunst erlangt hatten rāma rātriñcarāstadā Rāma, die Nachtwandler da surāsurānprabādhante bedrängten sie Götter und Asuras varadānātsunirbhayāḥ durch die Gunstgewährung ganz furchtlos tairvadhyamānāstridaśāḥ sarṣisaṅghāḥ sacāraṇāḥ |
trātāraṃ nādhigacchanti nirayasthā yathā narāḥ ||
Von ihnen bedrängt, fanden die Götter, samt den Scharen der Ṛṣis und den Cāraṇas, keinen Beschützer, wie Menschen, die in der Hölle weilen.
Wort für Wort tairvadhyamānāstridaśāḥ von ihnen bedrängt, die Götter sarṣisaṅghāḥ sacāraṇāḥ samt den Scharen der Ṛṣis und den Cāraṇas trātāraṃ nādhigacchanti fanden sie keinen Beschützer nirayasthā yathā narāḥ wie Menschen, die in der Hölle weilen atha te viśvakarmāṇaṃ śilpināṃ varamavyayam |
ūcuḥ sametya saṃhṛṣṭā rākṣasā raghusattama ||
Da traten jene Rākṣasas, o Vortrefflichster der Raghus, zusammen und sprachen hocherfreut zu Viśvakarman, dem unwandelbaren Vortrefflichsten der Bauwerker:
Wort für Wort atha te viśvakarmāṇaṃ da zu Viśvakarman śilpināṃ varamavyayam dem unwandelbaren Vortrefflichsten der Bauwerker ūcuḥ sametya saṃhṛṣṭā sprachen sie, zusammengetreten, hocherfreut rākṣasā raghusattama die Rākṣasas, Vortrefflichster der Raghus gṛhakartā bhavāneva devānāṃ hṛdayepsitam |
asmākamapi tāvattvaṃ gṛhaṃ kuru mahāmate ||
"Du selbst bist der Hauserbauer, der von den Göttern im Herzen Gewünschte; so errichte auch für uns ein Haus, du Hochsinniger,
Wort für Wort gṛhakartā bhavāneva du selbst bist der Hauserbauer devānāṃ hṛdayepsitam der von den Göttern im Herzen Gewünschte asmākamapi tāvattvaṃ so errichte auch für uns gṛhaṃ kuru mahāmate ein Haus, du Hochsinniger himavantaṃ samāśritya meruṃ mandarameva vā |
maheśvaragṛhaprakhyaṃ gṛhaṃ naḥ kriyatāṃ mahat ||
an den Himavant, den Meru oder den Mandara angelehnt, ein großes Haus, dem Haus des Maheśvara gleich, soll für uns errichtet werden."
Wort für Wort himavantaṃ samāśritya an den Himavant angelehnt meruṃ mandarameva vā an den Meru oder auch den Mandara maheśvaragṛhaprakhyaṃ dem Haus des Maheśvara gleich gṛhaṃ naḥ kriyatāṃ mahat soll für uns ein großes Haus errichtet werden viśvakarmā tatasteṣāṃ rākṣasānāṃ mahābhujaḥ |
nivāsaṃ kathayāmāsa śakrasyevāmarāvatīm ||
Da nannte Viśvakarman, der Großarmige, jenen Rākṣasas eine Wohnstatt, wie Amarāvatī für Indra:
Wort für Wort viśvakarmā tatasteṣāṃ da Viśvakarman jenen rākṣasānāṃ mahābhujaḥ der Rākṣasas, der Großarmige nivāsaṃ kathayāmāsa nannte er eine Wohnstatt śakrasyevāmarāvatīm wie Amarāvatī für Indra dakṣiṇasyodadhestīre trikūṭo nāma parvataḥ |
śikhare tasya śailasya madhyame.ambudasaṃnibhe ||
"Am Ufer des südlichen Ozeans liegt ein Berg namens Trikūṭa; auf dem mittleren Gipfel jenes Berges, der den Wolken gleicht,
Wort für Wort dakṣiṇasyodadhestīre am Ufer des südlichen Ozeans trikūṭo nāma parvataḥ liegt ein Berg namens Trikūṭa śikhare tasya śailasya auf dem Gipfel jenes Berges madhyame.ambudasaṃnibhe dem mittleren, den Wolken gleich triṃśadyojanavistīrṇā svarṇaprākāratoraṇā |
mayā laṅketi nagarī śakrājñaptena nirmitā ||
wurde von mir, auf Śakras Geheiß, die dreißig Yojanas weite Stadt namens Laṅkā erbaut, mit goldenen Mauern und Toren.
Wort für Wort triṃśadyojanavistīrṇā dreißig Yojanas weit svarṇaprākāratoraṇā mit goldenen Mauern und Toren mayā laṅketi nagarī von mir die Stadt namens Laṅkā śakrājñaptena nirmitā auf Śakras Geheiß erbaut laṅkā durgaṃ samāsādya rākṣasairbahubhirvṛtāḥ |
bhaviṣyatha durādharṣāḥ śatrūṇāṃ śatrusūdanāḥ ||
Wenn ihr die Festung Laṅkā erreicht habt, umgeben von vielen Rākṣasas, werdet ihr für eure Feinde unangreifbar sein, Feindevertilger."
Wort für Wort laṅkā durgaṃ samāsādya die Festung Laṅkā erreicht habend rākṣasairbahubhirvṛtāḥ umgeben von vielen Rākṣasas bhaviṣyatha durādharṣāḥ werdet ihr unangreifbar sein śatrūṇāṃ śatrusūdanāḥ für die Feinde, Feindevertilger viśvakarmavacaḥ śrutvā tataste rāma rākṣasāḥ |
sahasrānucarā gatvā laṅkāṃ tāmavasanpurīm ||
Als sie Viśvakarmans Wort gehört hatten, gingen jene Rākṣasas, o Rāma, mit tausend Gefolgsleuten und bewohnten jene Stadt Laṅkā.
Wort für Wort viśvakarmavacaḥ śrutvā als sie Viśvakarmans Wort gehört hatten tataste rāma rākṣasāḥ da jene Rākṣasas, Rāma sahasrānucarā gatvā mit tausend Gefolgsleuten gehend laṅkāṃ tāmavasanpurīm bewohnten sie jene Stadt Laṅkā dṛḍhaprākāraparikhāṃ haimairgṛhaśatairvṛtām |
laṅkāmavāpya te hṛṣṭā viharanti niśācarāḥ ||
Nachdem sie Laṅkā, mit festen Mauern und Gräben, umgeben von hundert goldenen Häusern, erlangt hatten, ergingen sich dort die Nachtwandler hocherfreut.
Wort für Wort dṛḍhaprākāraparikhāṃ mit festen Mauern und Gräben haimairgṛhaśatairvṛtām umgeben von hundert goldenen Häusern laṅkāmavāpya te hṛṣṭā nachdem sie Laṅkā erlangt hatten, hocherfreut viharanti niśācarāḥ ergingen sich die Nachtwandler narmadā nāma gandharvī nānādharmasamedhitā |
tasyāḥ kanyā trayaṃ hyāsīddhīśrīkīrtisamadyuti ||
Es gab eine Gandharvī namens Narmadā, in vielfältiger Rechtschaffenheit gediehen; ihre drei Töchter glichen an Glanz Dhī, Śrī und Kīrti.
Wort für Wort narmadā nāma gandharvī es gab eine Gandharvī namens Narmadā nānādharmasamedhitā in vielfältiger Rechtschaffenheit gediehen tasyāḥ kanyā trayaṃ hyāsīt ihre drei Töchter waren dhīśrīkīrtisamadyuti an Glanz Dhī, Śrī und Kīrti gleich jyeṣṭhakrameṇa sā teṣāṃ rākṣasānāmarākṣasī |
kanyāstāḥ pradadau hṛṣṭā pūrṇacandranibhānanāḥ ||
Sie, die keine Rākṣasī war, gab jenen Rākṣasas der Reihe nach nach dem Alter jene Jungfrauen, deren Antlitz dem vollen Mond glich, hocherfreut.
Wort für Wort jyeṣṭhakrameṇa sā teṣāṃ sie, jenen der Reihe nach nach dem Alter rākṣasānāmarākṣasī den Rākṣasas, die keine Rākṣasī war kanyāstāḥ pradadau hṛṣṭā gab jene Jungfrauen, hocherfreut pūrṇacandranibhānanāḥ deren Antlitz dem vollen Mond glich trayāṇāṃ rākṣasendrāṇāṃ tisro gandharvakanyakāḥ |
mātrā dattā mahābhāgā nakṣatre bhagadaivate ||
Den drei Rākṣasa-Fürsten wurden die drei Gandharva-Jungfrauen von der hochgesegneten Mutter unter dem Sternbild, dessen Gottheit Bhaga ist, gegeben.
Wort für Wort trayāṇāṃ rākṣasendrāṇāṃ den drei Rākṣasa-Fürsten tisro gandharvakanyakāḥ die drei Gandharva-Jungfrauen mātrā dattā mahābhāgā von der hochgesegneten Mutter gegeben nakṣatre bhagadaivate unter dem Sternbild, dessen Gottheit Bhaga ist kṛtadārāstu te rāma sukeśatanayāḥ prabho |
bhāryābhiḥ saha cikrīḍurapsarobhirivāmarāḥ ||
Verheiratet nun, o Rāma, o Herr, vergnügten sich die Söhne Sukeśas mit ihren Gattinnen, wie Unsterbliche mit Apsaras.
Wort für Wort kṛtadārāstu te rāma verheiratet nun, sie, Rāma sukeśatanayāḥ prabho die Söhne Sukeśas, Herr bhāryābhiḥ saha cikrīḍur vergnügten sich mit ihren Gattinnen apsarobhirivāmarāḥ wie Unsterbliche mit Apsaras tatra mālyavato bhāryā sundarī nāma sundarī |
sa tasyāṃ janayāmāsa yadapatyaṃ nibodha tat ||
Dort war die Gattin des Mālyavant die Schöne namens Sundarī; er zeugte mit ihr Nachkommen – höre, welche das waren:
Wort für Wort tatra mālyavato bhāryā dort die Gattin des Mālyavant sundarī nāma sundarī die Schöne namens Sundarī sa tasyāṃ janayāmāsa er zeugte mit ihr yadapatyaṃ nibodha tat welche Nachkommen, höre das vajramuṣṭirvirūpākṣo durmukhaścaiva rākṣasaḥ |
suptaghno yajñakopaś ca mattonmattau tathaiva ca ||
Vajramuṣṭi, Virūpākṣa und der Rākṣasa Durmukha, Suptaghna, Yajñakopa, und ebenso Matta und Unmatta,
Wort für Wort vajramuṣṭirvirūpākṣo Vajramuṣṭi, Virūpākṣa durmukhaścaiva rākṣasaḥ und der Rākṣasa Durmukha suptaghno yajñakopaś ca Suptaghna und Yajñakopa mattonmattau tathaiva ca und ebenso Matta und Unmatta sumālino.api bhāryāsītpūrṇacandranibhānanā |
nāmnā ketumatī nāma prāṇebhyo.api garīyasī ||
Auch Sumālins Gattin, deren Antlitz dem vollen Mond glich, war mit Namen Ketumatī genannt, ihm teurer als sein eigenes Leben.
Wort für Wort sumālino.api bhāryāsīt auch Sumālins Gattin war pūrṇacandranibhānanā deren Antlitz dem vollen Mond glich nāmnā ketumatī nāma mit Namen Ketumatī genannt prāṇebhyo.api garīyasī ihm teurer als sein eigenes Leben sumālī janayāmāsa yadapatyaṃ niśācaraḥ |
ketumatyāṃ mahārāja tannibodhānupūrvaśaḥ ||
Welche Nachkommen der Nachtwandler Sumālin mit Ketumatī zeugte, o Großkönig, das höre der Reihe nach:
Wort für Wort sumālī janayāmāsa Sumālin zeugte yadapatyaṃ niśācaraḥ welche Nachkommen, der Nachtwandler ketumatyāṃ mahārāja mit Ketumatī, Großkönig tannibodhānupūrvaśaḥ das höre der Reihe nach prahasto.akampanaiścaiva vikaṭaḥ kālakārmukaḥ |
dhūmrākṣaścātha daṇḍaśca supārśvaśca mahābalaḥ ||
Prahasta und Akampana, Vikaṭa, Kālakārmuka, sowie Dhūmrākṣa, Daṇḍa, und der überaus starke Supārśva,
Wort für Wort prahasto.akampanaiścaiva Prahasta und ebenso Akampana vikaṭaḥ kālakārmukaḥ Vikaṭa, Kālakārmuka dhūmrākṣaścātha daṇḍaśca und Dhūmrākṣa und Daṇḍa supārśvaśca mahābalaḥ und der überaus starke Supārśva saṃhrādiḥ praghasaścaiva bhāsakarṇaśca rākṣasaḥ |
rākā puṣpotkaṭā caiva kaikasī ca śucismitā |
kumbhīnasī ca ityete sumāleḥ prasavāḥ smṛtāḥ ||
Saṃhrādi und Praghasa, und der Rākṣasa Bhāsakarṇa, sowie Rākā, Puṣpotkaṭā, die freundlich lächelnde Kaikasī, und Kumbhīnasī – diese werden als Nachkommen Sumālins überliefert.
Wort für Wort saṃhrādiḥ praghasaścaiva Saṃhrādi und ebenso Praghasa bhāsakarṇaśca rākṣasaḥ und der Rākṣasa Bhāsakarṇa rākā puṣpotkaṭā caiva Rākā und ebenso Puṣpotkaṭā kaikasī ca śucismitā und die freundlich lächelnde Kaikasī kumbhīnasī ca ityete und Kumbhīnasī, diese sumāleḥ prasavāḥ smṛtāḥ werden als Nachkommen Sumālins überliefert mālestu vasudā nāma gandharvī rūpaśālinī |
bhāryāsītpadmapatrākṣī svakṣī yakṣī varopamā ||
Mālins Gattin aber war eine Gandharvī namens Vasudā, von schöner Gestalt, mit Lotusblattaugen, mit schönen Augen, wie eine Yakṣī, einer Vara-Nymphe gleich.
Wort für Wort mālestu vasudā nāma Mālins Gattin aber, namens Vasudā gandharvī rūpaśālinī eine Gandharvī, von schöner Gestalt bhāryāsītpadmapatrākṣī seine Gattin, mit Lotusblattaugen svakṣī yakṣī varopamā mit schönen Augen, einer Yakṣī gleich sumāleranujastasyāṃ janayāmāsa yatprabho |
apatyaṃ kathyamānaṃ tanmayā tvaṃ śṛṇu rāghava ||
Was für Nachkommen der jüngere Bruder Sumālins mit ihr zeugte, o Herr, das von mir Erzählte höre du, Rāghava:
Wort für Wort sumāleranujastasyāṃ der jüngere Bruder Sumālins mit ihr janayāmāsa yatprabho zeugte, welche, Herr apatyaṃ kathyamānaṃ tan diese Nachkommen, das Erzählte mayā tvaṃ śṛṇu rāghava von mir höre du, Rāghava analaścānilaścaiva haraḥ sampātireva ca |
ete vibhīṣaṇāmātyā māleyāste niśācarāḥ ||
Anala, Anila, Hara und ebenso Sampāti – diese Nachtwandler, Nachkommen des Māla, wurden die Minister Vibhīṣaṇas.
Wort für Wort analaścānilaścaiva Anala und ebenso Anila haraḥ sampātireva ca Hara und ebenso Sampāti ete vibhīṣaṇāmātyā diese wurden die Minister Vibhīṣaṇas māleyāste niśācarāḥ diese Nachtwandler, Nachkommen des Māla tatastu te rākṣasapuṅgavāstrayo
niśācaraiḥ putraśataiśca saṃvṛtāḥ |
surānsahendrānṛṣināgadānavān
babādhire te balavīryadarpitāḥ ||
Da bedrängten jene drei Stiere der Rākṣasas, umgeben von Nachtwandlern und hunderten von Söhnen, stolz auf ihre Kraft und Tapferkeit, die Götter samt Indra, die Ṛṣis, die Nāgas und die Dānavas.
Wort für Wort tatastu te rākṣasapuṅgavāstrayo da jene drei Stiere der Rākṣasas niśācaraiḥ putraśataiśca saṃvṛtāḥ umgeben von Nachtwandlern und hunderten von Söhnen surānsahendrānṛṣināgadānavān die Götter samt Indra, die Ṛṣis, Nāgas und Dānavas babādhire te balavīryadarpitāḥ bedrängten sie, stolz auf Kraft und Tapferkeit jagadbhramanto.anilavaddurāsadā
raṇe ca mṛtyupratimāḥ samāhitāḥ |
varapradānādabhigarvitā bhṛśaṃ
kratukriyāṇāṃ praśamaṃ karāḥ sadā ||
Durch die Welt wandernd wie der Wind, unangreifbar, in der Schlacht dem Tod gleich und gesammelt, durch die Gunstgewährung überaus stolz geworden, brachten sie stets die Opferhandlungen zum Erliegen.
Wort für Wort jagadbhramanto.anilavaddurāsadā durch die Welt wandernd wie der Wind, unangreifbar raṇe ca mṛtyupratimāḥ samāhitāḥ und in der Schlacht dem Tod gleich, gesammelt varapradānādabhigarvitā bhṛśaṃ durch die Gunstgewährung überaus stolz kratukriyāṇāṃ praśamaṃ karāḥ sadā brachten sie stets die Opferhandlungen zum Erliegen
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