Dann gelangte er zur Stadt namens Māhiṣmatī, die dem Glanz der Himmelsstadt glich, wo er in die unmittelbare Nähe des höchsten Feuergezeugten (Sohnes des Agni) kam.
Als der Sohn des Viśravas (Rāvaṇa) von den Bürgern hörte, dass Arjuna fortgegangen sei, zog er sich zurück und kam zum Vindhya-Gebirge, das dem Himavat glich.
sa tamabhramivāviṣṭamudbhrāntamiva medinīm .
apaśyadrāvaṇo vindhyamālikhantamivāmbaram ..13..
Rāvaṇa erblickte den Vindhya, der wie in Wolken gehüllt schien, der die Erde gleichsam ins Schwanken zu bringen schien, wie den Himmel gleichsam ritzend.
— versehen mit tausend Gipfeln, dessen Höhlen von Löwen bewohnt waren, der mit den in Wasserfällen herabstürzenden kühlen Wassern gleichsam laut auflachte.
Wort für Wort
sahasraśikharopetam
versehen mit tausend Gipfeln
siṃhādhyuṣitakandaram
dessen Höhlen von Löwen bewohnt waren
prapātapatitaiḥ śītaiḥ
mit den in Wasserfällen herabstürzenden kühlen (Wassern)
— auf dem Götter, Dānavas und Gandharvas, zusammen mit Scharen von Apsaras und Kiṃnaras, samt ihren Frauen spielten, hoch aufragend und gleichsam ein Himmel.
— der mit seinen dahinströmenden Flüssen, deren Wasser unvergleichlich strömte, mit ihren geborstenen, züngelnden Wasserfällen gleichsam speiend dastand.
— zur heiligen Narmadā, deren Wasser über bewegliche Steine floss, die zum westlichen Meer strömt, deren Wasserbecken von Büffeln, Antilopen, Löwen, Tigern, Bären und den vortrefflichsten Elefanten, von der Hitze gequält und durstig, aufgewühlt wurden.
Wort für Wort
calopalajalāṃ puṇyām
deren Wasser über bewegliche Steine floss, die heilige
— die blühende Bäume gleichsam als Ohrschmuck trug, deren Brüste die Cakravāka-Paare waren, deren Hüfte die weiten Sandbänke bildeten, deren schöner Gürtel die Schwanenreihen waren.
— deren Glieder mit Blütenstaub gesalbt waren, deren makelloses Gewand der Wasserschaum war, deren Berührung das Eintauchen ins Wasser war, deren schöne Augen die blühenden Lotosblüten waren.
Wort für Wort
puṣpareṇvanuliptāṅgīm
deren Glieder mit Blütenstaub gesalbt waren
jalaphenāmalāṃśukām
deren makelloses Gewand der Wasserschaum war
jalāvagāhasaṃsparśām
deren Berührung das Eintauchen ins Wasser war
phullotpalaśubhekṣaṇām
deren schöne Augen die blühenden Lotosblüten waren
Er, der Stier unter den Rākṣasas, setzte sich mit seinen Ministern an ihrem lieblichen, von mancherlei Blumen geschmückten Ufer nieder, und der Herr der Rākṣasas empfand Freude beim Anblick der Narmadā.
Wort für Wort
saḥ tasyāḥ puline ramye
er an ihrem lieblichen Ufer
nānākusumaśobhite
mit mancherlei Blumen geschmückt
upopaviṣṭaḥ sacivaiḥ sārdhaṃ rākṣasapuṅgavaḥ
setzte sich der Stier unter den Rākṣasas mit seinen Ministern nieder
narmadā darśajaṃ harṣam āptavān rākṣaseśvaraḥ
der Herr der Rākṣasas empfand die durch den Anblick der Narmadā entstandene Freude
'Diese scharf brennende Sonne, die mit tausend Strahlen die Welt gleichsam golden macht, steht mitten am Himmel; sobald das Tagesgestirn erkennt, dass ich hier sitze, wird es dem Mond gleich, wie milde verblassend.'
Wort für Wort
eṣaḥ raśmisahasreṇa
diese, mit tausend Strahlen
jagat kṛtvā iva kāñcanam
die Welt gleichsam golden machend
tīkṣṇatāpakaraḥ sūryaḥ nabhasaḥ madhyam āsthitaḥ
die scharf brennende Sonne, mitten am Himmel stehend
mām āsīnaṃ viditvā iha candrāya yāti divākaraḥ
sobald sie erkennt, dass ich hier sitze, wird das Tagesgestirn dem Mond gleich
'Und auch diese vortrefflichste der Flüsse, die Narmadā, die Freude mehrt, mit ihren verborgenen Fischen und Vögeln in den Wellen, steht da wie eine ängstliche Frau.'
'So taucht denn ihr in die Narmadā ein, die den Menschen Wohlergehen schenkt, wie berauschte, großmächtige Elefanten mit lotosgleichem Antlitz in die Gaṅgā eintauchen.'
Wort für Wort
te yūyam avagāhadhvam
ihr, taucht ein
narmadāṃ śarmadāṃ nṛṇām
in die Narmadā, die den Menschen Wohlergehen schenkt
Durch jene Rākṣasa-Fürsten, gleich Elefanten, wurde der Fluss Narmadā aufgewühlt, wie die Gaṅgā durch die großen Elefanten Vāmana, Añjana, Padma und die anderen.
rāvaṇaṃ prāñjaliṃ yāntamanvayuḥ saptarākṣasāḥ .
yatra yatra sa yāti sma rāvaṇo rākṣasādhipaḥ .
jāmbūnadamayaṃ liṅgaṃ tatra tatra sma nīyate ..38..
Sieben Rākṣasas folgten Rāvaṇa, der mit gefalteten Händen einherging; wohin immer Rāvaṇa, der Herr der Rākṣasas, auch ging, dorthin wurde jeweils das goldene Liṅga mitgeführt.
Wort für Wort
rāvaṇaṃ prāñjaliṃ yāntam
dem mit gefalteten Händen gehenden Rāvaṇa
anvayuḥ saptarākṣasāḥ
folgten sieben Rākṣasas
yatra yatra sa yāti sma rāvaṇaḥ rākṣasādhipaḥ
wohin immer Rāvaṇa, der Herr der Rākṣasas, ging
jāmbūnadamayaṃ liṅgaṃ tatra tatra sma nīyate
dorthin wurde jeweils das goldene Liṅga mitgeführt
Nachdem er so Hara, den höchsten, der Guten Leid vertreibenden, gabenspendenden, mit dem Mondesstrahl geschmückten Gott verehrt hatte, sang der Nachtwandler und tanzte, seine langen Arme ausbreitend.
Wort für Wort
tataḥ satām ārtiharaṃ haraṃ param
dann Hara, den höchsten, der Guten Leid vertreibenden
varapradaṃ candramayūkhabhūṣaṇam
den gabenspendenden, mit dem Mondesstrahl geschmückten
samarcayitvā sa niśācaraḥ jagau
nachdem er ihn verehrt hatte, sang der Nachtwandler