'Der Brahmane sprach: Nicht so, wie du in deinem eigenen Verstand über mich urteilst, wandle ich, o Furchtsame, durch die Welt - ich sei ein Brahmane, ich sei befreit, ich sei ein Waldwanderer, oder ich sei ein Hausvater nach der Hausvater-Pflicht, ich sei ein Keuschheitsschüler.'
ye ke cij jantavo loke jaṅgamāḥ sthāvarāś ca ha teṣāṃ mām antakaṃ viddhi dārūṇām iva pāvakam
'Welche Geschöpfe es in der Welt auch gebe, bewegliche und unbewegliche - wisse, dass ich ihr Ende (antaka) bin, wie das Feuer das Ende der Hölzer ist.'
'Einen einzigen Pfad haben die Brahmanen, auf dem die ihn Kennenden wandeln - bei den Hausvätern, den Waldbewohnern, den bei einem Guru Lebenden und den Bettelmönchen; durch viele äußere Zeichen hindurch wird, ungestört, eine einzige Einsicht erstrebt.'
'Diejenigen mit verschiedenen äußeren Zeichen und Lebensstufen, deren Einsicht von Gelassenheit geprägt ist, gelangen zu ein und demselben Zustand, wie Flüsse zum Meer.'
Wort für Wort
śamātmikā
von Gelassenheit geprägt, deren Wesen die Ruhe ist (Nom. Sg. f.)
tasmāt te subhage nāsti paralokakṛtaṃ bhayam madbhāvabhāvaniratā mamaivātmānam eṣyasi
'Deshalb, o Glückliche, gibt es für dich keine von der anderen Welt bewirkte Furcht; da du dich beständig auf das Sein in meinem Wesen richtest, wirst du zu meinem eigenen Selbst gelangen.'
Wort für Wort
paralokakṛtam
von der jenseitigen Welt bewirkt (Akk. Sg. n.)
madbhāvabhāvaniratā
beständig dem Sein in meinem Wesen zugewandt (Nom. Sg. f.)