nakula uvāca hanta vo vartayiṣyāmi dānasya paramaṃ phalam nyāyalabdhasya sūkṣmasya vipradattasya yad dvijāḥ
„Wohlan, ich werde euch die höchste Frucht einer Gabe erzählen - einer geringen, rechtmäßig erworbenen, von einem Brahmanen gegebenen, ihr Zweimalgeborenen.“
Auf dem Feld des Dharma, dem Kurukṣetra, das von vielen Dharmakundigen bewohnt war, lebte einst ein gewisser, von Ährenlese lebender Brahmane, der dem Taubengelübde folgte.
Wort für Wort
dharmakṣetre
auf dem Feld des Dharma (Lok.)
kāpotiḥ
dem Taubengelübde folgend (Adj., Nom.)
'Kāpoti' bezieht sich auf ein asketisches 'Taubengelübde' (kapota-vrata): sich, einer Taube gleich, nur von zufällig aufgelesenen, herabgefallenen Körnern zu ernähren.
sabhāryaḥ saha putreṇa sasnuṣas tapasi sthitaḥ vadhūcaturtho vṛddhaḥ sa dharmātmā niyatendriyaḥ
Zusammen mit seiner Gattin, mit seinem Sohn, mit seiner Schwiegertochter - zu viert mit der Schwiegertochter -, verharrte jener alte, rechtschaffene, sinnenbeherrschte Mann in Askese.
ṣaṣṭhe kāle tadā vipro bhuṅkte taiḥ saha suvrataḥ ṣaṣṭhe kāle kadā cic ca tasyāhāro na vidyate bhuṅkte 'nyasmin kadā cit sa ṣaṣṭhe kāle dvijottamaḥ
Zur sechsten Zeit pflegte der Brahmane, wohlgelobt, dann mit ihnen zu essen; manchmal war zur sechsten Zeit keine Nahrung für ihn vorhanden; manchmal aß jener Beste der Zweimalgeborenen erst zu einer anderen sechsten Zeit.
Wort für Wort
ṣaṣṭhe kāle
zur sechsten Zeit (Lok.)
suvrataḥ
wohlgelobt (Adj.)
'Ṣaṣṭha-kāla-bhojana' ('Essen zur sechsten Zeit') bezeichnet ein strenges Fastengelübde: nur alle drei Tage einmal zu essen (bei sechs gezählten Mahlzeiten-Zeitpunkten).
Als über ihn, der dem Taubengelübde folgte, eine furchtbare Hungersnot hereinbrach, gab es damals keinen Vorrat mehr, ihr Brahmanen, vernehmt dies: die Fülle an Pflanzen war erschöpft, das Land ward damals ohne Ertrag.
uñchaṃs tadā śuklapakṣe madhyaṃ tapati bhāskare uṣṇārtaś ca kṣudhārtaś ca sa vipras tapasi sthitaḥ uñcham aprāptavān eva sārdhaṃ parijanena ha
Ährenlesend, an einem Tag der hellen Monatshälfte, während die Sonne zur Mittagszeit brannte, von Hitze gequält und von Hunger gequält, jener in Askese verharrende Brahmane, erlangte zusammen mit seinem Hausstand überhaupt keine Ähren.
Er, ebenso von Hunger befallen, berührte vorschriftsmäßig Wasser und verbrachte jene Zeit, sein Lebensatem in höchster Bedrängnis, jener Beste der Zweimalgeborenen.
Wort für Wort
kṣudhāviṣṭaḥ
von Hunger befallen (Adj.)
kṛcchraprāṇaḥ
dessen Lebensatem in Bedrängnis ist (Adj.)
Das rituelle Berühren von Wasser als symbolischer Nahrungsersatz bei erzwungenem Fasten.
kṛtajapyāhvikās te tu hutvā vahniṃ yathāvidhi kuḍavaṃ kuḍavaṃ sarve vyabhajanta tapasvinaḥ
Nachdem sie ihre täglichen Rezitationen und Riten vollzogen und vorschriftsmäßig das Feuer bedient hatten, teilten alle jene Asketen es auf, je ein Kuḍava-Maß.
Wort für Wort
kṛtajapyāhvikāḥ
die ihre täglichen Rezitationen vollzogen haben (Adj. Pl.)
kuḍavaṃ kuḍavam
je ein Kuḍava-Maß (Adv.)
Ein Kuḍava ist ein kleines Hohlmaß, ein Viertel eines Prastha.
idam arghyaṃ ca pādyaṃ ca bṛsī ceyaṃ tavānagha śucayaḥ saktavaś ceme niyamopārjitāḥ prabho pratigṛhṇīṣva bhadraṃ te mayā dattā dvijottama
„Hier ist das Willkommenswasser, und das Fußwasser, und dies hier ist eine Grasmatte für dich, o Makelloser; und dies hier ist reines Mehl, durch unser Gelübde erworben, o Mächtiger; nimm es an, Heil sei dir, von mir gegeben, o Bester der Zweimalgeborenen.“
Als jene rechtschaffene, tugendhafte Frau so sprach, erkannte jener rechtschaffene Stier unter den Brahmanen, dass sie selbst von Hunger befallen war, und hieß jenes Mehl nicht gut.
anukampito naro nāryā puṣṭo rakṣita eva ca prapated yaśaso dīptān na ca lokān avāpnuyāt
Ein Mann, der von einer Frau bemitleidet, genährt und beschützt wird, fiele aus seinem strahlenden Ruhm und würde die leuchtenden Welten nicht erlangen.“
So angesprochen, entgegnete sie darauf: „Dharma und unser Wohl sind für uns beide gleich, o Brahmane; nimm dieses Viertel des Gersten-Prastha, sei mir gnädig.
satyaṃ ratiś ca dharmaś ca svargaś ca guṇanirjitaḥ strīṇāṃ patisamādhīnaṃ kāṅkṣitaṃ ca dvijottama
Wahrheit, Liebesfreude und Dharma, und der durch Tugend errungene Himmel - für Frauen ist das, was sie ersehnen, an die Hingabe an den Gatten gebunden, o Bester der Zweimalgeborenen.
Die fruchtbare Zeit gehört der Mutter, der Same dem Vater; der höchste Gott ist der Gatte; durch die Gunst des Gatten kommt den Frauen die Liebesfreude, ebenso die Frucht eines Sohnes.
pālanād dhi patis tvaṃ me bhartāsi bharaṇān mama putrapradānād varadas tasmāt saktūn gṛhāṇa me
Durch Beschützen bist du mir Pati, der Beschützer, durch Ernähren bist du mir Bhartṛ, der Erhalter; durch die Gabe eines Sohnes bist du Wunscherfüller; darum nimm mein Mehl.
Wort für Wort
patiḥ
Beschützer, Gatte (Nom.)
bhartā
Erhalter, Gatte (Nom.)
Wortspiel mit den Ehemann-Titeln: 'pati' von der Wurzel 'schützen' (√pā), 'bhartṛ' von der Wurzel 'erhalten, tragen' (√bhṛ).
bhavān hi paripālyo me sarvayatnair dvijottama sādhūnāṃ kāṅkṣitaṃ hy etat pitur vṛddhasya poṣaṇam
Denn du bist von mir mit allem Eifer zu beschützen, o Bester der Zweimalgeborenen; dies ist es, was die Guten sich wünschen - die Ernährung des alten Vaters.
Durch das bloße Aufrechterhalten deines Lebensatems vermagst du die Askese zu vollbringen; denn der Lebensatem ist das höchste Dharma, das in den Körpern der verkörperten Wesen wohnt.“
Wort für Wort
prāṇadhāraṇamātreṇa
durch das bloße Aufrechterhalten des Lebensatems (Instr.)
pitovāca api varṣasahasrī tvaṃ bāla eva mato mama utpādya putraṃ hi pitā kṛtakṛtyo bhavaty uta
Der Vater sprach: „Selbst wärst du tausend Jahre alt, giltest du mir doch nur als Kind; denn nachdem er einen Sohn gezeugt hat, wird ein Vater zum Vollender seiner Aufgabe.
putra uvāca apatyam asmi te putras trāṇāt putro hi viśrutaḥ ātmā putraḥ smṛtas tasmāt trāhy ātmānam ihātmanā
Der Sohn sprach: „Ich bin dein Kind, dein Sohn - denn Putra, der Sohn, ist bekannt, von Trāṇa, der Rettung, hergeleitet zu sein; der Sohn gilt als das eigene Selbst; darum rette dein eigenes Selbst hier durch dein Selbst.“
Wort für Wort
trāṇāt viśrutaḥ
von 'Rettung' her benannt (Adj.)
ātmā putraḥ smṛtaḥ
der Sohn gilt als das eigene Selbst (Ptz.)
Volksetymologisches Wortspiel: 'putra' (Sohn) wird hier von 'trāṇa' (Rettung, Schutz) hergeleitet.
pitovāca rūpeṇa sadṛśas tvaṃ me śīlena ca damena ca parīkṣitaś ca bahudhā saktūn ādadmi te tataḥ
Der Vater sprach: „Du gleichst mir an Gestalt, an Charakter und an Selbstzucht, und du bist auf mancherlei Weise erprobt; darum nehme ich das Mehl von dir an.“
bhuktvā tān api saktūn sa naiva tuṣṭo babhūva ha uñchavṛttis tu savrīḍo babhūva dvijasattamaḥ
Nachdem er auch dieses Mehl gegessen hatte, wurde er dennoch nicht satt; der von Ährenlese Lebende aber, der Beste der Zweimalgeborenen, geriet in Verlegenheit.
Da stand die tugendhafte Schwiegertochter, aus Wunsch, dem Brahmanen zu gefallen, nahm ihr Mehl und sprach freudig dieses Wort zu ihrem Schwiegervater:
tava prasavanirvṛtyā mama lokāḥ kilākṣayāḥ pautreṇa tān avāpnoti yatra gatvā na śocati
Durch die Vollendung deiner Nachkommenschaft sind meine Welten, so heißt es, unvergänglich; durch den Enkel erlangt man jene Welten, wohin gegangen man nicht trauert.
Wort für Wort
prasavanirvṛtyā
durch die Vollendung der Nachkommenschaft (Instr.)
dharmādyā hi yathā tretā vahnitretā tathaiva ca tathaiva putrapautrāṇāṃ svarge tretā kilākṣayā
Wie es die mit Dharma beginnende Dreiheit gibt, und ebenso die Feuer-Dreiheit, so gibt es ebenso, für Sohn und Enkel, im Himmel eine unvergängliche Dreiheit.
Wort für Wort
vahnitretā
die Feuer-Dreiheit (Nom.)
tretā akṣayā
die unvergängliche Dreiheit (Nom.)
[?] Dichtes, schwer eindeutig auflösbares Gleichnis: eine 'Tretā' (Dreiheit) aus Dharma, eine der drei heiligen Feuer, und eine der Generationenfolge (Sohn-Enkel) werden hier einander als gleichermaßen unvergänglich zugeordnet.
śvaśura uvāca vātātapaviśīrṇāṅgīṃ tvāṃ vivarṇāṃ nirīkṣya vai karśitāṃ suvratācāre kṣudhāvihvalacetasam
Der Schwiegervater sprach: „Wenn ich dich sehe, mit von Wind und Sonne zerzausten Gliedern, bleich, abgemagert, du Treuergebene, deinen Sinn vom Hunger verwirrt,
wie könnte ich es ertragen, dich, die du dem Gelübde der sechsten Zeit treu bist, von Charakter und Reinheit erfüllt, ein mühevolles Leben ohne Nahrung führend, zu sehen?
snuṣovāca guror mama gurus tvaṃ vai yato daivatadaivatam devātidevas tasmāt tvaṃ saktūn ādatsva me vibho
Die Schwiegertochter sprach: „Du bist der Lehrer meines Lehrers; darum bist du eine Gottheit über den Gottheiten, ein Gott über den Göttern; darum nimm mein Mehl, o Mächtiger.
dehaḥ prāṇaś ca dharmaś ca śuśrūṣārtham idaṃ guroḥ tava vipra prasādena lokān prāpsyāmy abhīpsitān
Mein Leib, mein Lebensatem und mein Dharma sind alle zum Dienst an meinem Lehrer bestimmt; durch deine Gnade, o Brahmane, werde ich die ersehnten Welten erlangen.
Sei es, weil du mich als zu Betreuende ansiehst, oder wegen meiner festen Hingabe, o Brahmane, oder weil du dieses Mehl als das Meinige betrachtest - du solltest es annehmen.“
Der Schwiegervater sprach: „Durch dieses beständige, tugendhafte Verhalten erstrahlst du, die du, den Gelübden des Dharma treu, auf den Dienst an den Älteren bedacht bist.
Wort für Wort
śīlavṛttena śobhase
durch dieses Verhalten erstrahlst du (Präs.)
guruvṛttim avekṣase
du bist auf den Dienst an den Älteren bedacht (Präs.)
Darum werde ich das Mehl nehmen; du, Schwiegertochter, verdienst keine Enttäuschung; bedenke dies wohl, du Hochbeglückte, denn du bist die Beste der Dharma-Trägerinnen.“
prītātmā sa tu taṃ vākyam idam āha dvijarṣabham vāgmī tadā dvijaśreṣṭho dharmaḥ puruṣavigrahaḥ
Frohen Herzens sprach jener beredte, damals beste der Zweimalgeborenen dieses Wort zu jenem Stier unter den Brahmanen - er war Dharma selbst in menschlicher Gestalt.
brahmarṣayo vimānasthā brahmalokagatāś ca ye kāṅkṣante darśanaṃ tubhyaṃ divaṃ gaccha dvijarṣabha
Die auf Himmelswagen weilenden Brahmanenseher, und jene, die zur Brahma-Welt gegangen sind, ersehnen den Anblick von dir; geh zum Himmel, o Stier der Brahmanen.
Hunger vertreibt die Weisheit, er verdrängt die dharmagemäße Einsicht; wessen Erkenntnis vom Hunger überwältigt ist, der gibt auch die Standhaftigkeit auf.
anavekṣya sutasnehaṃ kalatrasneham eva ca dharmam eva guruṃ jñātvā tṛṣṇā na gaṇitā tvayā
Ohne Rücksicht auf die Liebe zum Sohn und die Liebe zur Gattin, das Dharma allein als höchsten Führer erkennend, hast du das eigene Verlangen nicht in Betracht gezogen.
Wort für Wort
sutasneham
die Liebe zum Sohn (Akk.)
tṛṣṇā na gaṇitā
das Verlangen wurde nicht in Betracht gezogen (Ptz.)
Selten ist für Menschen der Erwerb von Gut; höher als dies ist die Gabe an einen Würdigen; noch höher als die Gabe ist der rechte Zeitpunkt; und höher noch als dieser ist der Glaube.
svargadvāraṃ susūkṣmaṃ hi narair mohān na dṛśyate svargārgalaṃ lobhabījaṃ rāgaguptaṃ durāsadam
Denn die Tür des Himmels ist überaus fein; durch Verblendung sehen die Menschen sie nicht; der Riegel des Himmels ist der Same der Gier, von Leidenschaft bewacht, schwer erreichbar.
sahasraśaktiś ca śataṃ śataśaktir daśāpi ca dadyād apaś ca yaḥ śaktyā sarve tulyaphalāḥ smṛtāḥ
Wer mit tausendfacher Kraft hundert gibt, wer mit hundertfacher Kraft zehn, und wer nach seiner Kraft nur Wasser geben kann - alle gelten als von gleicher Frucht.
Wort für Wort
sahasraśaktiḥ
der von tausendfacher Kraft ist (Nom.)
tulyaphalāḥ
von gleicher Frucht (Adj. Pl.)
Grundprinzip: das Verdienst einer Gabe bemisst sich nach dem Vermögen des Gebers, nicht nach der absoluten Menge.
na dharmaḥ prīyate tāta dānair dattair mahāphalaiḥ nyāyalabdhair yathā sūkṣmaiḥ śraddhāpūtaiḥ sa tuṣyati
Der Dharma erfreut sich nicht so sehr, mein Sohn, an gegebenen Gaben von großem Wert, wie er sich an rechtmäßig erworbenen, geringen, vom Glauben geläuterten Gaben zufriedengibt.
Tausende von Kuh-Gaben schenkte König Nṛga den Brahmanen; doch weil er eine einzige, einem anderen gehörige, verschenkt hatte, gelangte er in die Hölle.
Wort für Wort
gopradānasahasrāṇi
Tausende von Kuh-Gaben (Akk. Pl.)
narakam samavāptavān
er gelangte in die Hölle (Perf.)
Bezieht sich auf die bekannte Erzählung von König Nṛga, der trotz unzähliger rechtmäßiger Kuh-Spenden verflucht wurde, weil er unwissentlich eine bereits verschenkte, also nicht ihm gehörende Kuh weiterverschenkte.
ātmamāṃsapradānena śibir auśīnaro nṛpaḥ prāpya puṇyakṛtāṃl lokān modate divi suvrataḥ
Durch die Gabe seines eigenen Fleisches gelangte König Śibi, der Sohn des Uśīnara, zu den Welten der Verdienstvollen und erfreut sich im Himmel, jener Wohlgelobte.
Wort für Wort
ātmamāṃsapradānena
durch die Gabe des eigenen Fleisches (Instr.)
puṇyakṛtām lokān
die Welten der Verdienstvollen (Akk.)
Bezieht sich auf die bekannte Erzählung von König Śibi, der sein eigenes Fleisch anbot, um eine von einem Habicht verfolgte Taube zu retten.
vibhave na nṛṇāṃ puṇyaṃ svaśaktyā svarjitaṃ satām na yajñair vividhair vipra yathānyāyena saṃcitaiḥ
Nicht im Reichtum liegt das Verdienst der Menschen; durch eigene Kraft wird der Himmel von den Guten errungen, nicht durch mancherlei Opfer, o Brahmane, mögen sie auch rechtmäßig angehäuft sein.
krodho dānaphalaṃ hanti lobhāt svargaṃ na gacchati nyāyavṛttir hi tapasā dānavit svargam aśnute
Zorn zerstört die Frucht einer Gabe; durch Gier gelangt man nicht zum Himmel; wer aber rechtschaffen wandelt, durch Askese das Geben versteht, erlangt den Himmel.
saktuprasthena hi jito brahmalokas tvayānagha virajo brahmabhavanaṃ gaccha vipra yathecchakam
Denn durch ein Prastha-Maß Mehl hast du die Welt Brahmās gewonnen, o Sündloser; geh, o Brahmane, zur staubfreien Wohnstätte Brahmās, wie es dir beliebt.
Für euch alle, o Bester der Zweimalgeborenen, steht ein himmlischer Wagen bereit; besteigt ihn, wie es euch beliebt; ich bin Dharma, o Brahmane - sieh mich.
Als jener Brahmane zum Himmel gegangen war, mit Sohn und Schwiegertochter, und die Gattin als vierte, der Dharmakundige, da kam ich aus meiner Höhle hervor.
tatas tu saktugandhena kledena salilasya ca divyapuṣpāvamardāc ca sādhor dānalavaiś ca taiḥ viprasya tapasā tasya śiro me kāñcanīkṛtam
Da wurde durch den Mehlduft und die Feuchtigkeit des Wassers und die Zerreibung der himmlischen Blumen und durch jene Gabenreste des Rechtschaffenen, durch die Askese jenes Brahmanen, mein Kopf golden.
tasya satyābhisaṃdhasya sūkṣmadānena caiva ha śarīrārdhaṃ ca me viprāḥ śātakumbhamayaṃ kṛtam paśyatedaṃ suvipulaṃ tapasā tasya dhīmataḥ
Von jenem Wahrheitsgebundenen, durch seine geringe Gabe, wurde mir die Hälfte des Leibes, ihr Brahmanen, aus Gold gemacht - seht dies, wie überaus gewaltig war die Askese jenes Klugen!
tato mayoktaṃ tad vākyaṃ prahasya dvijasattamāḥ saktuprasthena yajño 'yaṃ saṃmito neti sarvathā
Da sprach ich jenes Wort, das ich gesprochen habe, lachend, ihr Besten der Zweimalgeborenen: Mit einem Prastha-Maß Mehl ist dieses Opfer keineswegs gleichwertig.
vaiśaṃpāyana uvāca ity uktvā nakulaḥ sarvān yajñe dvijavarāṃs tadā jagāmādarśanaṃ rājan viprās te ca yayur gṛhān
Vaiśaṃpāyana sprach: Nach diesen Worten verschwand der Mungo vor den Augen aller Besten der Zweimalgeborenen bei dem Opfer, o König, und jene Brahmanen gingen zu ihren Häusern.
adrohaḥ sarvabhūteṣu saṃtoṣaḥ śīlam ārjavam tapo damaś ca satyaṃ ca dānaṃ ceti samaṃ matam
Arglosigkeit gegenüber allen Wesen, Zufriedenheit, guter Charakter, Aufrichtigkeit, Askese, Selbstbeherrschung, Wahrhaftigkeit und Geben - dies gilt als gleichwertig.“