Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Āśvamedhikaparva

Kapitel 90: vyāsopadeśo yajñārambhaś ca Vyāsas Unterweisung und der Beginn des Opfers

vaiśaṃpāyana uvāca sa praviśya yathānyāyaṃ pāṇḍavānāṃ niveśanam pitāmahīm abhyavadat sāmnā paramavalgunā

Vaiśaṃpāyana sprach: Er, nachdem er wie es sich gebührte die Wohnstätte der Pāṇḍavas betreten hatte, grüßte die Großmutter mit überaus lieblichen Worten.

Wort für Wort
yathānyāyam
wie es sich gebührte (Adv.)
paramavalgunā sāmnā
mit überaus lieblichen Worten (Instr.)

tathā citrāṅgadā devī kauravyasyātmajāpi ca pṛthāṃ kṛṣṇāṃ ca sahite vinayenābhijagmatuḥ subhadrāṃ ca yathānyāyaṃ yāś cānyāḥ kuruyoṣitaḥ

Ebenso näherten sich die Königin Citrāṅgadā und auch die Tochter des Kauravya der Pṛthā und der Kṛṣṇā gemeinsam in Demut, wie es sich gebührte, sowie Subhadrā und den anderen Kuru-Frauen.

Wort für Wort
kauravyasya ātmajā
die Tochter des Kauravya (Nom., Ulūpī)
vinayena
in Demut (Instr.)

'kauravyasyātmajā' (die Tochter des Kauravya) bezeichnet Ulūpī, die Nāga-Prinzessin, Tochter des Nāgakönigs Kauravya, vgl. Kap. 82.

dadau kuntī tatas tābhyāṃ ratnāni vividhāni ca draupadī ca subhadrā ca yāś cāpy anyā daduḥ striyaḥ

Da schenkte Kuntī den beiden mancherlei Juwelen, und auch Draupadī und Subhadrā sowie die anderen Frauen schenkten ihnen Geschenke.

Wort für Wort
ratnāni vividhāni
mancherlei Juwelen (Akk. Pl.)
dadau
sie schenkte (Perf.)

ūṣatus tatra te devyau mahārhaśayanāsane supūjite svayaṃ kuntyā pārthasya priyakāmyayā

Dort weilten die beiden Königinnen auf einem überaus kostbaren, wohlgeschmückten Ruhesitz, von Kuntī selbst geehrt, aus Wunsch, dem Pārtha eine Freude zu bereiten.

Wort für Wort
mahārhaśayanāsane
auf einem überaus kostbaren Ruhesitz (Lok.)
priyakāmyayā
aus Wunsch, eine Freude zu bereiten (Instr.)

sa ca rājā mahāvīryaḥ pūjito babhruvāhanaḥ dhṛtarāṣṭraṃ mahīpālam upatasthe yathāvidhi

Und jener König von großer Tapferkeit, Babhruvāhana, geehrt, wartete dem Landesherrscher Dhṛtarāṣṭra vorschriftsmäßig auf.

Wort für Wort
mahāvīryaḥ
von großer Tapferkeit (Adj.)
upatasthe
er wartete auf (Perf. Med.)

yudhiṣṭhiraṃ ca rājānaṃ bhīmādīṃś cāpi pāṇḍavān upagamya mahātejā vinayenābhyavādayat

Er näherte sich König Yudhiṣṭhira und Bhīma sowie den anderen Pāṇḍavas und grüßte sie in Demut, der hochglänzende.

Wort für Wort
upagamya
sich genähert habend (Abs.)
abhyavādayat
er grüßte (Impf.)

sa taiḥ premṇā pariṣvaktaḥ pūjitaś ca yathāvidhi dhanaṃ cāsmai dadur bhūri prīyamāṇā mahārathāḥ

Von ihnen liebevoll umarmt und vorschriftsmäßig geehrt, gaben ihm die großen Wagenkämpfer, erfreut, reichlich Reichtum.

Wort für Wort
premṇā pariṣvaktaḥ
liebevoll umarmt (Ptz.)
dhanaṃ bhūri
reichlich Reichtum (Akk.)

tathaiva sa mahīpālaḥ kṛṣṇaṃ cakragadādharam pradyumna iva govindaṃ vinayenopatasthivān

Ebenso wartete jener Landesherrscher dem Kṛṣṇa, dem Träger von Diskus und Keule, in Demut auf, wie Pradyumna dem Govinda.

Wort für Wort
cakragadādharam
den Träger von Diskus und Keule (Akk., Kṛṣṇa)
upatasthivān
er wartete auf (Perf. Akt.)

tasmai kṛṣṇo dadau rājñe mahārham abhipūjitam rathaṃ hemapariṣkāraṃ divyāśvayujam uttamam

Diesem geehrten König schenkte Kṛṣṇa einen überaus kostbaren, mit Gold verzierten Wagen, mit göttlichen Rossen bespannt, vortrefflich.

Wort für Wort
hemapariṣkāram
mit Gold verziert (Adj.)
divyāśvayujam
mit göttlichen Rossen bespannt (Adj.)

dharmarājaś ca bhīmaś ca yamajau phalgunas tathā pṛthak pṛthag atīvainaṃ mānārhaṃ samapūjayan

Der Dharmarāja, Bhīma, die beiden Zwillinge und ebenso Phalguna ehrten ihn, jeder für sich, überaus, wie es der Ehrwürdigkeit gebührte.

Wort für Wort
pṛthak pṛthak
jeder für sich (Adv.)
mānārham
der Ehrwürdigkeit würdig (Adj.)

tatas tṛtīye divase satyavatyāḥ suto muniḥ yudhiṣṭhiraṃ samabhyetya vāgmī vacanam abravīt

Dann, am dritten Tag, näherte sich der Weise, der Sohn der Satyavatī, dem Yudhiṣṭhira und sprach, redegewandt, dieses Wort:

Wort für Wort
satyavatyāḥ sutaḥ muniḥ
der Sohn der Satyavatī, der Weise (Nom., Vyāsa)
samabhyetya
sich genähert habend (Abs.)

adya prabhṛti kaunteya yajasva samayo hi te muhūrto yajñiyaḥ prāptaś codayanti ca yājakāḥ

„Von heute an, o Kaunteya, opfere; denn deine Zeit ist gekommen, der für das Opfer günstige Augenblick ist da, und die Opferpriester rufen dich.

Wort für Wort
muhūrto yajñiyaḥ
der für das Opfer günstige Augenblick (Nom.)
codayanti
sie rufen/drängen (Präs.)

ahīno nāma rājendra kratus te 'yaṃ vikalpavān bahutvāt kāñcanasyāsya khyāto bahusuvarṇakaḥ

Dieses dein Opfer, o Indra der Könige, heißt Ahīna, mit mehreren Möglichkeiten versehen; wegen der Fülle an Gold darin ist es als das reich-an-vielem-Gold-Opfer bekannt.

Wort für Wort
ahīnaḥ
Ahīna (Nom., Name des Opfertyps)
bahusuvarṇakaḥ
reich an vielem Gold (Nom., Beiname des Opfers)

'Ahīna' (wörtlich 'nicht an einem Tag') bezeichnet einen mehrtägigen Soma-Opfertyp; 'bahusuvarṇaka' ('reich an vielem Gold') ist die spezielle, mit besonders viel Gold ausgestattete Variante.

evam eva mahārāja dakṣiṇāṃ triguṇāṃ kuru tritvaṃ vrajatu te rājan brāhmaṇā hy atra kāraṇam

Ebenso, o Großkönig, mache die Opfergabe dreifach; das Dreifache soll dir zuteilwerden, o König, denn die Brahmanen sind hierbei der Grund.

Wort für Wort
dakṣiṇāṃ triguṇām
die dreifache Opfergabe (Akk.)
tritvam vrajatu
das Dreifache soll zuteilwerden (Imp.)

trīn aśvamedhān atra tvaṃ saṃprāpya bahudakṣiṇān jñātivadhyākṛtaṃ pāpaṃ prahāsyasi narādhipa

Wenn du hier drei Pferdeopfer mit reichlichen Opfergaben vollbracht hast, wirst du die durch die Tötung von Verwandten begangene Sünde ablegen, o Herrscher der Menschen.

Wort für Wort
jñātivadhyākṛtaṃ pāpam
die durch die Tötung von Verwandten begangene Sünde (Akk.)
prahāsyasi
du wirst ablegen (Fut.)

pavitraṃ paramaṃ hy etat pāvanānāṃ ca pāvanam yad aśvamedhāvabhṛthaṃ prāpsyase kurunandana

Denn dies ist das höchste Reinigungsmittel, das Reinste der Reinigenden, das du erlangen wirst - das Abschlussbad des Pferdeopfers, o Freude der Kurus.“

Wort für Wort
pāvanānāṃ pāvanam
das Reinste der Reinigenden (Nom.)
aśvamedhāvabhṛtham
das Abschlussbad des Pferdeopfers (Akk.)

'Avabhṛtha' ist das abschließende rituelle Reinigungsbad, das ein Opfer beendet und dessen Wirkung besiegelt.

ity uktaḥ sa tu tejasvī vyāsenāmitatejasā dīkṣāṃ viveśa dharmātmā vājimedhāptaye tadā narādhipaḥ prāyajata vājimedhaṃ mahākratum

So von Vyāsa unermesslichen Glanzes angesprochen, trat jener glanzvolle, gerechtgesinnte Herrscher der Menschen damals in die Weihe zur Erlangung des Pferdeopfers ein; er begann, das große Pferdeopfer zu opfern.

Wort für Wort
dīkṣāṃ viveśa
er trat in die Weihe ein (Perf.)
prāyajata
er begann zu opfern (Impf.)

tatra vedavido rājaṃś cakruḥ karmāṇi yājakāḥ parikramantaḥ śāstrajñā vidhivat sādhuśikṣitāḥ

Dort verrichteten, o König, die veden-kundigen Opferpriester, schriftkundig und wohlgeschult, umherschreitend, die Riten vorschriftsmäßig.

Wort für Wort
vedavidaḥ
veden-kundig (Adj. Pl.)
sādhuśikṣitāḥ
wohlgeschult (Adj. Pl.)

na teṣāṃ skhalitaṃ tatra nāsīd apahutaṃ tathā kramayuktaṃ ca yuktaṃ ca cakrus tatra dvijarṣabhāḥ

Kein Fehltritt geschah bei ihnen dort, und auch kein Auslassen einer Opferspende; ordnungsgemäß und richtig vollzogen jene Stiere der Zweimalgeborenen die Riten.

Wort für Wort
skhalitam
Fehltritt (Nom.)
kramayuktam
ordnungsgemäß (Adv./Adj.)

kṛtvā pravargyaṃ dharmajñā yathāvad dvijasattamāḥ cakrus te vidhivad rājaṃs tathaivābhiṣavaṃ dvijāḥ

Nachdem die rechtskundigen, besten der Zweimalgeborenen den Pravargya vorschriftsmäßig vollzogen hatten, o König, vollzogen die Zweimalgeborenen ebenso die Soma-Auspressung.

Wort für Wort
pravargyam
der Pravargya-Ritus (Akk.)
abhiṣavam
die Soma-Auspressung (Akk.)

'Pravargya' ist eine vorbereitende Weihehandlung vor dem eigentlichen Soma-Opfer.

abhiṣūya tato rājan somaṃ somapasattamāḥ savanāny ānupūrvyeṇa cakruḥ śāstrānusāriṇaḥ

Dann, o König, nachdem sie den Soma ausgepresst hatten, vollzogen die besten der Soma-Trinker die Savana-Opferungen der Reihe nach, den Lehrschriften folgend.

Wort für Wort
somam abhiṣūya
nachdem sie den Soma ausgepresst hatten (Abs.)
savanāni
die Savana-Opferungen, Preßsitzungen (Akk. Pl.)

na tatra kṛpaṇaḥ kaś cin na daridro babhūva ha kṣudhito duḥkhito vāpi prākṛto vāpi mānavaḥ

Dort gab es keinen Elenden und keinen Armen, keinen Hungrigen oder Leidenden, weder von gewöhnlicher Herkunft noch sonst irgendeinen Menschen.

Wort für Wort
kṛpaṇaḥ
elend, erbärmlich (Adj.)
kṣudhitaḥ
hungrig (Adj.)

bhojanaṃ bhojanārthibhyo dāpayām āsa nityadā bhīmaseno mahātejāḥ satataṃ rājaśāsanāt

Speise ließ der hochglänzende Bhīmasena stets denen, die um Speise baten, austeilen, beständig, auf Geheiß des Königs.

Wort für Wort
bhojanārthibhyaḥ
denen, die um Speise baten (Dat. Pl.)
rājaśāsanāt
auf Geheiß des Königs (Abl.)

saṃstare kuśalāś cāpi sarvakarmāṇi yājakāḥ divase divase cakrur yathāśāstrārthacakṣuṣaḥ

Und die im Opferaufbau kundigen Opferpriester vollzogen Tag für Tag alle Riten, wie es die Lehrschriften vorsahen, mit wachsamem Blick.

Wort für Wort
saṃstare kuśalāḥ
im Opferaufbau kundig (Adj. Pl.)
divase divase
Tag für Tag (Adv.)

nāṣaḍaṅgavid atrāsīt sadasyas tasya dhīmataḥ nāvrato nānupādhyāyo na ca vādākṣamo dvijaḥ

Kein Ritualzeuge jenes klugen Königs dort war unkundig der sechs Hilfswissenschaften der Veden, keiner ohne Gelübde, keiner ohne rechten Lehrer, kein Zweimalgeborener unfähig zur Disputation.

Wort für Wort
aṣaḍaṅgavit
unkundig der sechs Hilfswissenschaften (Adj.)
vādākṣamaḥ
unfähig zur Disputation (Adj.)

Die 'sechs Hilfswissenschaften' (ṣaḍaṅga) der Veden sind Phonetik, Metrik, Grammatik, Etymologie, Ritualkunde und Astronomie.

tato yūpocchraye prāpte ṣaḍ bailvān bharatarṣabha khādirān bilvasamitāṃs tāvataḥ sarvavarṇinaḥ

Dann, als die Zeit für die Errichtung der Opferpfähle gekommen war, o Stier der Bharatas, wurden sechs aus Bilva-Holz und ebenso viele aus Khadira-Holz, mit Bilva-Zweigen umwunden, für alle Stände errichtet.

Wort für Wort
yūpocchraye
bei der Errichtung der Opferpfähle (Lok.)
bilvasamitān
mit Bilva-Zweigen umwunden (Adj. Pl.)

devadārumayau dvau tu yūpau kurupateḥ kratau śleṣmātakamayaṃ caikaṃ yājakāḥ samakārayan

Und zwei aus Devadāru-Holz gefertigte Opferpfähle ließen die Priester bei dem Opfer des Kuru-Herrn anfertigen, sowie einen aus Śleṣmātaka-Holz.

Wort für Wort
devadārumayau
aus Devadāru-Holz gefertigt (Adj. Dual)
śleṣmātakamayam
aus Śleṣmātaka-Holz gefertigt (Adj.)

śobhārthaṃ cāparān yūpān kāñcanān puruṣarṣabha sa bhīmaḥ kārayām āsa dharmarājasya śāsanāt

Und zur Zierde ließ jener Bhīma, o Stier unter den Männern, noch weitere goldene Opferpfähle anfertigen, auf Geheiß des Dharmarāja.

Wort für Wort
śobhārtham
zur Zierde (Adv.)
kāñcanān yūpān
goldene Opferpfähle (Akk. Pl.)

te vyarājanta rājarṣe vāsobhir upaśobhitāḥ narendrābhigatā devān yathā saptarṣayo divi

Sie erstrahlten, o königlicher Weiser, mit Gewändern geschmückt, wie die sieben Weisen am Himmel, die sich dem Herrn der Götter genähert haben.

Wort für Wort
vāsobhiḥ upaśobhitāḥ
mit Gewändern geschmückt (Adj. Pl.)
saptarṣayaḥ
die sieben Weisen (Nom. Pl.)

iṣṭakāḥ kāñcanīś cātra cayanārthaṃ kṛtābhavan śuśubhe cayanaṃ tatra dakṣasyeva prajāpateḥ

Und goldene Ziegel wurden dort für die Errichtung des Feueraltars angefertigt; der Altar erstrahlte dort wie der des Prajāpati Dakṣa.

Wort für Wort
iṣṭakāḥ kāñcanīḥ
goldene Ziegel (Nom. Pl.)
cayanārtham
für die Errichtung des Feueraltars (Adv.)

catuścityaḥ sa tasyāsīd aṣṭādaśakarātmakaḥ sa rukmapakṣo nicitas triguṇo garuḍākṛtiḥ

Er (der Altar) war vierschichtig, achtzehn Ellen hoch, mit goldenen Schwingen versehen, in dreifacher Lage aufgeschichtet, in der Gestalt des Garuḍa.

Wort für Wort
catuścityaḥ
vierschichtig (Adj.)
garuḍākṛtiḥ
in Garuḍa-Gestalt (Adj.)

Beschrieben wird ein 'Śyenacit'-Feueraltar in Falken-/Adlergestalt (hier Garuḍa), eine klassische Form des vedischen Ziegelaltars (Agnicayana).

tato niyuktāḥ paśavo yathāśāstraṃ manīṣibhiḥ taṃ taṃ devaṃ samuddiśya pakṣiṇaḥ paśavaś ca ye

Dann wurden von den Weisen, gemäß den Lehrschriften, Tiere bestimmt, diesem oder jenem Gott jeweils zugeordnet, sowohl Vögel als auch andere Tiere.

Wort für Wort
niyuktāḥ paśavaḥ
bestimmte Tiere (Nom. Pl.)
taṃ taṃ devam samuddiśya
diesem oder jenem Gott zugeordnet (Abs.)

ṛṣabhāḥ śāstrapaṭhitās tathā jalacarāś ca ye sarvāṃs tān abhyayuñjaṃs te tatrāgnicayakarmaṇi

Die in den Lehrschriften vorgeschriebenen Stiere sowie die Wassertiere - all diese setzten sie dort bei der Errichtung des Feueraltars ein.

Wort für Wort
śāstrapaṭhitāḥ
in den Lehrschriften vorgeschrieben (Adj. Pl.)
agnicayakarmaṇi
bei der Errichtung des Feueraltars (Lok.)

yūpeṣu niyataṃ cāsīt paśūnāṃ triśataṃ tathā aśvaratnottaraṃ rājñaḥ kaunteyasya mahātmanaḥ

Und an die Opferpfähle gebunden waren dreihundert Tiere des großherzigen Königs, des Sohnes der Kuntī, samt dem Juwel unter den Rossen.

Wort für Wort
niyatam
gebunden, festgemacht (Adj.)
aśvaratnottaram
samt dem Juwel unter den Rossen (Adj.)

sa yajñaḥ śuśubhe tasya sākṣād devarṣisaṃkulaḥ gandharvagaṇasaṃkīrṇaḥ śobhito 'psarasāṃ gaṇaiḥ

Jenes Opfer erstrahlte, unmittelbar von Göttern und göttlichen Sehern bevölkert, durchsetzt von Scharen der Gandharvas, geschmückt von Scharen der Apsaras.

Wort für Wort
devarṣisaṃkulaḥ
von Göttern und göttlichen Sehern bevölkert (Adj.)
gandharvagaṇasaṃkīrṇaḥ
durchsetzt von Scharen der Gandharvas (Adj.)

sa kiṃpuruṣagītaiś ca kiṃnarair upaśobhitaḥ siddhavipranivāsaiś ca samantād abhisaṃvṛtaḥ

Es war ferner geschmückt von den Gesängen der Kiṃpuruṣas und der Kiṃnaras, und ringsum umgeben von den Wohnstätten der Siddhas und Brahmanen.

Wort für Wort
kiṃpuruṣagītaiḥ
von den Gesängen der Kiṃpuruṣas (Instr.)
samantāt abhisaṃvṛtaḥ
ringsum umgeben (Adj.)

tasmin sadasi nityās tu vyāsaśiṣyā dvijottamāḥ sarvaśāstrapraṇetāraḥ kuśalā yajñakarmasu

In jener Opferversammlung waren beständig die Schüler des Vyāsa gegenwärtig, die besten der Zweimalgeborenen, Verfasser aller Lehrschriften, kundig in den Opferriten.

Wort für Wort
vyāsaśiṣyāḥ
die Schüler des Vyāsa (Nom. Pl.)
sarvaśāstrapraṇetāraḥ
Verfasser aller Lehrschriften (Nom. Pl.)

nāradaś ca babhūvātra tumburuś ca mahādyutiḥ viśvāvasuś citrasenas tathānye gītakovidāḥ

Und Nārada war dort, und Tumburu von großem Glanz, Viśvāvasu, Citrasena, und ebenso andere, des Gesangs kundig.

Wort für Wort
mahādyutiḥ
von großem Glanz (Adj.)
gītakovidāḥ
des Gesangs kundig (Adj. Pl.)

gandharvā gītakuśalā nṛtteṣu ca viśāradāḥ ramayanti sma tān viprān yajñakarmāntareṣv atha

Die Gandharvas, im Gesang geschickt und in den Tänzen erfahren, erfreuten jene Brahmanen in den Pausen der Opferriten.

Wort für Wort
gītakuśalāḥ
im Gesang geschickt (Adj. Pl.)
yajñakarmāntareṣu
in den Pausen der Opferriten (Lok. Pl.)

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