vātasya nu mahimā rathasya- / -ārujann eti stanayann asya ghoṣaḥ | / divaspṛg ety aruṇāni kṛṇvann / atho eti pṛthivyā reṇum asyan ||
Nun die Größe des Windes, des Wagens: / brechend geht sein Getöse, donnernd; / den Himmel berührend geht er, Rotes machend, / und dann geht er, den Staub der Erde aufwirbelnd.
saṃ prerate anu vātasya viṣṭhā viṣṭhā with RV; Bhatt. viṣṭhām / ainaṃ gacchanti samaneva yoṣāḥ | / tābhir vidvān sarathaṃ deva īyate / patir viśvasya bhuvanasya gopāḥ ||
Zusammen streben nach ihm die Wogen des Windes; / zu ihm gehen sie wie Frauen zum Fest. / Mit ihnen fährt der wissende Gott auf gemeinsamem Wagen, / der Herr der ganzen Welt, der Hüter.
ātmā devānāṃ bhuvanasya gopā / yathāvaśaṃ carati deva eṣaḥ | / ghoṣa id asya śrūyate na rūpaṃ / tasmai devāya haviṣā vidhema || K tasmai vātāya
Der Selbst der Götter, der Hüter der Welt, / wandelt nach Belieben, dieser Gott. / Nur sein Getöse hört man, nicht seine Gestalt. / Diesem Gott wollen wir mit Opfergabe huldigen.
antarikṣe pathibhir īyamāno / na ni viśate katamac canāhaḥ | / apāṃ yoniḥ prathamajā ṛtasya / kva svij jātaḥ kuta ā babhūva ||
Im Luftraum auf Pfaden gehend, / ruht er keinen einzigen Tag. / Der Ursprung der Wasser, Erstgeborener des Ṛta — / wo wurde er geboren, woher entstand er?
Dich, Wind, der du im Luftraum fliegst, / den Schnellen mit den Schnellen — / alle sehen [dich] mit dem Auge; / nicht alle kennen [dich] mit dem Geist.