Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.20 Abwehr feindlicher Pfeile

mā no vidan vivyādhino / mo abhivyādhino vidan | / ārāc charavyā asmad / viṣūcīr indra pātaya ||

Uns sollen die Durchbohrenden nicht finden, / nicht die Beschießenden uns finden. / Weit weg von uns die Pfeile / lass, Indra, auseinander [ins Weite] fallen.

viṣvañco asmac charavaḥ patantu / ye astā ye cāsyāḥ | / devā manuṣyā ṛṣayo / 'mitrān no vi vidhyatu || Bhatt. vidhyata*

Nach allen Seiten sollen die Pfeile von uns wegfliegen, / die abgeschossen wurden und die noch abzuschießen sind. / Götter, Menschen, Ṛṣis / sollen unsere Feinde durchbohren.

yaḥ samāno yo 'samāno / 'mitro no jighāṃsati | / rudraḥ śaravyayā tān / amitrān no vi vidhyatu ||

Wer, ein Gleicher oder Fremder, / als Feind uns töten will: / Rudra soll mit dem Pfeil sie, / unsere Feinde, durchbohren.

sabandhuś cāsabandhuś ca / yo na indrābhidāsati | / devās taṃ sarve dhūrvantu / brahma varma mamāntaram ||

Der Verwandte und der Nichtverwandte, / der uns, Indra, bedrohen will: / alle Götter sollen ihn niederschmettern; / das Gebet ist mein Panzer im Innern.