Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.15 Gegen den Mangel: Glück für ein Mädchen

ahaṃ te bhagam ā dade / 'dhi śīrṣṇa iva srajam | / mahāmūla iva parvato / jyok pitṛṣv āsāsai ||

Ich nehme dein Glück [Bhaga] an mich, / wie einen Kranz vom Haupt; / wie ein Berg mit großer Wurzel / möge ich lange bei den Vätern sitzen [bleiben].

iyaṃ te rājan kanyā / vadhūr ni dhūyate yama | Bhatt. yamaḥ / sā mātur badhyatāṃ gṛhe / 'tho bhrātur atho pituḥ ||

Diese hier, König Yama, ist deine Tochter, / die Braut, sie wird [dir] übergeben; / sie soll im Hause der Mutter gebunden [bleiben], / und beim Bruder, und beim Vater.

iyaṃ te ketapā rājann / imāṃ te pari dadhmasi | / jyok pitṛṣv āsātā / ā śīrṣṇaḥ samopyāt ||

Dies ist dein Ketapā [?], König; / diese übergeben wir dir. / Lange soll sie bei den Vätern sitzen, / bis das Haupt [ergraut, ] zusammenwächst [?]. [?]

asitasya brahmaṇā / kaśyapasya gayasya ca | / antaḥkośam iva jāmayo / api nahyāmi te bhagam ||

Mit dem Gebet des Asita, / des Kaśyapa und des Gaya: / wie Schwestern das Innere einer Truhe, / so binde ich dein Glück fest.