Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.17 Gegen Fieber und Gliederleiden

jarāyujaḥ prathama usriyo vṛṣā / vātabhrajā stanayann eti vṛṣṭyā | / sa no mṛḍāti tanva ṛjugo rujan / ya ekam ojas tredhā vicakre ||

Der Eihautgeborene, der erste, der Stier, der brüllende, / mit dem Wind glänzend, kommt mit Regen; / er soll uns dem Leibe nach gnädig sein, gerade gehend die Krankheit brechend, / der die eine Kraft dreifach teilte.

aṅgeaṅge śociṣā śiśriyāṇo / yo agrabhīt parur asya grabhītā | / aṅkān samaṅkān haviṣā yajāmi Bhatt. aṅgaṃ samaṅgaṃ / hṛdi śrito manasā yo jajāna ||

In jedem Glied mit Glut wohnend, / der [Dämon,] der zugriff, dessen Gelenk der Ergriffene ist: / die Haken [und] Zusammenhaken [?] verehre ich mit der Opfergabe, / der im Herzen ruhende, der im Geist erzeugt wurde.

muñcāmi śīrṣaktyā uta kāsa enaṃ / paruṣparur āviveśa yo asya | / yo abhrajā vātajā yaś ca śuṣmo / vanaspatīn sacatāṃ parvatāṃś ca ||

Ich löse ihn vom Kopfschmerz und vom Husten, / der in jedes Gelenk eingedrungen ist; / und die Kraft [Śuṣma], die aus der Wolke, die aus dem Wind [stammt]: / sie soll zu den Bäumen und Bergen gehen.

śaṃ te parasmai gātrāya / śam astv avarāya te | / śaṃ te pṛṣṭibhyo majjabhyaḥ / śam astu tanve tava ||

Heil sei deinem fernen Körperglied, / Heil dem nahen; / Heil deinen Rippen, dem Mark; / Heil sei deinem Leib.