yas tvā mṛtyur abhyadhatta / jāyamānaṃ supāśayā | / taṃ te satyasya hastābhyām / ud amuñcad bṛhaspatiḥ ||
Der Tod, der dich bei der Geburt mit guter Schlinge band — den hat Bṛhaspati mit den Händen der Wahrheit von dir gelöst.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1
yas tvā mṛtyur abhyadhatta / jāyamānaṃ supāśayā | / taṃ te satyasya hastābhyām / ud amuñcad bṛhaspatiḥ ||
Der Tod, der dich bei der Geburt mit guter Schlinge band — den hat Bṛhaspati mit den Händen der Wahrheit von dir gelöst.
abhi tvā jarimāhita / gām ukṣaṇām iva rajjvā | / vy anye yantu mṛtyavo / yān āhur itarāñ chatam ||
Auf dich ist das Alter gelegt, wie einem Stier [Rind] der Strick. Die anderen Tode sollen auseinandergehen, die man als die anderen hundert bezeichnet.
pra viśataṃ prāṇāpānāv / anaḍvāhāv iva vrajam | / śarīram asyāṅgāni / jarimṇe nayataṃ yuvam ||
Tretet ein, Prāṇa und Apāna, wie zwei Zugstiere in den Stall. Seinen Körper, seine Glieder führt ihr beide zum Altwerden.
ihaiva staṃ prāṇāpānau / memaṃ hāsiṣṭaṃ mṛtyave | / ayaṃ jarimṇaḥ śevadhir / ariṣṭa iha vardhatām ||
Hier sollt ihr beide bleiben, Prāṇa und Apāna; überlasst ihn nicht dem Tod. Dieser hier, der Hort des Alters, soll unversehrt hier wachsen.
jarase tvā pari dadhmo / jarase ni dhuyāmasi | / jarā tvā bhadrayā neṣat | / vy anye yantu mṛtyavo / yān āhur itarāñ chatam ||
Dem Alter geben wir dich anheim, dem Alter legen wir dich nieder [ni dhuyāmasi ?]. Das Alter soll dich zum Guten führen. Die anderen Tode sollen auseinandergehen, die man als die anderen hundert bezeichnet.