Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.49 Würfelspruch für Spielglück

kṛtaṃ me dakṣiṇe haste / savye me jaya āhitaḥ | / gojid bhūyāsam aśvajit / kṛtaṃcayo hiraṇyajit ||

Das Kṛta [der Glückswurf] ist in meiner rechten Hand, in der linken ist mir der Sieg gelegt. Rinder-Sieger möge ich sein, Rosse-Sieger, Kṛta-Sammler, Gold-Sieger.

akṣāḥ phalavatīṃ divaṃ / datta gāṃ kṣīriṇīm iva | / saṃ mā kṛtasya dhārayā / dhanuḥ snāvneva nahyata ||

Ihr Würfel, gebt [uns] das fruchtbare Himmelreich [den Ertrag] wie eine milchreiche Kuh. Haltet mich zusammen mit dem Strom des Gewinns, wie ein Bogen durch die Sehne gebunden wird.

ubhau hastau pratidīvno / brahmaṇāpombhāmasi | / kalir enaṃ yathā hanad / āsya vedo bharāmahai ||

Beide Hände des Gegenspielers binden wir durch das heilige Wort (brahman); Kali soll ihn schlagen; wir tragen sein Vermögen davon.

ā bhadraṃ dvāparam / uta tretāṃ parā kalim | / kṛtaṃ me hasta āhitaṃ / sa hi saumanaso mahān ||

Komm her, glückliches Dvāpara und Tretā; fort mit Kali! Das Kṛta ist in meine Hand gelegt; denn das ist ein großes Wohlwollen.