Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.72 Würfelspiel: Sieg über den Gegenspieler

mahājanāḥ prathamā ye didīvire Bhatt. didivire / dhane saṃhatya mahati dvirāje | / teṣāṃ vare yaḥ prathamo jigāya / tasyāhaṃ lokam anūd bhideyam ||

Die großen Männer, die zuerst gespielt haben, beim Einsatz zusammenstoßend im großen Doppelspiel [?]: wer von ihnen als Erster in der Auswahl gesiegt hat, dessen Welt möchte ich nach ihm aufbrechen [?].

medinas te vaibhīdakās / tata indra upāvatu | / avyā vṛka iva saṃrabhya / jigīvān astam āyasi ||

Medinas [?], deine Vaibhīdakas [Würfel] — von dort soll Indra helfen. Wie ein Wolf die Schafe packend, gehst du als Sieger heim.

udbāhū hiraṇyajid / gojid aśvajitau bhare | / vyāghro jaghnivām̐ iva- / -ut tiṣṭhādhidevanāt ||

Mit erhobenen Armen, Gold-Sieger, Rinder- und Rosse-Sieger beide, im Gewinn: wie ein Tiger, der erlegt hat, steh auf vom Spieltisch.

ādinavaṃ pratidīvne / kṛtenāsmām̐ abhi kṣara | varia lectio ghṛtenā- / vṛkṣam ivāśanyā jahi / yo asmān pratidīvyati ||

Den Fehl [ādinava] für den Gegenspieler: mit dem Kṛta fließ auf uns zu [Variante: mit Ghee]; wie einen Baum mit dem Blitz schlage den, der uns gegenüber spielt.