yathā mṛgaṃ ropayasi / tiraś carmātividhyasi | / evā tvam ugra oṣadhe / amuṃ ropaya mām abhi ||
Wie du das Wild betörst [ropayasi: ?], / quer durch die Haut hindurchbohrst — / so, du wilde Pflanze, / betöre jenen [Name] mir zu.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1
yathā mṛgaṃ ropayasi / tiraś carmātividhyasi | / evā tvam ugra oṣadhe / amuṃ ropaya mām abhi ||
Wie du das Wild betörst [ropayasi: ?], / quer durch die Haut hindurchbohrst — / so, du wilde Pflanze, / betöre jenen [Name] mir zu.
bandhaś cemā upadhiś ca / madhuman nau samañjanam | / dvārau bhagasyemā ūrū / mṛgas tṛṣyann ivā cara || Bhatt. tuṣyann; tṛṣyann with K;
Fessel und Beigabe [?] sind diese; / honigsüß sei unser gemeinsames Salben. / Die beiden Türen des Bhaga sind diese Schenkel; / komm wie ein durstendes Wild.
abhi tvādhām abhidhinā / jāleneva mahājaṣam | / yathā mama kratāv aso / mama citte sacāvahai ||
Ich habe dich umlegt mit einer Umlegung, / wie mit einem Netz den großen Fisch, / damit du in meinem Willen seist; / wir beide mögen in meinem Sinn verbunden sein.
ahaṃ vai tvad uttarāsmy / adha tvam upadhir mama | / saṃ nau badhnāmi saṃbandhanena / yathāsāvāvicartyāv / ā mṛtyor ā parāvataḥ ||
Ich bin dir überlegen; / dann bist du meine Beigabe. / Ich verbinde uns beide mit einer Bindung, / dass wir beide [? asau] / bis zum Tod, bis in die Ferne unlösbar seien.