Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.68 Verwünschung: Impotenz für den Feind

yathā naḍaṃ kaśipune / striyo bhindanty aśmanā | / evā bhinadmi te muṣkau / tasmai tvām avase huve ||

Wie Frauen das Schilf für die Matte mit dem Stein zerschlagen, so zerschlage ich dir die Hoden; dazu rufe ich dich zum Beistand.

tvaṃ vīrudhāṃ śreṣṭhatamā- / -abhiśrutāsy oṣadhe | / sāmum adya pūruṣaṃ / klībam opaśinaṃ kṛdhi ||

Du bist die beste der Pflanzen, berühmt, o Pflanze. Mach jenen Mann dort heute zum Impotenten, Opaśin [?].

klībaṃ kṛdhy opaśinam / atho kurīriṇaṃ kṛdhi | / ubhābhyām asya grāvabhyām / indro bhinattv āṇḍyau ||

Mach ihn zum Impotenten, zum Opaśin, und mach ihn zum Kurīrin. Mit diesen beiden Steinen soll Indra seine beiden Hoden zerschlagen.

klība klībaṃ tvākaraṃ / vadhre vadhriṃ tvākaram | / arasārasaṃ tvākaram / arasāraso 'si | / kurīram asya śīrṣaṇi / kumbaṃ cādhi ni dadhmasi || Bhatt. kumbhaṃ

Impotent habe ich dich gemacht, kastriert habe ich dich gemacht, ganz kraftlos habe ich dich gemacht; kraftlos bist du. Das Kurīra und den Kumba setzen wir auf seinen Kopf.

ye te nāḍyau devakṛte / yayos tiṣṭhati vṛṣṇyam | / te te bhinadmi śamyayā- / -amuṣyā adhi muṣkayoḥ ||

Deine beiden von den Göttern geschaffenen Adern, in denen die Manneskraft steht — diese zerschlage ich dir mit dem Stab an den Hoden jenes [Mannes].