Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.91 Bitte um Milch und Gedeihen

payo deveṣu paya oṣadhīṣu / paya āśāsu payo 'ntarikṣe | / tan me dhātā savitā ca dhattāṃ / viśve tad devā abhi saṃ gṛṇantu ||

Milch in den Göttern, Milch in den Pflanzen, / Milch in den Himmelsrichtungen, Milch im Luftraum — / die sollen mir Dhātar und Savitar verleihen; / alle Götter sollen sie zustimmend ausrufen.

payo yad apsu paya usriyāsu / paya utseṣūta parvateṣu | Bhatt. uktheṣūta / tan me dhātā savitā ca dhattāṃ / viśve tad devā abhi saṃ gṛṇantu ||

Die Milch, die in den Wassern, die Milch in den Kühen, / die Milch in den Quellen und in den Bergen [Bhatt.: in den Liedern] — / die sollen mir Dhātar und Savitar verleihen; / alle Götter sollen sie zustimmend ausrufen.

yan mṛgeṣu paya āviṣṭam asti / yad ejati patati yat patatriṣu | / tan me dhātā savitā ca dhattāṃ / viśve tad devā abhi saṃ gṛṇantu ||

Was an Milch in den Wildtieren eingegangen ist, / was sich regt, was fliegt, was in den Vögeln [ist] — / die sollen mir Dhātar und Savitar verleihen; / alle Götter sollen sie zustimmend ausrufen.

yāni payāṃsi divy ārpitāni / yāny antarikṣe bahudhā bahūni | / teṣām īśāne vaśinī no adya / pra dattāṃ dyāvāpṛthivī ahṛṇīyamāne ||

Die Milchen, die im Himmel niedergelegt sind, / die im Luftraum vielfach, viele — / deren Herrscherinnen, Gebieterinnen / sollen uns heute geben, Himmel und Erde, ohne zu zürnen.