Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.13 Kräftigung eines Menschen (Manthā-Trank)

indreṇa datto varuṇena śiṣṭo / marudbhir ugraḥ prayato na āgan | / etaṃ vāṃ dyāvāpṛthivī pari dadāmi / sa mā tṛṣat sa mā kṣudhat ||

Von Indra gegeben, von Varuṇa unterwiesen, / mit den Maruts gewaltig, ist er zu uns gekommen, der Geübte [?]. / Ihn übergebe ich euch, Himmel und Erde: / er soll nicht dürsten, er soll nicht hungern.

ūrjam asmā ūrjasvatī dhattaṃ / payo 'smai payasvatī dhattam | / ūrjam asmai dyāvāpṛthivī adhātāṃ / viśve devā maruta ūrjam āpaḥ ||

Kraft gebt ihm, ihr Kraftvollen; / Milch gebt ihm, ihr Milchreichen. / Kraft haben ihm Himmel und Erde gegeben, / alle Götter, die Maruts, Kraft die Wasser.

śivā asya hṛdayaṃ tarpayantv / anamīvo modamānaś careha | / savāsinau pibatāṃ mantham etam / aśvino rūpaṃ paridhāya māyām ||

Gnädige sollen sein Herz erquicken; / frei von Krankheit, sich freuend, soll er hier wandeln. / Ihr beiden Aśvins, im Gewand vereint, trinkt diesen Manthā, / [nachdem ihr] Gestalt [und] Zauber angelegt habt.

tasya pātāraṃ sacatāṃ purīṣam / ūrjā svadhā sacatām etam eṣā | / indra etāṃ sasṛje viddho agra / ūrjāṃ svadhām ajarāṃ sā ta eṣā | / tayā tvaṃ jīva śaradaḥ suvarcā / mā ta ā susrod bhiṣajas te akran ||

Seinen Beschützer soll der Mist [?] begleiten; / Kraft [und] Labung soll ihn begleiten, diesen hier. / Indra hat dies geschaffen, [selbst] durchbohrt im Anfang: / unvergängliche Kraft [und] Labung; die ist die deine. / Mit ihr lebe, hundert Herbste, glänzend; / nicht soll dir [Kraft] entfließen; Ärzte haben dich [geheilt] gemacht.