Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.28 Gegen Gelbsucht (Harimā)

anu sūryam ud ayatāṃ / hṛddyoto harimā ca te | / yo rohitasya gor varṇas / tena tvā pari dadhmasi ||

Zur Sonne hinauf sollen gehen / dein Herzweh und deine Gelbsucht. / Die Farbe der roten Kuh: / damit umkleiden wir dich.

pari tvā rohitair varṇair / dīrghāyutvāya dadhmasi | / yathā tvam arapā aso / atho 'harito bhava ||

Mit roten Farben umkleiden wir dich / für langes Leben, / damit du fehlerfrei seist / und nicht gelb.

yā rohiṇīr devapatyā / gāvo yā rohiṇīr uta | / rūpaṃrūpaṃ vayovayas / tena tvā pari dadhmasi ||

Die roten Kühe, die den Göttern gehören, / die Kühe, die rot sind: / jede Gestalt, jedes Lebensalter [an ihnen]: / damit umkleiden wir dich.

śukeṣu te harimāṇaṃ / prapaṇākāsu dadhmasi | / atho hāridraveṣu te / harimāṇaṃ ni dadhmasi ||

In den Papageien [setzen wir] deine Gelbsucht, / in den Prapaṇākā-Vögeln; / und in den Hāridrava-Vögeln / legen wir deine Gelbsucht nieder.