Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 1

Hymne 1.25 Segen der goldfarbigen Wasser

hiraṇyavarṇāḥ śucayaḥ pāvakā / yāsu jātaḥ kaśyapo yāsv indraḥ | / yā agniṃ garbhaṃ dadhire suvarṇās / tā na āpaḥ śaṃ syonā bhavantu ||

Die goldfarbigen, reinen, läuternden, / in denen Kaśyapa geboren wurde, in denen Indra, / die den Agni als Keim getragen haben, die schönfarbigen: / diese Wasser sollen uns Heil und Wohlgefallen sein.

yāsāṃ rājā varuṇo yāti madhye / satyānṛte avapaśyañ janānām | / (…) || see 1cd

In deren Mitte König Varuṇa geht, / das Wahre und Unwahre der Menschen betrachtend: / … [Anm.: Pāda cd wie 1.25.1cd: „die den Agni als Keim getragen haben … Wohlgefallen sein“]

yāsāṃ devā divi kṛṇvanti bhakṣaṃ / yā antarikṣe bahudhā bhavanti | / yā agniṃ garbhaṃ dadhire suvarṇāḥ / (…) || see 1d

Von denen die Götter im Himmel ihre Speise nehmen, / die im Luftraum vielfach werden, / die den Agni als Keim getragen haben, die schönfarbigen … [Anm.: Pāda d wie 1.25.1d: „diese Wasser sollen uns Heil und Wohlgefallen sein“]

śivena mā cakṣuṣā paśyatāpaḥ / śivayā tanvopa spṛśata tvacaṃ me | / ghṛtaścutaḥ śucayo yāḥ pāvakās / tā na āpaḥ śaṃ syonā bhavantu ||

Mit freundlichem Auge blickt mich an, ihr Wasser; / mit freundlichem Leib berührt meine Haut. / Die Schmelzbutter Träufelnden, Reinen, die Läuternden: / diese Wasser sollen uns Heil und Wohlgefallen sein.