Kapitel 28: ṛgvede 8.28 · ye triṃśati trayas paro devāso barhirāsadan
Die dreiunddreißig Götter und die Himmelsrichtungen
Kurzes Lied über die dreiunddreißig Götter auf dem Streu, ihre Wächterrolle in allen Himmelsrichtungen und die Siebenzahl; Vv. 1 und 3 sind stark unsicher.
ye triṃśati trayas paro devāso barhirāsadan / vidannahadvitāsanan
Die dreiunddreißig Götter, die auf dem Streu Platz genommen haben, haben ihr Wissen [?] (Kenntnis) gefunden: zweifach (?) ... [Anm.: Vers verderbt; aha dvitā asanam unklar]
te no gopā apācyāsta udak ta itthā nyak / purastāt sarvayā viśā
Sie sollen unsere Hüter sein: die von hinten, die von Osten, die nach oben, die nach unten (?) [Anm.: apācya-/udañc-/nyañc- 'westlich/nördlich/südlich' gedacht: vier bzw. alle Himmelsrichtungen], mit allen Stämmen, im Osten.
Von den Siebenen sind sieben Lanzen(spitzen), sieben ihre Glanzgaben (Herrlichkeiten), sieben haben sie als Pracht darüber gesetzt. [Anm.: saptānām 'von den Siebenergruppen', Bezug unklar, evtl. Maruts-Gruppen]