Quellen der Menschheit

Ṛgveda · Maṇḍala 8

Kapitel 46: ṛgvede 8.46 · tvāvataḥ purūvaso vayamindra praṇetaḥ smasi sthātarharīṇām Preis Indras mit Bitte und Gabenpreisung des Pṛthuśravas Kānīta

Indra-Preislied (v. 1–20), mit Anrufen an Marut und Vāyu; ab v. 21 dāna-stuti mit Aufzählung großer Gaben (Rosse, Kamele, Rinder, goldener Wagen) durch Pṛthuśravas Kānīta. Sehr schwierig sind v. 15–16, 21, 23, 27–28 (Padapāṭha in v. 28 unvollständig).

tvāvataḥ purūvaso vayamindra praṇetaḥ smasi sthātarharīṇām

Wir gehören zu dir, einem Wie-du-Seienden (wörtl.: wir sind die Deinen), vielgütiger Indra, Führer, Steher auf/bei den Falben. [Anm.: sthātṛ ‚Stehender‘ ist wohl der auf dem Wagen Stehende, der Lenker.]

Wort für Wort
tvāvataḥ
von einem wie du (Gen./Abl. Sg.)
puruvaso itipuru-vaso
vielgütiger, mit viel Gut (Voc.)
vayam
wir
indra
Indra (Voc.)
pranetaritipra-netaḥ
Führer, Vorausleiter (Voc.)
smasi
wir sind (1. Pl.)
sthātaḥ
Stehender, Lenker (Voc.)
harīṇām
der Falben (Gen. Pl.)

tvāṃ hi satyamadrivo vidma dātāramiṣām / vidma dātāraṃ rayīṇām

Dich ja, den Wahrhaftigen, Steinbewehrten, kennen wir als Geber von Labungen; wir kennen [dich] als Geber von Reichtümern.

Wort für Wort
tvām
dich (Akk. Sg.)
hi
ja, denn
satyam
wahrhaftig, wahr (Akk. Sg.)
adri-vaḥ
Steinbewehrter, Träger des Presssteins (Voc.)
vidma
wir kennen (1. Pl. Perf.)
dātāram
Geber (Akk. Sg.)
iṣām
der Labungen/Stärkungen (Gen. Pl.)
vidma
wir kennen (1. Pl. Perf.)
dātāram
Geber (Akk. Sg.)
rayīṇām
der Reichtümer (Gen. Pl.)

ā yasya te mahimānaṃ śatamūte śatakrato / gīrbhirgṛṇanti kāravaḥ

Dessen Größe, hundertfach Helfender, mit hundertfacher Kraft Begabter, dessen — deiner — Größe besingen die Sänger mit Liedern.

Wort für Wort
ā
hin, heran (Präverb zu gṛṇanti)
yasya
dessen (Gen. Sg.)
te
dir/dein (Gen./Dat. Sg.)
mahimānam
Größe (Akk. Sg.)
śatam-ūte
mit hundert Hilfen (Voc.)
śatakrato itiśata-krato
mit hundertfacher Kraft/Fähigkeit (Voc.)
gīḥ-bhiḥ
mit Liedern (Instr. Pl.)
gṛṇanti
sie preisen (3. Pl.)
kāravaḥ
Sänger (Nom. Pl.)

sunītho ghā sa martyo yaṃ maruto yamaryamā / mitraḥ pāntyadruhaḥ

Gut geleitet ist fürwahr jener Sterbliche, den die Marut, den Aryaman, Mitra, die Truglosen, beschützen.

Wort für Wort
su-nīthaḥ
gut geleitet, mit gutem Geleit (Nom. Sg.)
gha
fürwahr (Partikel)
saḥ
der, jener (Nom. Sg.)
martyaḥ
Sterblicher (Nom. Sg.)
yam
den (Akk. Sg.)
marutaḥ
Marut (Nom. Pl.)
yam
den (Akk. Sg.)
aryamā
Aryaman (Nom. Sg.)
mitraḥ
Mitra (Nom. Sg.)
pānti
sie schützen (3. Pl.)
adruhaḥ
die Truglosen (Nom. Pl.)

dadhāno gomadaśvavad suvīryamādityajūta edhate / sadā rāyā puruspṛhā

Rinder- und rossereiche gute Mannhaftigkeit erlangend/innehabend, gedeiht er, von den Ādityas angetrieben, allezeit mit viel begehrtem Reichtum.

Wort für Wort
dadhānaḥ
erlangend, innehabend (Nom. Sg. Part. Med.)
go--mat
rinderreich (Akk. Sg. n.)
aśva-vat
rossereich (Akk. Sg. n.)
su-vīryam
gute Manneskraft, Söhnereichtum (Akk. Sg.)
āditya-jūtaḥ
von den Ādityas angetrieben (Nom. Sg.)
edhate
er gedeiht (3. Sg. Med.)
sadā
allezeit
rāyā
mit Reichtum (Instr. Sg.)
puru-spṛhā
vielbegehrt (Instr. Sg.)

tamindraṃ dānamīmahe śavasānamabhīrvam / īśānaṃ rāya īmahe

Diesen Indra bitten wir um Gabe, den Kraftvollen, den [?] Unbezwingbaren; den Gebieter über Reichtum bitten wir.

Wort für Wort
tam
diesen (Akk. Sg.)
indram
Indra (Akk. Sg.)
dānam
Gabe (Akk. Sg.)
īmahe
wir bitten (1. Pl. Med.)
śavasānam
kraftvoll, mächtig (Akk. Sg.)
abhīrvam
unbedrängbar/allseits umfassend (Akk. Sg.) [?]
īśānam
Gebieter (Akk. Sg.)
rāyaḥ
über Reichtümer (Akk./Gen. Pl.)
īmahe
wir bitten (1. Pl. Med.)

tasmin hi santyūtayo viśvā abhīravaḥ sacā / tamā vahantu saptayaḥ purūvasuṃ madāya harayaḥ sutam

In ihm ja sind Hilfen, alle seine Beistände zusammen [?]; ihn sollen die Renner herfahren, die Falben, den Vielgütigen, zum Rausch, hin zum Gepressten [Soma]. [Anm.: abhīru ‚Beistand, Unerschrockener‘ unsicher; sutam vermutlich der gepresste Soma, zu dem Indra gefahren wird.]

Wort für Wort
tasmin
in ihm (Lok. Sg.)
hi
ja
santi
sind (3. Pl.)
ūtayaḥ
Hilfen (Nom. Pl.)
viśvāḥ
alle (Nom. Pl. f.)
abhīravaḥ
Beistände, Unerschrockene (Nom. Pl.) [?]
sacā
zusammen, vereint
tam
ihn (Akk. Sg.)
ā
hierher (Präverb)
vahantu
sie sollen fahren (3. Pl. Imp.)
saptayaḥ
Renner, Rosse (Nom. Pl.)
puru-vasum
den Vielgütigen (Akk. Sg.)
madāya
zum Rausch (Dat. Sg.)
harayaḥ
Falben (Nom. Pl.)
sutam
den Gepressten, gepresst (Akk. Sg.)

yaste mado vareṇyo ya indra vṛtrahantamaḥ / ya ādadiḥ svarnṛbhiryaḥ pṛtanāsu duṣṭaraḥ

Welcher dein Rausch begehrenswert ist, welcher, Indra, am stärksten Vṛtra erschlägt, welcher das Licht mit den Männern ergreift, welcher in den Kämpfen schwer zu überwinden ist —

Wort für Wort
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
te
dein (Gen. Sg.)
madaḥ
Rausch (Nom. Sg.)
vareṇyaḥ
begehrenswert (Nom. Sg.)
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
indra
Indra (Voc.)
vṛtrahan-tamaḥ
am meisten Vṛtra erschlagend (Nom. Sg.)
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
ādadiḥ
Ergreifer, Nehmer (Nom. Sg.)
svaḥ
Licht, Sonnenwelt (Akk. Sg.)
nṛ-bhiḥ
mit den Männern (Instr. Pl.)
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
pṛtanāsu
in den Kämpfen (Lok. Pl.)
dustaraḥ
schwer zu überwinden (Nom. Sg.)

yo duṣṭaro viśvavāra śravāyyo vājeṣvasti tarutā / sanaḥ śaviṣṭha savanā vaso gahi gamema gomati vraje

Der schwer zu Überwindende, alles Erwünschte Besitzende, Rühmenswerte, der in den Wettkämpfen der Durchbringer ist: der [komme] zu unseren Pressungen, kräftigster Guter, komm; mögen wir zum rinderreichen Pferch gelangen.

Wort für Wort
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
dustaraḥ
schwer zu überwinden (Nom. Sg.)
viśva-vāra
alles Erwünschte besitzend, allbegehrt (Voc.)
śravāyyaḥ
rühmenswert (Nom. Sg.)
vājeṣu
in den Wettkämpfen (Lok. Pl.)
asti
ist (3. Sg.)
tarutā
Durchbringer, Überwinder (Nom. Sg.)
saḥ
der (Nom. Sg.)
naḥ
uns (Gen. Pl.)
śaviṣṭha
kräftigster (Voc.)
savanā
Somapressungen (Akk. Pl.)
ā
hierher (Präverb)
vaso iti
Guter, Gutbegabter (Voc.)
gahi
komm (2. Sg. Imp.)
gamema
mögen wir gelangen (1. Pl. Konj.)
go--mati
rinderreich (Lok. Sg.)
vraje
Pferch, Gehege (Lok. Sg.)

gavyo ṣu ṇo yathā purāśvayota rathayā / varivasya mahāmaha

Rinderverlangend [?], wohl für uns wie früher, rossverlangend wie wagenverlangend: schaffe Raum/Gedeihen [?], Hochgepriesener. [Anm.: Syntax unsicher; aśvayā/rathayā evtl. Instr. ‚mit Rosse-/Wagenbegehren‘.]

Wort für Wort
gavyaḥ
rinderverlangend, nach Rindern (Nom. Sg.) [?]
su
wohl, gut (Partikel)
ṇaḥ
uns (Dat./Gen. Pl.)
yathā
wie
purā
früher
aśva-yā
rossverlangend (Instr. Sg.) [?]
uta
und, auch
ratha-yā
wagenverlangend (Instr. Sg.) [?]
varivasya
schaffe Raum/Wohlstand (2. Sg. Imp. Denom.) [?]
mahāmaha
Hochgepriesener, sehr Erhabener (Voc.)

nahi te śūra rādhaso 'ntaṃ vindāmi satrā / daśasyā no maghavan nū cidadrivo dhiyo vājebhirāvitha

Denn nicht finde ich, Held, das Ende deiner Gunst/Gabe insgesamt. Gewähre uns, Maghavan, sogleich, Steinbewehrter; unsere Gebete/Einsichten hast du mit Siegespreisen gefördert.

Wort für Wort
nahi
denn nicht
te
dir/deiner (Gen. Sg.)
śūra
Held (Voc.)
rādhasaḥ
der Gunst, Gabe (Gen. Sg.)
antam
Ende (Akk. Sg.)
vindāmi
ich finde (1. Sg.)
satrā
insgesamt, gänzlich
daśasya
gewähre (2. Sg. Imp. Med.)
naḥ
uns (Dat. Pl.)
magha-van
Freigebiger (Voc.)
nu
jetzt, sogleich
cit
doch, ja (Partikel)
adri-vaḥ
Steinbewehrter (Voc.)
dhiyaḥ
Gebete, Einsichten (Akk. Pl.)
vājebhiḥ
mit Siegespreisen, Kraftgaben (Instr. Pl.)
āvitha
du hast gefördert (2. Sg. Perf.)

ya ṛṣvaḥ śrāvayatsakhā viśvet sa veda janimā puruṣṭutaḥ / taṃ viśve mānuṣā yugendraṃ havante taviṣaṃ yatasrucaḥ

Der Erhabene, der seinen Freund Ruhm hören lässt, — all die Geburten/Wesen kennt er, der Vielgepriesene. Ihn, Indra, den Kräftigen, rufen alle Menschenstämme zu allen Zeiten, mit erhobenen Löffeln.

Wort für Wort
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
ṛṣvaḥ
erhaben, hoch (Nom. Sg.)
śravayat-sakhā
dessen Freund den Ruhm hören lässt (Nom. Sg.)
viśvā
alle (Akk. Pl. n.)
it
eben, ja (Partikel)
saḥ
er (Nom. Sg.)
veda
er weiß, kennt (3. Sg. Perf.)
janima
Geburten, Wesen (Akk. Pl.)
puru-stutaḥ
vielgepriesen (Nom. Sg.)
tam
ihn (Akk. Sg.)
viśve
alle (Nom. Pl.)
mānuṣā
Menschen(stämme) (Nom. Pl.)
yugā
in den Zeitaltern, Generationen (Akk. Pl.)
indram
Indra (Akk. Sg.)
havante
sie rufen (3. Pl. Med.)
taviṣam
den Kräftigen (Akk. Sg.)
yata-srucaḥ
mit erhobenen Opferlöffeln (Nom. Pl.)

sa no vājeṣvavitā purūvasuḥ puraḥsthātā maghavā vṛtrahā bhuvat

Er soll uns in den Wettkämpfen Förderer sein, der Vielgütige, Vorne-Stehende, Freigebige, Vṛtra-Erschläger.

Wort für Wort
saḥ
er (Nom. Sg.)
naḥ
uns (Dat./Akk. Pl.)
vājeṣu
in den Wettkämpfen (Lok. Pl.)
avitā
Förderer (Nom. Sg.)
puru-vasuḥ
vielgütig (Nom. Sg.)
puraḥ-sthātā
Vorne-Stehender (Nom. Sg.)
magha-vā
freigebig (Nom. Sg.)
vṛtra-hā
Vṛtra-Erschläger (Nom. Sg.)
bhuvat
er soll sein (3. Sg. Aor.-Injunktiv)

abhi vo vīramandhaso madeṣu gāya girā mahā vicetasam / indraṃ nāma śrutyaṃ śākinaṃ vaco yathā

Besinge für euch den Helden in den Räuschen des Somasaftes mit großem Lied, den Vielsichtigen, Indra — den berühmten, mächtigen Namen, wie das Wort [es verlangt] [?].

Wort für Wort
abhi
hin, zu (Präverb)
vaḥ
euch (Dat. Pl.)
vīram
Helden (Akk. Sg.)
andhasaḥ
des Somasaftes/der Speise (Gen. Sg.)
madeṣu
in den Räuschen (Lok. Pl.)
gāya
besinge (2. Sg. Imp.)
girā
mit Lied (Instr. Sg.)
mahā
mit großem (Instr. Sg.)
vi-cetasam
den Vielsichtigen, Weisen (Akk. Sg.)
indram
Indra (Akk. Sg.)
nāma
Namen (Akk. Sg.)
śrutyam
berühmt (Akk. Sg.)
śākinam
mächtig, kraftvoll (Akk. Sg.)
vacaḥ
Wort, Rede (Nom./Akk. Sg.)
yathā
wie, so wie

dadī rekṇastanve dadirvasu dadirvājeṣu puruhūta vājinam / nūnamatha

Ein Geber von Erbgut für den Leib, ein Geber von Gut, ein Geber in den Wettkämpfen von kraftvollem [Gut], Vielgerufener — jetzt nun [?]. [Anm.: Vers offenbar unvollständig/Refrain; nūnam atha unklar.]

Wort für Wort
dadiḥ
Geber (Nom. Sg.)
rekṇaḥ
Erbgut, Besitz (Gen./Akk. Sg.)
tanve
für den Leib, die Person (Dat. Sg.)
dadiḥ
Geber (Nom. Sg.)
vasu
Gut (Akk. Sg.)
dadiḥ
Geber (Nom. Sg.)
vājeṣu
in den Wettkämpfen (Lok. Pl.)
puru-hūta
Vielgerufener (Voc.)
vājinam
kraftvoll, Siegespreis (Akk. Sg.)
nūnam
jetzt
atha
dann, nun [?]

viśveṣāmirajyantaṃ vasūnāṃ sāsahvāṃsaṃ cidasya varpasaḥ / kṛpayato nūnamatyatha

Der über alle Güter gebietet, [den] der selbst dieser Gestalt überlegen ist [?], für den Erbarmen Zeigenden [?] — jetzt wohl darüber hinaus, nun [?]. [Anm.: Vers stark verderbt/unsicher.]

Wort für Wort
viśveṣām
aller (Gen. Pl.)
irajyantam
gebietend, herrschend (Akk. Sg. Part.) [?]
vasūnām
der Güter (Gen. Pl.)
sasahvāṃsam
überlegen, überwältigt habend (Akk. Sg. Part. Perf.)
cit
selbst, sogar
asya
dieser (Gen. Sg.)
varpasaḥ
Gestalt, Erscheinung (Gen. Sg.) [?]
kṛpa-yataḥ
der Klagende/Erbarmen Zeigende (Gen. Sg. Part.) [?]
nūnam
jetzt
ati
über, hinaus [?]
atha
dann, nun [?]

mahaḥ su vo aramiṣe stavāmahe mīḷhuṣe araṃgamāya jagmaye / yajñebhirgīrbhirviśvamanuṣāṃ marutāmiyakṣasi gāyetvā namasā girā

Dem Großen, dem Genüge Suchenden [?], dem Spendenden, dem zur rechten Zeit Kommenden, dem Gekommenen — euch [?] preisen wir; mit Weihehandlungen und Liedern willst du die Marut, allen Menschen zugehörige [?], verehren; ich besinge dich mit Verneigung, mit Lied. [Anm.: Anrede- und Subjektwechsel unklar.]

Wort für Wort
mahaḥ
dem Großen (Akk. Pl./Gen. Sg.) [?]
su
wohl, gut
vaḥ
euch (Akk. Pl.)
aram
zur Genüge, angemessen
iṣe
dem Labung Habenden (Dat. Sg.) [?]
stavāmahe
wir preisen (1. Pl. Med.)
mīḷhuṣe
dem Spendenden (Dat. Sg.)
aram-gamāya
dem zur Genüge Kommenden (Dat. Sg.)
jagmaye
dem Gekommenen (Dat. Sg. Part. Perf.)
yajñebhiḥ
mit Weihehandlungen (Instr. Pl.)
gīḥ-bhiḥ
mit Liedern (Instr. Pl.)
viśva-manuṣām
allen Menschen zugehörig/wohlgesinnt (Gen. Pl.) [?]
marutām
der Marut (Gen. Pl.)
iyakṣasi
du willst verehren (2. Sg. Desid.)
gāye
ich besinge (1. Sg. Med.)
tvā
dich (Akk. Sg.)
namasā
mit Verneigung (Instr. Sg.)
gi rā
mit Lied (Instr. Sg.)

ye pātayante ajmabhirgirīṇāṃ snubhireṣām / yajñaṃ mahiṣvaṇīnāṃ sumnaṃ tuviṣvaṇīnāṃ prādhvare

Die [Marut], die mit ihren Fahrten die Rücken der Berge fliegen machen, mit diesen ihren [Anstürmen]; die Weihehandlung der gewaltig Tönenden, das Wohlwollen der weithin Tönenden [gelangt/erklingt] vor im Weihevollzug [?]. [Anm.: Konstruktion unsicher.]

Wort für Wort
ye
die, welche (Nom. Pl.)
pātayante
sie lassen fliegen/stürzen (3. Pl. Kaus. Med.)
ajma-bhiḥ
mit Fahrten, Anstürmen (Instr. Pl.)
girīṇām
der Berge (Gen. Pl.)
snu-bhiḥ
mit Rücken, Kämmen (Instr. Pl.)
eṣām
dieser (Gen. Pl.)
yajñam
Weihehandlung, Verehrung (Akk. Sg.)
mahi-svaṇīnām
der gewaltig Tönenden (Gen. Pl. f.)
sumnam
Wohlwollen, Gunst (Akk. Sg.)
tuvi-svaṇīnām
der weithin Tönenden (Gen. Pl. f.)
pra
vor, hervor (Präverb)
adhvare
im Weihevollzug (Lok. Sg.) [?]

prabhaṅgaṃ durmatīnāmindra śaviṣṭhā bhara / rayimasmabhyaṃ yujyaṃ codayanmate jyeṣṭhaṃ codayanmate

Das Zerbrechen der Übelgesinnten bring her, Indra, kräftigster; Reichtum für uns, einen brauchbaren, du dessen Sinn antreibt, einen besten, du dessen Sinn antreibt.

Wort für Wort
pra-bhaṅgam
Zerbrechen, Brechen (Akk. Sg.)
duḥ-matīnām
der Übelgesinnten (Gen. Pl.)
indra
Indra (Voc.)
śaviṣṭha
kräftigster (Voc.)
ā
hierher (Präverb)
bhara
bring (2. Sg. Imp.)
rayim
Reichtum (Akk. Sg.)
asmabhyam
uns (Dat. Pl.)
yujyam
brauchbar, dienlich (Akk. Sg.) [?]
codayat-mate
du dessen Sinn/Denken anregt (Voc.)
jyeṣṭham
ältester, bester (Akk. Sg.)
codayat-mate
du dessen Sinn/Denken anregt (Voc.)

sanitaḥ susanitarugra citra cetiṣṭha sūnṛta / prāsahā samrāṭ sahuriṃ sahantaṃ bhujyuṃ vājeṣu pūrvyam

Gewinner, guter Gewinner, Gewaltiger, Wundervoller, Aufmerksamster, Wahrhaftiger; als Überwältiger, Oberherrscher [ist] der Übermächtige, der Bezwinger, der Nutznießer, in den Wettkämpfen der Erste. [Anm.: Reihung von Beiwörtern; Bezug der Akkusative ab sahurim unsicher.]

Wort für Wort
sanitariti
Gewinner (Voc.)
/ su-sanitaḥ
guter Gewinner, Bestgewinner (Voc.)
ugra
gewaltig (Voc.)
citra
wundervoll, glänzend (Voc.)
cetiṣṭha
aufmerksamster, am besten wahrnehmend (Voc.)
sūnṛta
wahrhaftig, wahrheitsgemäß (Voc.)
pra-sahā
als Überwältiger, überwältigend (Nom. Sg.)
sam-rāṭ
Oberherrscher (Nom. Sg.)
sahurim
den Übermächtigen (Akk. Sg.)
sahantam
den Bezwingenden (Akk. Sg. Part.)
bhujyum
Nutznießer, Genießer (Akk. Sg.) [?]
vājeṣu
in den Wettkämpfen (Lok. Pl.)
pūrvyam
der Erste, Frühere (Akk. Sg.)

ā sa etu ya īvadānadevaḥ pūrtamādade / yathā cid vaśo aśvyaḥ pṛthuśravasi kānīte 'syā vyuṣyādade

Der soll herkommen, der so weit ... [?] ohne Gott [?] das Geschenk empfing; so wie ein Wünschender [?], mit Rossen [Begabter], bei Pṛthuśravas Kānīta an diesem Morgenrot empfing. [Anm.: Vers stark unsicher; ādevaḥ/adevaḥ und vaśaḥ nicht sicher zu klären.]

Wort für Wort
ā
hierher (Präverb)
saḥ
der (Nom. Sg.)
etu
er soll kommen (3. Sg. Imp.)
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
īvat
so weit, so sehr (Adv.) [?]
ā
hin, zu (Präverb)
adevaḥ
gottlos/ohne Gott (Nom. Sg.) [?]
pūrtam
Geschenk, Gabe (Akk. Sg.)
ādade
er empfing (3. Sg. Aor. Med.)
yathā
wie, so wie
cit
eben, gerade (Partikel)
vaśaḥ
Wünschender, Verlangender (Nom. Sg.) [?]
aśvyaḥ
mit Rossen begabt (Nom. Sg.)
pṛthu-śravasi
bei Pṛthuśravas (Lok. Sg.)
kānīte
bei Kānīta (Lok. Sg.)
asyāḥ
dieser (Gen. Sg. f.)
vi-uṣi
beim Aufleuchten, Morgenrot (Lok. Sg.)
ādade
ich empfing (1. Sg. Aor. Med.)

ṣaṣṭiṃ sahasrāśvyasyāyutāsanamuṣṭrānāṃ viṃśatiṃśatā / daśa śyāvīnāṃ śatā daśa tryaruṣīṇāṃ daśa gavāṃ sahasrā

Sechzigtausend an Rossen [?], zehntausend ... erhielt ich; an Kamelen zwanzig Hunderter; zehn Hunderter Brauner, zehn Hunderter Dreirötlicher, zehn Tausender an Rindern.

Wort für Wort
ṣaṣṭim
sechzig (Akk. Sg.)
sahasrā
Tausende (Akk. Pl.)
aśvyasya
des Rosses/der Rosse (Gen. Sg.)
ayutā
zehntausend (Akk. Pl.)
asanam
ich erlangte, gewann (1. Sg. Aor.)
uṣṭrānām
der Kamele (Gen. Pl.)
viṃśatim
zwanzig (Akk. Sg.)
śatā
Hunderter (Akk. Pl.)
daśa
zehn
śyāvīnām
der Braunen (Gen. Pl. f.)
śatā
Hunderter (Akk. Pl.)
daśa
zehn
tri-aruṣīṇām
der Dreirötlichen (Gen. Pl. f.) [?]
daśa
zehn
gavām
der Rinder (Gen. Pl.)
sahasrā
Tausender (Akk. Pl.)

daśa śyāvā ṛdhadrayo vītavārāsa āśavaḥ / mathrā nemiṃ ni vāvṛtuḥ

Zehn Braune, Reichtum mehrend, mit ... Schweifen [?], flink, [wirbelnd] [?] drehten sie die Felge herum. [Anm.: mathrā und vīta-vāra unsicher; Bild wohl schnelle Rosse am Wagen.]

Wort für Wort
daśa
zehn
śyāvāḥ
Braune (Nom. Pl.)
ṛdhat-rayaḥ
Reichtum mehrend/gedeihen lassend (Nom. Pl.)
vīta-vārāsaḥ
mit wehenden/erwünschten Schweifen (Nom. Pl.) [?]
āśavaḥ
flink, schnell (Nom. Pl.)
mathrāḥ
wirbelnd, quirlend (Nom. Pl.) [?]
nemim
Radfelge (Akk. Sg.)
ni
herum, nieder (Präverb)
vavṛtuḥ
sie drehten (3. Pl. Perf.)

dānāsaḥ pṛthuśravasaḥ kānītasya surādhasaḥ / rathaṃ hiraṇyayaṃ dadan maṃhiṣṭaḥ sūrirabhūd varṣiṣṭhamakṛta śravaḥ

[Das sind] die Gaben des Pṛthuśravas, des Kānīta, des gut Gebenden: einen goldenen Wagen gebend wurde der freigebigste Patron, [und] er machte höchsten Ruhm.

Wort für Wort
dānāsaḥ
Gaben (Nom. Pl.)
pṛthu-śravasaḥ
des Pṛthuśravas (Gen. Sg.)
kānītasya
des Kānīta (Gen. Sg.)
su-rādhasaḥ
des gut Gebenden (Gen. Sg.)
ratham
Wagen (Akk. Sg.)
hiraṇyayam
golden (Akk. Sg.)
dadat
gebend (Nom. Sg. Part.)
maṃhiṣṭhaḥ
freigebigster (Nom. Sg.)
sūriḥ
Patron, Gönner (Nom. Sg.)
abhūt
er wurde (3. Sg. Aor.)
varṣiṣṭham
höchsten, obersten (Akk. Sg.)
akṛta
er machte (3. Sg. Aor. Med.)
śravaḥ
Ruhm (Akk. Sg.)

ā no vāyo mahe tane yāhi makhāya pājase / vayaṃ hi te cakṛmā bhūri dāvane sadyaścin mahi dāvane

Komm zu uns, Vāyu, zur großen Nachkommenschaft [?], zur Fröhlichkeit, zur Kraft; wir haben dir ja viel getan, zum Geben, sogleich, zum großen Geben.

Wort für Wort
ā
hierher (Präverb)
naḥ
zu uns (Dat./Akk. Pl.)
vāyo iti
Vāyu (Voc.)
mahe
zum großen (Dat. Sg.)
tane
Nachkommenschaft, Fortsetzung (Dat. Sg.) [?]
yāhi
komm (2. Sg. Imp.)
makhāya
zur Fröhlichkeit, Rüstigkeit (Dat. Sg.) [?]
pājase
zur Kraft (Dat. Sg.)
vayam
wir
hi
ja
te
dir
cakṛma
wir haben getan (1. Pl. Perf.)
bhūri
viel
dāvane
zum Geben (Dat. Sg.)
sadyaḥ
sogleich
cit
auch, sogar
mahi
großes (Dat. Sg.)
dāvane
zum Geben (Dat. Sg.)

yo aśvebhirvahate vasta usrāstriḥ sapta saptatīnām / ebhiḥ somebhiḥ somasudbhiḥ somapā dānāya śukrapūtapāḥ

Der mit Rossen fährt, der sich in Morgenlichter/Kühe kleidet, dreimal sieben von Siebzigern [?]: mit diesen Somasäften, mit Somapressern [?], der Somatrinker [kommt] zur Gabe, der Trinker des hellen, geläuterten [Soma]. [Anm.: Zahlangabe und usrāḥ (‚Morgenlichter/Kühe‘) unsicher.]

Wort für Wort
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
aśvebhiḥ
mit Rossen (Instr. Pl.)
vahate
er fährt (3. Sg. Med.)
vaste
er kleidet sich (3. Sg. Med.)
usrāḥ
Morgenlichter, Kühe (Akk. Pl.) [?]
triḥ
dreimal
sapta
sieben
saptatīnām
der Siebziger (Gen. Pl.) [?]
ebhiḥ
mit diesen (Instr. Pl.)
somebhiḥ
mit Somasäften (Instr. Pl.)
somasut-bhiḥ
mit Somapressern (Instr. Pl.) [?]
soma-pāḥ
Somatrinker (Nom. Sg.)
dānāya
zur Gabe (Dat. Sg.)
śukrapūta-pāḥ
Trinker des hellen geläuterten [Soma] (Nom. Sg.)

yo ma imaṃ cidu tmanāmandaccitraṃ dāvane / araṭve akṣenahuṣe sukṛtvani sukṛttarāya sukratuḥ

Der mich hier selbst erfreut hat, glänzend, zum Geben; bei Araṭu, bei Akṣa, bei Nahuṣa [?], dem guten Täter, für den noch besser Tuenden, der Gutwillige [?]. [Anm.: Namen/Bedeutung von araṭu, akṣa, nahuṣa unsicher.]

Wort für Wort
yaḥ
welcher (Nom. Sg.)
me
mich (Dat./Gen. Sg.)
imam
diesen (Akk. Sg.)
cit
selbst, auch
oṃ iti
doch, ja (Partikel)
tmanā
von selbst, aus eigenem Antrieb (Instr. Sg.)
amandat
er erfreute (3. Sg. Aor.)
citram
glänzend, wunderbar (Akk. Sg.)
dāvane
zum Geben (Dat. Sg.)
araṭave
bei Araṭu (Dat./Lok. Sg.) [?]
akṣe
bei/an der Achse [oder Akṣa] (Lok. Sg.) [?]
nahuṣe
bei Nahuṣa (Lok. Sg.) [?]
su-kṛtvani
gut Tuender, Wohltäter (Lok. Sg.)
sukṛt-tarāya
für den besser Tuenden (Dat. Sg.)
su-kratuḥ
gut Gesinnter, Einsichtiger (Nom. Sg.)

ucathye vapuṣi yaḥ svarāḷ uta vāyo ghṛtasnāḥ / aśveṣitaṃ rajeṣitaṃ śuneṣitaṃ prājma tadidaṃ nu tat

[Der bei/in lobenswerter Gestalt Selbstherrscher ist, und du, Vāyu, Schmalztriefender]: vom Ross angetrieben, vom Staub/Luftraum angetrieben, von Hund/Gedeihen angetrieben — auf die Fahrt [?]; dies ist es nun, dies. [Anm.: Padapāṭha unvollständig, nur zweite Vershälfte glossiert; śunā ‚Hund‘ oder ‚Gedeihen‘.]

Wort für Wort
iti
so (Zitatpartikel; Rest des Padapāṭha unvollständig)
ghṛta-snāḥ
Schmalztriefender (Voc.)
aśva-iṣitam
vom Ross angetrieben (Akk. Sg.)
rajaḥ-iṣitam
vom Staub/Luftraum angetrieben (Akk. Sg.) [?]
śunāiṣitam
vom Hund/von Gedeihen angetrieben (Akk. Sg.) [?]
pra
vor, hervor (Präverb)
ajma
Fahrt, Zug (Akk. Sg.) [?]
tat
dies, das (Nom. Sg.)
idam
dies (Nom. Sg.)
nu
nun
tat
das (Nom. Sg.)

adha priyamiṣirāya ṣasṭiṃ sahasrāsanam / aśvānāmin na vṛṣṇām

Da [erhielt ich] vom Regsamen Liebes: sechzigtausend, ich erlangte [sie] — wie von Hengsten unter Rossen.

Wort für Wort
agha
da, nun
priyam
lieb, angenehm (Akk. Sg.)
iṣirāya
dem/vom Regsamen (Dat. Sg.)
ṣaṣṭim
sechzig (Akk. Sg.)
sahasrā
Tausende (Akk. Pl.)
asanam
ich erlangte (1. Sg. Aor.)
aśvānām
der Rosse (Gen. Pl.)
it
eben, ja
na
wie
vṛṣṇām
der Hengste (Gen. Pl.)

gāvo na yūthamupa yanti vadhraya upa mā yanti vadhrayaḥ

Wie Kühe zur Herde, so gehen die Verschnittenen [?] zu mir, die Verschnittenen gehen zu mir. [Anm.: vadhri ‚entmannt/verschnitten‘, hier wohl Ochsen/Wallache als Gabe.]

Wort für Wort
gāvaḥ
Kühe (Nom. Pl.)
na
wie
yūtham
Herde (Akk. Sg.)
upa
hin, zu (Präverb)
yanti
sie gehen (3. Pl.)
vadhrayaḥ
Verschnittene, Ochsen (Nom. Pl.) [?]
upa
hin, zu (Präverb)
mā
mir (Akk. Sg.)
yanti
sie gehen (3. Pl.)
vadhrayaḥ
Verschnittene, Ochsen (Nom. Pl.) [?]

adha yaccārathe gaṇe śatamuṣṭrānacikradat / adha śvitneṣu viṃśatiṃ śatā

Da, als er in der Schar der Cāratha [?] hundert Kamele brüllen ließ [?]; da unter den Śvitna zwanzig Hunderter. [Anm.: cārathe gaṇe und śvitneṣu wohl Stammes- bzw. Gruppennamen; unsicher.]

Wort für Wort
adha
da, nun
yat
als, dass (Konj.)
cārathe
in Cāratha/in der Wandernden [?] (Lok. Sg.)
gaṇe
in der Schar (Lok. Sg.)
śatam
hundert (Akk. Sg.)
uṣṭrān
Kamele (Akk. Pl.)
acikradat
er ließ brüllen (3. Sg. Kaus. Aor.) [?]
adha
da, nun
śvitneṣu
unter den Śvitna/Weißlichen (Lok. Pl.) [?]
viṃśatim
zwanzig (Akk. Sg.)
śatā
Hunderter (Akk. Pl.)

śataṃ dāse balbūthe viprastarukṣa ā dade / te te vāyavime janā madantīndragopā madanti devagopāḥ

Hundert [nahm] ich, der Dichter, beim Dāsa Balbūtha, bei Tarukṣa [?]; diese sind die Deinen, Vāyu, diese Leute berauschen sich — unter Indras Schutz stehend berauschen sie sich, unter der Götter Schutz stehend.

Wort für Wort
śatam
hundert (Akk. Sg.)
dāse
beim Dāsa (Lok. Sg.)
balbūthe
bei Balbūtha (Lok. Sg.)
vipraḥ
Dichter, Sänger (Nom. Sg.)
tarukṣe
bei Tarukṣa (Lok. Sg.) [?]
ā
hin, zu (Präverb)
dade
ich nahm (1. Sg. Aor. Med.)
te
sie (Nom. Pl.)
te
dein, dir (Gen./Dat. Sg.)
vāyo iti
Vāyu (Voc.)
ime
diese (Nom. Pl.)
janāḥ
Leute, Menschen (Nom. Pl.)
madanti
sie berauschen sich (3. Pl.)
indra-gopāḥ
unter Indras Schutz (Nom. Pl.)
madanti
sie berauschen sich (3. Pl.)
deva-gopāḥ
unter der Götter Schutz (Nom. Pl.)

adha syā yoṣaṇā mahī pratīcī vaśamaśvyam / adhirukmā vi nīyate

Da wird jene Frau, die große, zugewandt, nach Wunsch, [samt] Rossen, mit Goldschmuck versehen, hinweggeführt. [Anm.: vaśam aśvyam unsicher; ob Frau als Gabe oder Braut gemeint, offen.]

Wort für Wort
adha
da, nun
syā
jene (Nom. Sg. f.)
yoṣaṇā
Frau (Nom. Sg.)
mahī
große (Nom. Sg. f.)
pratīcī
zugewandt, entgegenkommend (Nom. Sg. f.)
vaśam
nach Wunsch, Verlangen (Akk. Sg.) [?]
aśvyam
Rosse-/rossebezogen (Akk. Sg.) [?]
adhi-rukmā
mit Goldschmuck versehen (Nom. Sg. f.)
vi
hinweg, auseinander (Präverb)
nīyate
sie wird geführt (3. Sg. Pass.)

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