Kapitel 56: ṛgvede 8.56 · prati te dasyave vṛka rādho adarśyahrayam
Gabenlob auf Dasyave-Vṛka und Pūtakratu, Schlussvers auf Agni
Fortsetzung des Gabenlobs (Dānastuti) von 8.55: Gaben von Zehntausenden, Eseln, Schafen, Dāsas. Vers 4 ist unklar; Vers 5 ist ein Agni-Vers ohne erkennbaren Bezug zum Vorhergehenden.
tatro api prāṇīyata pūtakratāyai vyaktā / aśvānāmin na yūthyām
Dort auch wurde für den Pūtakratu (sie) hervorgeführt, deutlich erkennbar, / wie eine (Herde) von Rossen, zur Herde gehörig [?]. [Anm.: Der Vers ist wörtlich unklar; das Bezugswort von vyaktā bleibt offen.]
acetyagniścikiturhavyavāṭ sa sumadrathaḥ / agniḥ śukreṇa śociṣā bṛhat sūro arocata divi sūryo arocata
Bemerkt wurde Agni, der Wissende, der Träger der Darbringungen, er mit schönem Wagen [?]. / Agni mit hellem Glanz leuchtete hoch wie die Sonne; am Himmel leuchtete die Sonne.