Kapitel 90: ṛgvede 8.90 · ā no viśvāsu havya indraḥ samatsu bhūṣatu
Preis Indras als Geber, Wahrhaftiger und Vṛtra-Töter
Indra wird als erster Geber und wahrhaftig gepriesen und um Reichtum gebeten; V. 5 nennt sein einsames Erschlagen der Widerstände. Unsicher: parama-jyāḥ ṛcīṣamaḥ (V. 1), yojanā (V. 3), yujyā (V. 2).
Indra, der in allen Kämpfen Anzurufende, soll sich uns zuwenden, / zu unseren Brahmans und Soma-Pressungen, der Vṛtra-Töter, höchste Überlegenheit besitzend [?], dem Lied (ṛc) gleichkommend [?].
Du bist der Geber, der Erste der Gaben, du bist wahrhaftig, Gebieter-Macher. / Des Vielherrlichen Beistand/Gefährtenschaft erbitten wir, [des] Sohnes großer Stärke [?].
brahmā ta indra girvaṇaḥ kriyante anatidbhutā / imā juṣasvaharyaśva yojanendra yā te amanmahi
Brahmans werden dir gemacht, Indra, Liederliebender, unübertroffene [?]. / Freu dich an diesen Gespannen [?], Falbenlenker, Indra, die wir für dich erdacht haben.
Denn du bist wahrhaftig, Maghavan, unbeugsam; viele Vṛtras streckst du nieder. / Du, Stärkster, Keulenhändiger, mach dem Spender Reichtum, dem Herzugewandten.
Du, Indra, bist ruhmreich, ṛjīṣin [?], Herr der Kraft. / Du erschlägst die Vṛtras allein, ohne Gegner, von niemand angetrieben, die Menschen tragend/haltend.
tamu tvā nūnamasura pracetasaṃ rādho bhāgamivemahe / mahīva kṛttiḥ śaraṇā ta indra pra te sumnā no aśnavan
Ihn, den Weitsichtigen, Herrn (asura), erbitten wir nun, [als] Gabe wie einen Anteil. / Wie ein großer Schutzpanzer [?] sind deine Zufluchten, Indra; deine Gunsterweise sollen uns erreichen.