Quellen der Menschheit

Atharvaveda-Saṃhitā · Kāṇḍa 7

Sūkta 22

ayaṃ sahasram ā no dṛśe kavīnāṃ matir jyotir vidharmaṇi

Dieser Tausendfache erscheine uns zum Anblick; der Gedanke der Seher ist Licht in der Weltordnung.

Wort für Wort
ayaṃ
dieser (Nom.)
sahasram
Tausendfache (Nom.)
ā
herbei
no
uns (Dat.)
dṛśe
zum Anblick (Dat.Inf.)
kavīnāṃ
der Seher (Gen.Pl.)
matir
der Gedanke (Nom.)
jyotir
Licht (Nom.)
vidharmaṇi
in der Weltordnung (Lok.)

bradhnaḥ samīcīr uṣasaḥ sam airayan arepasaḥ sacetasaḥ svasare manyumattamāś cite goḥ

Der Rötliche hat die vereinten Morgenröten hervorgetrieben, die makellosen, gleichgesinnten, in ihrer Heimstatt die leidenschaftlichsten, beim Erscheinen der Lichtkuh [Anm.: „cite goḥ“ ist unsicher gedeutet].

Wort für Wort
bradhnaḥ
der Rötliche (Nom.)
samīcīr
die vereinten (Akk.Pl.f.)
uṣasaḥ
Morgenröten (Akk.Pl.)
sam
hervor
airayan
hat getrieben (3.Sg.Aor.Kaus.)
arepasaḥ
die makellosen (Akk.Pl.)
sacetasaḥ
sa 'gleich' + cetasaḥ 'Sinn' → die gleichgesinnten (Akk.Pl.)
svasare
in ihrer Heimstatt (Lok.)
manyumattamāś
die leidenschaftlichsten (Akk.Pl.)
cite
beim Erscheinen [?] (Lok.)
goḥ
der Lichtkuh [?] (Gen.)

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