Was jenseits bei Yama sein sollte – davon, o Bṛhaspati, hast du befreit vom Fluch; die Aśvin haben den Tod von uns fortgetragen; o Agni, mit der Kraft der beiden Götterärzte [Anm.: Bezug von „bhiṣajā“ (Dual, wohl die Aśvin als Heiler) im Satzgefüge unsicher].
Wort für Wort
amutrabhūyād
amutra 'dort, jenseits' + bhūyāt 'sollte sein' → jenseits sein sollte (Opt.)
adhi
bei (Präp.)
yad
was
yamasya
bei Yama (Gen., Totengott)
bṛhaspate
o Bṛhaspati (Vok.)
abhiśaster
abhi 'gegen' + śasteḥ 'Fluch, Verwünschung' → vom Fluch (Abl.)
Tretet zusammen ein, verlasset nicht den Körper; Einatem und Ausatem seien hier vereint bei dir; lebe hundert Herbste, wachsend; Agni sei dein Hüter, der oberste Beschützer, der Beste.
Wort für Wort
saṃ
zusammen (Präfix)
krāmataṃ
tretet ein (Imp.2.Dual)
mā
nicht
jahītaṃ
verlasset (Imp.2.Dual)
śarīraṃ
den Körper (Akk.)
prāṇāpānau
prāṇa 'Einatem' + apānau 'Ausatem' → Einatem und Ausatem (Nom.Dual)
āyur yat te atihitaṃ parācair apānaḥ prāṇaḥ punar ā tāv itām agniṣ ṭad āhār nirṛter upasthāt tad ātmani punar ā veśayāmi te
Dein Leben, das fortgetragen wurde in die Ferne – Ausatem und Einatem, die mögen wieder herkommen; Agni hat es zurückgeholt vom Schoß der Nirṛti; das lasse ich wieder in deinen Leib eingehen.
Wort für Wort
āyur
Leben (Nom.)
yat
das (Nom.)
te
dein (Gen.)
atihitaṃ
ati 'darüber hinaus' + hitam 'gesetzt, gelegt' → fortgetragen (Nom., Ptz.)
memaṃ prāṇo hāsīn mo apāno 'vahāya parā gāt saptarṣibhya enaṃ pari dadāmi te enaṃ svasti jarase vahantu
Nicht möge der Einatem diesen hier verlassen, nicht der Ausatem ihn im Stich lassend fortgehen; den Sieben Ṛṣis übergebe ich ihn; sie mögen ihn heil zum Alter geleiten.
Wort für Wort
memaṃ
mā 'nicht' + imam 'diesen' → nicht diesen (Neg.+Akk.)
prāṇo
der Einatem (Nom.)
hāsīn
möge verlassen (3.Sg.Opt.)
mo
nicht (Neg.+Partikel)
apāno
der Ausatem (Nom.)
'vahāya
im Stich lassend (Ger.)
parā
fort (Präfix)
gāt
möge gehen (3.Sg.Opt.)
saptarṣibhya
sapta 'sieben' + ṛṣibhyaḥ 'den Ṛṣis' → den Sieben Ṛṣis (Dat.Pl.)