Quellen der Menschheit

Atharvaveda-Saṃhitā · Kāṇḍa 7

Sūkta 45

janād viśvajanīnāt sindhutas pary ābhṛtam dūrāt tvā manya udbhṛtam īrṣyāyā nāma bheṣajam

Von den allmenschlichen Völkern her, vom Strom her herbeigebracht, von fern – dich, glaube ich, hat man hervorgeholt, das Heilmittel namens gegen die Eifersucht.

Wort für Wort
janād
von den Völkern (Abl.)
viśvajanīnāt
allmenschlichen (Abl., Adj.)
sindhutas
vom Strom her (Abl.)
pary
ringsum (Präfix)
ābhṛtam
herbeigebracht (Akk., Ptz.)
dūrāt
von fern (Abl.)
tvā
dich (Akk.)
manya
ich glaube (1.Sg.Präs.)
udbhṛtam
hervorgeholt (Akk., Ptz.)
īrṣyāyā
gegen die Eifersucht (Gen.)
nāma
namens (Akk.)
bheṣajam
das Heilmittel (Akk.)

agner ivāsya dahato dāvasya dahataḥ pṛthak etām etasyerṣyām udrāgnim iva śamaya

Wie eines Feuers, das brennt, wie eines Waldbrands, der brennt – so lösche gesondert diese Eifersucht dieses Mannes, wie mit Wasser das Feuer.

Wort für Wort
agner
eines Feuers (Gen.)
ivāsya
iva 'wie' + asya 'dieses' → wie dieses (Adv.+Gen.)
dahato
das brennt (Gen., Ptz.)
dāvasya
eines Waldbrands (Gen.)
dahataḥ
der brennt (Gen., Ptz.)
pṛthak
gesondert (Adv.)
etām
diese (Akk.f.)
etasyerṣyām
etasya 'dieses (Mannes)' + īrṣyām 'Eifersucht' → dieses Mannes Eifersucht (Gen.+Akk.)
udrāgnim
udnā 'mit Wasser' + agnim 'das Feuer' → mit Wasser das Feuer (Instr.+Akk., sandhi)
iva
wie
śamaya
lösche (Imp.2.Sg.)

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