Herbei, ihr leicht Losgleitenden, leichter losgleitend als die Unfruchtbaren, kraftloser als die Sehu-Kuh, feuchter als der Ruf, der euch herbeiwünscht [Anm.: veterinärmedizinischer Fachausdruck, Einzelheiten unsicher].
Die am Hals gelegenen Geschwülste, und die an der Seite, im Kreuz die von selbst abfallenden Geschwülste [Anm.: genaue anatomische Bezeichnungen unsicher].
Was die Rippen zerbricht, was sich als Talīdi festsetzt – all das Jāyānya-Übel treibe heraus, was immer sich am Buckel festgesetzt hat [Anm.: „talīdi“ ist ein sonst nicht belegtes, unsicheres Wort].
pakṣī jāyānyaḥ patati sa ā viśati pūruṣam tad akṣitasya bheṣajam ubhayoḥ sukṣatasya ca
Geflügelt fliegt das Jāyānya-Übel, es dringt in den Menschen ein; das ist das Heilmittel für Unversehrtheit, für beide, auch bei guter Wunde [Anm.: der Vers ist unsicher, möglicherweise textlich gestört].
Wort für Wort
pakṣī
geflügelt (Nom.)
jāyānyaḥ
das Jāyānya-Übel (Nom.)
patati
fliegt (3.Sg.Präs.)
sa
es (Nom.)
ā
hinein (Präfix)
viśati
dringt ein (3.Sg.Präs.)
pūruṣam
in den Menschen (Akk.)
tad
das (Nom.)
akṣitasya
a- 'nicht' + kṣitasya 'geschädigt' → für Unversehrtheit (Gen.)
bheṣajam
das Heilmittel (Nom.)
ubhayoḥ
für beide (Gen.Dual)
sukṣatasya
su 'gut' + kṣatasya 'Wunde' → bei guter Wunde (Gen.)
vidma vai te jāyānya jānaṃ yato jāyānya jāyase kathaṃ ha tatra tvam hano yasya kṛṇmo havir gṛhe
Wir kennen wohl, o Jāyānya, deine Herkunft, von wo du, Jāyānya, entstehst; wie könntest du da den treffen, in dessen Haus wir die Opfergabe darbringen?
Trinke kühn den Soma im Krug, o Indra, Vṛtratöter, Held im Kampf um Güter; beim Mittagstrunk ergieße dich; als Herr des Reichtums verleih uns Reichtum.