Kapitel 34: ṛgvede 9.34 · pra suvāno dhārayā tanendurhinvāno arṣati
Der Tropfen strömt im Strom, gemischt mit Milch
Somalied: Strömen des Soma für Indra und andere Götter, Melken der Milch zur Mischung, Antwort der Lieder. Vers 5 (pṛśnimātaraḥ) und 6 (vāśrā) sind bildhaft; viṣṭapa ist unsicher (Gipfel/Oberfläche).
Den Bullen, von Bullen (Männern) gelenkt/gehalten, pressen sie, den Soma, mit Pressteinen; sie melken mit Kraft die Milch. [Anm.: payas = Milch, wohl Somasaft im Bild des Melkens, plausibel.]
Er wird für Trita zum Reinigenden, er wird für Indra zum Rauschtrank; mit Gestalten/Farben wird der Falbe zusammengesalbt. [Anm.: rūpa = Gestalten/Farben, evtl. Milchmischungen, plausibel.]
Hin melken die Söhne der gescheckten (Kuh) [= Mütter: die Marut] den Gipfel/die Oberfläche der Ordnung, die liebliche, liebste Gabe. [Anm.: pṛśnimātaraḥ = 'deren Mutter Pṛśni ist' = Marut (fest); viṣṭapa 'Gipfel/Gewölbe' unsicher.]
Zu ihm strömen zusammen diese nicht abgewiesenen Lieder, die zusammenfließenden; die brüllende (Kuh) hat die Milchkühe angelockt/verlangt. [Anm.: vāśrā 'die Brüllende, Kuh', avīvaśat wohl 'ließ brüllen' [?].]