Soma brüllt im Holz, treibt die Rede an und macht die geheimen Namen der Götter offenbar; die Lieder strömen ihm zu wie Wasserwellen. Strophe 4 (Trita trägt Varuṇa im Meer) ist rätselhaft.
Brüllend, der Fahlgelbe, wird er losgelassen, sich niedersetzend in den Bauch des Holzes, sich läuternd; / von Männern gelenkt, macht er sein Gewand (aus) Rindern (Milch); / erzeugt darum, mit euren Eigenkräften, Gedanken (Lieder).
Der Fahlgelbe, losgelassen, setzt die Rede auf dem Pfad der Ordnung (ṛta) in Bewegung, wie ein Ruderer das Schiff. / Der Gott macht der Götter geheime Namen offenbar / auf der Streu, dem Verkünder zum Sprechen.
apāmivedūrmayastarturāṇāḥ pra manīṣā īrate somamacha / namasyantīrupa ca yanti saṃ cā ca viśantyuśatīruśantam
Wie die Wellen der Wasser, sich beeilend, ziehen die Gedanken hin, auf Soma zu; / sich verneigend gehen sie hinzu, treffen zusammen / und dringen ein, die Verlangenden, in den Verlangenden.
Ihn, den Sich-Putzenden, wie einen Büffel auf dem Rücken (des Berges), den Stengel, melken sie, den Stier, den auf dem Berg Weilenden. / Ihn, den Brüllenden, begleiten die Gedanken; / Trita trägt Varuṇa im Meer [Anm.: rätselhaft; Bedeutung von varuṇa hier unsicher].
Die Rede antreibend, wie ein Beisitzer (Beistand) des Rufers, läuternd, Indu, / löse das Gedankenlied. / Und wenn ihr beide, du und Indra, waltet zum Glück, / mögen wir Herren tüchtiger Mannschaft sein.