Kapitel 81: ṛgvede 9.81 · pra somasya pavamānasyormaya indrasya yanti jaṭharaṃ supeśasaḥ
Soma in Indras Bauch; Bitte an alle Götter
Die Wogen des Soma gehen in Indras Bauch; der Sänger bittet um Gut und Beistand und ruft am Ende die Götterschar zum Kommen. In Vers 5 ist der PP-Anfang verstümmelt (iti).
Hervor gehen die schön gestalteten Wogen des sich läuternden Soma in Indras Bauch. / Als die Gepressten, mit Dickmilch emporgeführt, mit Herrlichkeit der Kühe, den Helden zur Gabe emporberauscht haben.
achā hi somaḥ kalaśānasiṣyadadatyo na voḷhā raghuvartanirvṛṣā / athā devānāmubhayasya janmano vidvānaśnotyamuta itaśca yat
Zu den Krügen hin ist Soma geströmt, wie ein Renner, der Zieher, leicht laufend, der Stier. / Dann erlangt er, der Kenner beider Geburten der Götter, was von dort und von hier ist.
Streue uns, Soma, sich Läuternder, Gut aus; sei, Indu, Gabenherr des großen Erfolgs. / Hilf, Lebenskraft-Verleiher, dem Gutbesitzer mit gutem Verstand; gieße unser Hauswesen nicht fern von uns weg.
Zu uns sollen kommen Pūṣan, der Sichläuternde, die guten Geber, Mitra, Varuṇa, einträchtig, / Bṛhaspati, die Marut, Vāyu, die beiden Aśvin, Tvaṣṭṛ, Savitṛ, die gut lenkende Sarasvatī.
Beide, Himmel und Erde, das allantreibende [Paar], Aryaman, der Gott, Aditi, der Ordner, / Bhaga, Nṛśaṃsa, der weite Luftraum, alle Götter sollen den sich läuternden gern annehmen.