Kapitel 75: ṛgvede 9.75 · abhi priyāṇi pavate canohito nāmāni yahvo adhi yeṣu vardhate
Soma besteigt den Wagen der Sonne
Soma klärt sich in den Namen, spricht als Zunge der Ordnung, brüllt in den Krügen und strömt durch die Schafhaare. Die Verse 1 und 4 enthalten ein unsicheres Wort (canohita).
Zu den lieben [Namen] hin läutert er sich, im Wohlgefallen niedergelegt [?], der Rege, zu den Namen, in denen er wächst. / Auf des großen Sūrya Wagen, der nach allen Seiten fährt, ist der Große, Umschauende gestiegen.
Die Zunge der Ordnung läutert sich als lieber Honig; der Sprecher, der Herr dieser Einsicht, unbetrügbar. / Der Sohn setzt den verborgenen dritten Namen der Eltern ein, im Lichtraum des Himmels.
ava dyutānaḥ kalaśānacikradan nṛbhiryemānaḥ kośa ā hiraṇyaye / abhīm ṛtasya dohanā anūṣatādhi tripṛṣṭha uṣaso vi rājati
Herableuchtend haben sie die Krüge brüllen lassen [?], von Männern gelenkt, im goldenen Behälter. / Zu ihm haben die Melkungen der Ordnung gejauchzt; der Dreirückige leuchtet über den Morgenröten auseinander.
Mit Pressteinen gepresst, mit Liedern an das Wohlgefallen gesetzt [?], lässt er die beiden Welten, seine Mütter, aufleuchten, rein. / Durch die Schafhaare rennt er auseinander, mittendurch [?], die Ströme des Honigtranks, anschwellend, Tag für Tag.
pari soma pra dhanvā svastaye nṛbhiḥ punāno abhi vāsayāśiram / ye te madā āhanaso vihāyasastebhirindraṃ codaya dātave magham
Strömst um [uns] herum, Soma, zum Wohlsein hin, von den Männern geläutert; bekleide dich [mit] der Milchmischung. / Mit den Rauschtränken von dir, den schwellenden, weithin wirkenden, treibe Indra an, das Gut zu geben.