Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Ayodhyākāṇḍa

Sarga 2: Rāma Guṇa Varṇanam Die Versammlung preist Rāmas Tugenden und erbittet seine Weihe

tataḥ pariṣadaṃ sarvām āmantrya vasudhādhipaḥ | hitamuddharṣaṇaṃ chaivamuvācha prathitaṃ vachaḥ || 2-2-1

Da, nachdem er die ganze Versammlung angeredet hatte, sprach der Herr der Erde ein zuträgliches und zugleich erfreuliches, berühmtes Wort.

Wort für Wort
tataḥ pariṣadaṃ sarvām āmantrya
da, die ganze Versammlung angeredet habend
vasudhādhipaḥ
der Herr der Erde
hitamuddharṣaṇaṃ cha evam uvācha
sprach so ein zuträgliches und erfreuliches
prathitaṃ vachaḥ
berühmtes Wort

dundhubhisvanakalpena gambhīreṇānunādinā | svareṇa mahatā rājā jīmūta iva nādayan || 2-2-2

Mit einer Stimme, dem Klang der Kriegstrommel gleich, tief und widerhallend, mit gewaltigem Ton, ließ der König sie erschallen, wie eine Gewitterwolke.

Wort für Wort
dundhubhisvanakalpena
dem Klang der Kriegstrommel gleich
gambhīreṇa anunādinā
tief und widerhallend
svareṇa mahatā
mit gewaltigem Ton
rājā jīmūta iva nādayan
der König, wie eine Gewitterwolke, ertönend

rājalakṣaṇayuktena kāntenānupamena cha | uvācha rasayuktena svareṇa nṛpatirnṛpān || 2-2-3

Mit einer Stimme, ausgestattet mit den Merkmalen eines Königs, lieblich und unvergleichlich, voller Wohlklang, sprach der Herrscher zu den Königen.

Wort für Wort
rājalakṣaṇayuktena
ausgestattet mit den Merkmalen eines Königs
kāntena anupamena cha
lieblich und unvergleichlich
uvācha rasayuktena svareṇa
sprach mit einer Stimme voller Wohlklang
nṛpatiḥ nṛpān
der Herrscher zu den Königen

viditaṃ bhavatāmetadyathā me rājyamuttamam | pūrvakairmama rājendraissutavat paripālitam || 2-2-4

'Euch ist dies bekannt, wie mein vorzügliches Königreich von meinen Vorfahren, den Königen der Könige, wie ein Sohn gehütet wurde.

Wort für Wort
viditaṃ bhavatām etat
euch ist dies bekannt
yathā me rājyam uttamam
wie mein vorzügliches Königreich
pūrvakaiḥ mama rājendraiḥ
von meinen Vorfahren, den Königen der Könige
sutavat paripālitam
wie ein Sohn gehütet

so.ahamikṣhvākubhiḥ sarvairnarendraiḥ paripālitam | śreyasā yoktukāmo.asmi sukhārhamakhilaṃ jagat || 2-2-5

Ich, der ich von allen Ikṣvāku-Herrschern gehütet wurde, möchte mit dem Höchsten die ganze, des Glücks würdige Welt verbinden.

Wort für Wort
so aham ikṣhvākubhiḥ sarvaiḥ narendraiḥ paripālitam
ich, von allen Ikṣvāku-Herrschern gehütet
śreyasā yoktukāmo asmi
möchte ich mit dem Höchsten verbinden
sukhārham akhilaṃ jagat
die ganze, des Glücks würdige Welt

mayāpyācharitaṃ pūrvaiḥ panthānamanugachchhatā | prajā nityamanidreṇa yathāśaktyabhirakṣitāḥ || 2-2-6

Und auch ich, dem von den Vorfahren begangenen Pfad folgend, habe die Untertanen stets, schlaflos, nach Kräften beschützt.

Wort für Wort
mayā api ācharitaṃ pūrvaiḥ panthānam anugachchhatā
und auch von mir, dem von den Vorfahren begangenen Pfad folgend
prajā nityam anidreṇa
die Untertanen stets, schlaflos
yathāśaktyabhirakṣitāḥ
nach Kräften beschützt

idaṃ śarīraṃ kṛtsnasya lokasya charatā hitam | pāṇdurasyātapatrasya cchāyāyāṃ jaritaṃ mayā || 2-2-7

Dieser mein Körper ist, während ich für das Wohl der ganzen Welt wirkte, im Schatten des weißen Schirms gealtert.

Wort für Wort
idaṃ śarīraṃ
dieser Körper
kṛtsnasya lokasya charatā hitam
während ich für das Wohl der ganzen Welt wirkte
pāṇdurasya ātapatrasya chāyāyāṃ
im Schatten des weißen Schirms
jaritaṃ mayā
ist von mir gealtert worden

prāpya varṣasahasrāṇi bahūnyāyūṃṣi jīvataḥ | jīrṇasyāsya śarīrasya viśrāntimabhirochaye || 2-2-8

Nachdem ich, lebend, viele tausend Jahre erreicht habe, wünsche ich mir für diesen gealterten Körper Ruhe.

Wort für Wort
prāpya varṣasahasrāṇi bahūni āyūṃṣi jīvataḥ
nachdem ich, lebend, viele tausend Jahre an Lebenszeit erreicht habe
jīrṇasya asya śarīrasya
für diesen gealterten Körper
viśrāntim abhirochaye
wünsche ich mir Ruhe

rājaprabhāvajuṣṭāṃ hi durvahāmajitendriyaiḥ | pariśrānto.asmi lokasya gurvīṃ dharmadhuraṃ vahan || 2-2-9

Denn ermüdet bin ich, die schwere Last des Rechts der Welt tragend, die, von königlicher Macht durchdrungen, für die, deren Sinne nicht bezwungen sind, schwer zu tragen ist.

Wort für Wort
rājaprabhāvajuṣṭāṃ hi durvahām
die, von königlicher Macht durchdrungen, schwer zu tragen
ajitendriyaiḥ
für die, deren Sinne nicht bezwungen sind
pariśrānto asmi
ermüdet bin ich
lokasya gurvīṃ dharmadhuraṃ vahan
die schwere Last des Rechts der Welt tragend

so.ahaṃ viśramamichchhāmi putraṃ kṛtvā prajāhite | sannikṛṣṭānimān sarvānanumānya dvijarṣabhān || 2-2-10

Ich möchte nun Ruhe finden, nachdem ich meinen Sohn zum Wohl der Untertanen eingesetzt habe – mit Zustimmung all dieser hier versammelten Stiere unter den Brahmanen.

Wort für Wort
so ahaṃ viśramam ichchhāmi
ich möchte nun Ruhe finden
putraṃ kṛtvā prajāhite
nachdem ich den Sohn zum Wohl der Untertanen eingesetzt habe
sannikṛṣṭān imān sarvān anumānya
mit Zustimmung all dieser hier versammelten
dvijarṣabhān
Stiere unter den Brahmanen

anujāto hi māṃ sarvairguṇairjyeṣṭho mamātmajaḥ | purandarasamo vīrye rāmaḥ parapuraṃjayaḥ || 2-2-11

Denn mir in allen Tugenden nachgeartet ist mein ältester Sohn Rāma, an Tapferkeit Purandara gleich, der Bezwinger feindlicher Städte.

Wort für Wort
anujāto hi māṃ sarvaiḥ guṇaiḥ
denn mir in allen Tugenden nachgeartet
jyeṣṭho mama ātmajaḥ
mein ältester Sohn
purandarasamo vīrye
an Tapferkeit Purandara gleich
rāmaḥ parapuraṃjayaḥ
Rāma, der Bezwinger feindlicher Städte

taṃ chandramiva puṣyeṇa yuktaṃ dharmabhṛtāṃ varam | yauvarājye niyoktāsmi prītaḥ puruṣapuṅgavam || 2-2-12

Ihn, wie den Mond mit dem Sternbild Puṣya vereint, den Besten der Rechtschaffenen, den Stier unter den Männern, werde ich, erfreut, in das Amt des Kronprinzen einsetzen.

Wort für Wort
taṃ chandram iva puṣyeṇa yuktaṃ
ihn, wie den Mond mit Puṣya vereint
dharmabhṛtāṃ varam
den Besten der Rechtschaffenen
yauvarājye niyoktā asmi
ich werde einsetzen in das Amt des Kronprinzen
prītaḥ puruṣapuṅgavam
erfreut, den Stier unter den Männern

anurūpaḥ sa vai nātho lakṣmīvān lakṣmaṇāgrajaḥ | trailokyamapi nāthena yena syānnāthavattaram || 2-2-13

Er ist wahrlich ein passender Herr, glückverheißend, Lakṣmaṇas älterer Bruder, durch den selbst die drei Welten mit einem Herrn noch besser behütet wären.

Wort für Wort
anurūpaḥ sa vai nātho
er ist wahrlich ein passender Herr
lakṣmīvān lakṣmaṇāgrajaḥ
glückverheißend, Lakṣmaṇas älterer Bruder
trailokyam api nāthena
selbst die drei Welten mit einem Herrn
yena syāt nāthavattaram
durch den es besser behütet wäre

anena śreyasā sadyaḥ samyojyaivamimāṃ mahīm | gatakleśo bhaviṣyāmi sute tasminniveśya vai || 2-2-14

Nachdem ich sogleich diese Erde mit diesem Segen vereint habe, werde ich meine Mühsal abgelegt haben, da ich sie diesem Sohn übergeben habe.

Wort für Wort
anena śreyasā sadyaḥ samyojya
mit diesem Segen sogleich vereint
evam imāṃ mahīm
so diese Erde
gatakleśo bhaviṣyāmi
werde ich meine Mühsal abgelegt haben
sute tasmin niveśya vai
nachdem ich sie diesem Sohn übergeben habe

yadīdam me.anurūpārdhaṃ mayā sādhu sumantritam | bhavanto me.anumanyantāṃ kathaṃ vā karavāṇyaham || 2-2-15

Wenn dies mir angemessen erscheint, von mir wohl bedacht – so möget ihr mir zustimmen; oder wie sonst soll ich handeln?

Wort für Wort
yadi idam me anurūpam artham
wenn dies mir als angemessene Sache erscheint
mayā sādhu sumantritam
von mir wohl bedacht
bhavanto me anumanyantāṃ
so möget ihr mir zustimmen
kathaṃ vā karavāṇi aham
oder wie soll ich sonst handeln

yadyapyeṣā mama prītirhitamanyadvichintyatām | anyā madhyasthachintā hi vimardābhyadhikodayā || 2-2-16

Auch wenn dies mein Wunsch ist, so möge dennoch anderweitig überlegt werden, was zuträglich ist; denn eine unparteiische Überlegung führt zu einem Ergebnis, das über bloßen Widerspruch hinausgeht.

Wort für Wort
yadi api eṣā mama prītiḥ
auch wenn dies mein Wunsch ist
hitam anyat vichintyatām
möge anderes Zuträgliches überlegt werden
anyā madhyasthachintā hi
denn eine andere, unparteiische Überlegung
vimarda abhyadhika udayā
die über bloße Reibung hinaus zu einem besseren Ergebnis führt

iti bruvantaṃ muditāḥ pratyanandan nṛpā nṛpam | vṛṣtimantaṃ mahāmeghaṃ nardanta iva barhiṇaḥ || 2-2-17

So den König sprechend, begrüßten ihn die erfreuten Könige mit Zustimmung, wie die Pfauen die regenspendende große Wolke mit ihrem Rufen begrüßen.

Wort für Wort
iti bruvantaṃ
so sprechend
muditāḥ pratyanandan nṛpā nṛpam
die erfreuten Könige begrüßten den König mit Zustimmung
vṛṣtimantaṃ mahāmeghaṃ
die regenspendende große Wolke
nardanta iva barhiṇaḥ
wie rufende Pfauen

snigdho.anunādī samjajñe tatra harṣasamīritaḥ | janaughodghuṣṭasannādo vimānaṃ kampayanniva || 2-2-18

Ein liebliches, widerhallendes, von Freude bewegtes Geräusch entstand dort, ein von der Menschenmenge erhobener Lärm, gleichsam den Himmelspalast erschütternd.

Wort für Wort
snigdho anunādī samjajñe tatra
ein liebliches, widerhallendes entstand dort
harṣasamīritaḥ
von Freude bewegt
janaugha udghuṣṭa sannādo
ein von der Menschenmenge erhobener Lärm
vimānaṃ kampayan iva
gleichsam den Himmelspalast erschütternd

tasya dharmārthaviduṣo bhāvamājñāya sarvaśaḥ | brāhmaṇā janamukhyāścha paurajānapadaiḥ saha || 2-2-19

Nachdem sie die Absicht dessen, der Recht und Nutzen kannte, in jeder Hinsicht erkannt hatten, berieten sich die Brahmanen und die Vornehmsten des Volkes, zusammen mit den Bürgern und Landbewohnern,

Wort für Wort
tasya dharmārthaviduṣo bhāvam ājñāya sarvaśaḥ
nachdem sie die Absicht dessen, der Recht und Nutzen kannte, in jeder Hinsicht erkannt hatten
brāhmaṇā janamukhyāḥ cha
die Brahmanen und die Vornehmsten des Volkes
paurajānapadaiḥ saha
zusammen mit den Bürgern und Landbewohnern

sametya mantrayitvā tu samatāgatabuddhayaḥ | ūchuścha manasā jñātvā vṛddhaṃ daśarathaṃ nṛpam || 2-2-20

zusammengekommen und beraten, zu gleicher Meinung gelangt, sprachen sie zu dem greisen König Daśaratha, dessen Sinn sie erkannt hatten.

Wort für Wort
sametya mantrayitvā tu
zusammengekommen und beraten
samatā āgatabuddhayaḥ
zu gleicher Meinung gelangt
ūchuḥ cha manasā jñātvā
und sprachen, den Sinn erkannt habend
vṛddhaṃ daśarathaṃ nṛpam
zum greisen König Daśaratha

anekavarṣasāhasro vṛddhastvamasi pārthiva | sa rāmaṃ yuvarājānamabhiṣiñchasva pārthiva || 2-2-21

'Du bist ein an vielen tausend Jahren gereifter Greis, o Herrscher; so weihe Rāma zum Kronprinzen, o Herrscher.

Wort für Wort
aneka varṣa sāhasraḥ vṛddhaḥ tvam asi pārthiva
du bist ein an vielen tausend Jahren gereifter Greis, o Herrscher
sa rāmaṃ yuvarājānam abhiṣiñchasva pārthiva
so weihe Rāma zum Kronprinzen, o Herrscher

ichchhāmo hi mahābāhuṃ raghuvīraṃ mahābalam | gajena mahatā yāntaṃ rāmaṃ chatrāvṛtānanam || 2-2-22

Denn wir wünschen, den starkarmigen, hochgewaltigen Helden der Raghus, Rāma, auf einem großen Elefanten reitend, das Antlitz vom Schirm überdeckt, zu sehen.

Wort für Wort
ichchhāmo hi mahābāhuṃ
denn wir wünschen den Starkarmigen
raghuvīraṃ mahābalam
den Helden der Raghus, den Hochgewaltigen
gajena mahatā yāntaṃ
auf einem großen Elefanten reitend
rāmaṃ chatrāvṛtānanam
Rāma, das Antlitz vom Schirm überdeckt

iti tadvachanaṃ śrutvā rājā teṣāṃ manaḥpriyam | ajānanniva jijñāsuridaṃ vachanamabravīt || 2-2-23

Als er dieses ihr Wort, das seinem Herzen lieb war, gehört hatte, sprach der König, als wüsste er es nicht, forschend dieses Wort:

Wort für Wort
iti tat vachanaṃ śrutvā
als er dieses Wort gehört hatte
rājā teṣāṃ manaḥpriyam
der König, das ihrem Herzen liebe Wort
ajānan iva jijñāsuḥ
als wüsste er es nicht, forschend
idaṃ vachanam abravīt
sprach er dieses Wort

śrutvaiva vachanaṃ yanme rāghavaṃ patimichchhatha | rājānaḥ saṃśayo.ayaṃ me tadidaṃ brūta tattvataḥ || 2-2-24

'Kaum habe ich das Wort gehört, dass ihr Rāghava zu eurem Herrn begehrt – o Könige, dies ist mein Zweifel; sagt mir dies der Wahrheit gemäß.

Wort für Wort
śrutvā eva vachanaṃ yat me
kaum habe ich das Wort gehört, das mir
rāghavaṃ patim ichchhatha
ihr Rāghava zum Herrn begehrt
rājānaḥ saṃśayo ayaṃ me
o Könige, dies ist mein Zweifel
tat idaṃ brūta tattvataḥ
sagt mir dies der Wahrheit gemäß

kathaṃ nu mayi dharmeṇa pṛthivīmanuśāsati | bhavanto draṣṭumichchhanti yuvarājaṃ mamātmajam || 2-2-25

Wie kommt es, dass ihr, während ich die Erde rechtmäßig regiere, meinen Sohn als Kronprinzen zu sehen wünscht?'

Wort für Wort
kathaṃ nu mayi dharmeṇa
wie kommt es, dass, während ich rechtmäßig
pṛthivīm anuśāsati
die Erde regiere
bhavanto draṣṭum ichchhanti
ihr wünscht zu sehen
yuvarājaṃ mama ātmajam
meinen Sohn als Kronprinzen

te tamūchurmahātmānaṃ paurajānapadaiḥ saha | bahavo nṛpa kalyāṇā guṇāḥ putrasya santi te || 2-2-26

Sie sprachen zu jenem Hochgesinnten, samt den Bürgern und Landbewohnern: 'Viele treffliche Tugenden hat dein Sohn, o König.

Wort für Wort
te tam ūchuḥ mahātmānaṃ
sie sprachen zu jenem Hochgesinnten
paurajānapadaiḥ saha
samt den Bürgern und Landbewohnern
bahavo nṛpa kalyāṇā guṇāḥ
viele treffliche Tugenden
putrasya santi te
hat dein Sohn

guṇān guṇavato deva devakalpasya dhīmataḥ | priyānānandadān kṛtsnān pravakṣyāmo.adyatān śṛṇu || 2-2-27

Die Tugenden des Tugendreichen, o Herr, des Göttergleichen, des Weisen, die erfreulichen, freudebringenden, alle wollen wir heute darlegen – höre sie.

Wort für Wort
guṇān guṇavato deva
die Tugenden des Tugendreichen, o Herr
devakalpasya dhīmataḥ
des Göttergleichen, des Weisen
priyān ānandadān kṛtsnān
die erfreulichen, freudebringenden, alle
pravakṣyāmo adya tān śṛṇu
wir wollen heute darlegen, höre sie

divyairguṇaiḥ śakrasamo rāmaḥ satyaparākramaḥ | ikṣvākubhyo.api sarvebhyo hyatirikto viśāṃpate || 2-2-28

Durch göttliche Tugenden Śakra gleich, Rāma, von wahrhaftiger Tapferkeit, ist, o Herr der Untertanen, allen Ikṣvākus überlegen.

Wort für Wort
divyaiḥ guṇaiḥ śakrasamo
durch göttliche Tugenden Śakra gleich
rāmaḥ satyaparākramaḥ
Rāma, von wahrhaftiger Tapferkeit
ikṣvākubhyo api sarvebhyo
allen Ikṣvākus
hi atriktaḥ viśāṃpate
ist überlegen, o Herr der Untertanen

rāmaḥ satpuruṣo loke satyadharmaparāyaṇaḥ | sākṣhādrāmādvinirvṛtto dharmaśchāpi śriyā saha || 2-2-29

Rāma ist ein trefflicher Mann in der Welt, der Wahrheit und dem Recht zugetan; das Recht selbst, mitsamt der Glücksgöttin, scheint aus Rāma unmittelbar hervorgegangen zu sein.

Wort für Wort
rāmaḥ satpuruṣo loke
Rāma ist ein trefflicher Mann in der Welt
satyadharmaparāyaṇaḥ
der Wahrheit und dem Recht zugetan
sākṣhāt rāmāt vinirvṛtto
unmittelbar aus Rāma hervorgegangen
dharmaḥ cha api śriyā saha
das Recht, und auch die Glücksgöttin

prajāsukhatve chandrasya vasudhāyāḥ kṣhamāguṇaiḥ | budhyā bṛhaspatestulyo vīrye sākṣāchchachīpateḥ || 2-2-30

In der Freude, die er den Untertanen bereitet, dem Mond gleich, durch die Tugend der Geduld der Erde gleich; an Klugheit Bṛhaspati gleich, an Tapferkeit unmittelbar dem Gemahl der Śacī gleich.

Wort für Wort
prajāsukhatve chandrasya
in der Freude für die Untertanen, dem Mond gleich
vasudhāyāḥ kṣhamāguṇaiḥ
durch die Tugend der Geduld der Erde gleich
budhyā bṛhaspateḥ tulyo
an Klugheit Bṛhaspati gleich
vīrye sākṣhāt śachīpateḥ
an Tapferkeit unmittelbar dem Gemahl der Śacī gleich

dharmajñaśchasatyasandhaśca śīlavānanasūyakaḥ | kṣāntaḥ sāntvayitā ślakṣhṇaḥ kṛtajño vijitendriyaḥ || 2-2-31

Kenner des Rechts, wahrhaft im Gelübde, von gutem Charakter, frei von Missgunst; geduldig, ein Besänftiger, sanft, dankbar, seine Sinne bezwungen habend.

Wort für Wort
dharmajñaḥ satyasandhaḥ cha
Kenner des Rechts und wahrhaft im Gelübde
śīlavān anasūyakaḥ
von gutem Charakter, frei von Missgunst
kṣāntaḥ sāntvayitā ślakṣhṇaḥ
geduldig, ein Besänftiger, sanft
kṛtajño vijitendriyaḥ
dankbar, seine Sinne bezwungen habend

mṛduścha sthirachittaścha sadā bhavyo.anasūyakaḥ | priyavādī cha bhūtānām satyavādī cha rāghavaḥ || 2-2-32

Sanftmütig und standhaften Gemüts, stets von gutem Wesen, frei von Missgunst; freundlich redend zu allen Wesen und wahrhaft redend, Rāghava.

Wort für Wort
mṛduḥ cha sthirachittaḥ cha
sanftmütig und standhaften Gemüts
sadā bhavyo anasūyakaḥ
stets von gutem Wesen, frei von Missgunst
priyavādī cha bhūtānām
freundlich redend zu den Wesen
satyavādī cha rāghavaḥ
und wahrhaft redend, Rāghava

bahuśrutānāṃ vṛddhānāṃ brāhmaṇānāmupāsitā | tenāsyehātulā kīrtiryaśastejaśca vardhate || 2-2-33

Ein Verehrer der vielgelehrten, greisen Brahmanen; dadurch wächst sein unvergleichlicher Ruhm hier, sein Ansehen und sein Glanz.

Wort für Wort
bahuśrutānāṃ vṛddhānāṃ brāhmaṇānām
der vielgelehrten, greisen Brahmanen
upāsitā
ein Verehrer
tena asya iha atulā kīrtiḥ
dadurch sein unvergleichlicher Ruhm hier
yaśas tejaḥ cha vardhate
und sein Ansehen und Glanz wachsen

devāsuramanuṣyāṇāṃ sarvāstreṣu viśāradaḥ | samyagvidyāvratasnāto yathāvatsāṅgavedavit || 2-2-34

Kundig in allen Waffen der Götter, Dämonen und Menschen; vollständig im Wissen und Gelübde gebadet, wie es sich gebührt, Kenner der Veden mit ihren Hilfswissenschaften.

Wort für Wort
devāsuramanuṣyāṇāṃ sarvāstreṣu viśāradaḥ
kundig in allen Waffen der Götter, Dämonen und Menschen
samyak vidyā vrata snātaḥ
vollständig im Wissen und Gelübde gebadet
yathāvat sāṅgavedavit
wie es sich gebührt, Kenner der Veden mit Hilfswissenschaften

gāndharve cha bhuvi śreṣṭho babhūva bharatāgrajaḥ | kalyāṇābhijanaḥ sādhuradīnātmā mahāmatiḥ || 2-2-35

Und in der Musikkunst ward Bharatas älterer Bruder der Beste auf Erden; von edler Herkunft, trefflich, nicht kleinmütig, von großem Geist.

Wort für Wort
gāndharve cha bhuvi śreṣṭho
und in der Musikkunst auf Erden der Beste
babhūva bharatāgrajaḥ
ward Bharatas älterer Bruder
kalyāṇābhijanaḥ sādhuḥ
von edler Herkunft, trefflich
adīnātmā mahāmatiḥ
nicht kleinmütig, von großem Geist

dvijairabhivinītaścha śreṣṭhairdharmārthanaipuṇaiḥ | yadā vrajati saṃgrāmaṃ grāmārthe nagarasya vā || 2-2-36

Von den besten, in Recht und Nutzen erfahrenen Brahmanen wohlunterwiesen; wenn er in die Schlacht zieht, um eines Dorfes oder einer Stadt willen,

Wort für Wort
dvijaiḥ abhivinītaḥ cha
und von den Brahmanen wohlunterwiesen
śreṣṭhaiḥ dharmārthanaipuṇaiḥ
den besten, in Recht und Nutzen erfahrenen
yadā vrajati saṃgrāmaṃ
wenn er in die Schlacht zieht
grāmārthe nagarasya vā
um eines Dorfes oder einer Stadt willen

saṃgrāmātpunarāgamya kuṅjareṇa rathena vā | paurān svajanavannityam kuśalaṃ paripṛchchhati || 2-2-37

und dann von der Schlacht zurückkehrt, auf einem Elefanten oder einem Wagen, erkundigt er sich stets bei den Bürgern nach ihrem Wohlergehen, wie bei eigenen Verwandten.

Wort für Wort
saṃgrāmāt punaḥ āgamya
von der Schlacht zurückgekehrt
kuṅjareṇa rathena vā
auf einem Elefanten oder einem Wagen
paurān svajanavat nityam
bei den Bürgern stets, wie bei eigenen Verwandten
kuśalaṃ paripṛchchhati
erkundigt er sich nach dem Wohlergehen

putreṣvagniṣu dāreṣu preṣyaśiṣyagaṇeṣu cha | nikhilenānupūrvyāchcha pitā putrānivaurasān || 2-2-38

Nach den Söhnen, den heiligen Feuern, den Gattinnen, den Dienern und Scharen der Schüler – vollständig, der Reihe nach, wie ein Vater nach seinen eigenen leiblichen Söhnen,

Wort für Wort
putreṣu agniṣu dāreṣu
nach den Söhnen, den Feuern, den Gattinnen
preṣyaśiṣyagaṇeṣu cha
und den Dienern und Scharen der Schüler
nikhilena anupūrvyā cha
vollständig und der Reihe nach
pitā putrān iva aurasān
wie ein Vater nach seinen eigenen leiblichen Söhnen

śuśrūṣante cha vaḥ śiṣyāḥ kachitkarmasu daṃśitāḥ | iti naḥ puruṣavyāghraḥ sadā rāmo.abhibhāṣate || 2-2-39

'Dienen euch eure Schüler wohl, gerüstet für ihre Aufgaben?' – so spricht der Tiger unter den Männern, Rāma, stets zu uns.

Wort für Wort
śuśrūṣante cha vaḥ śiṣyāḥ
dienen euch eure Schüler
kachit karmasu daṃśitāḥ
gerüstet für ihre Aufgaben
iti naḥ puruṣavyāghraḥ
so spricht zu uns der Tiger unter den Männern
sadā rāmo abhibhāṣate
stets, Rāma spricht

vyasaneṣu manuṣyāṇāṃ bhṛśaṃ bhavati duḥkhitaḥ | utsaveṣu cha sarveṣu piteva parituṣyati || 2-2-40

Bei den Nöten der Menschen wird er tief betrübt; und bei allen Festen freut er sich wie ein Vater.

Wort für Wort
vyasaneṣu manuṣyāṇāṃ
bei den Nöten der Menschen
bhṛśaṃ bhavati duḥkhitaḥ
wird er tief betrübt
utsaveṣu cha sarveṣu
und bei allen Festen
piteva parituṣyati
freut er sich wie ein Vater

satyavādī maheṣvāso vṛddhasevī jitendriyaḥ | smitapūrvābhibhāṣī cha dharmaṃ sarvātmanā śritaḥ || 2-2-41

Wahrhaft redend, ein großer Bogenschütze, ein Diener der Alten, seine Sinne bezwungen; mit einem Lächeln zuerst sprechend, und dem Recht mit ganzer Seele zugetan.

Wort für Wort
satyavādī maheṣvāso
wahrhaft redend, ein großer Bogenschütze
vṛddhasevī jitendriyaḥ
ein Diener der Alten, seine Sinne bezwungen
smitapūrvābhibhāṣī cha
mit einem Lächeln zuerst sprechend
dharmaṃ sarvātmanā śritaḥ
dem Recht mit ganzer Seele zugetan

samyagyuktā śreyasāṃ cha na vigṛhya kathāruchiḥ | uttarottarayuktau cha vaktā vāchaspatiryathā || 2-2-42

Wohlgeordnet bei zuträglichen Dingen und ohne Freude an streitsüchtiger Rede; ein Redner, in immer feinerer Rede geübt, wie Vācaspati.

Wort für Wort
samyak yuktā śreyasāṃ cha
wohlgeordnet bei zuträglichen Dingen
na vigṛhya kathāruchiḥ
keine Freude an streitsüchtiger Rede
uttarottarayuktau cha vaktā
ein Redner, in immer feinerer Argumentation geübt
vāchaspatiḥ yathā
wie Vācaspati

subhrūrāyatatāmrākṣhassākṣhādviṣṇuriva svayam | rāmo lokābhirāmo.ayaṃ śauryavīryaparākramaiḥ || 2-2-43

Mit schönen Brauen, großen, roten Augen, wie Viṣṇu selbst leibhaftig – dieser Rāma, der die Welt erfreut, durch Kühnheit, Heldenkraft und Tapferkeit,

Wort für Wort
subhrūḥ āyata tāmrākṣhaḥ
mit schönen Brauen, großen, roten Augen
sākṣhāt viṣṇuḥ iva svayam
wie Viṣṇu selbst leibhaftig
rāmo lokābhirāmo ayaṃ
dieser Rāma, der die Welt erfreut
śaurya vīrya parākramaiḥ
durch Kühnheit, Heldenkraft und Tapferkeit

prajāpālanatattvajño na rāgopahatendriyaḥ | śaktastrailokyamapyeko bhoktuṃ kiṃ nu mahīmimām || 2-2-44

ist Kenner der Wahrheit der Untertanenhut, seine Sinne nicht von Leidenschaft überwältigt; fähig, selbst allein die drei Welten zu genießen – was erst diese Erde?

Wort für Wort
prajāpālanatattvajño
Kenner der Wahrheit der Untertanenhut
na rāgopahatendriyaḥ
seine Sinne nicht von Leidenschaft überwältigt
śaktaḥ trailokyam api ekaḥ bhoktuṃ
fähig, selbst allein die drei Welten zu genießen
kiṃ nu mahīm imām
was erst diese Erde

nā.asya krodhaḥ prasādaśca nirartho.asti kadāchana | hantyeva niyamādvadhyānavadhye cha na kupyati || 2-2-45

Sein Zorn und seine Gunst sind niemals grundlos; er tötet wahrlich nur regelgemäß die Todeswürdigen, und über die Unschuldigen wird er nicht zornig.

Wort für Wort
na asya krodhaḥ prasādaḥ cha
sein Zorn und seine Gunst sind nicht
nirartho asti kadāchana
jemals grundlos
hanti eva niyamāt vadhyān
er tötet wahrlich nur regelgemäß die Todeswürdigen
avadhye cha na kupyati
und über die Unschuldigen wird er nicht zornig

yunaktyarthaiḥ prahṛṣṭaścha tamasau yatra tuṣyati || 2-2-46

Und, hocherfreut, beschenkt er mit Reichtümern denjenigen, an dem er Gefallen findet.

Wort für Wort
yunakti arthaiḥ prahṛṣṭaḥ cha
und, hocherfreut, beschenkt er mit Reichtümern
tam asau yatra tuṣyati
denjenigen, an dem er Gefallen findet

śāntaiḥ sarvaprajākāntaiḥ prītisaṃjananairnṛṇām | guṇairviruruche rāmo dīptaḥ sūrya ivāṃśubhiḥ || 2-2-47

Durch friedvolle, allen Untertanen liebe, den Menschen Freude bereitende Tugenden erstrahlte Rāma, leuchtend wie die Sonne mit ihren Strahlen.

Wort für Wort
śāntaiḥ sarvaprajākāntaiḥ
durch friedvolle, allen Untertanen liebe
prītisaṃjananaiḥ nṛṇām
den Menschen Freude bereitende
guṇaiḥ viruruche rāmo
durch Tugenden erstrahlte Rāma
dīptaḥ sūrya iva aṃśubhiḥ
leuchtend wie die Sonne mit ihren Strahlen

tamevaṃguṇasampannaṃ rāmaṃ satyaparākramam | lokapālopamaṃ nāthamakāmayata medinī || 2-2-48

Ihn, so mit Tugenden ausgestattet, Rāma, von wahrhaftiger Tapferkeit, den Weltenhütern gleich, begehrte die Erde als ihren Herrn.

Wort für Wort
tam evaṃ guṇa sampannaṃ
ihn, so mit Tugenden ausgestattet
rāmaṃ satyaparākramam
Rāma, von wahrhaftiger Tapferkeit
lokapāla upamaṃ nātham
den Weltenhütern gleichen Herrn
akāmayata medinī
begehrte die Erde

vatsaḥ śreyasi jātaste diṣṭyāsau tava rāghava | diṣṭyā putraguṇairyukto mārīcha iva kāśyapaḥ || 2-2-49

'Zum Guten ist dieser dein Sohn geboren, zum Glück, o Rāghava; zum Glück ist dein Sohn mit Tugenden ausgestattet, wie Mārīca dem Kāśyapa.'

Wort für Wort
vatsaḥ śreyasi jāte te
dieser dein Sohn ist zum Guten geboren
diṣṭyā asau tava rāghava
zum Glück, dieser dein, o Rāghava
diṣṭyā putraguṇairyukto
zum Glück, mit Sohnestugenden ausgestattet
mārīcha iva kāśyapaḥ
wie Mārīca dem Kāśyapa

balamārogyamāyuścha rāmasya viditātmanaḥ | devāsuramanuṣyeṣu sagandharvorageṣu cha || 2-2-50

Um die Kraft, die Gesundheit und die Lebensdauer des allbekannten Rāma, unter Göttern, Dämonen und Menschen, samt Gandharvas und Schlangenwesen –

Wort für Wort
balam ārogyam āyuḥ cha
Kraft, Gesundheit und Lebensdauer
rāmasya viditātmanaḥ
des allbekannten Rāma
devāsuramanuṣyeṣu
unter Göttern, Dämonen und Menschen
sagandharvorageṣu cha
und samt Gandharvas und Schlangenwesen

āśaṃsate janaḥ sarvo rāṣṭre puravare tathā | ābhyantaraścha bāhyaścha paurajānapado janaḥ || 2-2-51

erflehen alle Menschen im Reich und ebenso in der vorzüglichen Stadt, drinnen und draußen, die Bürger und Landbewohner.

Wort für Wort
āśaṃsate janaḥ sarvo
erflehen alle Menschen
rāṣṭre puravare tathā
im Reich und ebenso in der vorzüglichen Stadt
ābhyantaraḥ cha bāhyaḥ cha
drinnen und draußen
paurajānapado janaḥ
die Bürger und Landbewohner

striyo vṛddhāstaruṇyaścha sāyaṃ prātaḥ samāhitāḥ | sarvān devān namasyanti rāmasyārthe yaśasvinaḥ || 2-2-52

Die Frauen, alte wie junge, abends und morgens gesammelt, verehren alle Götter um des ruhmreichen Rāma willen.

Wort für Wort
striyo vṛddhāḥ taruṇyaḥ cha
die Frauen, alte und junge
sāyaṃ prātaḥ samāhitāḥ
abends und morgens gesammelt
sarvān devān namasyanti
verehren alle Götter
rāmasya arthe yaśasvinaḥ
um des ruhmreichen Rāma willen

teṣāmāyāchitaṃ deva tvatprasādātsamṛddhyatām | rāmamindīvaraśyāmaṃ sarvaśatrunibarhaṇam || 2-2-53

Möge ihre Bitte, o Herr, durch deine Gunst in Erfüllung gehen: Rāma, dunkel wie die blaue Lotusblüte, den Bezwinger aller Feinde,

Wort für Wort
teṣām āyāchitaṃ deva
ihre erflehte Bitte, o Herr
tvatprasādāt samṛddhyatām
möge durch deine Gunst in Erfüllung gehen
rāmam indīvaraśyāmaṃ
Rāma, dunkel wie die blaue Lotusblüte
sarvaśatrunibarhaṇam
den Bezwinger aller Feinde

taṃ devadevopamamātmajaṃ te | sarvasya lokasya hite niviṣṭam | hitāya naḥ kṣhipramudārajuṣṭaṃ | mudābhiṣektum varada tvamarhasi || 2-2-54

Diesen deinen Sohn, dem Gott der Götter gleich, dem Wohl der ganzen Welt zugetan, zu unserem Nutzen, den großzügig Verehrten – ihn sollst du eilends, mit Freude, weihen, du Segenspender.'

Wort für Wort
taṃ devadeva upamam ātmajaṃ te
diesen deinen Sohn, dem Gott der Götter gleich
sarvasya lokasya hite niviṣṭam
dem Wohl der ganzen Welt zugetan
hitāya naḥ kṣhipram udārajuṣṭaṃ
zu unserem Nutzen, eilends, den großzügig Verehrten
mudā abhiṣektum varada tvam arhasi
mit Freude sollst du weihen, du Segenspender

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