Rāmāyaṇa · Ayodhyākāṇḍa
Sarga 22: Rāma Saṃtoṣaḥ Daiva Vādaḥ
Rāma weist die Weihegaben zurück, tröstet Lakṣmaṇa mit der Lehre vom unabwendbaren Schicksal und verteidigt Kaikeyī gegen jeden Verdacht
atha tam vyathayā dīnam saviśeṣam amarṣitam | śvasantam iva nāga-indram roṣa-visphārita-īkṣaṇam ||
Darauf, ihn, der vor Schmerz elend, überaus erzürnt war, wie einen schnaubenden Elefantenfürsten, mit vor Zorn geweiteten Augen,
Wort für Wort atha tam vyathayā dīnam darauf ihn, der vor Schmerz elend war saviśeṣam amarṣitam überaus erzürnt śvasantam iva nāga-indram wie einen schnaubenden Elefantenfürsten roṣa-visphārita-īkṣaṇam mit vor Zorn geweiteten Augen āsadya rāmaḥ saumitrim suhṛdam bhrātaram priyam | uvāca idam sa-dhairyeṇa dhārayan sattvam ātmavān ||
trat Rāma zu Saumitri, seinem lieben, treuen Bruder und Freund, und sprach dies mit Standhaftigkeit, seine Fassung wahrend, der Selbstbeherrschte.
Wort für Wort āsadya rāmaḥ saumitrim herantretend zu Saumitri, Rāma suhṛdam bhrātaram priyam zum lieben, treuen Bruder uvāca idam sa-dhairyeṇa sprach dies mit Standhaftigkeit dhārayan sattvam ātmavān seine Fassung wahrend, der Selbstbeherrschte nigṛhya roṣaṃ śokaṃ ca dhairyam āśritya kevalam | avamānam nirasya imam gṛhītvā harṣam uttamam ||
Zorn und Kummer bezwingend, allein an der Standhaftigkeit festhaltend, diese Kränkung von sich weisend und höchste Heiterkeit annehmend:
Wort für Wort nigṛhya roṣaṃ śokaṃ ca Zorn und Kummer bezwingend dhairyam āśritya kevalam allein an der Standhaftigkeit festhaltend avamānam nirasya imam diese Kränkung von sich weisend gṛhītvā harṣam uttamam höchste Heiterkeit annehmend upakluptam hi yat kiṃcit abhiṣeka-artham adya me | sarvam visarjaya kṣipram kuru kāryam niratyayam ||
„Was auch immer heute für meine Weihe bereitgestellt wurde, das gib alles rasch wieder heraus, und vollziehe die Handlung ohne Verzug.
Wort für Wort upakluptam hi yat kiṃcit was auch immer bereitgestellt wurde abhiṣeka-artham adya me heute für meine Weihe sarvam visarjaya kṣipram gib alles rasch wieder heraus kuru kāryam niratyayam vollziehe die Handlung ohne Verzug saumitre yo.abhiṣeka-arthe mama sambhāra-sambhramaḥ | abhiṣeka-nivṛtti-arthe so.astu sambhāra-sambhramaḥ ||
Saumitri, welche eifrige Beschaffung für meine Weihe bereitstand, diese eifrige Beschaffung diene nun der Rücknahme der Weihe.
Wort für Wort saumitre o Saumitri yo.abhiṣeka-arthe mama sambhāra-sambhramaḥ welche eifrige Vorbereitung für meine Weihe abhiṣeka-nivṛtti-arthe zur Rücknahme der Weihe so.astu sambhāra-sambhramaḥ diese eifrige Vorbereitung diene yasyā mad-abhiṣeka-artham mānasam paritapyate | mātā naḥ sā yathā na syāt saśaṅkā tathā kuru ||
Sorge dafür, dass jene unsere Mutter, deren Gemüt sich wegen meiner Weihe quält, nicht länger in Sorge sei.
Wort für Wort yasyā mad-abhiṣeka-artham wegen deren, meiner Weihe mānasam paritapyate deren Gemüt sich quält mātā naḥ sā jene unsere Mutter yathā na syāt saśaṅkā tathā kuru so handle, dass sie nicht in Sorge sei tasyāḥ śaṅkā-mayam duḥkham muhūrtam api na utsahe | manasi pratisamjātam saumitre aham upekṣitum ||
Ihr aus Sorge geborenes Leid, das im Gemüt entstanden ist, kann ich, Saumitri, nicht einmal für einen Augenblick übersehen.
Wort für Wort tasyāḥ śaṅkā-mayam duḥkham ihr aus Sorge bestehendes Leid muhūrtam api na utsahe ich vermag nicht einmal für einen Augenblick manasi pratisamjātam im Gemüt entstanden saumitre aham upekṣitum Saumitri, zu übersehen na buddhi-pūrvam na abuddham smarāmi iha kadācana | mātṛṇām vā pitur vā aham kṛtam alpam ca vipriyam ||
Ich erinnere mich hier niemals, weder wissentlich noch unwissentlich, jemals meinen Müttern oder meinem Vater auch nur ein geringes Unrecht zugefügt zu haben.
Wort für Wort na buddhi-pūrvam na abuddham weder wissentlich noch unwissentlich smarāmi iha kadācana erinnere ich mich hier jemals mātṛṇām vā pitur vā weder meinen Müttern noch meinem Vater aham kṛtam alpam ca vipriyam habe ich auch nur ein geringes Unrecht zugefügt satyaḥ satya-abhisaṃdhaḥ ca nityam satya-parākramaḥ | para-loka-bhayāt bhītaḥ nirbhayo.astu pitā mama ||
Wahrhaftig, treu seinem Wort und stets von wahrhaftem Mut – möge mein Vater, der die Angst vor der jenseitigen Welt fürchtet, frei von Furcht sein.
Wort für Wort satyaḥ satya-abhisaṃdhaḥ ca wahrhaftig und treu seinem Wort nityam satya-parākramaḥ stets von wahrhaftem Mut para-loka-bhayāt bhītaḥ der die Furcht vor der jenseitigen Welt fürchtet nirbhayo.astu pitā mama möge mein Vater frei von Furcht sein tasya api hi bhaved asmin karmaṇi apratisamhṛte | satyam na iti manas-tāpaḥ tasya tāpaḥ tapec ca mām ||
Denn wenn diese Sache nicht rückgängig gemacht würde, entstünde ihm die Gemütsqual: „Ich war nicht wahrhaft“ – und diese seine Qual würde auch mich quälen.
Wort für Wort tasya api hi bhaved denn ihm auch würde entstehen asmin karmaṇi apratisamhṛte wenn diese Sache nicht rückgängig gemacht wird satyam na iti manas-tāpaḥ die Gemütsqual: ich war nicht wahrhaft tasya tāpaḥ tapec ca mām seine Qual würde auch mich quälen abhiṣeka-vidhānam tu tasmāt samhṛtya lakṣmaṇa | anv-ag eva aham icchāmi vanam gantum itaḥ punaḥ ||
Darum, Lakṣmaṇa, will ich, nachdem die Weiheanordnung zurückgenommen wurde, sogleich von hier wieder in den Wald gehen.
Wort für Wort abhiṣeka-vidhānam tu tasmāt samhṛtya darum, nachdem die Weiheanordnung zurückgenommen wurde lakṣmaṇa o Lakṣmaṇa anv-ag eva aham icchāmi sogleich will ich vanam gantum itaḥ punaḥ wieder von hier in den Wald gehen mama pravrājanāt adya kṛta-kṛtyā nṛpa-ātmajā | sutam bharatam avyagram abhiṣecayitā tataḥ ||
Sobald ich heute verbannt bin, wird die Königstochter, ihr Ziel erreicht habend, sodann ihren Sohn Bharata ungestört zur Weihe erheben.
Wort für Wort mama pravrājanāt adya durch meine Verbannung heute kṛta-kṛtyā nṛpa-ātmajā die Königstochter, ihr Ziel erreicht habend sutam bharatam avyagram ihren Sohn Bharata ungestört abhiṣecayitā tataḥ wird sodann zur Weihe erheben mayi cīra-ajina-dhare jaṭā-maṇḍala-dhāriṇi | gate araṇyam ca kaikeyyā bhaviṣyati manaḥ sukham ||
Wenn ich, Bastgewand und Fell tragend, den Kranz von Flechtenhaar tragend, in den Wald gegangen bin, wird Kaikeyīs Gemüt Glück empfinden.
Wort für Wort mayi cīra-ajina-dhare wenn ich, Bastgewand und Fell tragend jaṭā-maṇḍala-dhāriṇi den Kranz von Flechtenhaar tragend gate araṇyam ca und in den Wald gegangen bin kaikeyyā bhaviṣyati manaḥ sukham wird Kaikeyīs Gemüt Glück haben buddhiḥ praṇītā yena iyam manaḥ ca susamāhitam | tat tu na arhāmi saṃkleṣṭum pravrajiṣyāmi mā ciram ||
Wodurch dieser ihr Entschluss vollendet und ihr Gemüt zur Ruhe gebracht wurde – das darf ich nicht durchkreuzen; ich werde ohne Verzug in die Verbannung gehen.
Wort für Wort buddhiḥ praṇītā yena iyam wodurch dieser Entschluss vollendet wurde manaḥ ca susamāhitam und das Gemüt zur Ruhe gebracht tat tu na arhāmi saṃkleṣṭum das darf ich nicht durchkreuzen pravrajiṣyāmi mā ciram ich werde ohne Verzug fortgehen kṛta-antaḥ tu eva saumitre draṣṭavyo mat-pravāsane | rājyasya ca vitīrṇasya punar eva nivartane ||
In meiner Verbannung, Saumitri, und ebenso in der Rücknahme des schon gewährten Königreichs ist wahrlich nur das Schicksal zu erkennen.
Wort für Wort kṛta-antaḥ tu eva saumitre das Schicksal wahrlich, o Saumitri draṣṭavyo mat-pravāsane ist zu erkennen in meiner Verbannung rājyasya ca vitīrṇasya und des schon gewährten Königreichs punar eva nivartane in der abermaligen Rücknahme kaikeyyāḥ pratipattiḥ hi katham syān mama pīḍane | yadi bhāvo na daivo.ayam kṛta-anta-vihitaḥ bhavet ||
Wie könnte Kaikeyīs Entschluss zu meiner Bedrängnis überhaupt entstehen, wenn dieses Geschehen nicht vom Schicksal, vom Verhängnis, bestimmt wäre?
Wort für Wort kaikeyyāḥ pratipattiḥ hi katham syāt wie könnte Kaikeyīs Entschluss überhaupt entstehen mama pīḍane zu meiner Bedrängnis yadi bhāvo na daivo.ayam wenn dieses Geschehen nicht vom Schicksal wäre kṛta-anta-vihitaḥ bhavet vom Verhängnis bestimmt wäre jānāsi hi yathā saumya na mātṛṣu mama antaram | bhūta-pūrvam viśeṣo vā tasyā mayi sute api vā ||
Du weißt ja, Sanftmütiger, dass ich zwischen meinen Müttern nie einen Unterschied gemacht habe, noch dass sie je einen Unterschied zwischen mir und ihrem eigenen Sohn gemacht hätte.
Wort für Wort jānāsi hi yathā saumya du weißt ja, Sanftmütiger, wie na mātṛṣu mama antaram es unter meinen Müttern keinen Unterschied bei mir gibt bhūta-pūrvam viśeṣo vā oder je zuvor einen Unterschied tasyā mayi sute api vā bei ihr, zwischen mir und (ihrem) Sohn so.abhiṣeka-nivṛtti-arthaiḥ pravāsa-arthaiḥ ca durvacaiḥ | ugraiḥ vākyaiḥ aham tasyā na anyat daivāt samarthaye ||
So schreibe ich diese ihre harten, schwer auszusprechenden, grausamen Worte, die auf die Rücknahme der Weihe und auf meine Verbannung zielten, keinem anderen als dem Schicksal zu.
Wort für Wort so.abhiṣeka-nivṛtti-arthaiḥ die auf die Rücknahme der Weihe zielenden pravāsa-arthaiḥ ca durvacaiḥ und auf die Verbannung zielenden, schwer auszusprechenden ugraiḥ vākyaiḥ grausamen Worte aham tasyā na anyat daivāt samarthaye schreibe ich ihr nicht anderem als dem Schicksal zu katham prakṛti-sampannā rāja-putrī tathā aguṇā | brūyāt sā prākṛtā iva strī mat-pīḍām bhartṛ-samnidhau ||
Wie hätte diese von Natur aus edle Königstochter sonst so unwürdig, wie eine gewöhnliche Frau, in Gegenwart ihres Gemahls mein Leid herbeigeredet?
Wort für Wort katham prakṛti-sampannā rāja-putrī wie hätte die von Natur aus edle Königstochter tathā aguṇā so unwürdig brūyāt sā prākṛtā iva strī gesprochen wie eine gewöhnliche Frau mat-pīḍām bhartṛ-samnidhau mein Leid in Gegenwart ihres Gatten yad acintyam tu tat daivam bhūteṣv api na hanyate | vyaktam mayi ca tasyāṃ ca patitaḥ hi viparyayaḥ ||
Was unfassbar ist, das ist das Schicksal, das selbst bei den Wesen nicht abzuwenden ist; offenbar ist über mich und über sie beide dieses Verhängnis hereingebrochen.
Wort für Wort yad acintyam tu tat daivam was unfassbar ist, das ist das Schicksal bhūteṣv api na hanyate das selbst bei den Wesen nicht abgewendet wird vyaktam mayi ca tasyāṃ ca offenbar über mich und über sie patitaḥ hi viparyayaḥ ist das Verhängnis hereingebrochen kaścid daivena saumitre yoddhum utsahate pumān | yasya na grahaṇam kiṃcit karmaṇo.anyatra dṛśyate ||
Wer wagt es schon, Saumitri, mit dem Schicksal zu kämpfen, dessen Wirken sich in nichts anderem als im Handeln der Wesen zeigt?
Wort für Wort kaścid daivena saumitre wer, mit dem Schicksal, Saumitri yoddhum utsahate pumān wagt es zu kämpfen, ein Mensch yasya na grahaṇam kiṃcit von dem kein Erfassen möglich ist karmaṇo.anyatra dṛśyate außer im jeweiligen Wirken sichtbar wird sukha-duḥkhe bhaya-krodhau lābha-alābhau bhava-abhavau | yasya kiṃcit tathā bhūtam nanu daivasya karma tat ||
Glück und Leid, Furcht und Zorn, Gewinn und Verlust, Werden und Vergehen – was immer davon eintritt, ist das nicht das Werk des Schicksals?
Wort für Wort sukha-duḥkhe bhaya-krodhau Glück und Leid, Furcht und Zorn lābha-alābhau bhava-abhavau Gewinn und Verlust, Werden und Vergehen yasya kiṃcit tathā bhūtam was davon so eintritt nanu daivasya karma tat ist das nicht das Werk des Schicksals ṛṣayo.api ugra-tapaso daivena abhiprapīḍitāḥ | utsṛjya niyamān stīvrān bhraśyante kāma-manyubhiḥ ||
Selbst Seher von strenger Askese, vom Schicksal bedrängt, geben ihre harten Gelübde auf und fallen durch Begierde und Zorn.
Wort für Wort ṛṣayo.api ugra-tapaso selbst Seher strenger Askese daivena abhiprapīḍitāḥ vom Schicksal bedrängt utsṛjya niyamān stīvrān nachdem sie ihre harten Gelübde aufgegeben haben bhraśyante kāma-manyubhiḥ fallen sie durch Begierde und Zorn asaṃkalpitam eva iha yad akasmāt pravartate | nivartya ārambham ārabdham nanu daivasya karma tat ||
Was hier unbeabsichtigt und plötzlich geschieht und ein begonnenes Unternehmen rückgängig macht – ist das nicht das Werk des Schicksals?
Wort für Wort asaṃkalpitam eva iha das hier gänzlich Unbeabsichtigte yad akasmāt pravartate was plötzlich geschieht nivartya ārambham ārabdham das ein begonnenes Unternehmen rückgängig macht nanu daivasya karma tat ist das nicht das Werk des Schicksals etayā tattvayā buddhyā saṃstabhya ātmānam ātmanā | vyāhate.api abhiṣeke me paritāpo na vidyate ||
Mit dieser wahren Einsicht mich selbst durch mich selbst gefestigt habend, empfinde ich, obwohl meine Weihe vereitelt wurde, keinen Schmerz.
Wort für Wort etayā tattvayā buddhyā mit dieser wahren Einsicht saṃstabhya ātmānam ātmanā mich selbst durch mich selbst gefestigt habend vyāhate.api abhiṣeke me obwohl meine Weihe vereitelt wurde paritāpo na vidyate gibt es keinen Schmerz tasmāt aparitāpaḥ san tvam api anuvidhāya mām | pratisaṃhāraya kṣipram ābhiṣecanikīm kriyām ||
Darum sei auch du frei von Schmerz, folge meinem Beispiel, und nimm rasch die Weihehandlung zurück.
Wort für Wort tasmāt aparitāpaḥ san darum sei ohne Schmerz tvam api anuvidhāya mām auch du, mir folgend pratisaṃhāraya kṣipram nimm rasch zurück ābhiṣecanikīm kriyām die Weihehandlung ebhir eva ghaṭaiḥ sarvaiḥ abhiṣecana-sambhṛtaiḥ | mama lakṣmaṇa tāpasye vrata-snānam bhaviṣyati ||
Mit ebendiesen Krügen, die für die Weihe bereitgestellt wurden, wird, Lakṣmaṇa, mein Bad des Büßergelübdes vollzogen werden.
Wort für Wort ebhir eva ghaṭaiḥ sarvaiḥ mit ebendiesen Krügen alle abhiṣecana-sambhṛtaiḥ für die Weihe bereitgestellten mama lakṣmaṇa tāpasye für meine Askese, Lakṣmaṇa vrata-snānam bhaviṣyati wird das Bad des Gelübdes stattfinden athavā kim mama etena rāja-dravya-mayena tu | uddhṛtam me svayam toyam vratādeśam kariṣyati ||
Oder was brauche ich diese aus königlichem Gut bestehenden Krüge – Wasser, das ich selbst geschöpft habe, wird meinem Büßergelübde genügen.
Wort für Wort athavā kim mama etena oder was brauche ich damit rāja-dravya-mayena tu das aus königlichem Gut besteht uddhṛtam me svayam toyam das von mir selbst geschöpfte Wasser vratādeśam kariṣyati wird dem Gelübde dienen mā ca lakṣmaṇa saṃtāpam kārṣīḥ lakṣmyāḥ viparyaye | rājyam vā vanavāso vā vanavāso mahodayaḥ ||
Und gräme dich nicht, Lakṣmaṇa, über den Wechsel des Glücks; sei es Königreich, sei es Waldaufenthalt – der Waldaufenthalt ist das größere Glück.
Wort für Wort mā ca lakṣmaṇa saṃtāpam kārṣīḥ und gräme dich nicht, Lakṣmaṇa lakṣmyāḥ viparyaye über den Wechsel des Glücks rājyam vā vanavāso vā sei es Königreich oder Waldaufenthalt vanavāso mahodayaḥ der Waldaufenthalt ist das größere Glück na lakṣmaṇa asmin mama rājya-vighne | mātā yavīyasy atiśaṅkanīyā | daiva-abhipannā hi vadanti aniṣṭam | jānāsi daivam ca tathā prabhāvam ||
Nicht, Lakṣmaṇa, ist bei diesem Hindernis für mein Königtum meine jüngere Mutter allzu sehr zu verdächtigen; vom Schicksal ergriffene Menschen sprechen Unheilvolles – du kennst ja das Schicksal und seine gewaltige Macht.“
Wort für Wort na lakṣmaṇa asmin mama rājya-vighne nicht, Lakṣmaṇa, bei diesem Hindernis für mein Königtum mātā yavīyasy atiśaṅkanīyā ist die jüngere Mutter allzu sehr zu verdächtigen daiva-abhipannā hi vadanti aniṣṭam denn vom Schicksal Ergriffene sprechen Unheilvolles jānāsi daivam ca tathā prabhāvam du kennst das Schicksal und seine solche Macht
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