Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Ayodhyākāṇḍa

Sarga 78: Śatrughna Kopaḥ Mantharā Nigrahaḥ Śatrughna, von Zorn über Manthara überwältigt, schleift die Buckelige durch den Palast und bedroht auch Kaikeyī; Bharata hält ihn zurück, aus Sorge, Rāma könnte den Mord an Frauen missbilligen

atra yātrāṃ samīhantaṃ śatrughnaḥ lakṣmaṇānujaḥ | bharataṃ śokasaṃtaptamidaṃ vacanamabravīt ||

Da, während Bharata, vom Kummer verbrannt, sich um die [Riten] mühte, sprach Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas, dieses Wort zu ihm:

Wort für Wort
atra yātrām samīhantam
da, während er sich um die [Riten] mühte
bharatam śokasaṃtaptam
zu Bharata, vom Kummer verbrannt
śatrughnaḥ lakṣmaṇānujaḥ
Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas
idam vacanam abravīt
sprach dieses Wort

gatiryaḥ sarvabhūtānāṃ duḥkhe kiṃ punarātmanaḥ | sa rāmaḥ sattvasampannaḥ striyā pravrājitaḥ vanam ||

'Er, der die Zuflucht aller Wesen im Leid ist, wie viel mehr [die seiner eigenen] - jener Rāma, mit Tugend begabt, wurde von einer Frau in den Wald verbannt!

Wort für Wort
gatiḥ yaḥ sarvabhūtānām
er, der die Zuflucht aller Wesen [ist]
duḥkhe kim punaḥ ātmanaḥ
im Leid, wie viel mehr der eigenen [Familie]
saḥ rāmaḥ sattvasampannaḥ
jener Rāma, mit Tugend begabt
striyā pravrājitaḥ vanam
wurde von einer Frau in den Wald verbannt

balavān vīryasampanno lakṣmaṇo nāma yo 'pi asau | kiṃ na mocayate rāmaṃ kṛtvā api pitṛnigraham ||

Und jener starke, tatkraftbegabte Lakṣmaṇa - warum befreit er nicht Rāma, selbst wenn es die Bezwingung des Vaters erfordert?

Wort für Wort
balavān vīryasampannaḥ
der starke, tatkraftbegabte
lakṣmaṇaḥ nāma yaḥ api asau
jener Lakṣmaṇa
kim na mocayate rāmam
warum befreit er nicht Rāma
kṛtvā api pitṛnigraham
selbst wenn es die Bezwingung des Vaters erfordert

pūrvameva tu nigrāhyaḥ samavekṣya nayānayau | utpathaṃ yaḥ samārūḍho nāryā rājā vaśaṃ gataḥ ||

Denn schon vorher, unter Erwägung von rechter und falscher Politik, hätte der König gebändigt werden müssen, der einen Irrweg beschritten hat, in die Macht einer Frau geraten.'

Wort für Wort
pūrvam eva tu nigrāhyaḥ
schon vorher hätte [er] gebändigt werden müssen
samavekṣya nayānayau
unter Erwägung von rechter und falscher Politik
utpatham yaḥ samārūḍhaḥ
der einen Irrweg beschritten hat
nāryā rājā vaśam gataḥ
der König, in die Macht einer Frau geraten

iti saṃbhāṣamāṇe tu śatrughne lakṣmaṇānuje | prāgdvāre 'bhūttadā kubjā sarvābharaṇabhūṣitā ||

Während Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas, so sprach, erschien am Osttor die Bucklige, mit allerlei Schmuck geschmückt.

Wort für Wort
iti saṃbhāṣamāṇe tu
während so sprach
śatrughne lakṣmaṇānuje
Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas
prāgdvāre abhūt tadā kubjā
am Osttor erschien da die Bucklige
sarvābharaṇabhūṣitā
mit allerlei Schmuck geschmückt

liptā candanasāreṇa rājavastrāṇi bibhratī | vividhaṃ vividhaistaistairbhūṣaṇaiśca vibhūṣitā ||

Mit dem Kern des Sandelholzes gesalbt, königliche Gewänder tragend, auf mancherlei Weise mit mancherlei verschiedenem Schmuck geschmückt,

Wort für Wort
liptā candanasāreṇa
mit dem Kern des Sandelholzes gesalbt
rājavastrāṇi bibhratī
königliche Gewänder tragend
vividham vividhaiḥ taiḥ taiḥ
auf mancherlei Weise, mit mancherlei jenen
bhūṣaṇaiḥ ca vibhūṣitā
und Schmuckstücken geschmückt

mekhalādāmabhiścitrai rajjubaddheva vānarī | babhāse bahubhirbaddhā rajjubaddheva vānarī ||

mit ihren bunten Gürtelbändern, glich sie einer mit Seilen gebundenen Affin - so erschien sie, von vielem gebunden, gleich einer mit Seilen gebundenen Affin.

Wort für Wort
mekhalādāmabhiḥ citraiḥ
mit [ihren] bunten Gürtelbändern
rajjubaddhā iva vānarī
gleich einer mit Seilen gebundenen Affin
babhāse bahubhiḥ baddhā
so erschien sie, von vielem gebunden
rajjubaddhā iva vānarī
gleich einer mit Seilen gebundenen Affin

tāṃ samīkṣya tadā dvāḥstho bhṛśaṃ pāpasya kāriṇīm | gṛhītvākaruṇaṃ kubjāṃ śatrughnāya nyavedayat ||

Als der Torwächter sie erblickte, die Urheberin des überaus schweren Unrechts, ergriff er die Bucklige unbarmherzig und meldete sie Śatrughna:

Wort für Wort
tām samīkṣya tadā dvāḥsthaḥ
sie erblickend, da der Torwächter
bhṛśam pāpasya kāriṇīm
die Urheberin des überaus schweren Unrechts
gṛhītvā akaruṇam kubjām
die Bucklige unbarmherzig ergreifend
śatrughnāya nyavedayat
meldete er sie Śatrughna

yasyāḥ kṛte vane rāmaḥ nyastadehaśca vaḥ pitā | sā iyaṃ pāpā nṛśaṃsā ca tasyāḥ kuru yathāmati ||

'Um derentwillen Rāma im Wald ist, und euer Vater seinen Leib niedergelegt hat - diese, böse und grausam, ist sie; tu mit ihr, wie es dir beliebt.'

Wort für Wort
yasyāḥ kṛte vane rāmaḥ
um derentwillen Rāma im Wald ist
nyastadehaḥ ca vaḥ pitā
und euer Vater seinen Leib niedergelegt hat
sā iyam pāpā nṛśaṃsā ca
diese, böse und grausam
tasyāḥ kuru yathāmati
tu mit ihr, wie es dir beliebt

śatrughnaśca tadājñāya vacanaṃ bhṛśaduḥkhitaḥ | antaḥpuracarān sarvāniti uvāca dhṛtavrataḥ ||

Und Śatrughna, dieses Wort vernehmend, überaus betrübt, in seinem Entschluss fest, sprach zu allen Bediensteten des Frauenpalastes dieses:

Wort für Wort
śatrughnaḥ ca tat ājñāya
und Śatrughna, dieses vernehmend
vacanam bhṛśaduḥkhitaḥ
dieses Wort, überaus betrübt
antaḥpuracarān sarvān iti
zu allen Bediensteten des Frauenpalastes dieses
uvāca dhṛtavrataḥ
sprach er, in seinem Entschluss fest

tīvramutpāditaṃ duḥkhaṃ bhrātṛṇāṃ me tathā pituḥ | yayā sā iyaṃ nṛśaṃsasya karmaṇaḥ phalamaśnutām ||

'Sie, durch die dieses heftige Leid für meine Brüder und ebenso für meinen Vater herbeigeführt wurde - möge sie nun die Frucht ihrer grausamen Tat ernten.'

Wort für Wort
tīvram utpāditam duḥkham
dieses heftige Leid, herbeigeführt
bhrātṛṇām me tathā pituḥ
für meine Brüder und ebenso für meinen Vater
yayā sā iyam nṛśaṃsasya
durch die sie, die grausame
karmaṇaḥ phalam aśnutām
möge sie die Frucht der Tat ernten

evamuktā ca tenāśu sakhījanasamāvṛtā | gṛhītā balavat kubjā sā tadgṛhamanādayat ||

So [von ihm] angesprochen, sogleich mit Gewalt ergriffen, erfüllte jene von ihrem Gefolge umgebene Bucklige jenes Haus [mit ihrem Geschrei].

Wort für Wort
evam uktā ca tena āśu
so, von ihm sogleich angesprochen
sakhījanasamāvṛtā
von ihrem Gefolge umgeben
gṛhītā balavat kubjā
mit Gewalt ergriffen, die Bucklige
sā tadgṛham anādayat
erfüllte sie jenes Haus [mit ihrem Geschrei]

tataḥ subhṛśasaṃtaptaḥ tasyāḥ sarvaḥ sakhījanaḥ | kruddhamājñāya śatrughnaṃ vyapalāyata sarvaśaḥ ||

Da, überaus erschrocken, floh ihr ganzes Gefolge, den erzürnten Śatrughna erkennend, nach allen Seiten davon.

Wort für Wort
tataḥ subhṛśasaṃtaptaḥ
da, überaus erschrocken
tasyāḥ sarvaḥ sakhījanaḥ
ihr ganzes Gefolge
kruddham ājñāya śatrughnam
den erzürnten Śatrughna erkennend
vyapalāyata sarvaśaḥ
floh es nach allen Seiten

amantrayata kṛtsnaśca tasyāḥ sarvasakhījanaḥ | yathāyaṃ samupakrāntaḥ niḥśeṣaṃ naḥ kariṣyati ||

Und ihr gesamtes Gefolge beriet sich, [in der Furcht], dass dieser, so begonnen habend, uns vollständig vernichten werde.

Wort für Wort
amantrayata kṛtsnaḥ ca
und es beriet sich vollständig
tasyāḥ sarvasakhījanaḥ
ihr gesamtes Gefolge
yathā ayam samupakrāntaḥ
dass dieser, so begonnen habend
niḥśeṣam naḥ kariṣyati
uns vollständig vernichten werde

sānukrośāṃ vadānyāṃ ca dharmajñāṃ ca yaśasvinīm | kausalyāṃ śaraṇaṃ yāmaḥ sā hi no astu dhruvā gatiḥ ||

'Zu Kausalyā, der Mitleidsvollen, Großzügigen, Rechtschaffenen und Ruhmreichen, wollen wir Zuflucht nehmen; sie sei uns die sichere Zuflucht.'

Wort für Wort
sānukrośām vadānyām ca
zu der Mitleidsvollen, Großzügigen
dharmajñām ca yaśasvinīm
der Rechtschaffenen und Ruhmreichen
kausalyām śaraṇam yāmaḥ
zu Kausalyā wollen wir Zuflucht nehmen
sā hi naḥ astu dhruvā gatiḥ
sie sei uns die sichere Zuflucht

sa ca roṣeṇa tāmrākṣaḥ śatrughnaḥ śatrutāpanaḥ | vicakarṣa tadā kubjāṃ krośantīṃ pṛthivītale ||

Und jener Śatrughna, der Feindebezwinger, seine Augen vor Zorn kupferrot, schleifte die schreiende Bucklige damals über den Erdboden.

Wort für Wort
saḥ ca roṣeṇa tāmrākṣaḥ
und er, seine Augen vor Zorn kupferrot
śatrughnaḥ śatrutāpanaḥ
Śatrughna, der Feindebezwinger
vicakarṣa tadā kubjām
schleifte damals die Bucklige
krośantīm pṛthivītale
die schreiende, über den Erdboden

tasyā hi ākṛṣyamāṇāyā mantharāyāḥ tataḥ tataḥ | citraṃ bahuvidhaṃ bhāṇḍaṃ pṛthivyāṃ tadvyaśīryata ||

Denn während jene Manthara so umhergeschleift wurde, fielen ihre bunten, mancherlei Schmuckstücke von ihr überallhin auf die Erde.

Wort für Wort
tasyāḥ hi ākṛṣyamāṇāyāḥ
denn während sie umhergeschleift wurde
mantharāyāḥ tataḥ tataḥ
der Manthara, von hier und dort
citram bahuvidham bhāṇḍam
bunte, mancherlei Schmuckstücke
pṛthivyām tat vyaśīryata
fielen auf die Erde

tena bhāṇḍena saṃkīrṇaṃ śrīmadrājaniveśanam | aśobhata tadā bhūyaḥ śāradaṃ gaganaṃ yathā ||

Von jenen Schmuckstücken übersät, erstrahlte die prächtige Königswohnung dann noch mehr, gleich dem herbstlichen Himmel.

Wort für Wort
tena bhāṇḍena saṃkīrṇam
von jenen Schmuckstücken übersät
śrīmadrājaniveśanam
die prächtige Königswohnung
aśobhata tadā bhūyaḥ
erstrahlte da noch mehr
śāradam gaganam yathā
gleich dem herbstlichen Himmel

sa balī balavat krodhāt gṛhītvā puruṣarṣabhaḥ | kaikeyīmabhinirbhartsya babhāṣe paruṣaṃ vacaḥ ||

Jener starke Stier unter den Männern, sie mit Gewalt vor Zorn ergriffen habend, tadelte Kaikeyī heftig und sprach harte Worte.

Wort für Wort
saḥ balī balavat krodhāt
jener Starke, mit Gewalt, vor Zorn
gṛhītvā puruṣarṣabhaḥ
ergriffen habend, der Stier unter den Männern
kaikeyīm abhinirbhartsya
Kaikeyī heftig tadelnd
babhāṣe paruṣam vacaḥ
sprach er harte Worte

taiḥ vākyaiḥ paruṣairduḥkhaiḥ kaikeyī bhṛśaduḥkhitā | śatrughnabhayasaṃtrastā putraṃ śaraṇamāgatā ||

Durch jene harten, schmerzlichen Worte überaus betrübt, von Furcht vor Śatrughna erschreckt, kam Kaikeyī zu ihrem Sohn, um Zuflucht [zu suchen].

Wort für Wort
taiḥ vākyaiḥ paruṣaiḥ duḥkhaiḥ
durch jene harten, schmerzlichen Worte
kaikeyī bhṛśaduḥkhitā
Kaikeyī, überaus betrübt
śatrughnabhayasaṃtrastā
von Furcht vor Śatrughna erschreckt
putram śaraṇam āgatā
kam sie zu [ihrem] Sohn um Zuflucht

tāṃ prekṣya bharataḥ kruddhaṃ śatrughnamidamabravīt | avadhyāḥ sarvabhūtānāṃ pramadāḥ kṣamyatāmiti ||

Sie erblickend, sprach Bharata zu dem erzürnten Śatrughna dieses: 'Frauen sind für alle Wesen unantastbar; man möge Nachsicht üben.'

Wort für Wort
tām prekṣya bharataḥ
sie erblickend, Bharata
kruddham śatrughnam idam abravīt
sprach zu dem erzürnten Śatrughna dieses
avadhyāḥ sarvabhūtānām pramadāḥ
Frauen sind für alle Wesen unantastbar
kṣamyatām iti
man möge Nachsicht üben

hanyāmahamimāṃ pāpāṃ kaikeyīṃ duṣṭacāriṇīm | yadi māṃ dhārmiko rāmo nāsūyenmātṛghātakam ||

'Ich würde diese böse, übel handelnde Kaikeyī töten, wenn nur der rechtschaffene Rāma mir, dem Muttermörder, nicht zürnen würde.

Wort für Wort
hanyām aham imām pāpām
ich würde diese böse [Frau] töten
kaikeyīm duṣṭacāriṇīm
Kaikeyī, die übel handelnde
yadi mām dhārmikaḥ rāmaḥ
wenn nur der rechtschaffene Rāma mir
na asūyet mātṛghātakam
nicht zürnen würde, dem Muttermörder

imāmapi hatāṃ kubjāṃ yadi jānāti rāghavaḥ | tvāṃ ca māṃ caiva dharmātmā nābhibhāṣiṣyate dhruvam ||

Und wenn der Rāghava erführe, dass sogar diese Bucklige getötet worden ist, würde er, rechtschaffenen Sinnes, gewiss weder mit dir noch mit mir mehr sprechen.'

Wort für Wort
imām api hatām kubjām
dass sogar diese getötete Bucklige
yadi jānāti rāghavaḥ
wenn der Rāghava erführe
tvām ca mām ca eva dharmātmā
würde er, rechtschaffenen Sinnes, weder mit dir noch mit mir
na abhibhāṣiṣyate dhruvam
gewiss mehr sprechen

bharatasya vacaḥ śrutvā śatrughnaḥ lakṣmaṇānujaḥ | nyavartata tataḥ roṣāt tāṃ mumoca ca mantharām ||

Bharatas Wort vernehmend, ließ Śatrughna, Lakṣmaṇas jüngerer Bruder, dann von seinem Zorn ab und ließ jene Manthara los.

Wort für Wort
bharatasya vacaḥ śrutvā
Bharatas Wort vernehmend
śatrughnaḥ lakṣmaṇānujaḥ
Śatrughna, Lakṣmaṇas jüngerer Bruder
nyavartata tataḥ roṣāt
ließ dann von seinem Zorn ab
tām mumoca ca mantharām
und ließ jene Manthara los

sā pādamūle kaikeyyā mantharā nipapāta ha | niḥśvasantī suduḥkhārtā kṛpaṇaṃ vilalāpa ca ||

Sie, Manthara, sank zu Füßen Kaikeyīs nieder, seufzend, überaus schmerzgequält, und klagte kläglich.

Wort für Wort
sā pādamūle kaikeyyā
sie, zu Füßen Kaikeyīs
mantharā nipapāta ha
Manthara sank nieder
niḥśvasantī suduḥkhārtā
seufzend, überaus schmerzgequält
kṛpaṇam vilalāpa ca
und klagte kläglich

śatrughnavikṣepavimūḍhasaṃjñāṃ | samīkṣya kubjāṃ bharatasya mātā | śanaiḥ samāśvāsayadārtarūpāṃ | krauñcīṃ vilagnāmiva vīkṣamāṇām ||

Die Bucklige erblickend, deren Sinne von Śatrughnas Schleifen betäubt waren, tröstete Bharatas Mutter die Leidgeplagte sanft, die dreinblickte wie eine gefangene Kranich-Henne.

Wort für Wort
śatrughnavikṣepavimūḍhasaṃjñām
deren Sinne von Śatrughnas Schleifen betäubt waren
samīkṣya kubjām bharatasya mātā
die Bucklige erblickend, Bharatas Mutter
śanaiḥ samāśvāsayat ārtarūpām
tröstete sie sanft die Leidgeplagte
krauñcīm vilagnām iva vīkṣamāṇām
die dreinblickte wie eine gefangene Kranich-Henne

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