Rāmāyaṇa · Ayodhyākāṇḍa
Sarga 96: Lakṣmaṇa Kopaḥ Senā Darśanam
Lakṣmaṇa erblickt das heranziehende Heer, hält es für Bharatas Angriff und droht in Zorn Vernichtung an
taṃ tathā darśayitvā tu maithilīṃ giri nimnagām |
niṣasāda giri prasthe sītāṃ māṃsena chandayan ||
Nachdem er ihr so den vom Berg entspringenden Fluss gezeigt hatte, ließ er sich auf dem Bergplateau nieder und erfreute Sītā mit Fleisch.
Wort für Wort taṃ tathā darśayitvā tu nachdem er so gezeigt hatte maithilīṃ giri nimnagām der Maithilī den vom Berg entspringenden Fluss niṣasāda giri prasthe er ließ sich auf dem Bergplateau nieder sītāṃ māṃsena chandayan Sītā mit Fleisch erfreuend idaṃ medhyam idaṃ svādu niṣṭaptam idam agninā |
evam āste sa dharma ātmā sītayā saha rāghavaḥ ||
'Dies ist rein, dies ist köstlich, dies ist am Feuer gebraten' - so verweilte der gerechte Rāghava zusammen mit Sītā.
Wort für Wort idaṃ medhyam dies ist rein idaṃ svādu dies ist köstlich niṣṭaptam idam agninā dies ist am Feuer gebraten evam āste sa dharma ātmā so verweilte der Gerechtgesinnte sītayā saha rāghavaḥ Rāghava zusammen mit Sītā tathā tatra āsatas tasya bharatasya upayāyinaḥ |
sainya reṇuś ca śabdaś ca prādur āstāṃ nabhaḥ spṛśau ||
Während sie so dort verweilten, erhoben sich, als Bharata heranzog, der Staub des Heeres und ein Getöse, den Himmel berührend.
Wort für Wort tathā tatra āsatas tasya während sie so dort verweilten bharatasya upayāyinaḥ als Bharata herankam sainya reṇuś ca śabdaś ca der Staub des Heeres und ein Getöse prādur āstāṃ nabhaḥ spṛśau erschienen, den Himmel berührend etasminn antare trastāḥ śabdena mahā tāta |
arditā yūthapā mattāḥ sa yūthā dudruvur diśaḥ ||
In diesem Augenblick, o Bester, erschreckt durch den Lärm, flohen die bedrängten, brünstigen Leittiere mit ihren Herden in alle Richtungen.
Wort für Wort etasminn antare in diesem Augenblick trastāḥ śabdena mahā tāta erschreckt durch den Lärm, o Bester arditā yūthapā mattāḥ die bedrängten, brünstigen Leittiere sa yūthā dudruvur diśaḥ flohen mit ihren Herden in alle Richtungen sa taṃ sainya samudbhūtaṃ śabdaṃ śrutvā raghavaḥ |
tāṃś ca vipradrutān sarvān yūthapān anvavaikṣata ||
Rāghava, der diesen vom Heer erhobenen Lärm hörte, erblickte auch all die davonstürzenden Leittiere.
Wort für Wort sa taṃ sainya samudbhūtaṃ er, diesen vom Heer erhobenen śabdaṃ śrutvā raghavaḥ Lärm hörend, Rāghava tāṃś ca vipradrutān sarvān und all diese davonstürzenden yūthapān anvavaikṣata Leittiere erblickte er tāṃś ca vidravato dṛṣṭvā tāṃ ca śrutvā sa niḥsvanam |
uvāca rāmaḥ saumitriṃ lakṣmaṇaṃ dīpta tejasam ||
Als er sie fliehen sah und jenen Lärm hörte, sprach Rāma zu Saumitri, dem glutvollen Lakṣmaṇa:
Wort für Wort tāṃś ca vidravato dṛṣṭvā und sie fliehen sehend tāṃ ca śrutvā sa niḥsvanam und diesen Lärm hörend uvāca rāmaḥ saumitriṃ sprach Rāma zu Saumitri lakṣmaṇaṃ dīpta tejasam zu Lakṣmaṇa, dem glutvollen hanta lakṣmaṇa paśya iha sumitrā suprajās tvayā |
bhīma stanita gambhīro tumulaḥ śrūyate svanaḥ ||
Wohlan, Lakṣmaṇa, sieh her - durch dich hat Sumitrā einen guten Sohn - ein furchtbar donnerndes, tiefes, tosendes Getöse ist zu hören.
Wort für Wort hanta lakṣmaṇa paśya iha wohlan, Lakṣmaṇa, sieh her sumitrā suprajās tvayā durch dich hat Sumitrā einen guten Sohn bhīma stanita gambhīro furchtbar donnernd, tief tumulaḥ śrūyate svanaḥ ein tosendes Getöse ist zu hören gaja yūthāni vāraṇye mahiṣā vā mahā vane |
vitrāsitā mṛgāḥ siṃhaiḥ sahasā pradrutā diśaḥ ||
Elefantenherden im Wald, oder Büffel im großen Dickicht, oder von Löwen erschreckte Hirsche fliehen plötzlich in alle Richtungen.
Wort für Wort gaja yūthāni vāraṇye Elefantenherden im Wald mahiṣā vā mahā vane oder Büffel im großen Wald vitrāsitā mṛgāḥ siṃhaiḥ von Löwen erschreckte Hirsche sahasā pradrutā diśaḥ fliehen plötzlich in alle Richtungen rājā vā rāja mātro vā mṛgayām aṭate vane |
anyad vā śvāpadaṃ kiñcit saumitre jñātum arhasi ||
Ob ein König oder ein Königssohn auf der Jagd im Wald umherzieht, oder ob es etwas anderes Wildes ist - das solltest du, Saumitri, herausfinden.
Wort für Wort rājā vā rāja mātro vā ob ein König oder ein Königssohn mṛgayām aṭate vane auf der Jagd im Wald umherzieht anyad vā śvāpadaṃ kiñcit oder ob es etwas anderes Wildes ist saumitre jñātum arhasi du solltest es herausfinden, Saumitri suduścaro giriś cāyaṃ pakṣiṇām api lakṣmaṇa |
sarvam etad yathā tattvam aciraj jñātum arhasi ||
Schwer zugänglich ist dieser Berg selbst für Vögel, Lakṣmaṇa; all dies solltest du unverzüglich der Wahrheit gemäß erkunden.
Wort für Wort suduścaro giriś ca ayaṃ und dieser Berg ist schwer zugänglich pakṣiṇām api lakṣmaṇa selbst für Vögel, Lakṣmaṇa sarvam etad yathā tattvam all dies der Wahrheit gemäß aciraj jñātum arhasi du solltest es unverzüglich erkunden sa lakṣmaṇaḥ saṃtvaritaḥ sālam āruhya puṣpitam |
prekṣamāṇo diśaḥ sarvāḥ pūrvāṃ diśam avaikṣata ||
Da stieg Lakṣmaṇa eilends auf einen blühenden Sāla-Baum, blickte nach allen Richtungen und schaute zuerst nach Osten.
Wort für Wort sa lakṣmaṇaḥ saṃtvaritaḥ da eilte Lakṣmaṇa sālam āruhya puṣpitam auf einen blühenden Sāla-Baum steigend prekṣamāṇo diśaḥ sarvāḥ nach allen Richtungen blickend pūrvāṃ diśam avaikṣata schaute er zur östlichen Richtung udaṅ mukhaḥ prekṣamāṇo dadarśa mahatīṃ camūm |
ratha aśva gaja sambādhāṃ yattair yuktāṃ padātibhiḥ ||
Nach Norden gewandt erblickte er ein gewaltiges Heer, dicht besetzt mit Wagen, Pferden und Elefanten, verstärkt mit wachsamen Fußsoldaten.
Wort für Wort udaṅ mukhaḥ prekṣamāṇo nach Norden gewandt blickend dadarśa mahatīṃ camūm erblickte er ein gewaltiges Heer ratha aśva gaja sambādhāṃ dicht besetzt mit Wagen, Pferden, Elefanten yattair yuktāṃ padātibhiḥ verstärkt mit wachsamen Fußsoldaten tam aśva gaja sampūrṇaṃ ratha dhvaja vibhūṣitam |
śaśaṃsa senāṃ rāmāya vacanaṃ ca idam abravīt ||
Er meldete Rāma dieses von Pferden und Elefanten wimmelnde, mit Wagen und Bannern geschmückte Heer und sprach diese Worte:
Wort für Wort tam aśva gaja sampūrṇaṃ dieses von Pferden und Elefanten erfüllte ratha dhvaja vibhūṣitam mit Wagen und Bannern geschmückte śaśaṃsa senāṃ rāmāya meldete er das Heer Rāma vacanaṃ ca idam abravīt und sprach diese Worte agniṃ saṃśamayatv āryaḥ sītā ca bhajatāṃ guhām |
sajyaṃ kuruṣva cāpaṃ ca śarāṃś ca kavacaṃ tathā ||
Der Edle möge das Feuer löschen, und Sītā möge sich in eine Höhle begeben; spanne den Bogen und (nimm) Pfeile und Panzer bereit.
Wort für Wort agniṃ saṃśamayatv āryaḥ der Edle möge das Feuer löschen sītā ca bhajatāṃ guhām und Sītā möge eine Höhle aufsuchen sajyaṃ kuruṣva cāpaṃ ca spanne den Bogen śarāṃś ca kavacaṃ tathā und ebenso Pfeile und Panzer (bereite vor) taṃ rāmaḥ puruṣa vyāghro lakṣmaṇaṃ pratyuvāca ha |
aṅga avekṣasva saumitre kasya etāṃ manyase camūm ||
Rāma, der Tiger unter den Männern, erwiderte Lakṣmaṇa: 'Wohlan, betrachte genau, Saumitri - wessen Heer, meinst du, ist dies?'
Wort für Wort taṃ rāmaḥ puruṣa vyāghro Rāma, der Tiger unter den Männern lakṣmaṇaṃ pratyuvāca ha erwiderte Lakṣmaṇa aṅga avekṣasva saumitre wohlan, betrachte, Saumitri kasya etāṃ manyase camūm wessen Heer, meinst du, ist dies evam uktas tu rāmeṇa lakṣmaṇo vākyam abravīt |
didhakṣann iva tāṃ senāṃ ruṣito pāvako yathā ||
So von Rāma angesprochen, sagte Lakṣmaṇa diese Worte, als wolle er, erzürnt wie das Feuer, jenes Heer verbrennen:
Wort für Wort evam uktas tu rāmeṇa so von Rāma angesprochen lakṣmaṇo vākyam abravīt sprach Lakṣmaṇa diese Worte didhakṣann iva tāṃ senāṃ als wolle er jenes Heer verbrennen ruṣito pāvako yathā wie erzürntes Feuer sampannaṃ rājyam icchaṃs tu vyaktaṃ prāpya abhiṣecanam |
āvāṃ hantuṃ samabhyeti kaikeyyā bharataḥ sutaḥ ||
Offenbar zieht Bharata, der Sohn der Kaikeyī, nachdem er das erlangte Königreich samt der Weihe an sich gebracht hat, heran, um uns beide zu töten.
Wort für Wort sampannaṃ rājyam icchaṃs tu offenbar, das erlangte Königreich begehrend vyaktaṃ prāpya abhiṣecanam nachdem er offenkundig die Weihe erlangt hat āvāṃ hantuṃ samabhyeti kommt heran, um uns beide zu töten kaikeyyā bharataḥ sutaḥ Bharata, der Sohn der Kaikeyī eṣa vai sumahāñ śrīmāṃ vitapī samprakāśate |
virājaty udgata skandhaḥ kovidāra dhvajo rathe ||
Sieh, dort erstrahlt ein gewaltiges, prächtiges, weitästiges Bannerzeichen - das Kovidāra-Banner mit hoch aufragendem Schaft leuchtet auf dem Wagen.
Wort für Wort eṣa vai sumahāñ śrīmāṃ dieses gewaltige, prächtige vitapī samprakāśate weitästige (Zeichen) erstrahlt virājaty udgata skandhaḥ es glänzt, mit hoch aufragendem Schaft kovidāra dhvajo rathe das Kovidāra-Banner auf dem Wagen bhrājanty ete yathā kāmam aśvān āruhya śīghragān |
ete bhrājanti samhṛṣṭā gajān āruhya sādinaḥ ||
Diese (Reiter) glänzen nach Belieben, schnelllaufende Pferde besteigend; jene glänzen voller Freude, Elefanten besteigend, die Elefantenlenker.
Wort für Wort bhrājanty ete yathā kāmam diese glänzen nach Belieben aśvān āruhya śīghragān schnelllaufende Pferde besteigend ete bhrājanti samhṛṣṭā jene glänzen voller Freude gajān āruhya sādinaḥ Elefanten besteigend, die Lenker gṛhīta dhanuṣau ca āvāṃ giriṃ vīra śrayāvahe |
athavā iha eva tiṣṭhāvaḥ sannaddhāv udyata āyudhau ||
Lass uns beide, die Bögen ergriffen, o Held, den Berg als Zuflucht nehmen, oder lass uns hier stehenbleiben, gerüstet, mit erhobenen Waffen.
Wort für Wort gṛhīta dhanuṣau ca āvāṃ wir beide, die Bögen ergriffen habend giriṃ vīra śrayāvahe lass uns den Berg als Zuflucht nehmen, o Held athavā iha eva tiṣṭhāvaḥ oder lass uns hier stehenbleiben sannaddhāv udyata āyudhau gerüstet, mit erhobenen Waffen api nau vaśam āgacchet kovidāra dhvajo raṇe |
api drakṣyāmi bharataṃ yat kṛte vyasanaṃ mahat |
tvayā rāghava samprāptaṃ sītayā ca mayā tathā |
Möge doch der mit dem Kovidāra-Banner (Bharata) in unsere Gewalt geraten im Kampf! Werde ich wohl Bharata sehen, um dessentwillen dir, Rāghava, und Sītā und mir dieses große Unglück widerfahren ist?
Wort für Wort api nau vaśam āgacchet möge er in unsere Gewalt geraten kovidāra dhvajo raṇe der mit dem Kovidāra-Banner im Kampf api drakṣyāmi bharataṃ werde ich wohl Bharata sehen yat kṛte vyasanaṃ mahat um dessentwillen dieses große Unglück tvayā rāghava samprāptaṃ dir, Rāghava, widerfahren ist sītayā ca mayā tathā und Sītā und ebenso mir yan nimittaṃ bhavān rājyāc cyuto rāghava śāśvatīm |
samprāpto ayam arir vīra bharato vadhya eva me ||
Um dessentwillen du, Rāghava, für immer aus dem Königreich vertrieben wurdest - dieser Feind Bharata, o Held, der nun herangekommen ist, verdient nur den Tod von meiner Hand.
Wort für Wort yan nimittaṃ bhavān rājyāc um dessentwillen du aus dem Königreich cyuto rāghava śāśvatīm für immer vertrieben wurdest, Rāghava samprāpto ayam arir vīra dieser herangekommene Feind, o Held bharato vadhya eva me Bharata verdient nur meinen Tod bharatasya vadhe doṣaṃ na ahaṃ paśyāmi rāghava |
pūrva apakāriṇaṃ hatvā na hi adharmeṇa yujyate ||
Ich sehe keine Verfehlung darin, Bharata zu töten, Rāghava; wer den zuerst Unrecht zufügt tötet, steht nicht im Widerspruch zum Dharma.
Wort für Wort bharatasya vadhe doṣaṃ in der Tötung Bharatas eine Verfehlung na ahaṃ paśyāmi rāghava sehe ich nicht, Rāghava pūrva apakāriṇaṃ hatvā wer den zuerst Unrecht Zufügenden tötet na hi adharmeṇa yujyate steht nicht im Widerspruch zum Unrecht pūrva apakārī bharatas tyakta dharmaś ca rāghava |
etasminn ihate kṛtsnām anuśādhi vasundharām ||
Bharata hat zuerst Unrecht getan und den Dharma preisgegeben, Rāghava; wenn dieser hier vernichtet ist, herrsche über die ganze Erde.
Wort für Wort pūrva apakārī bharatas Bharata, der zuerst Unrecht getan hat tyakta dharmaś ca rāghava und den Dharma verlassen hat, Rāghava etasminn ihate wenn dieser hier vernichtet ist kṛtsnām anuśādhi vasundharām herrsche über die ganze Erde adya putraṃ hataṃ saṃkhye kaikeyī rājya kāmukā |
mayā paśyet suduḥkha ārtā hasti bhagnam iva drumam ||
Heute möge Kaikeyī, die Herrschbegierige, ihren im Kampf von mir getöteten Sohn sehen, tief betrübt, wie einen von einem Elefanten gebrochenen Baum.
Wort für Wort adya putraṃ hataṃ saṃkhye heute (ihren) im Kampf getöteten Sohn kaikeyī rājya kāmukā Kaikeyī, die herrschbegierige mayā paśyet suduḥkha ārtā möge sie, tief betrübt, von mir (getötet) sehen hasti bhagnam iva drumam wie einen von einem Elefanten gebrochenen Baum kaikeyīṃ ca vadhiṣyāmi sānubandhāṃ sabāndhavām |
kaluṣeṇa adya mahatā medinī parimucyatām ||
Auch Kaikeyī werde ich töten samt Anhang und Verwandtschaft; heute soll die Erde von diesem großen Übel befreit werden.
Wort für Wort kaikeyīṃ ca vadhiṣyāmi auch Kaikeyī werde ich töten sānubandhāṃ sabāndhavām samt Anhang und Verwandtschaft kaluṣeṇa adya mahatā von diesem großen Übel heute medinī parimucyatām soll die Erde befreit werden adya imaṃ saṃyataṃ krodham asatkāraṃ ca mānada |
mokṣyāmi śatru saineṣu kakṣeṣu iva huta āśanam ||
Heute werde ich diesen zurückgehaltenen Zorn über die erlittene Unbill, o Ehrenwerter, auf das feindliche Heer loslassen wie loderndes Feuer auf dürres Gestrüpp.
Wort für Wort adya imaṃ saṃyataṃ krodham heute diesen zurückgehaltenen Zorn asatkāraṃ ca mānada und über die Unbill, o Ehrenwerter mokṣyāmi śatru saineṣu werde ich auf das feindliche Heer loslassen kakṣeṣu iva huta āśanam wie loderndes Feuer auf dürres Gestrüpp adya etac citra kūṭasya kānanaṃ niśitaiḥ śaraiḥ |
chindan śatru śarīrāṇi kariṣye śoṇita ukṣitam ||
Heute werde ich diesen Wald des Citrakūṭa, indem ich mit scharfen Pfeilen die Leiber der Feinde zerschneide, blutgetränkt machen.
Wort für Wort adya etac citra kūṭasya kānanaṃ heute diesen Wald des Citrakūṭa niśitaiḥ śaraiḥ mit scharfen Pfeilen chindan śatru śarīrāṇi die Leiber der Feinde zerschneidend kariṣye śoṇita ukṣitam werde ich blutgetränkt machen śaraiḥ nirbhinna hṛdayān kuñjarāṃs turagāṃs tathā |
śvāpadāḥ parikarṣantu narāṃś ca nihatān mayā ||
Elefanten und ebenso Pferde, deren Herzen von Pfeilen durchbohrt sind, und die von mir erschlagenen Männer - mögen Hunde und Schakale sie umherzerren.
Wort für Wort śaraiḥ nirbhinna hṛdayān deren Herzen von Pfeilen durchbohrt sind kuñjarāṃs turagāṃs tathā Elefanten und ebenso Pferde śvāpadāḥ parikarṣantu mögen wilde Tiere umherzerren narāṃś ca nihatān mayā und die von mir erschlagenen Männer śarāṇāṃ dhanuṣaś ca ahaṃ anṛṇo asmi mahā vane |
sasainyaṃ bharataṃ hatvā bhaviṣyāmi na saṃśayaḥ ||
Der Pfeile und des Bogens würdig eingesetzt zu haben werde ich im großen Wald sein, wenn ich Bharata samt seinem Heer getötet habe - daran ist kein Zweifel.
Wort für Wort śarāṇāṃ dhanuṣaś ca ahaṃ der Pfeile und des Bogens anṛṇo asmi mahā vane werde ich schuldenfrei sein im großen Wald sasainyaṃ bharataṃ hatvā nachdem ich Bharata samt Heer getötet habe bhaviṣyāmi na saṃśayaḥ werde ich sein, kein Zweifel
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