Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Ayodhyākāṇḍa

Sarga 6: Ayodhyā Alaṅkāra Varṇanam Rāma vollzieht am Morgen die Gebete, und ganz Ayodhyā schmückt sich freudig für die bevorstehende Weihe

gate purohite rāmaḥ snāto niyatamānasaḥ / saha patnyā viśālākṣyā nārāyaṇamupāgamat

Nachdem der Hauspriester gegangen war, badete Rāma, mit gebändigtem Sinn, und trat zusammen mit seiner großäugigen Gattin vor Nārāyaṇa.

Wort für Wort
gate purohite
nachdem der Hauspriester gegangen war
rāmaḥ snātaḥ niyata-mānasaḥ
Rāma, gebadet, mit gebändigtem Sinn
saha patnyā viśāla-akṣyā
zusammen mit der großäugigen Gattin
nārāyaṇam upāgamat
trat vor Nārāyaṇa

pragṛhya śirasā pātraṃ haviṣo vidhivattadā / mahate daivatāyājyaṃ juhāva jvalitānale

Nachdem er das Gefäß der Opferspende ehrfürchtig auf sein Haupt erhoben hatte, opferte er da vorschriftsgemäß dem großen Gott geklärte Butter ins lodernde Feuer.

Wort für Wort
pragṛhya śirasā pātram
das Gefäß auf dem Haupt erhebend
haviṣaḥ vidhivat tadā
der Opferspeise, vorschriftsgemäß da
mahate daivatāya ājyam juhāva
opferte dem großen Gott geklärte Butter
jvalita-anale
ins lodernde Feuer

śeṣaṃ ca haviṣastasya prāśyāśāsyātmanaḥ priyam / dhyāyannārāyaṇaṃ devaṃ svāstīrṇe kuśasaṃstare

Und den Rest jener Opferspeise genießend, sich selbst Gutes wünschend, meditierte er über den Gott Nārāyaṇa, auf einem wohlgebreiteten Kuśagras-Lager.

Wort für Wort
śeṣam ca haviṣaḥ tasya
und den Rest jener Opferspeise
prāśya āśāsya ātmanaḥ priyam
genießend, sich selbst Gutes wünschend
dhyāyan nārāyaṇam devam
über den Gott Nārāyaṇa meditierend
su-āstīrṇe kuśa-saṃstare
auf wohlgebreitetem Kuśagras-Lager

vāgyataḥ saha vaidehyā bhūtvā niyatamānasaḥ / śrīmatyāyatane viṣṇoḥ śiśye naravarātmajaḥ

Schweigend, zusammen mit der Vaidehī, mit gebändigtem Sinn, schlief der Sohn des besten der Männer im prächtigen Heiligtum Viṣṇus.

Wort für Wort
vāgyataḥ saha vaidehyā
schweigend, zusammen mit der Vaidehī
bhūtvā niyata-mānasaḥ
mit gebändigtem Sinn
śrīmati āyatane viṣṇoḥ
im prächtigen Heiligtum Viṣṇus
śiśye nara-vara-ātmajaḥ
schlief der Sohn des besten der Männer

ekayāmāvaśiṣṭāyāṃ rātryāṃ prativibudhya saḥ / alañkāravidhiṃ kṛtsnaṃ kārayāmāsa veśmanaḥ

Als noch eine Nachtwache übrig war, erwachte er und ließ die gesamte Schmückung des Hauses vollziehen.

Wort für Wort
ekayā yāmā avaśiṣṭāyām rātryām
als eine Nachtwache noch übrig war
prativibudhya saḥ
erwachend er
alaṅkāra-vidhim kṛtsnam
die gesamte Schmückung
kārayāmāsa veśmanaḥ
ließ er vollziehen, des Hauses

tatra śṛṇvan sukhā vācaḥ sūtamāgadhavandinām / pūrvāṃ sandhyāmupāsīno jajāpa yatamānasaḥ

Dort, die wohltuenden Worte der Barden, Sänger und Lobredner vernehmend, verharrte er in der Morgendämmerung sitzend und murmelte, gesammelten Sinnes, Gebete.

Wort für Wort
tatra śṛṇvan sukhāḥ vācaḥ
dort die wohltuenden Worte vernehmend
sūta-māgadha-vandinām
der Barden, Sänger und Lobredner
pūrvām sandhyām upāsīnaḥ
in der Morgendämmerung sitzend
jajāpa yata-mānasaḥ
murmelte er, gesammelten Sinnes

tuṣṭāva praṇataścaiva śirasā madhusūdanam / vimalakṣaumasaṃvīto vācayāmāsa ca dvijān

Sich verneigend, mit dem Haupt, pries er den Madhusūdana, in reines Leinen gehüllt, und ließ die Brahmanen die heiligen Verse rezitieren.

Wort für Wort
tuṣṭāva praṇataḥ ca eva
er pries, sich verneigend
śirasā madhusūdanam
mit dem Haupt den Madhusūdana
vimala-kṣauma-saṃvītaḥ
in reines Leinen gehüllt
vācayāmāsa ca dvijān
und ließ die Brahmanen rezitieren

teṣāṃ puṇyāhaghoṣo.adha gambhīramadhurastadā / ayodhyāṃ pūrayāmāsa tūryaghoṣānunāditaḥ

Ihr Ruf des glückverheißenden Tages, tief und lieblich, begleitet vom Klang der Musikinstrumente, erfüllte damals ganz Ayodhyā.

Wort für Wort
teṣām puṇya-āha-ghoṣaḥ atha
ihr Ruf des glückverheißenden Tages sodann
gambhīra-madhuraḥ tadā
tief und lieblich, damals
ayodhyām pūrayāmāsa
erfüllte Ayodhyā
tūrya-ghoṣa-anunāditaḥ
vom Klang der Musikinstrumente begleitet

kṛtopavāsaṃ tu tadā vaidehyā saha rāghavam / ayodhyānilayaḥ śrutvā sarvaḥ pramudito janaḥ

Als das Volk von Ayodhyā hörte, dass Rāghava zusammen mit der Vaidehī das Fasten vollzogen hatte, war alles Volk hocherfreut.

Wort für Wort
kṛta-upavāsam tu tadā
dass das Fasten vollzogen hatte
vaidehyā saha rāghavam
Rāghava zusammen mit der Vaidehī
ayodhyā-nilayaḥ śrutvā
das Volk von Ayodhyā hörend
sarvaḥ pramuditaḥ janaḥ
war alles Volk hocherfreut

tataḥ paurajanaḥ sarvaḥ śrutvā rāmābhiṣecanam / prabhātāṃ rajanīṃ dṛṣṭvā cakre śobhayituṃ purīm

Darauf, von Rāmas bevorstehender Weihe hörend und sehend, dass die Nacht dem Morgen wich, begann alles Stadtvolk, die Stadt zu schmücken.

Wort für Wort
tataḥ paura-janaḥ sarvaḥ
darauf alles Stadtvolk
śrutvā rāma-abhiṣecanam
von Rāmas Weihe hörend
prabhātām rajanīm dṛṣṭvā
sehend, dass die Nacht dem Morgen wich
cakre śobhayitum purīm
begann, die Stadt zu schmücken

sitābhraśikharābheṣu devatāyataneṣu ca / catuṣpatheṣu rathyāsu caityeṣvaṭṭālakeṣu ca

An den weißen Wolkengipfeln gleichenden Gotteshäusern, an den Kreuzungen, den Straßen, den heiligen Stätten und den Wachtürmen,

Wort für Wort
sita-abhra-śikhara-ābheṣu
an den weißen Wolkengipfeln gleichenden
devatā-āyataneṣu ca
und an den Gotteshäusern
catuṣpatheṣu rathyāsu
an den Kreuzungen, den Straßen
caityeṣu aṭṭālakeṣu ca
an den heiligen Stätten und Wachtürmen

nānāpaṇyasamṛddheṣu vaṇijāmāpaṇeṣu ca / kuṭumbināṃ samṛddheṣu śrīmatsu bhavaneṣu ca

an den mit mancherlei Waren reichen Läden der Kaufleute, und an den prächtigen, reichen Häusern der Familienväter,

Wort für Wort
nānā-paṇya-samṛddheṣu
an den mit mancherlei Waren reichen
vaṇijām āpaṇeṣu ca
und an den Läden der Kaufleute
kuṭumbinām samṛddheṣu
der Familienväter reichen
śrīmatsu bhavaneṣu ca
und an den prächtigen Häusern

sabhāsu caiva sarvāsu vṛkṣeṣvālakṣiteṣu ca / dhvajāḥ samucchritāścitrāḥ patākāścābhavaṃstadā

und an allen Versammlungshäusern und sichtbaren Bäumen wehten damals hoch aufragende, bunte Standarten und Fahnen.

Wort für Wort
sabhāsu ca eva sarvāsu
und an allen Versammlungshäusern
vṛkṣeṣu ālakṣiteṣu ca
und an den sichtbaren Bäumen
dhvajāḥ samucchritāḥ citrāḥ
hoch aufragende, bunte Standarten
patākāḥ ca abhavan tadā
und Fahnen waren damals

naṭanartakasaṃghānāṃ gāyakānāṃ ca gāyatām / manaḥkarṇasukhā vācaḥ śuśruvuśca tatastataḥ

Von Scharen von Schauspielern und Tänzern, und von singenden Sängern, hörte man da und dort Worte, die Herz und Ohr erfreuten.

Wort für Wort
naṭa-nartaka-saṃghānām
von Scharen von Schauspielern und Tänzern
gāyakānām ca gāyatām
und von singenden Sängern
manaḥ-karṇa-sukhāḥ vācaḥ
Worte, die Herz und Ohr erfreuten
śuśruvuḥ ca tataḥ tataḥ
hörte man da und dort

rāmābhiṣekayuktāśca kathāścakrurmitho janāḥ / rāmābhiṣeke saṃprapte catvareṣu gṛheṣu ca

Und die Menschen führten miteinander Gespräche über Rāmas Weihe, da diese nun bevorstand, an den Kreuzungen und in den Häusern.

Wort für Wort
rāma-abhiṣeka-yuktāḥ ca kathāḥ
und Gespräche über Rāmas Weihe
cakruḥ mithaḥ janāḥ
führten die Menschen miteinander
rāma-abhiṣeke saṃprāpte
da Rāmas Weihe bevorstand
catvareṣu gṛheṣu ca
an den Kreuzungen und in den Häusern

bālā api krīḍamānā gṛheṣu saṃghaśaḥ / rāmābhiṣavasaṃyuktāścakrurevaṃ mithaḥ kathāḥ

Auch die Kinder, die scharenweise in den Häusern spielten, führten so miteinander Gespräche über Rāmas Weihe.

Wort für Wort
bālāḥ api krīḍamānāḥ
auch die spielenden Kinder
gṛheṣu saṃghaśaḥ
scharenweise in den Häusern
rāma-abhiṣava-saṃyuktāḥ
über Rāmas Weihe
cakruḥ evam mithaḥ kathāḥ
führten so miteinander Gespräche

kṛtapuṣpopahāraśca dhūpagandhādhivāsitaḥ / rājamārgaḥ kṛtaḥ śrīmān paurai rāmābhiṣecane

Mit Blumenopfern versehen und von duftendem Räucherwerk durchweht, wurde die Königsstraße von den Stadtbewohnern prächtig hergerichtet für Rāmas Weihe.

Wort für Wort
kṛta-puṣpa-upahāraḥ ca
mit Blumenopfern versehen
dhūpa-gandha-adhivāsitaḥ
von duftendem Räucherwerk durchweht
rāja-mārgaḥ kṛtaḥ śrīmān
die Königsstraße prächtig hergerichtet
paurai rāma-abhiṣecane
von den Stadtbewohnern für Rāmas Weihe

prakāśakaraṇārthaṃ ca niśāgamanaśaṅkayā / dīpavṛkṣāṃstathācakrur anvarthyasu sarvaśaḥ

Und zum Zweck der Beleuchtung, aus Sorge vor der herannahenden Nacht, errichteten sie allenthalben an den passenden Stellen Lichterbäume.

Wort für Wort
prakāśa-karaṇa-artham ca
und zum Zweck der Beleuchtung
niśā-āgamana-śaṅkayā
aus Sorge vor der herannahenden Nacht
dīpa-vṛkṣān tathā cakruḥ
errichteten sie so Lichterbäume
anvarthyasu sarvaśaḥ
an den passenden Stellen überall

alaṅkāraṃ puraḥ tvevaṃ kṛtvā tatpuravāsinaḥ / ākāṅkṣamāṇā rāmasya yauvarājyābhiṣecanam

Nachdem die Bewohner jener Stadt so den Schmuck der Stadt vollendet hatten, warteten sie sehnsüchtig auf Rāmas Kronprinzenweihe.

Wort für Wort
alaṅkāram puraḥ tu evam
den Schmuck der Stadt so
kṛtvā tat-pura-vāsinaḥ
vollendend, die Bewohner jener Stadt
ākāṅkṣamāṇāḥ rāmasya
sehnsüchtig wartend auf Rāmas
yauvarājya-abhiṣecanam
Kronprinzenweihe

sametya saṃghaśaḥ sarve catvareṣu sabhāsu ca / kathayanto mithastatra praśaśaṃsurjanādhipam

Alle, scharenweise an den Kreuzungen und Versammlungsplätzen zusammengekommen, priesen dort im Gespräch miteinander den Herrscher des Volkes:

Wort für Wort
sametya saṃghaśaḥ sarve
scharenweise alle zusammengekommen
catvareṣu sabhāsu ca
an den Kreuzungen und Versammlungsplätzen
kathayantaḥ mithaḥ tatra
dort miteinander redend
praśaśaṃsuḥ jana-adhipam
priesen sie den Herrscher des Volkes

aho mahātmā rājāyamikṣvākukulanandanaḥ / jñātvā yo vṛddha mātmānaṃ rāmaṃ rājye.abhiṣekṣyati

'Ach, ein großherziger König ist dieser, die Freude des Ikṣvāku-Geschlechts, der, sein eigenes Alter erkennend, Rāma zum Königtum weihen wird!'

Wort für Wort
aho mahātmā rājā ayam
ach, großherzig ist dieser König
ikṣvāku-kula-nandanaḥ
die Freude des Ikṣvāku-Geschlechts
jñātvā yaḥ vṛddham ātmānam
der, sein eigenes Alter erkennend
rāmam rājye abhiṣekṣyati
Rāma zum Königtum weihen wird

sarve.apyanugṛhītāḥ sma yanno rāmo mahīpatiḥ / cirāya bhavitā goptā dṛṣṭalokaparāvaraḥ

'Auch wir alle sind begnadet, dass Rāma unser Erdenherr sein wird, unser Beschützer für lange Zeit, der diese und die andere Welt kennt.'

Wort für Wort
sarve api anugṛhītāḥ sma
auch wir alle sind begnadet
yat naḥ rāmaḥ mahīpatiḥ
dass Rāma unser Erdenherr
cirāya bhavitā goptā
für lange Zeit unser Beschützer sein wird
dṛṣṭa-loka-parāvaraḥ
der diese und die andere Welt kennt

anuddhatamanā vidvān dharmātmā bhrātṛvatsalaḥ / yathā ca bhrātṛṣu snigdhastathāsmāsvapi rāghavaḥ

'Nicht überheblichen Sinnes, gelehrt, gerechten Herzens, den Brüdern zugetan – wie Rāghava seinen Brüdern liebevoll ist, so ist er es auch uns gegenüber.'

Wort für Wort
anuddhata-manāḥ vidvān
nicht überheblichen Sinnes, gelehrt
dharma-ātmā bhrātṛ-vatsalaḥ
gerechten Herzens, den Brüdern zugetan
yathā ca bhrātṛṣu snigdhaḥ
wie er den Brüdern zugetan ist
tathā asmāsu api rāghavaḥ
so ist Rāghava auch uns gegenüber

ciraṃ jīvatu dharmātmā rājā daśaratho.anaghaḥ / yatprasādenābhiṣiktaṃ rāmaṃ drakṣyāmahe vayam

'Lange lebe der gerechte, makellose König Daśaratha, durch dessen Gnade wir Rāma geweiht sehen werden!'

Wort für Wort
ciram jīvatu dharma-ātmā
lange lebe der gerechte
rājā daśarathaḥ anaghaḥ
der makellose König Daśaratha
yat-prasādena abhiṣiktam rāmam
durch dessen Gnade den geweihten Rāma
drakṣyāmahe vayam
werden wir sehen

evaṃvidhaṃ kathayatāṃ paurāṇāṃ śuśruvustadā / digbhyo.api śrutavṛttāntāḥ prāptājānapadā narāḥ

Während die Stadtbewohner so redeten, hörten dies auch die Landbewohner, die, von den Ereignissen aus allen Himmelsrichtungen unterrichtet, herbeigekommen waren.

Wort für Wort
evaṃvidham kathayatām paurāṇām
während die Stadtbewohner so redeten
śuśruvuḥ tadā
hörten dies damals
digbhyaḥ api śruta-vṛttāntāḥ
auch die aus den Himmelsrichtungen von den Ereignissen Unterrichteten
prāptāḥ jānapadāḥ narāḥ
die herbeigekommenen Landbewohner

te tu digbhyaḥ purīṃ prāptā draṣṭuṃ rāmābhiṣecanam / rāmasya pūrayāmāsuḥ purīṃ jānapadā janāḥ

Diese Landbewohner nun, aus allen Richtungen in der Stadt angekommen, um Rāmas Weihe zu sehen, erfüllten Rāmas Stadt.

Wort für Wort
te tu digbhyaḥ purīm prāptāḥ
diese nun, aus den Richtungen in der Stadt angekommen
draṣṭum rāma-abhiṣecanam
um Rāmas Weihe zu sehen
rāmasya pūrayāmāsuḥ purīm
erfüllten Rāmas Stadt
jānapadāḥ janāḥ
die Landbewohner

janaughaistairvisarpadbhiḥ śuśruve tatra nisvanaḥ / parvasūdīrṇavegasya sāgarasyeva nisvanaḥ

Von jenen sich ausbreitenden Menschenmengen erklang dort ein Getöse, wie das Rauschen des zur Zeit der Springflut mit gesteigerter Wucht heranbrausenden Meeres.

Wort für Wort
jana-oghaiḥ taiḥ visarpadbhiḥ
von jenen sich ausbreitenden Menschenmengen
śuśruve tatra nisvanaḥ
erklang dort ein Getöse
parva-sū-udīrṇa-vegasya
mit zur Zeit der Springflut gesteigerter Wucht
sāgarasya iva nisvanaḥ
wie das Rauschen des Meeres

tatastadindrakṣayasannibhaṃ puraṃ / didṛkṣubhirjānapadai rupāgataiḥ / samantataḥ sasvanamākulaṃ babhau / samudrayādobhi rivārṇavodakam

Da erstrahlte jene Stadt, dem Palast Indras gleich, ringsum von Getöse erfüllt durch die herbeigekommenen, schaulustigen Landbewohner, wie das Meerwasser, erfüllt von den Meeresungeheuern.

Wort für Wort
tataḥ tat indra-kṣaya-sannibham puram
da jene Stadt, dem Palast Indras gleich
didṛkṣubhiḥ jānapadaiḥ upāgataiḥ
durch die herbeigekommenen, schaulustigen Landbewohner
samantataḥ sa-svanam ākulam babhau
erstrahlte ringsum von Getöse erfüllt
samudra-yādobhiḥ iva arṇava-udakam
wie das Meerwasser von den Meeresungeheuern

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