Quellen der Menschheit

Nārada-Purāṇa (Nāradīya)

Kapitel 105: kūrmapurāṇānukramaṇī Inhaltsübersicht des Kūrma-Purāṇa

śṛṇu vatsa marīce tvaṃ purāṇaṃ kūrmasaṃjñakam / lakṣmīkalpānucaritaṃ yatra kūrmavapurhariḥ

Höre, mein Kind Marīci, du (sollst hören) das Purāṇa mit Namen Kūrma, das dem Lakṣmī-Kalpa entsprechend erzählt ist, worin Hari in Gestalt einer Schildkröte (erscheint).

Wort für Wort
śṛṇu vatsa marīce tvaṃ
höre, mein Kind Marīci, du
purāṇaṃ kūrmasaṃjñakam
das Purāṇa mit Namen Kūrma
lakṣmīkalpānucaritaṃ
dem Lakṣmī-Kalpa entsprechend erzählt
yatra kūrmavapurhariḥ
worin Hari in Schildkröten-Gestalt (ist)

[Anm.: Der Erzähler Brahmā redet hier — wie auch in V38 des folgenden Kap. 108 — seinen Sohn ausdrücklich als „Marīci“ an; die vorliegende Purāṇa-Übersicht ist demnach als an Marīci gerichtet dargestellt, von dem sie laut Kap. 104,17f. über weitere Glieder (u.a. Nārada, Vyāsa) tradiert wurde.]

dharmārthakāmamokṣāṇāṃ māhātmyaṃ ca pṛthakpṛthak / indradyumnaprasaṃgena prāharṣibhyo dayānvitaḥ

und die Herrlichkeit von Dharma, Artha, Kāma und Mokṣa, je einzeln, im Zusammenhang mit (König) Indradyumna, von Mitleid erfüllt den vorzüglichen Weisen (verkündet).

Wort für Wort
dharmārthakāmamokṣāṇāṃ
von Dharma, Artha, Kāma und Mokṣa
māhātmyaṃ ca pṛthakpṛthak
und die Herrlichkeit, je einzeln
indradyumnaprasaṃgena
im Zusammenhang mit Indradyumna
prāharṣibhyo dayānvitaḥ
von Mitleid erfüllt, den vorzüglichen Weisen

tatsaptadaśasāhasraṃ sucatuḥ saṃhitaṃ śubham / yatra brāhmāḥ purā proktā dharmā nānāvidhā mune

Es (zählt) siebzehntausend (Verse), ist schön viergeteilt (in vier Saṃhitās), glückverheißend; worin einst die brahmischen mannigfaltigen Dharmas verkündet wurden, o Weiser.

Wort für Wort
tatsaptadaśasāhasraṃ
es (zählt) siebzehntausend
sucatuḥ saṃhitaṃ śubham
schön viergeteilt (in Saṃhitās), glückverheißend
yatra brāhmāḥ purā proktā
worin einst die brahmischen verkündet wurden
dharmā nānāvidhā mune
die mannigfaltigen Dharmas, o Weiser

nānanākathāprasaṃgena nṛṇāṃ sadgatidāyakāḥ / tatra pūrvavibhāge tu purāṇopakramaḥ purā

durch den Zusammenhang mancherlei Erzählungen, den Menschen den guten Zustand gewährend; dort im vorderen Teil aber (steht) zuvor der Beginn des Purāṇa.

Wort für Wort
nānanākathāprasaṃgena
durch den Zusammenhang mancherlei Erzählungen [Anm.]
nṛṇāṃ sadgatidāyakāḥ
den Menschen den guten Zustand gewährend
tatra pūrvavibhāge tu
dort im vorderen Teil aber
purāṇopakramaḥ purā
(steht) zuvor der Beginn des Purāṇa

[Anm.: „nānanākathā“ vermutlich Schreibfehler für „nānākathā“ (mancherlei Erzählung).]

lakṣmīndradyumnasaṃvādaḥ kūrṃmarṣigaṇasaṃkathā / varṇāśramācārakathā jagadutpattikīrtanam

das Zwiegespräch zwischen Lakṣmī und Indradyumna, die Erzählung der Schildkröte mit der Schar der Weisen, die Erzählung vom Verhalten der Kasten und Lebensstufen, die Verkündung der Entstehung der Welt.

Wort für Wort
lakṣmīndradyumnasaṃvādaḥ
das Zwiegespräch zwischen Lakṣmī und Indradyumna
kūrṃmarṣigaṇasaṃkathā
die Erzählung der Schildkröte mit der Weisenschar
varṇāśramācārakathā
die Erzählung vom Verhalten der Kasten und Lebensstufen
jagadutpattikīrtanam
die Verkündung der Weltentstehung

kālasaṃkhyā samāsena layānte stavanaṃ vibhoḥ // tataḥ saṃkṣepataḥ sargaḥ śāṅkaraṃ caritaṃ tathā

die Berechnung der Zeit in Kürze, am Ende der Auflösung der Lobpreis des Herrn; dann in Kürze die Schöpfung und ebenso die Geschichte Śaṅkaras (Śivas).

Wort für Wort
kālasaṃkhyā samāsena
die Zeitberechnung in Kürze
layānte stavanaṃ vibhoḥ
am Ende der Auflösung der Lobpreis des Herrn
tataḥ saṃkṣepataḥ sargaḥ
dann in Kürze die Schöpfung
śāṅkaraṃ caritaṃ tathā
und ebenso die Śaṅkara-Geschichte

sahasranāma pārvatyā yogasya ca nirūpaṇam / bhṛguvaṃśasamākhyānaṃ tataḥ svāyambhuvasya ca

die Tausend Namen der Pārvatī und die Darstellung des Yoga, die Erzählung von Bhṛgus Geschlecht, dann auch von Svāyambhuva (Manu).

Wort für Wort
sahasranāma pārvatyā
die Tausend Namen der Pārvatī
yogasya ca nirūpaṇam
und die Darstellung des Yoga
bhṛguvaṃśasamākhyānaṃ
die Erzählung von Bhṛgus Geschlecht
tataḥ svāyambhuvasya ca
dann auch von Svāyambhuva

devādīnāṃ samutpattirdakṣayajñāhatistataḥ / dakṣasṛṣṭikathā paścātkaśyapānvayakīrtanam

die Entstehung der Götter und (anderer Wesen), dann die Zerstörung von Dakṣas Opfer, danach die Geschichte von Dakṣas Schöpfung, (und) die Verkündung von Kaśyapas Geschlecht.

Wort für Wort
devādīnāṃ samutpattir
die Entstehung der Götter und anderer
dakṣayajñāhatistataḥ
dann die Zerstörung von Dakṣas Opfer
dakṣasṛṣṭikathā paścāt
danach die Geschichte von Dakṣas Schöpfung
kaśyapānvayakīrtanam
die Verkündung von Kaśyapas Geschlecht

ātreyavaṃśakathanaṃ kṛṣṇasyaṃ caritaṃ śubham / mārtaṇḍakṛṣṇasaṃvādo vyāsapāṇḍavasaṃkathā

die Erzählung vom Geschlecht des Atri, die glückverheißende Geschichte Kṛṣṇas, das Zwiegespräch zwischen Mārtaṇḍa (der Sonne) und Kṛṣṇa, die Erzählung von Vyāsa und den Pāṇḍavas.

Wort für Wort
ātreyavaṃśakathanaṃ
die Erzählung vom Geschlecht des Atri
kṛṣṇasyaṃ caritaṃ śubham
die glückverheißende Geschichte Kṛṣṇas [?]
mārtaṇḍakṛṣṇasaṃvādo
das Zwiegespräch zwischen Mārtaṇḍa und Kṛṣṇa
vyāsapāṇḍavasaṃkathā
die Erzählung von Vyāsa und den Pāṇḍavas

[?] „kṛṣṇasyaṃ“ ist grammatisch unklar (erwartbar wäre „kṛṣṇasya“); sinngemäß als Genitiv gedeutet.

yugadharmānukathanaṃ vyāsajaiminikīrtanam / vārāṇasyāśca māhātmyaṃ prayāgasya tataḥ param

die Erzählung von den Dharmas der Weltzeitalter, die Verkündung von Vyāsa und Jaimini, die Herrlichkeit von Vārāṇasī und danach die von Prayāga.

Wort für Wort
yugadharmānukathanaṃ
die Erzählung von den Dharmas der Weltzeitalter
vyāsajaiminikīrtanam
die Verkündung von Vyāsa und Jaimini
vārāṇasyāśca māhātmyaṃ
und die Herrlichkeit von Vārāṇasī
prayāgasya tataḥ param
und danach die von Prayāga

trailokyavarṇanaṃ caiva vedaśākhānirūpaṇam / uttare 'syā vibhāge tu purā gītaiśvarī tataḥ

und die Beschreibung der drei Welten, die Darstellung der Veda-Zweige; in ihrem hinteren Teil aber (steht) zuvor die ‚von Īśvara Gesungene' (Gītaiśvarī).

Wort für Wort
trailokyavarṇanaṃ caiva
und auch die Beschreibung der drei Welten
vedaśākhānirūpaṇam
die Darstellung der Veda-Zweige
uttare 'syā vibhāge tu
in ihrem hinteren Teil aber
purā gītaiśvarī tataḥ
zuvor die „Gītaiśvarī“ [?]

[?] „gītaiśvarī“ nicht sicher als eigener Abschnittsname identifiziert; sinngemäß als „von Īśvara Gesungene“ gedeutet.

vyāsagītā tataḥ proktā nānādharmaprabodhinī / nānāvidhānāṃ tīrthānāṃ māhātmyaṃ ca pṛthak tataḥ

dann wird die Vyāsagītā verkündet, die über mannigfaltige Dharmas belehrt, und danach je einzeln die Herrlichkeit mancherlei Pilgerstätten.

Wort für Wort
vyāsagītā tataḥ proktā
dann wird die Vyāsagītā verkündet
nānādharmaprabodhinī
die über mannigfaltige Dharmas belehrt
nānāvidhānāṃ tīrthānāṃ
mancherlei Pilgerstätten
māhātmyaṃ ca pṛthak tataḥ
und danach je einzeln deren Herrlichkeit

pratisargaprakathanaṃ brāhmīyaṃ saṃhitā smṛtā / ataḥ paraṃ bhāgavatīsaṃhitārtha nirūpaṇam

die Erzählung der Wiederschöpfung — dies gilt als die ‚brāhmī' genannte Saṃhitā; danach folgt die Darstellung des Inhalts der Bhāgavatī-Saṃhitā.

Wort für Wort
pratisargaprakathanaṃ
die Erzählung der Wiederschöpfung
brāhmīyaṃ saṃhitā smṛtā
dies gilt als die „brāhmī“-Saṃhitā
ataḥ paraṃ
danach
bhāgavatīsaṃhitārtha nirūpaṇam
die Darstellung des Inhalts der Bhāgavatī-Saṃhitā

kathitā yatra varṇānāṃ pṛthakvṛttirudāhṛtā / pāda'syāḥ prathame proktā brāhmaṇānāṃ vyavasthitiḥ

worin erzählt wird, wo je einzeln der Lebenserwerb der Kasten dargelegt wird; in deren erstem Viertel wird die Ordnung der Brahmanen verkündet.

Wort für Wort
kathitā yatra varṇānāṃ
worin von den Kasten erzählt wird
pṛthakvṛttirudāhṛtā
deren Lebenserwerb je einzeln dargelegt wird
pādasyāḥ prathame proktā
in deren erstem Viertel wird verkündet
brāhmaṇānāṃ vyavasthitiḥ
die Ordnung der Brahmanen

sadā cāgatmikā vatsa bhogasaukhyavivarddhanī / dvitīye kṣattriyāṇāṃ tu vṛttiḥ samyakprakīrtitā

stets naturgemäß, mein Kind, das Glück des Genusses mehrend; im zweiten (Viertel) aber wird der Lebenserwerb der Kṣatriyas vollständig verkündet.

Wort für Wort
sadā cāgatmikā vatsa
stets naturgemäß [?], mein Kind
bhogasaukhyavivarddhanī
das Glück des Genusses mehrend
dvitīye kṣattriyāṇāṃ tu
im zweiten (Viertel) aber der Kṣatriyas
vṛttiḥ samyakprakīrtitā
wird der Lebenserwerb vollständig verkündet

[?] „cāgatmikā“ unklar (evtl. verderbt für „svātmikā“ oder „āgamikā“); sinngemäß als „naturgemäß/eigenwesentlich“ gedeutet.

yayā tvāśritayā pāpaṃ vidhūyeha vrajeddivam / tṛtīye vaiśyajātīnāṃ vṛttiruktā caturvidhā

durch dessen Befolgung man, nachdem man hier die Sünde abgeschüttelt hat, zum Himmel gelangt; im dritten (Viertel) wird der vierfache Lebenserwerb der Vaiśya-Kaste genannt.

Wort für Wort
yayā tvāśritayā pāpaṃ
durch dessen Befolgung man die Sünde
vidhūyeha vrajeddivam
hier abschüttelt und zum Himmel gelangt
tṛtīye vaiśyajātīnāṃ
im dritten (Viertel) der Vaiśya-Kaste
vṛttiruktā caturvidhā
wird der vierfache Lebenserwerb genannt

yayā caritayā samyaglabhe gatimuttamām / caturthe 'syāstathā pāde śūdravṛttirudāhṛtā

durch dessen Befolgung man vollständig das höchste Ziel erlangt; ebenso wird in deren viertem Viertel der Lebenserwerb der Śūdras dargelegt.

Wort für Wort
yayā caritayā samyag
durch dessen vollständige Befolgung
labhe gatimuttamām
man das höchste Ziel erlangt
caturthe 'syāstathā pāde
ebenso in deren viertem Viertel
śūdravṛttirudāhṛtā
wird der Lebenserwerb der Śūdras dargelegt

yayā saṃtuṣyati śrīśo nṛṇāṃ śreyovivarddhanaḥ / pañcame 'syāstataḥ pāde vṛttiḥ saṃkarajoditā

durch den der Herr der Śrī (Viṣṇu) zufriedengestellt wird, der das Heil der Menschen mehrt; in deren fünftem Viertel wird dann der aus Vermischung entstandene Lebenserwerb genannt.

Wort für Wort
yayā saṃtuṣyati śrīśo
durch den der Herr der Śrī zufriedengestellt wird
nṛṇāṃ śreyovivarddhanaḥ
der das Heil der Menschen mehrt
pañcame 'syāstataḥ pāde
in deren fünftem Viertel dann
vṛttiḥ saṃkarajoditā
wird der aus Vermischung entstandene Lebenserwerb genannt

yayā caritayāpnoti bhāvinīṃ gatimuttamām / ityeṣā pañcapadyuktā dvitīyā saṃhitā mune

durch dessen Befolgung man das künftige höchste Ziel erlangt; so ist dies, mit fünf Vierteln versehen, die zweite Saṃhitā, o Weiser.

Wort für Wort
yayā caritayāpnoti
durch dessen Befolgung man erlangt
bhāvinīṃ gatimuttamām
das künftige höchste Ziel
ityeṣā pañcapadyuktā
so ist diese, mit fünf Vierteln versehen
dvitīyā saṃhitā mune
die zweite Saṃhitā, o Weiser

tṛtīyātroditā saurī nṝṇāṃ kāryavidhāyinī / ṣoḍhā ṣaṭkarmasirddhi bodhayantī ca kāminām

die dritte hier genannte ist die Saurī, die den Menschen die (rechten) Handlungen vorschreibt, sechsfach, die den Begehrenden den Erfolg der sechs Handlungen lehrt.

Wort für Wort
tṛtīyātroditā saurī
die dritte hier genannte, die Saurī
nṝṇāṃ kāryavidhāyinī
die den Menschen die Handlungen vorschreibt
ṣoḍhā ṣaṭkarmasirddhi
sechsfach, den Erfolg der sechs Handlungen
bodhayantī ca kāminām
lehrend, den Begehrenden

caturthīvaiṣṇavo nāma mokṣadā parikīrtitā / catuṣpadī dvijātīnāṃ sākṣādbrahmasvarūriṇī

die vierte, mit Namen Vaiṣṇava, wird als erlösungsspendend verkündet, vierteilig, für die Zweimalgeborenen, von unmittelbar brahmischer Wesensnatur.

Wort für Wort
caturthīvaiṣṇavo nāma
die vierte, mit Namen Vaiṣṇava
mokṣadā parikīrtitā
wird als erlösungsspendend verkündet
catuṣpadī dvijātīnāṃ
vierteilig, für die Zweimalgeborenen
sākṣādbrahmasvarūriṇī
von unmittelbar brahmischer Wesensnatur [?]

[?] „brahmasvarūriṇī“ vermutlich für „brahmasvarūpiṇī“ (von brahmischer Wesensnatur); so gedeutet.

tāḥ kramātṣaṭcaturdvīṣusāhasrāḥ parikīrtitāḥ

Sie werden der Reihe nach mit sechs-, vier- (und) zweitausend (Versen) verkündet.

Wort für Wort
tāḥ kramāt
sie der Reihe nach
ṣaṭcaturdvīṣusāhasrāḥ
mit sechs-, vier- und zweitausend
parikīrtitāḥ
werden verkündet

[Anm.: Halbvers; die genannten Zahlen (6000, 4000, 2000) ergeben zusammen nur drei Angaben für die vier zuvor genannten Saṃhitās (brāhmī, bhāgavatī, saurī, vaiṣṇavī) und summieren sich nicht auf die in V3 genannten 17.000 Verse — vermutlich Textverderbnis oder Lückenhaftigkeit der Überlieferung; nicht redaktionell korrigiert.]

etatkūrmapurāṇaṃ tu caturvargaphalapradam / paṭhatāṃ śṛṇvatāṃ nṝṇāṃ sarvotkṛṣṭagatipradam

Dieses Kūrma-Purāṇa aber verleiht die Frucht der vier Lebensziele; es verleiht den Menschen, die es lesen (und) hören, den allerhöchsten Zustand.

Wort für Wort
etatkūrmapurāṇaṃ tu
dieses Kūrma-Purāṇa aber
caturvargaphalapradam
verleiht die Frucht der vier Lebensziele
paṭhatāṃ śṛṇvatāṃ nṝṇāṃ
den Menschen, die lesen und hören
sarvotkṛṣṭagatipradam
verleiht es den allerhöchsten Zustand

likhitvaitattu yo bhaktyā hemakūrmasamanvitam / brāhmaṇāyā yane dadyātsa yāti paramāṃ gatim

Wer dies mit Hingabe niederschreibt und es, versehen mit einer goldenen Schildkröte, einem Brahmanen als Gabe verleiht — der geht zum höchsten Ziel.

Wort für Wort
likhitvaitattu yo bhaktyā
wer dies mit Hingabe niedergeschrieben hat
hemakūrmasamanvitam
versehen mit einer goldenen Schildkröte
brāhmaṇāyā yane dadyāt
einem Brahmanen als Gabe verleiht [?]
sa yāti paramāṃ gatim
der geht zum höchsten Ziel

[?] „brāhmaṇāyā yane“ unklar (evtl. verderbt für „brāhmaṇāya dāne“, „als Gabe an einen Brahmanen“); sinngemäß so gedeutet.

Interaktive Leseansicht des ganzen Werks