Kapitel 81: rādhākṛṣṇasahasranāmakathanam
Erzählung der Tausend Namen von Rādhā-Kṛṣṇa
[Anm.: Die am Kopf der Quelldatei stehende Kolophonzeile entspricht wörtlich eher dem Kolophon des vorangehenden Kapitels (80); Titel und Kapitelzählung folgen der Projektvorgabe (Kapitel 81) gemäß dem im Auftrag mitgeteilten Kolophon-Wortlaut.]
Sanatkumāra sprach: Weißt du, Nārada, was du in einem früheren Leben unmittelbar von dem Träger des Dreizacks (Śiva) selbst empfangen hast, das seinem Wesen nach das [göttliche] Paar betrifft?
Wort für Wort
sanatkumāra uvāca
Sanatkumāra sprach:
kiṃ tvaṃ nārada jānāsi
weißt du, Nārada
pūrvajanmani yat tvayā prāptaṃ
was du in einem früheren Leben empfangen hast
bhagavataḥ sākṣāc chūlino yugalātmakam
unmittelbar vom Träger des Dreizacks selbst, das seinem Wesen nach das [göttliche] Paar betrifft
[Anm.: Der Vers beginnt im Quelltext mit dem (hier abweichend nummerierten) Kolophon des vorigen Kapitels und der Trennlinie; übersetzt wurde nur der eigentliche Vers ab „sanatkumāra uvāca“.]
kṛṣṇamantrarahasyaṃ ca smara vismṛtimāgatam / sūta uvāca / ityukto nārado viprāḥ kumāreṇa tu dhīmatā
Und erinnere dich an das Geheimnis des Kṛṣṇa-Mantra, das in Vergessenheit geraten ist! Sūta sprach: So von dem weisen Kumāra [Sanatkumāra] angesprochen, o Brahmanen, [erinnerte sich] Nārada
Wort für Wort
kṛṣṇamantrarahasyaṃ ca smara
und erinnere dich an das Geheimnis des Kṛṣṇa-Mantra
vismṛtim āgatam
das in Vergessenheit geraten ist
sūta uvāca
Sūta sprach:
ityukto nārado viprāḥ kumāreṇa tu dhīmatā
so von dem weisen Kumāra angesprochen, o Brahmanen, Nārada
...nachdem er das ganze schöne Geschehen erkannt hatte, sprach er mit überaus heiterem Antlitz: „O Erhabener, das ganze Geschehen, entstanden im früheren Weltzeitalter,
Wort für Wort
jñātvā sarvaṃ suvṛttāntaṃ
nachdem er das ganze schöne Geschehen erkannt hatte
mama smṛtimanuprāpto vinā yugalalaṃbhanam / tacchrutvā vacanaṃ tasya nāradasya mahātmanaḥ
...ist mir wieder in Erinnerung gekommen, außer der Erlangung des [Geheimnisses des göttlichen] Paares.“ Nachdem er diese Worte des hochgesinnten Nārada gehört hatte,
Wort für Wort
mama smṛtim anuprāpto
ist mir wieder in Erinnerung gekommen
vinā yugalalaṃbhanam
außer der Erlangung des [Geheimnisses des göttlichen] Paares
...sprach der erhabene Sanatkumāra der Wahrheit gemäß. Sanatkumāra sprach: Höre, o Brahmane, ich will verkünden, in welchem Leben [du] vom Träger des Dreizacks
Wort für Wort
sanatkumāro bhagavān
der erhabene Sanatkumāra
vyājahāra yathātatham
sprach der Wahrheit gemäß
sanatkumāra uvāca
Sanatkumāra sprach:
śṛṇu vipra pravakṣyāmi yasmiñ janmani śūlinaḥ
höre, o Brahmane, ich will verkünden, in welchem Leben vom Träger des Dreizacks
...Weltzeitalter wurdest du als Nachkomme des Kaśyapa geboren, dem Namen nach Nārada [genannt]; dort einst gelangtest du zum Kailāsa, [zur Wohnstatt] Śivas, des großen Yogin Kṛṣṇas,
Wort für Wort
kalpe tvaṃ kāśyapo jāto
in [jenem] Weltzeitalter wurdest du als Nachkomme des Kaśyapa geboren
nārado nāma nāmataḥ
dem Namen nach Nārada [genannt]
tatraikadā tvaṃ kailāsaṃ prāptaḥ
dort gelangtest du einst zum Kailāsa
kṛṣṇasya yoginaḥ [?]
[zur Wohnstatt] Śivas, des Yogin Kṛṣṇas [?]
[?: „kṛṣṇasya yoginaḥ“ ist als Beiname Śivas gedeutet (Śiva als großer Verehrer/Yogin Kṛṣṇas), da der Kontext von Śivas Kailāsa-Wohnsitz spricht; nicht völlig sicher.]
...um die höchste Wahrheit zu erfragen, [von] Śiva, dem Bewohner des Kailāsa; von dir befragt, [enthüllte] Mahādeva das von ihm selbst offenbarte Geheimnis,
caraṇāccharaṇaṃ paścātprapadye iti vai manuḥ / mantrasyāsya ṛṣiḥ prokto surabhiśchanda eva ca
...nach „caraṇa“ [Fuß] danach „śaraṇaṃ prapadye“ [ich nehme Zuflucht] – so lautet fürwahr der Mantra. Der Ṛṣi dieses Mantras wird als Surabhi genannt, und ebenso [ist] das Metrum
Wort für Wort
caraṇāc charaṇaṃ paścāt
nach „caraṇa“ danach „śaraṇa“
prapadye iti vai manuḥ
„ich nehme Zuflucht“ – so lautet fürwahr der Mantra
...Gāyatrī, und seine Gottheit ist der erhabene Geliebte der Hirtinnen (Ballavīvallabha); „ich bin [dir] ergeben“ – so wird die Anwendung zur Hingabe an ihn genannt.
Für diesen [Mantra] gibt es, o Brahmane, keine Vollendungsriten, keine Reinigung, keine Nyāsa-Zeremonie; allein das Nachsinnen offenbart sogleich das ewige Spiel.
Wort für Wort
nāsya siddhādikaṃ vipra
für diesen [Mantra] gibt es, o Brahmane, keine Vollendungsriten usw.
Nachdem er den Mantra empfangen hat, voll Hingabe an den Guru, alles mit dem Geist bedenkend, was jener [der Guru] wünscht, in seiner eigenen [religiösen] Pflicht verharrend, dessen Gnade in sich vergegenwärtigend, erfreue er den Guru.
Wort für Wort
saṃgṛhya mantraṃ gurubhaktiyukto
nachdem er den Mantra empfangen hat, voll Hingabe an den Guru
vicintya sarvaṃ manasā tadīhitam
alles mit dem Geist bedenkend, was jener wünscht
kṛpāṃ tadīyāṃ nijadharmasaṃstho
in seiner eigenen Pflicht verharrend, dessen Gnade
satāḥ śikṣeta vai dharmāṃnprapannānāṃ bhayāpahān / aihikāmuṣmikīcintāvidhurān siddhidāyakān
Von den Frommen lerne man fürwahr die Pflichten, welche die Furcht der [Gott] Ergebenen vertreiben, die frei von Sorge um Diesseits und Jenseits sind, die Vollendung verleihen.
ananyacintanīyo 'sau prapannaiḥ śaraṇārthibhiḥ / stheyaṃ ca dehagehādāvudāsīnatayā budhaiḥ
Er ist von den Ergebenen, die Zuflucht suchen, an nichts anderes zu denken; und die Weisen sollen in Bezug auf Körper, Haus usw. mit Gleichmut verweilen.
Wort für Wort
ananyacintanīyo 'sau
er ist an nichts anderes zu denken
prapannaiḥ śaraṇārthibhiḥ
von den Ergebenen, die Zuflucht suchen
stheyaṃ ca dehagehādau
und man soll in Bezug auf Körper, Haus usw. verweilen
guroravajñāṃ sādhūnāṃ nindāṃ bhedaṃ hare harau / vedanindāṃ harernāmabalātpāpasamīhanam
Geringschätzung des Gurus, Tadel der Frommen, [das Machen von] Unterschied zwischen Hari und Hari [selbst], Tadel der Veden, [das Begehen von] Sünde im Vertrauen auf die Kraft des Hari-Namens,
Wort für Wort
guror avajñāṃ sādhūnāṃ nindāṃ
Geringschätzung des Gurus, Tadel der Frommen
bhedaṃ hare harau
[das Machen von] Unterschied zwischen Hari und Hari [selbst]
vedanindāṃ
Tadel der Veden
harernāmabalāt pāpasamīhanam
[das Begehen von] Sünde im Vertrauen auf die Kraft des Hari-Namens
[Anm.: Dieser und die beiden folgenden Verse (22–24) listen die zehn klassischen „Vergehen“ (aparādha) gegen den heiligen Namen.]
[bloße] Lobrede beim Namen Haris [ohne wahren Glauben], Ketzerei bei der Erfassung des Namens, die Belehrung über den Hari-Namen an einen Faulen und einen Ungläubigen,
Beständig vollzieht er das Kommen und Gehen zwischen Wald und Kuhstall, das Weiden der Kühe mit den Altersgefährten, sowie die Vernichtung der Dämonen.
brāhmaṃ muhūrtamārabhya yāvadardhaniśā bhavet / tāvatparicarettau tu yathākālānusevayā
Von der Brahma-Stunde [Morgendämmerung] an, solange bis Mitternacht ist, diene man den beiden [Rādhā-Kṛṣṇa] entsprechend dem Dienst gemäß der [jeweiligen] Zeit.
Wort für Wort
brāhmaṃ muhūrtamārabhya
von der Brahma-Stunde an
yāvad ardhaniśā bhavet
solange bis Mitternacht ist
tāvat paricaret tau tu
diene man den beiden [solange]
yathākālānusevayā
entsprechend dem Dienst gemäß der [jeweiligen] Zeit
sahasraṃ ca tayornnāmnāṃ paṭhennityaṃ samāhitaḥ / etasādhanamuddiṣṭaṃ prapannānāṃ munīśvara
Und man rezitiere stets, gesammelten Sinnes, die Tausend Namen der beiden. Dies ist die für die [Gott] Ergebenen dargelegte Übungsweise, o Herr der Munis.
[um] die Tausend Namen; und diese verkündete er auch. Höre sie von mir! [Śiva sprach, nachdem er] im lieblichen Vṛndāvana, am Ufer der Yamunā weilend, meditiert hatte,
Wort für Wort
nāmnāṃ sahasraṃ tac cāpi
die Tausend Namen; und diese auch
proktavāṃs tac chṛṇuṣva me
verkündete er – höre sie von mir
dhyātvā vṛndāvane ramye
nachdem er im lieblichen Vṛndāvana meditiert hatte
kalpavṛkṣaṃ samāśritya tiṣṭhantaṃ rādhikāyutam / paṭhennāmasahasraṃ tu yugalākhyaṃ mahāmune
...über [das göttliche Paar], das, sich an den Wunschbaum lehnend, verweilt, samt Rādhikā, rezitierte er die Tausend Namen, die vom [göttlichen] Paar handeln, o großer Muni:
Bhinnargala (der den Türriegel Zerbrechende), Bhinnaloha (der die Eisenfesseln Zerbrechende), Pitṛbāhya (der aus dem Vaterhaus Entführte), Pitṛstuta (der vom Vater Gepriesene), Mātṛstuta (der von der Mutter Gepriesene), Śivadhyeya (der von Śiva zu Meditierende), Yamunājalabhedana (der die Wasser der Yamunā Teilende).
Wort für Wort
bhinnargalaḥ bhinnalohaḥ
Bhinnargala (der den Türriegel Zerbrechende), Bhinnaloha (der die Eisenfesseln Zerbrechende)
pitṛbāhyaḥ pitṛstutaḥ
Pitṛbāhya [?], Pitṛstuta (der vom Vater Gepriesene)
mātṛstutaḥ śivadhyeyaḥ
Mātṛstuta (der von der Mutter Gepriesene), Śivadhyeya (der von Śiva zu Meditierende)
yamunājalabhedanaḥ
Yamunājalabhedana (der die Wasser der Yamunā Teilende)
[?: „pitṛbāhyaḥ“ ist unsicher; als Anspielung auf die nächtliche Rettung des Kindes aus dem Vaterhaus gedeutet.]
Gopikānandana (die Freude der Gopīs), Kṛṣṇa (der Dunkle), Gopānanda (die Freude der Hirten), Satāṃ gati (die Zuflucht der Frommen), Bakaprāṇahara (der dem Dämon Baka das Leben Nehmende), Viṣṇu, Bakamuktiprada (der Baka Erlösung Gewährende), Hari.
Wort für Wort
gopikānandanaḥ kṛṣṇo
Gopikānandana (die Freude der Gopīs), Kṛṣṇa (der Dunkle)
gopānandaḥ satāṃ gatiḥ
Gopānanda (die Freude der Hirten), Satāṃ gati (die Zuflucht der Frommen)
bakaprāṇaharo viṣṇuḥ
Bakaprāṇahara (der dem Dämon Baka das Leben Nehmende), Viṣṇu
bakamuktiprado hariḥ
Bakamuktiprada (der Baka Erlösung Gewährende), Hari
Baladolāśayaśaya (der zusammen mit Bala in der Wiege Ruhende), Śyāmala (der Dunkle), Sarvasundara (der ganz Schöne), Padmanābha (der Lotosnabelige), Hṛṣīkeśa (der Herr der Sinne), Krīḍāmanujabālaka (der im Spiel als Menschenkind Erscheinende).
Wort für Wort
baladolāśayaśayaḥ [?]
Baladolāśayaśaya (der zusammen mit Bala in der Wiege Ruhende) [?]
śyāmalaḥ sarvasuṃdaraḥ
Śyāmala (der Dunkle), Sarvasundara (der ganz Schöne)
padmanābho hṛṣīkeśaḥ
Padmanābha (der Lotosnabelige), Hṛṣīkeśa (der Herr der Sinne)
krīḍāmanujabālakaḥ
Krīḍāmanujabālaka (der im Spiel als Menschenkind Erscheinende)
[?: „baladolāśayaśayaḥ“ unsicher; als Anspielung auf das gemeinsame Ruhen mit Balarāma in der Wiege gedeutet.]
Līlāvidhvastaśakaṭa (der im Spiel den Karren Zertrümmernde), Vedamantrābhiṣecita (der mit vedischen Mantras Geweihte), Yaśodānandana (der Sohn Yaśodās), Kānta (der Liebreizende), Munikoṭiniṣevita (der von Millionen Munis Verehrte).
Wort für Wort
līlāvidhvastaśakaṭo
Līlāvidhvastaśakaṭa (der im Spiel den Karren Zertrümmernde)
vedamantrābhiṣecitaḥ
Vedamantrābhiṣecita (der mit vedischen Mantras Geweihte)
yaśodānandanaḥ kāntaḥ
Yaśodānandana (der Sohn Yaśodās), Kānta (der Liebreizende)
munikoṭiniṣevitaḥ
Munikoṭiniṣevita (der von Millionen Munis Verehrte)
mādhavo mānahārī ca śrīpatirbhūdharaḥ prabhuḥ / bṛhadvanamahālīlo nandasūnurmahāsanaḥ
Mādhava, Mānahārī (der den Stolz Nehmende), Śrīpati (der Gemahl der Śrī), Bhūdhara (der Träger der Erde), Prabhu (der Herr), Bṛhadvanamahālīla (der im großen Wald das große Spiel Treibende), Nandasūnu (der Sohn Nandas), Mahāsana [?].
Wort für Wort
mādhavo mānahārī ca
Mādhava, und Mānahārī (der den Stolz Nehmende)
śrīpatir bhūdharaḥ prabhuḥ
Śrīpati (der Gemahl der Śrī), Bhūdhara (der Träger der Erde), Prabhu (der Herr)
bṛhadvanamahālīlo
Bṛhadvanamahālīla (der im großen Wald das große Spiel Treibende)
nandasūnur mahāsanaḥ [?]
Nandasūnu (der Sohn Nandas), Mahāsana [?]
[?: „mahāsanaḥ“ unsicher; wörtlich „der von großem Sitz“.]
Tṛṇāvartaprāṇahārī (der dem Dämon Tṛṇāvarta das Leben Nehmende), Yaśodāvismayaprada (der Yaśodā Erstaunen Bereitende), Trailokyavaktra (der die drei Welten im Mund Tragende), Padmākṣa (der Lotosäugige), Padmahasta (der Lotoshändige), Priyaṅkara (der Liebes Erweisende).
Wort für Wort
tṛṇāvartaprāṇahārī
Tṛṇāvartaprāṇahārī (der dem Dämon Tṛṇāvarta das Leben Nehmende)
Brahmaṇya (der den Brahmanen Wohlgesinnte), Dharmagoptā (der Beschützer der Pflicht), Bhūpati (der Herr der Erde), Śrīdhara (der Träger der Śrī), Svarāṭ (der Selbstherrscher), Ajādhyakṣa (der Aufseher über den Ungeborenen), Śivādhyakṣa (der Aufseher über Śiva), Dharmādhyakṣa (der Aufseher über die Pflicht), Maheśvara (der große Herr).
Wort für Wort
brahmaṇyo dharmagoptā ca
Brahmaṇya (der den Brahmanen Wohlgesinnte), und Dharmagoptā (der Beschützer der Pflicht)
bhūpatiḥ śrīdharaḥ svarāṭ
Bhūpati (der Herr der Erde), Śrīdhara (der Träger der Śrī), Svarāṭ (der Selbstherrscher)
ajādhyakṣaḥ śivādhyakṣo
Ajādhyakṣa (der Aufseher über den Ungeborenen), Śivādhyakṣa (der Aufseher über Śiva)
dharmādhyakṣo maheśvaraḥ
Dharmādhyakṣa (der Aufseher über die Pflicht), Maheśvara (der große Herr)
vedāntavedyo brahmasthaḥ prajāpatiramoghadṛk / gopīkarāvalaṃbī ca gopabālakasupriyaḥ
Vedāntavedya (der durch den Vedānta zu Erkennende), Brahmastha (der im Brahman Weilende), Prajāpati (der Herr der Geschöpfe), Amoghadṛś (der von untrüglichem Blick), Gopīkarāvalaṃbī (der sich an der Hand der Gopī Stützende), Gopabālakasupriya (der den Hirtenknaben sehr Liebe).
Wort für Wort
vedāntavedyo brahmasthaḥ
Vedāntavedya (der durch den Vedānta zu Erkennende), Brahmastha (der im Brahman Weilende)
prajāpatiramoghadṛk
Prajāpati (der Herr der Geschöpfe), Amoghadṛś (der von untrüglichem Blick)
gopīkarāvalaṃbī ca
und Gopīkarāvalaṃbī (der sich an der Hand der Gopī Stützende)
gopabālakasupriyaḥ
Gopabālakasupriya (der den Hirtenknaben sehr Liebe)
Subaddholūkhala (der fest an den Mörser Gebundene), Namraśira (der mit geneigtem Haupt), Gopīkadarthita (der von der Gopī Gequälte), Vṛkṣabhaṅgī (der die Bäume Zerbrechende), Śokabhaṅgī (der den Kummer Zerbrechende), Dhanadātmajamokṣaṇa (der Befreier der Söhne Kuveras).
Wort für Wort
subaddholūkhale namraśirā
Subaddholūkhala (der fest an den Mörser Gebundene), Namraśira (der mit geneigtem Haupt)
gopīkadarthitaḥ
Gopīkadarthita (der von der Gopī Gequälte)
vṛkṣabhaṅgī śokabhaṅgī
Vṛkṣabhaṅgī (der die Bäume Zerbrechende), Śokabhaṅgī (der den Kummer Zerbrechende)
dhanadātmajamokṣaṇaḥ
Dhanadātmajamokṣaṇa (der Befreier der Söhne Kuveras)
Devarṣivacanaślāghī (der die Worte des Götterweisen Preisende), Bhaktavātsalyasāgara (der Ozean der Zuneigung zu den Verehrern), Vrajakolāhalakara (der in Vraja Aufregung Verursachende), Vrajānandavivarddhana (der die Freude Vrajas Mehrende).
Wort für Wort
devarṣivacanaślāghī
Devarṣivacanaślāghī (der die Worte des Götterweisen Preisende)
bhaktavātsalyasāgaraḥ
Bhaktavātsalyasāgara (der Ozean der Zuneigung zu den Verehrern)
vrajakolāhalakaro
Vrajakolāhalakara (der in Vraja Aufregung Verursachende)
vrajānadavivarddhanaḥ
Vrajānandavivarddhana (der die Freude Vrajas Mehrende)
Kiṅkiṇīkaṭakī (der mit Glöckchen und Armreifen), Sūtrī (der mit der Schnur Versehene), Nūpurī (der mit Fußspangen), Mudrikānvita (der mit dem Siegelring Versehene), Vatsāsurapatidhvaṃsī (der Vernichter des Dämons Vatsāsura), Bakāsuravināśana (der Vernichter des Dämons Baka).
Wort für Wort
kiṅkiṇīkaṭakī sūtrī
Kiṅkiṇīkaṭakī (der mit Glöckchen und Armreifen), Sūtrī (der mit der Schnur Versehene)
nūpurī mudrikānvitaḥ
Nūpurī (der mit Fußspangen), Mudrikānvita (der mit dem Siegelring Versehene)
vatsāsurapatidhvaṃsī
Vatsāsurapatidhvaṃsī (der Vernichter des Dämons Vatsāsura)
aghāsuravināśī ca vinidrīkṛtabālakaḥ / ādya ātmapradaḥ saṃgī yamunātīrabhojanaḥ
Aghāsuravināśī (der Vernichter des Dämons Agha), Vinidrīkṛtabālaka (der die schlafenden Kinder Erweckende), Ādya (der Uranfängliche), Ātmaprada (der sich selbst Schenkende), Saṃgī (der Gesellige), Yamunātīrabhojana (der am Ufer der Yamunā Speisende).
Wort für Wort
aghāsuravināśī ca
und Aghāsuravināśī (der Vernichter des Dämons Agha)
vinidrīkṛtabālakaḥ
Vinidrīkṛtabālaka (der die schlafenden Kinder Erweckende)
ādya ātmapradaḥ saṃgī
Ādya (der Uranfängliche), Ātmaprada (der sich selbst Schenkende), Saṃgī (der Gesellige)
yamunātīrabhojanaḥ
Yamunātīrabhojana (der am Ufer der Yamunā Speisende)
[?: „vinidrīkṛtabālakaḥ“ und „saṃgī“ nicht ganz eindeutig; wörtlich übersetzt.]
Gopālamaṇḍalīmadhya (der inmitten der Hirtenschar Weilende), Sarvagopālabhūṣaṇa (der Schmuck aller Hirten), Kṛtahastatalagrāsa (der aus der Handfläche Essende), Vyañjanāśritaśākhika (der bei den Beilagen die Zweige Nutzende).
Wort für Wort
gopālamaṇḍalīmadhyaḥ
Gopālamaṇḍalīmadhya (der inmitten der Hirtenschar Weilende)
sarvagopālabhūṣaṇaḥ
Sarvagopālabhūṣaṇa (der Schmuck aller Hirten)
kṛtahastatalagrāso
Kṛtahastatalagrāsa (der aus der Handfläche Essende)
vyañjanāśritaśākhikaḥ [?]
Vyañjanāśritaśākhika (der bei den Beilagen die Zweige Nutzende) [?]
[?: „vyañjanāśritaśākhikaḥ“ unsicher; wohl bezogen darauf, dass Zweige/Blätter als Tellerersatz dienen.]
Kṛtabāhuśṛṅgayaṣṭi (der mit Horn und Stab am Arm), Guñjālaṅkṛtakaṇṭhaka (der mit Guñjā-Beeren am Hals Geschmückte), Mayūrapicchamukuṭa (der mit Pfauenfederkrone), Vanamālāvibhūṣita (der mit der Waldgirlande Geschmückte).
Wort für Wort
kṛtabāhuśṛṅgayaṣṭi-
Kṛtabāhuśṛṅgayaṣṭi (der mit Horn und Stab am Arm)
guñjālaṅkṛtakaṇṭhakaḥ
Guñjālaṅkṛtakaṇṭhaka (der mit Guñjā-Beeren am Hals Geschmückte)
mayūrapicchamukuṭo
Mayūrapicchamukuṭa (der mit Pfauenfederkrone)
vanamālāvibhūṣitaḥ
Vanamālāvibhūṣita (der mit der Waldgirlande Geschmückte)
Gairikācitritavapus (der mit Ocker gezeichnete Leib), Navameghavapus (der von der Gestalt einer neuen Wolke), Smara (Kāma), Koṭikandarpalāvaṇya (der von der Anmut von Millionen Liebesgöttern), Lasanmakarakuṇḍala (der mit glänzenden Makara-Ohrringen).
Wort für Wort
gairikācitritavapur
Gairikācitritavapus (der mit Ocker gezeichnete Leib)
navameghavapuḥ smaraḥ
Navameghavapus (der von der Gestalt einer neuen Wolke), Smara (Kāma)
koṭikandarpalāvaṇyo
Koṭikandarpalāvaṇya (der von der Anmut von Millionen Liebesgöttern)
lasanmakarakuṇḍalaḥ
Lasanmakarakuṇḍala (der mit glänzenden Makara-Ohrringen)
Ājānubāhu (der bis zu den Knien reichende Arme Habende), Bhagavān (der Erhabene), Nidrārahitalocana (der von schlaflosen Augen), Koṭisāgaragābhīrya (der von der Tiefe von Millionen Ozeanen), Kālakāla (der Tod des Todes), Sadāśiva (der immer Gütige).
Wort für Wort
ājānubāhurbhagavān
Ājānubāhu (der bis zu den Knien reichende Arme Habende), Bhagavān (der Erhabene)
nidrārahitalocanaḥ
Nidrārahitalocana (der von schlaflosen Augen)
koṭisāgaragābhīryaḥ
Koṭisāgaragābhīrya (der von der Tiefe von Millionen Ozeanen)
kālakālaḥ sadāśivaḥ
Kālakāla (der Tod des Todes), Sadāśiva (der immer Gütige)
Virañcimohanavapus (der Brahmā verwirrende Leib), Gopavatsavapurddhara (der die Gestalt von Hirt und Kalb Tragende), Brahmāṇḍakoṭijanaka (der Erzeuger von Millionen Welteneiern), Brahmamohavināśaka (der Vernichter der Verwirrung Brahmās).
Wort für Wort
virañcimohanavapur
Virañcimohanavapus (der Brahmā verwirrende Leib)
gopavatsavapurddharaḥ
Gopavatsavapurddhara (der die Gestalt von Hirt und Kalb Tragende)
brahmāṇḍakoṭijanako
Brahmāṇḍakoṭijanaka (der Erzeuger von Millionen Welteneiern)
brahmamohavināśakaḥ
Brahmamohavināśaka (der Vernichter der Verwirrung Brahmās)
Purandareḍita (der von Indra Gepriesene), Pūjya (der Verehrenswürdige), Kāmadhenuprapūjita (der von der Wunschkuh Verehrte), Sarvatīrthābhiṣikta (der von allen heiligen Stätten Geweihte), Govinda, Goparakṣaka (der Beschützer der Kühe/Hirten).
Wort für Wort
purandareḍitaḥ pūjyaḥ
Purandareḍita (der von Indra Gepriesene), Pūjya (der Verehrenswürdige)
kāmadhenuprapūjitaḥ
Kāmadhenuprapūjita (der von der Wunschkuh Verehrte)
sarvatīrthābhiṣiktaśca
und Sarvatīrthābhiṣikta (der von allen heiligen Stätten Geweihte)
govindo goparakṣakaḥ
Govinda, Goparakṣaka (der Beschützer der Kühe/Hirten)
Māyāsurātmajadhvaṃsī (der Vernichter des Sohnes des Dämons Māyā), Keśikaṇṭhavidāraka (der den Hals des Dämons Keśin Zerreißende), Gopagoptā (der Beschützer der Hirten), Dhenugoptā (der Beschützer der Kühe), Dāvāgnipariśoṣaka (der das Waldfeuer Verschlingende).
Wort für Wort
māyāsurātmajadhvaṃsī [?]
Māyāsurātmajadhvaṃsī (der Vernichter des Sohnes des Dämons Māyā) [?]
keśikaṇṭhavidārakaḥ
Keśikaṇṭhavidāraka (der den Hals des Dämons Keśin Zerreißende)
gopagoptā dhenugoptā
Gopagoptā (der Beschützer der Hirten), Dhenugoptā (der Beschützer der Kühe)
dāvāgnipariśoṣakaḥ
Dāvāgnipariśoṣaka (der das Waldfeuer Verschlingende)
[?: „māyāsurātmajadhvaṃsī“ unsicher; möglicherweise Bezug auf den Dämon Vyoma, Sohn des Māyā(sura).]
gopakanyāvastrahārī gopakanyāvarapradaḥ / yajñapatnyannabhojī ca munimānāpahārakaḥ
Gopakanyāvastrahārī (der die Kleider der Hirtenmädchen Raubende), Gopakanyāvaraprada (der den Hirtenmädchen Segen Gewährende), Yajñapatnyannabhojī (der die Speise der Opferpriester-Frauen Essende), Munimānāpahāraka (der den Stolz der Munis Nehmende).
Wort für Wort
gopakanyāvastrahārī
Gopakanyāvastrahārī (der die Kleider der Hirtenmädchen Raubende)
gopakanyāvarapradaḥ
Gopakanyāvaraprada (der den Hirtenmädchen Segen Gewährende)
yajñapatnyannabhojī ca
und Yajñapatnyannabhojī (der die Speise der Opferpriester-Frauen Essende)
munimānāpahārakaḥ
Munimānāpahāraka (der den Stolz der Munis Nehmende)
jaleśamānamathano nandagopālajīvanaḥ / gandharvaśāpamoktā ca śaṅkhacūḍaśiroharaḥ
Jaleśamānamathana (der den Stolz des Wasserherrn Varuṇa Zerstörende), Nandagopālajīvana (das Leben des Hirten Nanda), Gandharvaśāpamoktā (der vom Fluch des Gandharva Befreiende), Śaṅkhacūḍaśirohara (der das Haupt des Dämons Śaṅkhacūḍa Nehmende).
Wort für Wort
jaleśamānamathano
Jaleśamānamathana (der den Stolz des Wasserherrn Varuṇa Zerstörende)
nandagopālajīvanaḥ
Nandagopālajīvana (das Leben des Hirten Nanda)
gandharvaśāpamoktā ca
und Gandharvaśāpamoktā (der vom Fluch des Gandharva Befreiende)
śaṅkhacūḍaśiroharaḥ
Śaṅkhacūḍaśirohara (der das Haupt des Dämons Śaṅkhacūḍa Nehmende)
vyaṅgadharmapravaktā ca gopīmaṇḍalamohanaḥ / rāsakrīḍārasāsvādī rasiko rādhikādhavaḥ
Vyaṅgadharmapravaktā (der in Andeutungen Redende), Gopīmaṇḍalamohana (der die Schar der Gopīs Betörende), Rāsakrīḍārasāsvādī (der den Genuss des Rāsa-Spiels Kostende), Rasika (der Geschmackskundige), Rādhikādhava (der Gemahl der Rādhikā).
Wort für Wort
vyaṅgadharmapravaktā ca [?]
Vyaṅgadharmapravaktā (der in Andeutungen Redende) [?]
gopīmaṇḍalamohanaḥ
Gopīmaṇḍalamohana (der die Schar der Gopīs Betörende)
rāsakrīḍārasāsvādī
Rāsakrīḍārasāsvādī (der den Genuss des Rāsa-Spiels Kostende)
rasiko rādhikādhavaḥ
Rasika (der Geschmackskundige), Rādhikādhava (der Gemahl der Rādhikā)
Kiśorīprāṇanātha (der Herr über das Leben der jungen Frau [Rādhā]), Vṛṣabhānusutāpriya (der die Tochter Vṛṣabhānus Liebende), Sarvagopījanānandī (der alle Gopīs Erfreuende), Gopījanavimohana (der die Gopīs gänzlich Betörende).
Wort für Wort
kiśorīprāṇanāthaśca
und Kiśorīprāṇanātha (der Herr über das Leben der jungen Frau)
vṛṣabhānasutāpriyaḥ
Vṛṣabhānusutāpriya (der die Tochter Vṛṣabhānus Liebende)
sarvagopījanānandī
Sarvagopījanānandī (der alle Gopīs Erfreuende)
gopījanavimohanaḥ
Gopījanavimohana (der die Gopīs gänzlich Betörende)
Gopikāgītacarita (dessen Taten von den Gopīs besungen werden), Gopīnartanalālasa (der nach dem Tanz der Gopīs Verlangende), Gopīskandhāśritakara (der die Hand auf die Schulter der Gopī Stützende), Gopikācuṃbanapriya (der das Küssen der Gopī Liebende).
Wort für Wort
gopikāgītacarito
Gopikāgītacarita (dessen Taten von den Gopīs besungen werden)
gopīnartanalālasaḥ
Gopīnartanalālasa (der nach dem Tanz der Gopīs Verlangende)
gopīskandhāśritakaro
Gopīskandhāśritakara (der die Hand auf die Schulter der Gopī Stützende)
gopikācuṃbanapriyaḥ
Gopikācuṃbanapriya (der das Küssen der Gopī Liebende)
Gopikāmārjitamukha (dessen Antlitz von der Gopī gereinigt wird), Gopīvyañjanavījita (der von der Gopī mit dem Fächer Gefächelte), Gopikākeśasaṃskārī (der das Haar der Gopī Ordnende), Gopikāpuṣpasaṃstara (dessen Lager von der Gopī mit Blumen bereitet wird).
Wort für Wort
gopikāmārjitamukho
Gopikāmārjitamukha (dessen Antlitz von der Gopī gereinigt wird)
gopīvyañjanavījitaḥ
Gopīvyañjanavījita (der von der Gopī mit dem Fächer Gefächelte)
gopikākeśasaṃskārī
Gopikākeśasaṃskārī (der das Haar der Gopī Ordnende)
gopikāpuṣpasaṃstaraḥ
Gopikāpuṣpasaṃstara (dessen Lager von der Gopī mit Blumen bereitet wird)
gopikāhṛdayālaṃbī gopīvahanatatparaḥ / gopikāmadahārī ca gopikāparamārjitaḥ
Gopikāhṛdayālaṃbī (der im Herzen der Gopī Ruhende), Gopīvahanatatpara (der eifrig im Getragenwerden von/Tragen der Gopī), Gopikāmadahārī (der den Liebesrausch der Gopī Nehmende), Gopikāparamārjita (der von der Gopī aufs Höchste Verehrte).
Wort für Wort
gopikāhṛdayālaṃbī
Gopikāhṛdayālaṃbī (der im Herzen der Gopī Ruhende)
gopīvahanatatparaḥ [?]
Gopīvahanatatpara (der eifrig im Getragenwerden der Gopī) [?]
gopikāmadahārī ca
und Gopikāmadahārī (der den Liebesrausch der Gopī Nehmende)
gopikāparamārjitaḥ
Gopikāparamārjita (der von der Gopī aufs Höchste Verehrte)
[?: „gopīvahanatatparaḥ“ nicht ganz eindeutig, evtl. „der eifrig im Tragen der Gopī [auf den Schultern]“.]
Gopikākṛtasaṃnīla (der von der Gopī mit Kajal Geschmückte), Gopikāsaṃsmṛtapriya (der von der Gopī in Erinnerung Geliebte), Gopikāvanditapada (dessen Füße von der Gopī verehrt werden), Gopikāvaśavartana (der sich dem Willen der Gopī Fügende).
Wort für Wort
gopikākṛtasaṃnīlo [?]
Gopikākṛtasaṃnīla (der von der Gopī mit Kajal Geschmückte) [?]
gopikāsaṃsmṛtapriyaḥ
Gopikāsaṃsmṛtapriya (der von der Gopī in Erinnerung Geliebte)
gopikāvanditapado
Gopikāvanditapada (dessen Füße von der Gopī verehrt werden)
gopikāvaśavartanaḥ
Gopikāvaśavartana (der sich dem Willen der Gopī Fügende)
[?: „gopikākṛtasaṃnīlaḥ“ unsicher; als „mit Kajal geschmückt“ gedeutet.]
Rādhāparājita (der von Rādhā Besiegte), Śrīmān (der Glanzvolle), [in der Laube] schön Spielend, Kuñjapriya (der die Laube Liebende), Kuñjavāsī (der in der Laube Wohnende), Vṛndāvanavikāsana (der Vṛndāvana zum Erblühen Bringende).
Wort für Wort
rādhā parājitaḥ śrīmān
Rādhāparājita (der von Rādhā Besiegte), Śrīmān (der Glanzvolle)
nikuñje suvihāravān
in der Laube schön Spielend
kuñjapriyaḥ kuñjavāsī
Kuñjapriya (der die Laube Liebende), Kuñjavāsī (der in der Laube Wohnende)
vṛndāvanavikāsanaḥ
Vṛndāvanavikāsana (der Vṛndāvana zum Erblühen Bringende)
Yamunājalasiktāṅga (dessen Glieder vom Wasser der Yamunā benetzt sind), Yamunāsaukhyadāyaka (der der Yamunā Freude Verleihende), Śaśisaṃstaṃbhana (der den Mond zum Stillstand Bringende), Śūra (der Held), Kāmī (der Liebende), Kāmavimohana (der selbst Kāma Betörende).
Wort für Wort
yamunājalasiktāṅgo
Yamunājalasiktāṅga (dessen Glieder vom Wasser der Yamunā benetzt sind)
yamunāsaukhyadāyakaḥ
Yamunāsaukhyadāyaka (der der Yamunā Freude Verleihende)
śaśisaṃstaṃbhanaḥ śūraḥ
Śaśisaṃstaṃbhana (der den Mond zum Stillstand Bringende), Śūra (der Held)
kāmī kāmavimohanaḥ
Kāmī (der Liebende), Kāmavimohana (der selbst Kāma Betörende)
Kāmādya (der Ursprung des Verlangens), Kāmanātha (der Herr des Verlangens), Kāmamānasabhedana (der die Gedanken des Verlangens Durchdringende), Kāmada (der Wünsche Gewährende), Kāmarūpa (der nach Belieben Gestaltete), Kāminīkāmasaṃcaya (die Fülle des Verlangens der Liebenden).
Wort für Wort
kāmādyāḥ kāmanāthaśca
Kāmādya (der Ursprung des Verlangens), und Kāmanātha (der Herr des Verlangens)
kāmamānasabhedanaḥ
Kāmamānasabhedana (der die Gedanken des Verlangens Durchdringende)
kāmadaḥ kāmarūpaśca
Kāmada (der Wünsche Gewährende), und Kāmarūpa (der nach Belieben Gestaltete)
kāminīkāmasaṃcayaḥ
Kāminīkāmasaṃcaya (die Fülle des Verlangens der Liebenden)
Akrūravākyasaṃgrāhī (der die Worte Akrūras Annehmende), Mathurāvāsakāraṇa (die Ursache des Aufenthalts in Mathurā), Akrūratāpaśamana (der die Qual Akrūras Stillende), Rajakāyuḥpraṇāśana (der das Leben des Wäschers Vernichtende).
Wort für Wort
akrūravākyasaṃgrāhī
Akrūravākyasaṃgrāhī (der die Worte Akrūras Annehmende)
mathurāvāsakāraṇaḥ
Mathurāvāsakāraṇa (die Ursache des Aufenthalts in Mathurā)
akrūratāpaśamano
Akrūratāpaśamana (der die Qual Akrūras Stillende)
rajakāyuḥpraṇāśanaḥ
Rajakāyuḥpraṇāśana (der das Leben des Wäschers Vernichtende)
mathurānandadāyī ca kaṃsavastraviluṇṭhanaḥ / kaṃsavastraparīdhāno gopavastrapradāyakaḥ
Mathurānandadāyī (der Mathurā Freude Verleihende), Kaṃsavastraviluṇṭhana (der die Gewänder des Kaṃsa Raubende), Kaṃsavastraparīdhāna (der die Gewänder des Kaṃsa Anlegende), Gopavastrapradāyaka (der den Hirten Gewänder Schenkende).
Wort für Wort
mathurānandadāyī ca
und Mathurānandadāyī (der Mathurā Freude Verleihende)
kaṃsavastraviluṇṭhanaḥ
Kaṃsavastraviluṇṭhana (der die Gewänder des Kaṃsa Raubende)
kaṃsavastraparīdhāno
Kaṃsavastraparīdhāna (der die Gewänder des Kaṃsa Anlegende)
gopavastrapradāyakaḥ
Gopavastrapradāyaka (der den Hirten Gewänder Schenkende)
sudāmagṛhagāmī ca sudāmaparipūjitaḥ / tantuvāya kasaṃprītaḥ kubjācandanalepanaḥ
Sudāmagṛhagāmī (der zum Haus Sudāmas Gehende), Sudāmaparipūjita (der von Sudāma Verehrte), Tantuvāyakasaṃprīta (der dem Weber Wohlgesinnte), Kubjācandanalepana (der von Kubjā mit Sandelpaste Gesalbte).
Wort für Wort
sudāmagṛhagāmī ca
und Sudāmagṛhagāmī (der zum Haus Sudāmas Gehende)
sudāmaparipūjitaḥ
Sudāmaparipūjita (der von Sudāma Verehrte)
tantuvāya kasaṃprītaḥ
Tantuvāyakasaṃprīta (der dem Weber Wohlgesinnte)
kubjācandanalepanaḥ
Kubjācandanalepana (der von Kubjā mit Sandelpaste Gesalbte)
kṛpākaṭākṣadarśī ca daityārirdevapālakaḥ / sarvaduḥkhapraśamano dhanubharṅgī mahotsavaḥ
Kṛpākaṭākṣadarśī (der mit mitleidigem Seitenblick Schauende), Daityāri (der Feind der Daityas), Devapālaka (der Beschützer der Götter), Sarvaduḥkhapraśamana (der alles Leid Stillende), Dhanubharṅgī (der den Bogen Zerbrechende), Mahotsava (das große Fest).
Wort für Wort
kṛpākaṭākṣadarśī ca
und Kṛpākaṭākṣadarśī (der mit mitleidigem Seitenblick Schauende)
daityārirdevapālakaḥ
Daityāri (der Feind der Daityas), Devapālaka (der Beschützer der Götter)
sarvaduḥkhapraśamano
Sarvaduḥkhapraśamana (der alles Leid Stillende)
dhanubharṅgī mahotsavaḥ
Dhanubharṅgī (der den Bogen Zerbrechende), Mahotsava (das große Fest)
Kuvalayāpīḍahṝntā (der Vernichter des Elefanten Kuvalayāpīḍa), Dantaskandhabalāgraṇī (der auf den Stoßzahnschultern als Erster an Kraft), Kalparūpadhara (der geziemende Gestalt Tragende), Dhīra (der Standhafte), Divyavastrānulepana (der mit himmlischem Gewand und Salbe Versehene).
Wort für Wort
kuvalayāpīḍahṝntā
Kuvalayāpīḍahṝntā (der Vernichter des Elefanten Kuvalayāpīḍa)
dantaskandhabalāgraṇīḥ
Dantaskandhabalāgraṇī (der auf den Stoßzahnschultern als Erster an Kraft)
Cāṇūraghna (der Töter des Cāṇūra), Bhayahara (der die Furcht Nehmende), Śalāri (der Feind des Śala), Tośalāntaka (der Vernichter des Tośala), Vaikuṇṭhavāsī (der in Vaikuṇṭha Wohnende), Kaṃsāri (der Feind des Kaṃsa), Sarvaduṣṭaniṣūdana (der Vernichter aller Bösewichte).
Wort für Wort
cāṇūraghno bhayaharaḥ
Cāṇūraghna (der Töter des Cāṇūra), Bhayahara (der die Furcht Nehmende)
śalāristośalāntakaḥ
Śalāri (der Feind des Śala), Tośalāntaka (der Vernichter des Tośala)
vaikuṇṭhavāsī kaṃsāriḥ
Vaikuṇṭhavāsī (der in Vaikuṇṭha Wohnende), Kaṃsāri (der Feind des Kaṃsa)
sarvaduṣṭaniṣūdanaḥ
Sarvaduṣṭaniṣūdana (der Vernichter aller Bösewichte)
Devadundubhinirghoṣī (der vom Dröhnen der Götterpauken Begleitete), Pitṛśokanivāraṇa (der den Kummer des Vaters Abwendende), Yādavendra (der Herrscher der Yādavas), Satāṃ nātha (der Herr der Frommen), Yādavāripramarddana (der Zermalmer der Feinde der Yādavas).
Wort für Wort
devadundubhinirghoṣī
Devadundubhinirghoṣī (der vom Dröhnen der Götterpauken Begleitete)
pitṛśokanivāraṇaḥ
Pitṛśokanivāraṇa (der den Kummer des Vaters Abwendende)
yādavendraḥ satāṃnātho
Yādavendra (der Herrscher der Yādavas), Satāṃ nātha (der Herr der Frommen)
yādavāripramarddanaḥ
Yādavāripramarddana (der Zermalmer der Feinde der Yādavas)
śauriśokavināśī ca devakītāpanāśanaḥ / ugrasenaparitrātā ugrasenābhipūjitaḥ
Śauriśokavināśī (der den Kummer Vasudevas Vernichtende), Devakītāpanāśana (der die Qual der Devakī Vernichtende), Ugrasenaparitrātā (der Beschützer Ugrasenas), Ugrasenābhipūjita (der von Ugrasena Verehrte).
Wort für Wort
śauriśokavināśī ca
und Śauriśokavināśī (der den Kummer Vasudevas Vernichtende)
devakītāpanāśanaḥ
Devakītāpanāśana (der die Qual der Devakī Vernichtende)
Sarvamāthurasaṃsevya (der von allen Bewohnern Mathurās zu Verehrende), Karuṇa (der Mitleidige), Bhaktabāndhava (der Verwandte der Verehrer), Sarvagopāladhanada (der allen Hirten Reichtum Schenkende), Gopīgopālalālasa (der nach Gopīs und Hirten Verlangende).
Wort für Wort
sarvamāthurasaṃsevyaḥ
Sarvamāthurasaṃsevya (der von allen Bewohnern Mathurās zu Verehrende)
karuṇo bhaktabāndhavaḥ
Karuṇa (der Mitleidige), Bhaktabāndhava (der Verwandte der Verehrer)
sarvagopāladhanado
Sarvagopāladhanada (der allen Hirten Reichtum Schenkende)
gopīgopālalālasaḥ
Gopīgopālalālasa (der nach Gopīs und Hirten Verlangende)
śauridattopavītī ca ugrasenadayākaraḥ / gurubhakto brahmacārī nigamādhyayane rataḥ
Śauridattopavītī (der von Vasudeva die heilige Schnur Erhaltene), Ugrasenadayākara (der Ugrasena Mitleid Erweisende), Gurubhakta (der dem Guru Ergebene), Brahmacārī (der Schüler), Nigamādhyayane rata (der am Studium der Veden Erfreute).
Wort für Wort
śauridattopavītī ca
und Śauridattopavītī (der von Vasudeva die heilige Schnur Erhaltene)
Cakrī (der Diskusträger), Pāñcajanī (der mit der Muschel Pāñcajanya), Sarvanārakimocana (der Befreier aller Höllenbewohner), Yamārcita (der von Yama Verehrte), Paro devaḥ (der höchste Gott), Nāmoccāravaśa (der durch das Aussprechen des Namens Gnädige), Acyuta (der Unfehlbare).
Wort für Wort
cakrī pāñcajanī caiva
Cakrī (der Diskusträger), und Pāñcajanī (der mit der Muschel Pāñcajanya)
sarvanārakimocanaḥ
Sarvanārakimocana (der Befreier aller Höllenbewohner)
yamārcitaḥ paro devo
Yamārcita (der von Yama Verehrte), der höchste Gott
nāmoccāravaśo 'cyutaḥ
Nāmoccāravaśa (der durch das Aussprechen des Namens Gnädige), Acyuta (der Unfehlbare)
Rukmivairūpyakaraṇa (der Rukma die Missgestalt Zufügende), Rukmiṇīvacane rata (der an den Worten Rukmiṇīs Erfreute), Balabhadravacogrāhī (der die Worte Balabhadras Annehmende), Muktarukmī (der Rukma Freilassende), Janārdana.
Wort für Wort
rukmivairūpyakaraṇo
Rukmivairūpyakaraṇa (der Rukma die Missgestalt Zufügende)
rukmiṇīvacane rataḥ
Rukmiṇīvacane rata (der an den Worten Rukmiṇīs Erfreute)
balabhadravacogrāhī
Balabhadravacogrāhī (der die Worte Balabhadras Annehmende)
Rukmiṇīprāṇanātha (der Herr über das Leben Rukmiṇīs), Satyabhāmāpati (der Gemahl Satyabhāmās) selbst, Bhaktapakṣī (der auf Seiten der Verehrer Stehende), Bhaktivaśya (der der Hingabe Unterworfene), Akrūramaṇidāyaka (der Akrūra das Juwel Zurückgebende).
Wort für Wort
rukmiṇīprāṇanāthaśca
und Rukmiṇīprāṇanātha (der Herr über das Leben Rukmiṇīs)
satyabhāmāpatiḥ svayam
Satyabhāmāpati (der Gemahl Satyabhāmās) selbst
bhaktapakṣī bhaktivaśyo
Bhaktapakṣī (der auf Seiten der Verehrer Stehende), Bhaktivaśya (der der Hingabe Unterworfene)
hyakrūramaṇidāyakaḥ
Akrūramaṇidāyaka (der Akrūra das Juwel Zurückgebende)
Śatadhanvāprāṇahārī (der dem Śatadhanvan das Leben Nehmende), Ṛkṣarājasutāpriya (der die Tochter des Bärenkönigs Liebende), Satrājittanayākānta (der Geliebte der Tochter Satrājits), Mitravindāpahāraka (der Mitravindā Entführende).
Wort für Wort
śatadhanvāprāṇahārī
Śatadhanvāprāṇahārī (der dem Śatadhanvan das Leben Nehmende)
ṛkṣarājasutāpriyaḥ
Ṛkṣarājasutāpriya (der die Tochter des Bärenkönigs Liebende)
satrājittanayākānto
Satrājittanayākānta (der Geliebte der Tochter Satrājits)
Murāri (der Feind Muras), Madaneśa (der Herr des Kāma), Dharitrīduḥkhanāśana (der das Leid der Erde Vernichtende), Vainateyī svargagāmī (der auf Garuḍa zum Himmel Fahrende), Aditye kuṇḍalaprada (der Aditi die Ohrringe Zurückschenkende).
Wort für Wort
murārirmadaneśo 'pi
Murāri (der Feind Muras), auch Madaneśa (der Herr des Kāma)
dharitrīduḥkhanāśanaḥ
Dharitrīduḥkhanāśana (der das Leid der Erde Vernichtende)
vainateyī svargagāmī
Vainateyī svargagāmī (der auf Garuḍa zum Himmel Fahrende)
aditya kuṇḍalapradaḥ
Aditye kuṇḍalaprada (der Aditi die Ohrringe Zurückschenkende)
indrārcito ramākānto vajribhāryāprapūjitaḥ / pārijātāpahārī ca śakramānāpahārakaḥ
Indrārcita (der von Indra Verehrte), Ramākānta (der Geliebte der Ramā), Vajribhāryāprapūjita (der von der Gattin des Vajra-Trägers Verehrte), Pārijātāpahārī (der den Pārijāta-Baum Raubende), Śakramānāpahāraka (der Indras Stolz Nehmende).
Wort für Wort
indrārcito ramākānto
Indrārcita (der von Indra Verehrte), Ramākānta (der Geliebte der Ramā)
vajribhāryāprapūjitaḥ
Vajribhāryāprapūjita (der von der Gattin des Vajra-Trägers Verehrte)
pārijātāpahārī ca
und Pārijātāpahārī (der den Pārijāta-Baum Raubende)
dvārakāmaṇḍanaḥ ślokyaḥ suśloko nigamālayaḥ / paiṇḍrakaprāṇahārī ca kāśīrājaśiroharaḥ
Dvārakāmaṇḍana (der Schmuck Dvārakās), Ślokya (der Preisenswerte), Suśloka (der schön Gepriesene), Nigamālaya (die Wohnstatt der Veden), Paiṇḍrakaprāṇahārī (der dem Paiṇḍraka das Leben Nehmende), Kāśīrājaśirohara (der das Haupt des Königs von Kāśī Nehmende).
durvāso bhayahāti va pāñcālīsmaraṇāgataḥ / pārthadūtaḥ pārthamantrī pārthaduḥkhaudhanāśanaḥ
Durvāsobhayahārī (der die Furcht vor Durvāsas Nehmende), Pāñcālīsmaraṇāgata (der auf das Gedenken Pāñcālīs Herbeikommende), Pārthadūta (der Bote des Pārtha), Pārthamantrī (der Ratgeber des Pārtha), Pārthaduḥkhaudhanāśana (der Vernichter der Leidesflut des Pārtha).
Wort für Wort
durvāso bhayahāti va [?]
Durvāsobhayahārī (der die Furcht vor Durvāsas Nehmende) [?]
pāñcālīsmaraṇāgataḥ
Pāñcālīsmaraṇāgata (der auf das Gedenken Pāñcālīs Herbeikommende)
pārthadūtaḥ pārthamantrī
Pārthadūta (der Bote des Pārtha), Pārthamantrī (der Ratgeber des Pārtha)
pārthaduḥkhaudhanāśanaḥ
Pārthaduḥkhaudhanāśana (der Vernichter der Leidesflut des Pārtha)
Mahāsenajayī (der Besieger des Mahāsena), Śivasainyavināśana (der Vernichter des Heeres Śivas), Bāṇāsurabhujacchettā (der die Arme des Dämons Bāṇa Abschneidende), Bāṇabāhuvaraprada (der dem Bāṇa den verbliebenen Arm als Gunst Gewährende).
Wort für Wort
mahāsenajayī caiva
und Mahāsenajayī (der Besieger des Mahāsena)
śivasainyavināśananaḥ
Śivasainyavināśana (der Vernichter des Heeres Śivas)
bāṇāsurabhujacchettā
Bāṇāsurabhujacchettā (der die Arme des Dämons Bāṇa Abschneidende)
bāṇabāhuvarapradaḥ
Bāṇabāhuvaraprada (der dem Bāṇa den verbliebenen Arm als Gunst Gewährende)
Ratnākarajalakrīḍa (der im Wasser des Ozeans Spielende), Vrajalīlāpradarśaka (der das Spiel Vrajas Zeigende), Svapratijñāparidhvaṃsī (der sein eigenes Gelübde Brechende), Bhīṣmājñāparipālaka (der den Befehl Bhīṣmas Erfüllende).
Wort für Wort
ratnākarajalakrīḍo
Ratnākarajalakrīḍa (der im Wasser des Ozeans Spielende)
vrajalīlāpradarśakaḥ
Vrajalīlāpradarśaka (der das Spiel Vrajas Zeigende)
svapratijñāparidhvaṃsī
Svapratijñāparidhvaṃsī (der sein eigenes Gelübde Brechende)
bhīṣmājñāparipālakaḥ
Bhīṣmājñāparipālaka (der den Befehl Bhīṣmas Erfüllende)
Dharmaputrajayī (der den Sohn Dharmas zum Sieg Führende), Śūra (der Held), Duryodhanamadāntaka (der Beender des Stolzes Duryodhanas), Gopikāprītinirbandhanityakrīḍa (der aus Liebe zu den Gopīs beständig Spielende), Vrajeśvara (der Herr Vrajas).
Wort für Wort
dharmaputrajayī śūra-
Dharmaputrajayī (der den Sohn Dharmas zum Sieg Führende), Śūra (der Held)
duryodhanamadāntakaḥ
Duryodhanamadāntaka (der Beender des Stolzes Duryodhanas)
Aśokavanasannaddha (der mit dem Aśoka-Wald Verbundene), Sadātilakasaṃgata (der stets mit dem Tilaka-Zeichen Versehene), Sadāgovarddhanarati (der stets am Govardhana Erfreute), Sadā gokulavallabha (der stets Geliebte Gokulas).
Wort für Wort
aśokavanasannaddhaḥ
Aśokavanasannaddha (der mit dem Aśoka-Wald Verbundene)
sadātilakasaṃgataḥ
Sadātilakasaṃgata (der stets mit dem Tilaka-Zeichen Versehene)
sadāgovarddhanaratiḥ
Sadāgovarddhanarati (der stets am Govardhana Erfreute)
Bhāṇḍīravaṭasaṃvāsī (der beim Bhāṇḍīra-Banyanbaum Wohnende), Nityaṃ vaṃśīvaṭasthita (der ständig beim Vaṃśīvaṭa Weilende), Nandagrāmakṛtāvāsa (der im Dorf Nandas seine Wohnstatt Errichtende), Vṛṣabhānugrahapriya (der die Gunst des Vṛṣabhānu Liebende).
Wort für Wort
bhāṇḍīravaṭasaṃvāsī
Bhāṇḍīravaṭasaṃvāsī (der beim Bhāṇḍīra-Banyanbaum Wohnende)
nityaṃ vaṃśīvaṭasthitaḥ
Nityaṃ vaṃśīvaṭasthita (der ständig beim Vaṃśīvaṭa Weilende)
nandagrāmakṛtāvāso
Nandagrāmakṛtāvāsa (der im Dorf Nandas seine Wohnstatt Errichtende)
vṛṣabhānugrahapriyaḥ
Vṛṣabhānugrahapriya (der die Gunst des Vṛṣabhānu Liebende)
Gṛhītakāminīrūpa (der die Gestalt einer Liebenden Annehmende), Nityaṃ rāsivilāsakṛt (der ständig das Spiel des Rāsa Vollziehende), Vallavījanasaṃgoptā (der Beschützer der Hirtenschar), Vallavījanavallabha (der Geliebte der Hirtenschar).
Wort für Wort
gṛhītakāminīrūpo
Gṛhītakāminīrūpa (der die Gestalt einer Liebenden Annehmende)
nityaṃ rāsivilāsakṛt
Nityaṃ rāsivilāsakṛt (der ständig das Spiel des Rāsa Vollziehende)
vallavījanasaṃgoptā
Vallavījanasaṃgoptā (der Beschützer der Hirtenschar)
vallavījanavallabhaḥ
Vallavījanavallabha (der Geliebte der Hirtenschar)
Devaśarmakṛpākartā (der dem Devaśarman Gnade Erweisende), Kalpapādapasaṃsthita (der beim Wunschbaum Weilende), Śilānugandhanilaya (die Wohnstatt des Duftes am Felsen), Pādacārī (der zu Fuß Wandernde), Ghanacchavi (von der Farbe der Gewitterwolke).
Wort für Wort
devaśarmakṛpākartā
Devaśarmakṛpākartā (der dem Devaśarman Gnade Erweisende)
kalpapādapasaṃsthitaḥ
Kalpapādapasaṃsthita (der beim Wunschbaum Weilende)
śilānugandhanilayaḥ [?]
Śilānugandhanilaya (die Wohnstatt des Duftes am Felsen) [?]
pādacārī ghanacchaviḥ
Pādacārī (der zu Fuß Wandernde), Ghanacchavi (von der Farbe der Gewitterwolke)
ṣaḍdhuradhvaṃsakartā ca nikuṃbhaprāṇahārakaḥ / vajranābhapuradhvaṃsī paiṇḍrakaprāṇahārakaḥ
Ṣaḍdhuradhvaṃsakartā [?] (der die sechs Hindernisse Zerstörende), Nikuṃbhaprāṇahāraka (der dem Dämon Nikumbha das Leben Nehmende), Vajranābhapuradhvaṃsī (der die Stadt Vajranābhas Zerstörende), Paiṇḍrakaprāṇahāraka (der dem Paiṇḍraka das Leben Nehmende).
Wort für Wort
ṣaḍdhuradhvaṃsakartā ca [?]
und Ṣaḍdhuradhvaṃsakartā (der die sechs Hindernisse Zerstörende) [?]
nikuṃbhaprāṇahārakaḥ
Nikuṃbhaprāṇahāraka (der dem Dämon Nikumbha das Leben Nehmende)
vajranābhapuradhvaṃsī
Vajranābhapuradhvaṃsī (der die Stadt Vajranābhas Zerstörende)
paiṇḍrakaprāṇahārakaḥ
Paiṇḍrakaprāṇahāraka (der dem Paiṇḍraka das Leben Nehmende)
[?: „ṣaḍdhuradhvaṃsakartā“ unsicher aufzulösen; wörtlich etwa „der die sechs Lasten/Hindernisse Zerstörende“.]
vedastuto vedavettā yaduvaṃśavivarddhanaḥ / yaduvaṃśavināśī ca uddhavoddhārakārakaḥ
Vedastuta (der von den Veden Gepriesene), Vedavettā (der Vedenkenner), Yaduvaṃśavivarddhana (der die Yadu-Dynastie Mehrende), Yaduvaṃśavināśī (der die Yadu-Dynastie [am Ende] Vernichtende), Uddhavoddhārakāraka (der Uddhava die Errettung Bereitende).
Wort für Wort
vedastuto vedavettā
Vedastuta (der von den Veden Gepriesene), Vedavettā (der Vedenkenner)
yaduvaṃśavivarddhanaḥ
Yaduvaṃśavivarddhana (der die Yadu-Dynastie Mehrende)
yaduvaṃśavināśī ca
und Yaduvaṃśavināśī (der die Yadu-Dynastie [am Ende] Vernichtende)
uddhavoddhārakārakaḥ
Uddhavoddhārakāraka (der Uddhava die Errettung Bereitende)
Jitacandrā (die den Mond an Schönheit Besiegende), Jitamṛgā (die das Reh Besiegende), Jitasiṃhā (die den Löwen Besiegende), Jitadvipā (die den Elefanten Besiegende), Jitaraṃbhā (die die Bananenstaude Besiegende), Jitapikā (die den Kuckuck Besiegende), Govindahṛdayodbhavā (die aus dem Herzen Govindas Entstandene).
Wort für Wort
jitacandrā jitamṛgā
Jitacandrā (die den Mond Besiegende), Jitamṛgā (die das Reh Besiegende)
jitasiṃhā jitadvipā
Jitasiṃhā (die den Löwen Besiegende), Jitadvipā (die den Elefanten Besiegende)
jitaraṃbhā jitapikā
Jitaraṃbhā (die die Bananenstaude Besiegende), Jitapikā (die den Kuckuck Besiegende)
govindahṛdayodbhavā
Govindahṛdayodbhavā (die aus dem Herzen Govindas Entstandene)
[Anm.: Diese und die folgenden Verse verwenden das traditionelle Motiv der „besiegten“ Naturschönheiten zur Beschreibung der Schönheit Rādhās (Mond, Reh, Löwe usw. werden an Anmut übertroffen).]
Divyāṃbarā (die himmlisch Gewandete), Divyahārā (die mit himmlischer Kette), Muktāmaṇivibhūṣitā (die mit Perlen und Juwelen Geschmückte), Kuñjapriyā (die die Laube Liebende), Kuñjavāsā (die in der Laube Wohnende), Kuñjanāyakanāyikā (die Herrin des Herrn der Laube).
Wort für Wort
divyāṃbarā divyahārā
Divyāṃbarā (die himmlisch Gewandete), Divyahārā (die mit himmlischer Kette)
muktāmaṇivibhūṣitā
Muktāmaṇivibhūṣitā (die mit Perlen und Juwelen Geschmückte)
kuñjapriyā kuñjavāsā
Kuñjapriyā (die die Laube Liebende), Kuñjavāsā (die in der Laube Wohnende)
kuñjanāyakanāyikā
Kuñjanāyakanāyikā (die Herrin des Herrn der Laube)
Vaṃśīvaṭapriyasthānā (die den Vaṃśīvaṭa als lieben Ort Habende), Yugmāyugmasvarūpiṇī (die von paariger und einzelner Gestalt), Bhāṇḍīravāsinī (die beim Bhāṇḍīra Wohnende), Śubhrā (die Strahlende), Gopīnāthapriyā (die dem Gopīnātha Liebe), Sakhī (die Freundin).
Wort für Wort
vaṃśīvaṭapriyasthānā
Vaṃśīvaṭapriyasthānā (die den Vaṃśīvaṭa als lieben Ort Habende)
yugmāyugmasvarūpiṇī
Yugmāyugmasvarūpiṇī (die von paariger und einzelner Gestalt)
bhāṇḍīravāsinī śubhrā
Bhāṇḍīravāsinī (die beim Bhāṇḍīra Wohnende), Śubhrā (die Strahlende)
gopīnāthapriyā sakhī
Gopīnāthapriyā (die dem Gopīnātha Liebe), Sakhī (die Freundin)
Śrutiniḥśvasitā (die vom Hauch der Veden Erseufzte), Divyā (die Himmlische), Govindarasadāyinī (die Govinda den Liebesgeschmack Schenkende), Śrīkṛṣṇaprārthanīśānā (die Herrin, die von Śrī Kṛṣṇa Erbetene), Mahānandapradāyinī (die große Wonne Schenkende).
Wort für Wort
śrutiniḥśvasitā divyā [?]
Śrutiniḥśvasitā (die vom Hauch der Veden Erseufzte) [?], Divyā (die Himmlische)
govindarasadāyinī
Govindarasadāyinī (die Govinda den Liebesgeschmack Schenkende)
śrīkṛṣṇaprārthanīśānā
Śrīkṛṣṇaprārthanīśānā (die Herrin, die von Śrī Kṛṣṇa Erbetene)
mahānandapradāyinī
Mahānandapradāyinī (die große Wonne Schenkende)
[?: „śrutiniḥśvasitā“ nicht ganz eindeutig zu deuten.]
Vaikuṇṭhajanasaṃsevyā (die von den Bewohnern Vaikuṇṭhas zu Verehrende), Koṭilakṣmī (die von der Schönheit von Millionen Lakṣmīs), Sukhāvahā (die Glück Bringende), Koṭikandarpalāvaṇyā (die von der Anmut von Millionen Liebesgöttern), Ratikoṭiratipradā (die mehr Wonne als Millionen Liebesgöttinnen Gewährende).
Wort für Wort
vaikuṇṭhajanasaṃsevyā
Vaikuṇṭhajanasaṃsevyā (die von den Bewohnern Vaikuṇṭhas zu Verehrende)
koṭilakṣmī sukhāvahā
Koṭilakṣmī (die von der Schönheit von Millionen Lakṣmīs), Sukhāvahā (die Glück Bringende)
koṭikandarpalāvaṇyā
Koṭikandarpalāvaṇyā (die von der Anmut von Millionen Liebesgöttern)
ratikoṭiratipradā
Ratikoṭiratipradā (die mehr Wonne als Millionen Liebesgöttinnen Gewährende)
Bhaktigrāhyā (die durch Hingabe zu Erfassende), Bhaktirūpā (die von Hingabe-Gestalt), Lāvaṇyasarasī (der Teich der Anmut), Umā, Brahmarudrādisaṃrādhyā (die von Brahmā, Rudra usw. zu Verehrende), Nityaṃ kautūhalānvitā (die stets von Freude Erfüllte).
Wort für Wort
bhaktigrāhyā bhaktirūpā
Bhaktigrāhyā (die durch Hingabe zu Erfassende), Bhaktirūpā (die von Hingabe-Gestalt)
lāvaṇyasarasī umā
Lāvaṇyasarasī (der Teich der Anmut), Umā
brahmarudrādisaṃrādhyā
Brahmarudrādisaṃrādhyā (die von Brahmā, Rudra usw. zu Verehrende)
nityaṃ kautūhalānvitā
Nityaṃ kautūhalānvitā (die stets von Freude Erfüllte)
Gopikāmaṇḍalīyuktā (die mit der Schar der Gopīs Verbundene), Nityaṃ gopālasaṃgatā (die stets mit dem Hirten Vereinte), Gorasakṣepaṇī (die die Milchgaben Ausschüttende), Śūrā (die Tapfere), Sānandānandadāyinī (die mit Freude Wonne Schenkende).
Wort für Wort
gopagikāmaṇḍalīyuktā
Gopikāmaṇḍalīyuktā (die mit der Schar der Gopīs Verbundene)
nityaṃ gopālasaṃgatā
Nityaṃ gopālasaṃgatā (die stets mit dem Hirten Vereinte)
gorasakṣepaṇī śūrā [?]
Gorasakṣepaṇī (die die Milchgaben Ausschüttende) [?], Śūrā (die Tapfere)
sānandānandadāyinī
Sānandānandadāyinī (die mit Freude Wonne Schenkende)
[Anm.: „gopagikā-“ im Quelltext, wohl verschrieben für „gopikā-“.] [?: „gorasakṣepaṇī“ nicht ganz eindeutig.]
padmā śyāmā mṛgākṣī ca siddhirūpā rasāvahā / koṭicandrānanā gaurī koṭikokilasusvarā
Padmā (die Lotosgleiche), Śyāmā (die Anmutige), Mṛgākṣī (die Rehäugige), Siddhirūpā (die von Vollendungsgestalt), Rasāvahā (die Wonne Bringende), Koṭicandrānanā (die mit dem Antlitz von Millionen Monden), Gaurī (die Helle), Koṭikokilasusvarā (die mit der Stimme von Millionen Kuckucken).
Wort für Wort
padmā śyāmā mṛgākṣī ca
Padmā (die Lotosgleiche), Śyāmā (die Anmutige), und Mṛgākṣī (die Rehäugige)
siddhirūpā rasāvahā
Siddhirūpā (die von Vollendungsgestalt), Rasāvahā (die Wonne Bringende)
koṭicandrānanā gaurī
Koṭicandrānanā (die mit dem Antlitz von Millionen Monden), Gaurī (die Helle)
koṭikokilasusvarā
Koṭikokilasusvarā (die mit der Stimme von Millionen Kuckucken)
Śīlasaundaryanilayā (die Wohnstatt von Tugend und Schönheit), Nandanandanalālitā (die vom Sohn Nandas Verwöhnte), Aśokavanasaṃvāsā (die im Aśoka-Wald Wohnende), Bhāṇḍīravanasaṅgatā (die mit dem Bhāṇḍīra-Wald Verbundene).
Wort für Wort
śīlasaindaryanilayā
Śīlasaundaryanilayā (die Wohnstatt von Tugend und Schönheit)
nandanandanalālitā
Nandanandanalālitā (die vom Sohn Nandas Verwöhnte)
aśokavanasaṃvāsā
Aśokavanasaṃvāsā (die im Aśoka-Wald Wohnende)
bhāṇḍīravanasaṅgatā
Bhāṇḍīravanasaṅgatā (die mit dem Bhāṇḍīra-Wald Verbundene)
[Anm.: „saindarya“ im Quelltext für „saundarya“ (Schönheit).]
Kṛṣṇastutā (die von Kṛṣṇa Gepriesene), Kṛṣṇavṛtā (die von Kṛṣṇa Umgebene), Śrīkṛṣṇahṛdayālayā (die Wohnstatt im Herzen Śrī Kṛṣṇas), Devadrumaphalā (die Frucht des Götterbaumes), Sevyā (die zu Verehrende), Vṛndāvanarasālayā (die Wohnstatt des Geschmacks von Vṛndāvana).
Wort für Wort
kṛṣṇastutā kṛṣṇavṛtā
Kṛṣṇastutā (die von Kṛṣṇa Gepriesene), Kṛṣṇavṛtā (die von Kṛṣṇa Umgebene)
śrīkṛṣṇahṛdayālayā
Śrīkṛṣṇahṛdayālayā (die Wohnstatt im Herzen Śrī Kṛṣṇas)
devadrumaphalā sevyā
Devadrumaphalā (die Frucht des Götterbaumes), Sevyā (die zu Verehrende)
vṛndāvanarasālayā
Vṛndāvanarasālayā (die Wohnstatt des Geschmacks von Vṛndāvana)
Koṭitīrthamayī (die aus Millionen heiligen Stätten Bestehende), Satyā (die Wahrhaftige), Koṭitīrthaphalapradā (die die Frucht von Millionen heiligen Stätten Schenkende), Koṭiyogasuduṣprāpyā (die durch Millionen Yoga-Übungen kaum zu Erreichende), Koṭiyajñadurāśrayā (die durch Millionen Opfer schwer zu Erlangende).
Wort für Wort
koṭitīrthamayī satyā
Koṭitīrthamayī (die aus Millionen heiligen Stätten Bestehende), Satyā (die Wahrhaftige)
koṭitīrthaphalapradā
Koṭitīrthaphalapradā (die die Frucht von Millionen heiligen Stätten Schenkende)
koṭiyogasuduṣprāpyā
Koṭiyogasuduṣprāpyā (die durch Millionen Yoga-Übungen kaum zu Erreichende)
koṭiyajñadurāśrayā
Koṭiyajñadurāśrayā (die durch Millionen Opfer schwer zu Erlangende)
manasā śaśilekhā ca śrīkoṭisubhagānaghā / koṭimuktasukhā saumyā lakṣmīkoṭivilāsinī
Manasā śaśilekhā (die dem Geiste gleich der reinen Mondsichel), Śrīkoṭisubhagānaghā (die durch Millionen Śrīs Glückliche, Sündenlose), Koṭimuktasukhā (die vom Glück von Millionen Befreiten Übertroffene [in Wonne]), Saumyā (die Milde), Lakṣmīkoṭivilāsinī (die mit Millionen Lakṣmīs Spielende).
Wort für Wort
manasā śaśilekhā ca
und Manasā śaśilekhā (die dem Geiste gleich der Mondsichel)
śrīkoṭisubhagānaghā
Śrīkoṭisubhagānaghā (die durch Millionen Śrīs Glückliche, Sündenlose)
koṭimuktasukhā saumyā
Koṭimuktasukhā (die vom Glück von Millionen Befreiten Übertroffene), Saumyā (die Milde)
lakṣmīkoṭivilāsinī
Lakṣmīkoṭivilāsinī (die mit Millionen Lakṣmīs Spielende)
Tilottamā (die Vortrefflichste), Trikālasthā (die in den drei Zeiten Weilende), Trikālajñā (die die drei Zeiten Kennende), Adhīśvarī (die Herrscherin), Trivedajñā (die die drei Veden Kennende), Trilokajñā (die die drei Welten Kennende), Turīyāntanivāsinī (die im vierten Bewusstseinszustand Wohnende).
Wort für Wort
tilottamā trikālasthā
Tilottamā (die Vortrefflichste), Trikālasthā (die in den drei Zeiten Weilende)
trikālajñāpyadhīśvarī
Trikālajñā (die die drei Zeiten Kennende), und auch Adhīśvarī (die Herrscherin)
trivedajñā trilokajñā
Trivedajñā (die die drei Veden Kennende), Trilokajñā (die die drei Welten Kennende)
turīyāntanivāsinī
Turīyāntanivāsinī (die im vierten Bewusstseinszustand Wohnende)
Durgārādhyā (die von Durgā zu Verehrende), Ramārādhyā (die von Ramā zu Verehrende), Viśvārādhyā (die vom All zu Verehrende), Cidātmikā (die von Bewusstseins-Wesen), Devārādhyā (die von den Göttern zu Verehrende), Parārādhyā (die vom Höchsten zu Verehrende), Brahmārādhyā (die von Brahmā zu Verehrende), Parātmikā (die von höchstem Wesen).
Wort für Wort
durgārādhyā ramārādhyā
Durgārādhyā (die von Durgā zu Verehrende), Ramārādhyā (die von Ramā zu Verehrende)
viśvārādhyā cidātmikā
Viśvārādhyā (die vom All zu Verehrende), Cidātmikā (die von Bewusstseins-Wesen)
devārādhyā parārādhyā
Devārādhyā (die von den Göttern zu Verehrende), Parārādhyā (die vom Höchsten zu Verehrende)
brahmārādhyā parātmikā
Brahmārādhyā (die von Brahmā zu Verehrende), Parātmikā (die von höchstem Wesen)
Śivārādhyā (die von Śiva zu Verehrende), Premasādhyā (die durch Liebe zu Erreichende), Bhaktārādhyā (die von den Verehrern zu Verehrende), Rasātmikā (die von Wonne-Wesen), Kṛṣṇaprāṇārpiṇī (die Kṛṣṇa ihr Leben Darbringende), Bhāmā (die Strahlende), Śuddhapremavilāsinī (die im reinen Liebesspiel Weilende).
Wort für Wort
śivārādhyā premasādhyā
Śivārādhyā (die von Śiva zu Verehrende), Premasādhyā (die durch Liebe zu Erreichende)
bhaktārādhyā rasātmikā
Bhaktārādhyā (die von den Verehrern zu Verehrende), Rasātmikā (die von Wonne-Wesen)
kṛṣṇaprāṇārpiṇī bhāmā
Kṛṣṇaprāṇārpiṇī (die Kṛṣṇa ihr Leben Darbringende), Bhāmā (die Strahlende)
śuddhapremavilāsinī
Śuddhapremavilāsinī (die im reinen Liebesspiel Weilende)
Kṛṣṇārādhyā (die von Kṛṣṇa zu Verehrende), Bhaktisādhyā (die durch Hingabe zu Erreichende), Bhaktavṛndaniṣevitā (die von der Schar der Verehrer Verehrte), Viśvādhārā (die Stütze des Alls), Kṛpādhārā (die Stütze der Gnade), Jīvadhārātināyikā (die höchste Herrin, Stütze der Lebewesen).
Wort für Wort
kṛṣṇārādhyā bhaktisādhyā
Kṛṣṇārādhyā (die von Kṛṣṇa zu Verehrende), Bhaktisādhyā (die durch Hingabe zu Erreichende)
bhaktavṛndaniṣevitā
Bhaktavṛndaniṣevitā (die von der Schar der Verehrer Verehrte)
viśvādhārā kṛpādhārā
Viśvādhārā (die Stütze des Alls), Kṛpādhārā (die Stütze der Gnade)
jīvadhārātināyikā
Jīvadhārātināyikā (die höchste Herrin, Stütze der Lebewesen)
Koṭisūryaprabhā (die vom Glanz von Millionen Sonnen), Koṭicandrabiṃbādhikacchavi (die von mehr Schönheit als die Scheibe von Millionen Monden), Komalāmṛtavāgādyā (die von milder, nektarsüßer Erstrede), Vedādyā (die Erste der Veden), Vedadurlabhā (die durch die Veden schwer Erlangbare).
Wort für Wort
koṭisūryaprabhā
Koṭisūryaprabhā (die vom Glanz von Millionen Sonnen)
koṭicandrabiṃbādhikacchaviḥ
Koṭicandrabiṃbādhikacchavi (die von mehr Schönheit als die Scheibe von Millionen Monden)
komalāmṛtavāgādyā [?]
Komalāmṛtavāgādyā (die von milder, nektarsüßer Erstrede) [?]
vedādyā vedadurlabhā
Vedādyā (die Erste der Veden), Vedadurlabhā (die durch die Veden schwer Erlangbare)
[?: „komalāmṛtavāgādyā“ nicht ganz eindeutig zu gliedern.]
Kṛṣṇāsaktā (die an Kṛṣṇa Hängende), Kṛṣṇabhaktā (die Kṛṣṇa Ergebene), Candrāvaliniṣevitā (die von Candrāvalī Verehrte), Kalāṣoḍaśasaṃpūrṇā (die mit sechzehn Kalās Erfüllte), Kṛṣṇadehārddhadhāriṇī (die die Hälfte des Leibes Kṛṣṇas Tragende).
Wort für Wort
kṛṣṇāsaktā kṛṣṇabhaktā
Kṛṣṇāsaktā (die an Kṛṣṇa Hängende), Kṛṣṇabhaktā (die Kṛṣṇa Ergebene)
candrāvaliniṣevitā
Candrāvaliniṣevitā (die von Candrāvalī Verehrte)
kalāṣoḍaśasaṃpūrṇā
Kalāṣoḍaśasaṃpūrṇā (die mit sechzehn Kalās Erfüllte)
kṛṣṇadehārddhadhāriṇī
Kṛṣṇadehārddhadhāriṇī (die die Hälfte des Leibes Kṛṣṇas Tragende)
Kṛṣṇadṛṣṭi (deren Blick auf Kṛṣṇa gerichtet ist), Kṛṣṇagotrī (die zum Geschlecht Kṛṣṇas Gehörige), Kṛṣṇadevī (die Göttin Kṛṣṇas), Kulodvahā (die das Geschlecht Fortführende), Sarvabhūtasthitā ātmā (die in allen Wesen weilende Seele), Sarvalokanamaskṛtā (die von aller Welt Verehrte).
Wort für Wort
kṛṣṇadṛṣṭiḥ kṛṣṇagotrī
Kṛṣṇadṛṣṭi (deren Blick auf Kṛṣṇa gerichtet ist), Kṛṣṇagotrī (die zum Geschlecht Kṛṣṇas Gehörige)
kṛṣṇadevī kulodvahā
Kṛṣṇadevī (die Göttin Kṛṣṇas), Kulodvahā (die das Geschlecht Fortführende)
sarvabhūtasthitāvātmā
Sarvabhūtasthitā ātmā (die in allen Wesen weilende Seele)
Śrīśeṣadevajananī (die Mutter des erhabenen Śeṣa-Gottes), Avatāragaṇaprasū (die Gebärerin der Schar der Avatāras), Utpalāṅkā (die mit dem Zeichen der blauen Lotosblume), Aravindāṅkā (die mit dem Zeichen der Lotosblume), Prasādāṅkā (die mit dem Zeichen der Gnade), Dvitīyakā [?].
Wort für Wort
śrīśeṣadevajananī
Śrīśeṣadevajananī (die Mutter des erhabenen Śeṣa-Gottes)
avatāragaṇaprasūḥ
Avatāragaṇaprasū (die Gebärerin der Schar der Avatāras)
utpalāṅkāravindāṅkā
Utpalāṅkā (die mit dem Zeichen der blauen Lotosblume), Aravindāṅkā (die mit dem Zeichen der Lotosblume)
prasādāṅkā dvitīyakā [?]
Prasādāṅkā (die mit dem Zeichen der Gnade), Dvitīyakā [?]
[?: „śrīśeṣadevajananī“ und „dvitīyakā“ im Kontext nicht völlig eindeutig.]
rathāṅkā kuñjarāṅkā ca kuṇḍalāṅkapadasthitā / chatrāṅkā vidyudaṅkā ca puṣpamālāṅkitāpi ca
Rathāṅkā (die mit dem Zeichen des Rades), Kuñjarāṅkā (die mit dem Zeichen des Elefanten), Kuṇḍalāṅkapadasthitā (die mit dem Zeichen des Ohrrings am Fuße Weilende), Chatrāṅkā (die mit dem Zeichen des Schirms), Vidyudaṅkā (die mit dem Zeichen des Blitzes), Puṣpamālāṅkitā (die mit dem Zeichen der Blumengirlande Geschmückte).
Wort für Wort
rathāṅkā kuñjarāṅkā ca
Rathāṅkā (die mit dem Zeichen des Rades), und Kuñjarāṅkā (die mit dem Zeichen des Elefanten)
kuṇḍalāṅkapadasthitā
Kuṇḍalāṅkapadasthitā (die mit dem Zeichen des Ohrrings am Fuße Weilende)
chatrāṅkā vidyudaṅkā ca
Chatrāṅkā (die mit dem Zeichen des Schirms), und Vidyudaṅkā (die mit dem Zeichen des Blitzes)
puṣpamālāṅkitāpi ca
und auch Puṣpamālāṅkitā (die mit dem Zeichen der Blumengirlande Geschmückte)
daṇḍāṅkā mukuṭāṅkā ca pūrṇacandrā śukāṅkitā / kṛṣṇātrahārapākā ca vṛndākuñjavihāriṇī
Daṇḍāṅkā (die mit dem Zeichen des Stabes), Mukuṭāṅkā (die mit dem Zeichen der Krone), Pūrṇacandrā (die vom Vollmond Gleiche), Śukāṅkitā (die mit dem Zeichen des Papageis), Kṛṣṇātrahārapākā [?], Vṛndākuñjavihāriṇī (die im Vṛndā-Hain Spielende).
Wort für Wort
daṇḍāṅkā mukuṭāṅkā ca
Daṇḍāṅkā (die mit dem Zeichen des Stabes), und Mukuṭāṅkā (die mit dem Zeichen der Krone)
pūrṇacandrā śukāṅkitā
Pūrṇacandrā (die vom Vollmond Gleiche), Śukāṅkitā (die mit dem Zeichen des Papageis)
kṛṣṇātrahārapākā ca [?]
und Kṛṣṇātrahārapākā [?]
vṛndākuñjavihāriṇī
Vṛndākuñjavihāriṇī (die im Vṛndā-Hain Spielende)
[?: „kṛṣṇātrahārapākā“ im Quelltext unklar bzw. wohl verderbt überliefert; keine sichere Deutung möglich.]
Aṇimādiguṇaiśvaryā (die von der Herrschaft über die Aṇimā usw. übernatürlichen Kräfte), Devavṛndavimohinī (die die Schar der Götter Betörende), Sasvānandapradā (die eigene Wonne Schenkende), Sarvā (das All), Suvarṇalatikākṛti (von der Gestalt einer goldenen Ranke).
Wort für Wort
aṇimādiguṇaiśvaryā
Aṇimādiguṇaiśvaryā (die von der Herrschaft über die Aṇimā usw. übernatürlichen Kräfte)
devavṛndavimohinī
Devavṛndavimohinī (die die Schar der Götter Betörende)
sasvānandapradā sarvā
Sasvānandapradā (die eigene Wonne Schenkende), Sarvā (das All)
suvarṇalatikākṛtiḥ
Suvarṇalatikākṛti (von der Gestalt einer goldenen Ranke)
Kṛṣṇābhisārasaṃketā (die das Zeichen zum Liebesstelldichein mit Kṛṣṇa Gebende), Mālinī (die Bekränzte), Nṛtyapaṇḍitā (die im Tanz Gelehrte), Gopīsiṃdhusakāśāhvā [?], Gopamaṇḍapaśobhinī (die den Hirtenpavillon Zierende).
Wort für Wort
kṛṣṇābhisārasaṃketā
Kṛṣṇābhisārasaṃketā (die das Zeichen zum Liebesstelldichein mit Kṛṣṇa Gebende)
mālinī nṛtyapaṇḍitā
Mālinī (die Bekränzte), Nṛtyapaṇḍitā (die im Tanz Gelehrte)
gopīsiṃdhusakāśāhvāṃ [?]
Gopīsiṃdhusakāśāhvā [?]
gopamaṇḍapaśobhinī
Gopamaṇḍapaśobhinī (die den Hirtenpavillon Zierende)
[?: „gopīsiṃdhusakāśāhvāṃ“ im Quelltext unklar bzw. wohl verderbt überliefert.]
Śrīkṛṣṇaprītidā (die Śrī Kṛṣṇa Liebe Schenkende), Bhītā (die Furchtsame), Pratyaṅgapulakāñcitā (die an jedem Glied von Gänsehaut der Freude Erfüllte), Śrīkṛṣṇāliṅganaratā (die an der Umarmung Śrī Kṛṣṇas Erfreute), Govindavirahākṣamā (die die Trennung von Govinda nicht Ertragende).
Anantaguṇasaṃpannā (die mit unendlichen Tugenden Begabte), Kṛṣṇakīrtanalālasā (die nach dem Preisen Kṛṣṇas Verlangende), Bījatrayamayī mūrtiḥ (die aus den drei Bīja-Silben bestehende Gestalt), Kṛṣṇānugrahavāñchitā (die die Gnade Kṛṣṇas Ersehnende).
Wort für Wort
anantaguṇasaṃpannā
Anantaguṇasaṃpannā (die mit unendlichen Tugenden Begabte)
kṛṣṇakīrtanalālasā
Kṛṣṇakīrtanalālasā (die nach dem Preisen Kṛṣṇas Verlangende)
bījatrayamayī mūrtiḥ
Bījatrayamayī mūrtiḥ (die aus den drei Bīja-Silben bestehende Gestalt)
kṛṣṇānugrahavāñchitā
Kṛṣṇānugrahavāñchitā (die die Gnade Kṛṣṇas Ersehnende)
gandharvā suratajñā ca govindaprāṇasaṃgamā / kṛṣṇāṅgabhūṣaṇā ratnabhūṣaṇā svarṇabhūṣitā
Gandharvā (die Himmlische), Suratajñā (die der Liebesvereinigung Kundige), Govindaprāṇasaṃgamā (die mit dem Leben Govindas Vereinte), Kṛṣṇāṅgabhūṣaṇā (der Schmuck des Leibes Kṛṣṇas), Ratnabhūṣaṇā (die mit Juwelen Geschmückte), Svarṇabhūṣitā (die mit Gold Geschmückte).
Wort für Wort
gandharvā suratajñā ca
Gandharvā (die Himmlische), und Suratajñā (die der Liebesvereinigung Kundige)
govindaprāṇasaṃgamā
Govindaprāṇasaṃgamā (die mit dem Leben Govindas Vereinte)
kṛṣṇāṅgabhūṣaṇā ratna-
Kṛṣṇāṅgabhūṣaṇā (der Schmuck des Leibes Kṛṣṇas), Ratna-
bhūṣaṇā svarṇabhūṣitā
bhūṣaṇā (die mit Juwelen Geschmückte), Svarṇabhūṣitā (die mit Gold Geschmückte)
śrīkṛṣṇahṛdayāvāsamuktākanakanāli (si) kā / sadratnakaṅkaṇayutā śrīmannīlagiristhitā
Śrīkṛṣṇahṛdayāvāsamuktākanakanālikā [?] (die perlengoldene Ranke, die im Herzen Śrī Kṛṣṇas wohnt), Sadratnakaṅkaṇayutā (die mit kostbaren Juwelenarmreifen Versehene), Śrīmannīlagiristhitā (die am erhabenen Blauen Berg Weilende).
Wort für Wort
śrīkṛṣṇahṛdayāvāsa-
im Herzen Śrī Kṛṣṇas wohnend,
muktākanakanālikā [?]
die perlengoldene Ranke [?]
sadratnakaṅkaṇayutā
Sadratnakaṅkaṇayutā (die mit kostbaren Juwelenarmreifen Versehene)
śrīmannīlagiristhitā
Śrīmannīlagiristhitā (die am erhabenen Blauen Berg Weilende)
[?: Die Zusammensetzung „śrīkṛṣṇahṛdayāvāsamuktākanakanālikā“ ist ungewöhnlich dicht und nicht mit letzter Sicherheit zu gliedern; wörtlich als „die perlen-goldene Ranke im Herzen Śrī Kṛṣṇas“ gedeutet.]
Kaiśoravayasā bālā (das Mädchen im Jugendalter), Pramadākulaśekharā (das Kronjuwel der Schar der Frauen), Kṛṣṇādharasudhāsvādā (die den Nektar der Lippen Kṛṣṇas Kostende), Śyāmapremavinodinī (die sich an der Liebe des Dunklen Erfreuende).
Wort für Wort
kaiśoravayasā bālā
Kaiśoravayasā bālā (das Mädchen im Jugendalter)
pramadākulaśekharā
Pramadākulaśekharā (das Kronjuwel der Schar der Frauen)
kṛṣṇādharasudhā svādā
Kṛṣṇādharasudhāsvādā (die den Nektar der Lippen Kṛṣṇas Kostende)
śyāmapremavinodinī
Śyāmapremavinodinī (die sich an der Liebe des Dunklen Erfreuende)
Śikhipicchalasaccūḍā (die mit glänzendem Haarschmuck aus Pfauenfedern), Svarṇacaṃpakabhūṣitā (die mit goldenen Campaka-Blüten Geschmückte), Kuṅkumālaktakastūrīmaṇḍitā (die mit Safran, Lack und Moschus Geschmückte), Aparājitā (die Unbesiegte).
Wort für Wort
śikhipicchalasaccūḍā
Śikhipicchalasaccūḍā (die mit glänzendem Haarschmuck aus Pfauenfedern)
svarṇacaṃpakabhūṣitā
Svarṇacaṃpakabhūṣitā (die mit goldenen Campaka-Blüten Geschmückte)
kuṅkumālaktakastūrī-
Kuṅkumālaktakastūrī-
maṇḍitā cāparājitā
maṇḍitā (mit Safran, Lack und Moschus Geschmückte), und Aparājitā (die Unbesiegte)
bhrūbhaṅgābhaṅgakodaṇḍakaṭākṣaśarasaṃdhinī / śeṣadevāśirasthā ca nityasthalavihāriṇī
Bhrūbhaṅgābhaṅgakodaṇḍakaṭākṣaśarasaṃdhinī (die, deren gerunzelte Braue der ungebrochene Bogen ist, den Seitenblick-Pfeil auflegend), Śeṣadevāśirasthā [?] (auf dem Haupte des Śeṣa-Gottes Weilend), Nityasthalavihāriṇī (die ständig am heiligen Ort Spielende).
Wort für Wort
bhrūbhaṅgābhaṅgakodaṇḍa-
deren gerunzelte Braue der ungebrochene Bogen ist
kaṭākṣaśarasaṃdhinī
den Seitenblick-Pfeil Auflegend
śeṣadevāśirasthā ca [?]
und Śeṣadevāśirasthā (auf dem Haupte des Śeṣa-Gottes Weilend) [?]
nityasthalavihāriṇī
Nityasthalavihāriṇī (die ständig am heiligen Ort Spielende)
sunūtijñā śrutijñā ca sarvajñā duḥkhahāriṇī / rajoguṇeśvarī caiva jaraccandranibhānanā
Sunūtijñā [?] (die guter Führung Kundige), Śrutijñā (die der Veden Kundige), Sarvajñā (die Allwissende), Duḥkhahāriṇī (die Leid Nehmende), Rajoguṇeśvarī (die Herrin der Rajas-Eigenschaft), Jaraccandranibhānanā (die mit vollmondgleichem Antlitz).
Wort für Wort
sunūtijñā śrutijñā ca [?]
Sunūtijñā (die guter Führung Kundige) [?], und Śrutijñā (die der Veden Kundige)
sarvajñā duḥkhahāriṇī
Sarvajñā (die Allwissende), Duḥkhahāriṇī (die Leid Nehmende)
rajoguṇeśvarī caiva
und auch Rajoguṇeśvarī (die Herrin der Rajas-Eigenschaft)
jaraccandranibhānanā [?]
Jaraccandranibhānanā (die mit vollmondgleichem Antlitz) [?]
[?: „sunūtijñā“ und „jaraccandranibhānanā“ nicht ganz eindeutig; letzteres wörtlich „mit dem Antlitz des alternden Mondes“, hier als vollmondgleiches Antlitz gedeutet.]
Ketakīkusumābhāsā (die vom Glanz der Ketakī-Blüte), Sadā siṃdhuvanasthitā (die stets im Siṃdhuvana Weilende), Hemapuṣpādhikakarā (deren Hände schöner als Goldblüten sind), Pañcaśaktimayī (die aus den fünf Kräften Bestehende), Hitā (die Wohlwollende).
Wort für Wort
ketakīkusumābhāsā
Ketakīkusumābhāsā (die vom Glanz der Ketakī-Blüte)
sadā siṃdhuvanasthitā
Sadā siṃdhuvanasthitā (die stets im Siṃdhuvana Weilende)
hemapuṣpādhikakarā
Hemapuṣpādhikakarā (deren Hände schöner als Goldblüten sind)
pañcaśaktimayī hitā
Pañcaśaktimayī (die aus den fünf Kräften Bestehende), Hitā (die Wohlwollende)
stanakubhī narāḍhyā ca kṣīṇāpuṇyā yaśasvanī / vairājasūyajananī śrīśā bhuvanamohinī
Stanakubhī [?] (die mit krugartigen Brüsten), Narāḍhyā [?], Kṣīṇāpuṇyā [?], Yaśasvinī (die Ruhmreiche), Vairājasūyajananī [?] (die Mutter des kosmischen Opfers), Śrīśā (die Herrin der Śrī), Bhuvanamohinī (die die Welt Betörende).
Wort für Wort
stanakubhī narāḍhyā ca [?]
Stanakubhī (die mit krugartigen Brüsten) [?], und Narāḍhyā [?]
kṣīṇāpuṇyā yaśasvanī [?]
Kṣīṇāpuṇyā [?], Yaśasvinī (die Ruhmreiche)
vairājasūyajananī [?]
Vairājasūyajananī (die Mutter des kosmischen Opfers) [?]
śrīśā bhuvanamohinī
Śrīśā (die Herrin der Śrī), Bhuvanamohinī (die die Welt Betörende)
[?: Mehrere Namen dieses Verses („stanakubhī“, „narāḍhyā“, „kṣīṇāpuṇyā“, „vairājasūyajananī“) sind im Quelltext unsicher bzw. möglicherweise verderbt überliefert; wörtliche Übersetzung mit bester Vermutung, ohne die genaue Bedeutung sicher auflösen zu können.]
Mahāśobhā (die große Schönheit), Mahāmāyā (die große Māyā), Mahākānti (der große Glanz), Mahāsmṛti (die große Erinnerung), Mahāmohā (die große Verwirrung), Mahāvidyā (das große Wissen), Mahākīrti (der große Ruhm), Mahārati (die große Wonne).
Wort für Wort
mahāśobhā mahāmāyā
Mahāśobhā (die große Schönheit), Mahāmāyā (die große Māyā)
mahākāntirmahāsmṛtiḥ
Mahākānti (der große Glanz), Mahāsmṛti (die große Erinnerung)
mahāmohā mahāvidyā
Mahāmohā (die große Verwirrung), Mahāvidyā (das große Wissen)
mahākīrrtiṃmahāratiḥ
Mahākīrti (der große Ruhm), Mahārati (die große Wonne)
Mahādhairyā (die große Standhaftigkeit), Mahāvīryā (die große Kraft), Mahāśakti (die große Energie), Mahādyuti (der große Glanz), Mahāgaurī (die große Helle), Mahāsaṃpat (der große Reichtum), Mahābhogavilāsinī (die im großen Genuss Spielende).
Wort für Wort
mahādhairyā mahāvīryā
Mahādhairyā (die große Standhaftigkeit), Mahāvīryā (die große Kraft)
mahāśaktirmahādyutiḥ
Mahāśakti (die große Energie), Mahādyuti (der große Glanz)
mahāgaurī mahāsaṃpan
Mahāgaurī (die große Helle), Mahāsaṃpat (der große Reichtum)
mahābhogavilāsinī
Mahābhogavilāsinī (die im großen Genuss Spielende)
Nityarāmā (die ewig Erfreute), Ātmarāmā (die an sich selbst Erfreute), Kṛṣṇarāmā (die an Kṛṣṇa Erfreute), Rameśvarī (die Herrin der Ramā), Ekānekajagadvyāptā (die die eine und die vielen Welten Durchdringende), Viśvalīlāprakāśinī (die das Weltenspiel Offenbarende).
Wort für Wort
nityarāmā cātmarāmā
Nityarāmā (die ewig Erfreute), und Ātmarāmā (die an sich selbst Erfreute)
kṛṣṇarāmā rameśvarī
Kṛṣṇarāmā (die an Kṛṣṇa Erfreute), Rameśvarī (die Herrin der Ramā)
ekānaikajagadvyāptā
Ekānekajagadvyāptā (die die eine und die vielen Welten Durchdringende)
viśvalīlāprakāśinī
Viśvalīlāprakāśinī (die das Weltenspiel Offenbarende)
sarasvakatī śā durgeśā jagadīśā jagadvidhiḥ / viṣṇuvaṃśanivāsā ca viṣṇuvaṃśasamudbhavā
Sarasvatī, Īśā (die Herrscherin), Durgeśā (die Herrin der Durgā), Jagadīśā (die Herrin der Welt), Jagadvidhi (die Ordnerin der Welt), Viṣṇuvaṃśanivāsā (die in der Viṣṇu-Dynastie Wohnende), Viṣṇuvaṃśasamudbhavā (die aus der Viṣṇu-Dynastie Entstandene).
Wort für Wort
sarasvakatī śā [Anm.]
Sarasvatī, Īśā (die Herrscherin)
durgeśā jagadīśā
Durgeśā (die Herrin der Durgā), Jagadīśā (die Herrin der Welt)
jagadvidhiḥ
Jagadvidhi (die Ordnerin der Welt)
viṣṇuvaṃśanivāsā ca viṣṇuvaṃśasamudbhavā
Viṣṇuvaṃśanivāsā (die in der Viṣṇu-Dynastie Wohnende), und Viṣṇuvaṃśasamudbhavā (die aus der Viṣṇu-Dynastie Entstandene)
[Anm.: „sarasvakatī śā“ im Quelltext wohl verschrieben für „sarasvatī īśā“.]
viṣṇuvaṃśastutā kartrī viṣṇuvaṃśāvanī sadā / ārāmasthā vanasthā ca sūryyaputryavagāhinī
Viṣṇuvaṃśastutā (die von der Viṣṇu-Dynastie Gepriesene), Kartrī (die Schöpferin), Viṣṇuvaṃśāvanī (die stets Beschützerin der Viṣṇu-Dynastie), Ārāmasthā (die im Garten Weilende), Vanasthā (die im Wald Weilende), Sūryaputryavagāhinī (die in die Tochter der Sonne [Yamunā] Eintauchende).
Wort für Wort
viṣṇuvaṃśastutā kartrī
Viṣṇuvaṃśastutā (die von der Viṣṇu-Dynastie Gepriesene), Kartrī (die Schöpferin)
viṣṇuvaṃśāvanī sadā
Viṣṇuvaṃśāvanī (die stets Beschützerin der Viṣṇu-Dynastie)
ārāmasthā vanasthā ca
Ārāmasthā (die im Garten Weilende), und Vanasthā (die im Wald Weilende)
sūryyaputryavagāhinī
Sūryaputryavagāhinī (die in die Tochter der Sonne Eintauchende)
Prītisthā (die in Liebe Weilende), Nityayantrasthā (die im ewigen Wirken Weilende), Golokasthā (die in Goloka Weilende), Vibhūtidā (die Herrlichkeit Schenkende), Svānubhūtisthitā (die in der Selbst-Erfahrung Weilende), Vyaktā (die Offenbarte), Sarvalokanivāsinī (die in allen Welten Wohnende).
Wort für Wort
prītisthā nityayantrasthā
Prītisthā (die in Liebe Weilende), Nityayantrasthā (die im ewigen Wirken Weilende)
golokasthā vibhūtidā
Golokasthā (die in Goloka Weilende), Vibhūtidā (die Herrlichkeit Schenkende)
svānubhūtisthitā vyaktā
Svānubhūtisthitā (die in der Selbst-Erfahrung Weilende), Vyaktā (die Offenbarte)
audāryabhāvasādhyā ca sthūlasūkṣmātirūpiṇī / śirīṣapuṣpamṛdulā gāṅgeyamukuraprabhā
Audāryabhāvasādhyā (die durch edle Gesinnung zu Erreichende), Sthūlasūkṣmātirūpiṇī (die von grober, feiner und höchster Gestalt), Śirīṣapuṣpamṛdulā (die zart wie die Śirīṣa-Blüte), Gāṅgeyamukuraprabhā (die vom Glanz eines Gaṅgā-Goldspiegels).
Wort für Wort
audāryabhāvasādhyā ca
und Audāryabhāvasādhyā (die durch edle Gesinnung zu Erreichende)
sthūlasūkṣmātirūpiṇī
Sthūlasūkṣmātirūpiṇī (die von grober, feiner und höchster Gestalt)
śirīṣapuṣpamṛdulā
Śirīṣapuṣpamṛdulā (die zart wie die Śirīṣa-Blüte)
gāṅgeyamukuraprabhā
Gāṅgeyamukuraprabhā (die vom Glanz eines Gaṅgā-Goldspiegels)
Kṛṣṇāṅgagopanābhedā [?] (die vom Leib Kṛṣṇas ununterscheidbar Verborgene), Līlāvaraṇanāyikā (die Herrin der Spielhülle), Sudhāsiṃdhusamullāsāmṛtāsyandavidhāyinī (die den aus dem Freudentaumel des Nektarozeans fließenden Nektar Bewirkende).
Wort für Wort
kṛṣṇāṅgagopanābhedā [?]
Kṛṣṇāṅgagopanābhedā (die vom Leib Kṛṣṇas ununterscheidbar Verborgene) [?]
līlāvaraṇanāyikā [?]
Līlāvaraṇanāyikā (die Herrin der Spielhülle) [?]
sudhāsiṃdhusamullāsā-
aus dem Freudentaumel des Nektarozeans
mṛtāsyandavidhāyinī
den fließenden Nektar Bewirkende
[?: „kṛṣṇāṅgagopanābhedā“ und „līlāvaraṇanāyikā“ nicht ganz eindeutig aufzulösen.]
Kṛṣṇacittā (deren Sinn auf Kṛṣṇa gerichtet ist), Rāsacittā (deren Sinn auf den Rāsa gerichtet ist), Premacittā (deren Sinn auf Liebe gerichtet ist), Haripriyā (die Geliebte Haris), Acintanaguṇagrāmā (die von unermesslicher Tugendfülle), Kṛṣṇalīlā (das Spiel Kṛṣṇas), Malāpahā (die Makel Nehmende).
Wort für Wort
kṛṣṇacittā rāsacittā
Kṛṣṇacittā (deren Sinn auf Kṛṣṇa gerichtet ist), Rāsacittā (deren Sinn auf den Rāsa gerichtet ist)
premacittā haripriyā
Premacittā (deren Sinn auf Liebe gerichtet ist), Haripriyā (die Geliebte Haris)
acintanaguṇagrāmā
Acintanaguṇagrāmā (die von unermesslicher Tugendfülle)
kṛṣṇalīlā malāpahā
Kṛṣṇalīlā (das Spiel Kṛṣṇas), Malāpahā (die Makel Nehmende)
rāsasiṃdhuśaśāṅkā ca rāsamaṇḍalamaṇḍīnī / natavratā siṃharīcchā sumīrtiḥ sukhanditā
Rāsasiṃdhuśaśāṅkā (der Mond über dem Ozean des Rāsa), Rāsamaṇḍalamaṇḍinī (die den Rāsa-Kreis Schmückende), Natavratā [?] (die dem Gelübde der Ergebenheit Verpflichtete), Siṃharīcchā [?], Sumūrti (von schöner Gestalt), Sukhanditā [?] (die freudig Jubelnde).
Wort für Wort
natavratā siṃharīcchā [?]
Natavratā (die dem Gelübde der Ergebenheit Verpflichtete) [?], Siṃharīcchā [?]
rāsasiṃdhuśaśāṅkā ca
und Rāsasiṃdhuśaśāṅkā (der Mond über dem Ozean des Rāsa)
rāsamaṇḍalamaṇḍīnī
Rāsamaṇḍalamaṇḍinī (die den Rāsa-Kreis Schmückende)
Vīṇādighoṣaniratā (die am Klang der Vīṇā usw. Erfreute), Rāsotsavavikāsinī (die beim Rāsa-Fest Erblühende), Kṛṣṇaceṣṭāparijñātā (die die Gebärden Kṛṣṇas genau Kennende), Koṭikandarpamohinī (die Millionen Liebesgötter Betörende).
Wort für Wort
vīṇādighoṣaniratā
Vīṇādighoṣaniratā (die am Klang der Vīṇā usw. Erfreute)
rāsotsavavikāsinī
Rāsotsavavikāsinī (die beim Rāsa-Fest Erblühende)
kṛṣṇaceṣṭā parijñātā
Kṛṣṇaceṣṭāparijñātā (die die Gebärden Kṛṣṇas genau Kennende)
koṭikandarpamohinī
Koṭikandarpamohinī (die Millionen Liebesgötter Betörende)
śrīkṛṣṇa guṇanāgāḍhyā devasuṃdarimohinī / kṛṣṇacandramanojñā ca kṛṣṇadevasahodarī
Śrīkṛṣṇaguṇanāgāḍhyā [?] (die reich an der Aufzählung der Tugenden Śrī Kṛṣṇas), Devasundarīmohinī (die die Schönheiten der Götter Betörende), Kṛṣṇacandramanojñā (die dem Mond-Kṛṣṇa Wohlgefällige), Kṛṣṇadevasahodarī [?] (die Schwester des Gottes Kṛṣṇa).
Wort für Wort
śrīkṛṣṇa guṇanāgāḍhyā [?]
Śrīkṛṣṇaguṇanāgāḍhyā (die reich an der Aufzählung der Tugenden Śrī Kṛṣṇas) [?]
devasuṃdarimohinī
Devasundarīmohinī (die die Schönheiten der Götter Betörende)
kṛṣṇacandramanojñā ca
und Kṛṣṇacandramanojñā (die dem Mond-Kṛṣṇa Wohlgefällige)
kṛṣṇadevasahodarī [?]
Kṛṣṇadevasahodarī (die Schwester des Gottes Kṛṣṇa) [?]
[?: „śrīkṛṣṇaguṇanāgāḍhyā“ nicht ganz eindeutig; „kṛṣṇadevasahodarī“ (wörtlich „Schwester Kṛṣṇas“) ist hier wohl bildhaft für die untrennbare Verbundenheit mit ihm zu verstehen, nicht wörtlich als Verwandtschaftsgrad.]
smarakelinidhānā ca gaṇḍatāṭaṅkamaṇḍitā / hemādrikāntirucirā premādyā madamantharā
Smarakelinidhānā (die Schatzkammer der Liebesspiele), Gaṇḍatāṭaṅkamaṇḍitā (die mit Ohrschmuck an der Wange Geschmückte), Hemādrikāntirucirā (die vom Glanz des Goldbergs Strahlende), Premādyā (die Erste der Liebe), Madamantharā (die vor Liebesrausch Träge).
Wort für Wort
smarakelinidhānā ca
und Smarakelinidhānā (die Schatzkammer der Liebesspiele)
gaṇḍatāṭaṅkamaṇḍitā
Gaṇḍatāṭaṅkamaṇḍitā (die mit Ohrschmuck an der Wange Geschmückte)
hemādrikāntirucirā
Hemādrikāntirucirā (die vom Glanz des Goldbergs Strahlende)
premādyā madamantharā
Premādyā (die Erste der Liebe), Madamantharā (die vor Liebesrausch Träge)
Kṛṣṇādṛṣṭitruṭiyugā [?] (deren Augenblick-Paar stets auf Kṛṣṇas Blick gerichtet ist), Dṛṣṭipakṣmivinindinī [?] (die mit ihren Wimpern selbst den Blick des Rehs beschämt), Kandarpajananī (die Mutter des Liebesgottes), Mukhyā (die Vorzüglichste), Vaikuṇṭhagatidāyinī (die den Gang nach Vaikuṇṭha Schenkende).
Wort für Wort
kṛṣṇādṛṣṭitruṭiyugā [?]
Kṛṣṇādṛṣṭitruṭiyugā (deren Augenblick-Paar stets auf Kṛṣṇas Blick gerichtet ist) [?]
dṛṣṭipakṣmivinindinī [?]
Dṛṣṭipakṣmivinindinī (die mit ihren Wimpern den Blick [des Rehs] beschämt) [?]
kandarpajananī mukhyā
Kandarpajananī (die Mutter des Liebesgottes), Mukhyā (die Vorzüglichste)
vaikuṇṭhagatidāyinī
Vaikuṇṭhagatidāyinī (die den Gang nach Vaikuṇṭha Schenkende)
[?: „kṛṣṇādṛṣṭitruṭiyugā“ und „dṛṣṭipakṣmivinindinī“ bildhaft und nicht mit letzter Sicherheit aufzulösen.]
Suprabhāvā (die von schönem Glanz), Śubhācārā (die von gutem Wandel), Svarṇadī (die goldene Gaṅgā), Narmadāṃbikā (die Mutter Narmadā), Gomatī, Candrabhāgeḍyā (die als Candrabhāgā Gepriesene), Sarayū, Tāmraparṇisū [?] (die Mutter der Tāmraparṇī).
Wort für Wort
suprabhāvā śubhācārā
Suprabhāvā (die von schönem Glanz), Śubhācārā (die von gutem Wandel)
svarṇadī narmadāṃbikā
Svarṇadī (die goldene Gaṅgā), Narmadāṃbikā (die Mutter Narmadā)
gomatī candrabhāgeḍyā
Gomatī, Candrabhāgeḍyā (die als Candrabhāgā Gepriesene)
sarayūstāmraparṇisūḥ [?]
Sarayū, Tāmraparṇisū (die Mutter der Tāmraparṇī) [?]
[Anm.: Rādhā wird hier mit den heiligen Flüssen (Gaṅgā, Narmadā, Gomatī, Candrabhāgā, Sarayū, Tāmraparṇī) gleichgesetzt.] [?: „tāmraparṇisūḥ“ nicht ganz eindeutig.]
niṣkalaṅkacaritrā ca nirguṇā ca nirañjanā / etannāmasahasraṃ tu yugmarūpasya nārada
Niṣkalaṅkacaritrā (die von makellosem Wandel), Nirguṇā (die Eigenschaftslose), Nirañjanā (die Makellose) – dies ist die Tausend Namen des [göttlichen] Paares, o Nārada,
Wort für Wort
niṣkalaṅkacaritrā ca
und Niṣkalaṅkacaritrā (die von makellosem Wandel)
nirguṇā ca nirañjanā
Nirguṇā (die Eigenschaftslose), und Nirañjanā (die Makellose)
rādhādevī jagatkartrī jagatpālanatagatparā / jagallayavidhātrī ca sarveśī sarvasūtikā
Die Göttin Rādhā ist die Schöpferin der Welt, ganz der Erhaltung der Welt Hingegebene, auch die Bewirkerin der Weltauflösung, die Herrin aller, die Gebärerin aller.
Ihre Tausend Namen habe ich dir fürwahr verkündet, o Herr der Munis – das himmlische, Genuss und Befreiung Gewährende. Was willst du noch weiter hören?