arjuna uvāca saṃnyāsaṃ karmaṇāṃ kṛṣṇa punar yogaṃ ca śaṃsasi yac chreya etayor ekaṃ tan me brūhi suniścitam
Arjuna sprach: „Du preist, Kṛṣṇa, die Entsagung der Handlungen, und wiederum auch den Yoga — sage mir mit Gewissheit das eine, was von beiden das Bessere ist.“
Wort für Wort
arjuna uvāca
Arjuna sprach (3. Sg. Perfekt)
saṃnyāsaṃ karmaṇāṃ
die Entsagung der Handlungen (m., Akk. Sg. + n. Pl., Gen.)
kṛṣṇa punar yogaṃ ca śaṃsasi
Kṛṣṇa, und wiederum den Yoga preist du (Vok. Sg. + Adv. + m., Akk. Sg. + 2. Sg. Präsens)
yac chreya etayor ekaṃ
was von beiden das Bessere ist (Pron. + Komparativ + Pron. Dual, Gen. + Adj., Akk. Sg.)
tan me brūhi suniścitam
das sage mir mit Gewissheit (Pron. + Dat. Sg. + Imperativ 2. Sg. + Adv.)
śrībhagavān uvāca saṃnyāsaḥ karmayogaś ca niḥśreyasakarāv ubhau tayos tu karmasaṃnyāsāt karmayogo viśiṣyate
Der erhabene Herr sprach: „Entsagung und der Yoga des Handelns führen beide zum höchsten Heil; doch von diesen beiden ist der Yoga des Handelns der Entsagung der Handlungen überlegen.
Wort für Wort
śrībhagavān uvāca
der erhabene Herr sprach (3. Sg. Perfekt)
saṃnyāsaḥ karmayogaś ca
Entsagung und der Yoga des Handelns (m. + m., Nom. Sg.)
niḥśreyasakarāv ubhau
beide führen zum höchsten Heil (Adj. Dual, Nom.)
tayos tu karmasaṃnyāsāt
doch von diesen beiden, als die Entsagung der Handlungen (Pron. Dual, Gen. + m., Abl. Sg.)
karmayogo viśiṣyate
der Yoga des Handelns ist überlegen (m., Nom. Sg. + 3. Sg. Präsens Passiv)
jñeyaḥ sa nityasaṃnyāsī yo na dveṣṭi na kāṅkṣati nirdvaṃdvo hi mahābāho sukhaṃ bandhāt pramucyate
Als ständiger Entsager soll gelten, wer weder hasst noch begehrt; denn frei von den Gegensatzpaaren, mächtiger Arm, wird er mühelos aus der Bindung befreit.
Wort für Wort
jñeyaḥ sa nityasaṃnyāsī
als ständiger Entsager soll dieser gelten (Gerundivum + Pron. + Adj., Nom. Sg.)
yo na dveṣṭi na kāṅkṣati
wer weder hasst noch begehrt (Pron. + 3. Sg. Präsens, doppelt negiert)
nirdvaṃdvo hi mahābāho
denn frei von Gegensatzpaaren, mächtiger Arm (Adj., Nom. Sg. + Vok. Sg.)
sukhaṃ bandhāt pramucyate
wird mühelos aus der Bindung befreit (Adv. + m., Abl. Sg. + 3. Sg. Präsens Passiv)
Kinder sprechen von Sāṅkhya und Yoga als voneinander verschieden, nicht die Weisen; wer sich nur in einem von beiden recht gründet, erlangt die Frucht beider.
Wort für Wort
sāṃkhyayogau pṛthag
Sāṅkhya und Yoga als verschieden (m. Dual, Akk. + Adv.)
bālāḥ pravadanti na paṇḍitāḥ
Kinder sprechen so, nicht die Weisen (m. Pl., Nom. + 3. Pl. Präsens + m. Pl., Nom., negiert)
ekam apy āsthitaḥ samyag
wer sich auch nur in einem recht gründet (Adj., Lok./Akk. + Partikel + Part. Perf., Nom. Sg. + Adv.)
ubhayor vindate phalam
erlangt die Frucht beider (Pron. Dual, Gen. + 3. Sg. Präsens Medium + n., Akk. Sg.)
yat sāṃkhyaiḥ prāpyate sthānaṃ tad yogair api gamyate ekaṃ sāṃkhyaṃ ca yogaṃ ca yaḥ paśyati sa paśyati
Den Zustand, den die Anhänger des Sāṅkhya erreichen, erreichen auch die Anhänger des Yoga; wer Sāṅkhya und Yoga als eins erkennt, der erkennt wahrhaft.
Wort für Wort
yat sāṃkhyaiḥ prāpyate sthānaṃ
den Zustand, der von den Sāṅkhyas erreicht wird (Pron. + m. Pl., Instr. + 3. Sg. Präsens Passiv + n., Nom. Sg.)
tad yogair api gamyate
der wird auch von den Yogins erreicht (Pron. + m. Pl., Instr. + Partikel + 3. Sg. Präsens Passiv)
ekaṃ sāṃkhyaṃ ca yogaṃ ca yaḥ paśyati
wer Sāṅkhya und Yoga als eins erkennt (Adj. + n. + n., Akk. Sg. + Pron. + 3. Sg. Präsens)
yogayukto viśuddhātmā vijitātmā jitendriyaḥ sarvabhūtātmabhūtātmā kurvann api na lipyate
Wer im Yoga geeint, reinen Sinnes, sein Selbst bezwungen, seine Sinne bezwungen hat, wessen Selbst zum Selbst aller Wesen geworden ist, der wird, selbst wenn er handelt, nicht befleckt.
Wort für Wort
yogayukto viśuddhātmā
im Yoga geeint, reinen Sinnes (Adj. + Adj., Nom. Sg.)
vijitātmā jitendriyaḥ
sein Selbst bezwungen, seine Sinne bezwungen (Adj. + Adj., Nom. Sg.)
sarvabhūtātmabhūtātmā
wessen Selbst zum Selbst aller Wesen geworden ist (Adj., Nom. Sg.)
kurvann api na lipyate
wird, selbst wenn er handelt, nicht befleckt (Part. Präs. + Partikel + 3. Sg. Präsens Passiv, negiert)
'Ich tue überhaupt nichts' — so sollte der geeinte Kenner der Wahrheit denken, mag er auch sehen, hören, tasten, riechen, essen, gehen, schlafen, atmen,
brahmaṇy ādhāya karmāṇi saṅgaṃ tyaktvā karoti yaḥ lipyate na sa pāpena padmapatram ivāmbhasā
Wer seine Handlungen dem Brahman übergibt und, aller Anhaftung entsagend, handelt, den befleckt die Sünde nicht, wie das Wasser nicht das Lotusblatt benetzt.
Wort für Wort
brahmaṇy ādhāya karmāṇi
nachdem er die Handlungen dem Brahman übergeben hat (n., Lok. Sg. + Gerundium + n. Pl., Akk.)
saṅgaṃ tyaktvā karoti yaḥ
wer, die Anhaftung aufgegeben habend, handelt (m., Akk. Sg. + Gerundium + 3. Sg. Präsens + Pron.)
lipyate na sa pāpena
den befleckt die Sünde nicht (3. Sg. Präsens Passiv, negiert + Pron. + n., Instr. Sg.)
padmapatram ivāmbhasā
wie das Wasser das Lotusblatt (n., Akk. Sg. + Adv. + n., Instr. Sg.)
Der Geeinte, der die Frucht des Handelns aufgibt, erlangt endgültigen Frieden; der Ungeeinte aber, aus Begierde handelnd und an die Frucht gebunden, wird gefesselt.
Wort für Wort
yuktaḥ karmaphalaṃ tyaktvā
der Geeinte, die Werkfrucht aufgebend (Adj., Nom. Sg. + n., Akk. Sg. + Gerundium)
sarvakarmāṇi manasā saṃnyasyāste sukhaṃ vaśī navadvāre pure dehī naiva kurvan na kārayan
Nachdem er im Geiste alle Handlungen entsagt hat, verweilt der Verkörperte, sich selbst beherrschend, glücklich in der Stadt der neun Tore, weder handelnd noch handeln lassend.
Wort für Wort
sarvakarmāṇi manasā saṃnyasya
alle Handlungen im Geiste entsagt habend (n. Pl., Akk. + n., Instr. Sg. + Gerundium)
āste sukhaṃ vaśī
verweilt glücklich, sich selbst beherrschend (3. Sg. Präsens + Adv. + Adj., Nom. Sg.)
navadvāre pure dehī
der Verkörperte in der Stadt der neun Tore (n., Lok. Sg. + n., Lok. Sg. + m., Nom. Sg.)
na kartṛtvaṃ na karmāṇi lokasya sṛjati prabhuḥ na karmaphalasaṃyogaṃ svabhāvas tu pravartate
Weder Urheberschaft noch Handlungen erschafft der Herr für die Welt, noch die Verbindung mit der Frucht des Handelns; es ist die eigene Natur, die wirkt.
Wort für Wort
na kartṛtvaṃ na karmāṇi
weder Urheberschaft noch Handlungen (n. + n. Pl., Akk., doppelt negiert)
lokasya sṛjati prabhuḥ
erschafft der Herr für die Welt (m., Gen. Sg. + 3. Sg. Präsens + m., Nom. Sg.)
na karmaphalasaṃyogaṃ
noch die Verbindung mit der Werkfrucht (m., Akk. Sg., negiert)
svabhāvas tu pravartate
es ist die eigene Natur, die wirkt (m., Nom. Sg. + 3. Sg. Präsens Medium)
nādatte kasya cit pāpaṃ na caiva sukṛtaṃ vibhuḥ ajñānenāvṛtaṃ jñānaṃ tena muhyanti jantavaḥ
Der allgegenwärtige Herr nimmt niemandes Sünde auf sich, ebenso wenig dessen Verdienst; durch Unwissenheit ist die Erkenntnis verhüllt, dadurch werden die Geschöpfe verblendet.
Wort für Wort
nādatte kasya cit pāpaṃ
er nimmt niemandes Sünde auf sich (3. Sg. Präsens, negiert + Pron., Gen. Sg. + n., Akk. Sg.)
na caiva sukṛtaṃ vibhuḥ
noch das Verdienst, der Allgegenwärtige (n., Akk. Sg., negiert + m., Nom. Sg.)
Wer den Verstand auf Jenes gerichtet hat, dessen Selbst in Jenem ruht, wer in Jenem gegründet, Jenem ganz ergeben ist, gelangt, durch Erkenntnis von aller Unreinheit befreit, zum Ort ohne Wiederkehr.
Wort für Wort
tadbuddhayas tadātmānas
wessen Verstand und Selbst auf Jenes gerichtet sind (Adj. + Adj., Nom. Pl.)
tanniṣṭhās tatparāyaṇāḥ
in Jenem gegründet, Jenem ergeben (Adj. + Adj., Nom. Pl.)
gacchanty apunarāvṛttiṃ
sie gelangen zum Ort ohne Wiederkehr (3. Pl. Präsens + f., Akk. Sg.)
jñānanirdhūtakalmaṣāḥ
durch Erkenntnis von aller Unreinheit befreit (Adj., Nom. Pl.)
vidyāvinayasaṃpanne brāhmaṇe gavi hastini śuni caiva śvapāke ca paṇḍitāḥ samadarśinaḥ
Auf den mit Wissen und Bescheidenheit begabten Brahmanen, auf die Kuh, den Elefanten, den Hund und selbst den Hundekocher (den Ausgestoßenen) blicken die Weisen mit gleichem Blick.
Wort für Wort
vidyāvinayasaṃpanne brāhmaṇe
auf den mit Wissen und Bescheidenheit begabten Brahmanen (Adj. + m., Lok. Sg.)
gavi hastini
auf die Kuh, den Elefanten (f./m., Lok. Sg.)
śuni caiva śvapāke ca
und auf den Hund und den Hundekocher (m., Lok. Sg. + Konj. + m., Lok. Sg.)
paṇḍitāḥ samadarśinaḥ
die Weisen, mit gleichem Blick (m. Pl., Nom. + Adj., Nom. Pl.)
[?] 'Śvapāka' ('Hundekocher') bezeichnet traditionell eine kastenlose, gesellschaftlich verachtete Gruppe; die Übersetzung ergänzt zur Verständlichkeit die Erläuterung 'den Ausgestoßenen'.
ihaiva tair jitaḥ sargo yeṣāṃ sāmye sthitaṃ manaḥ nirdoṣaṃ hi samaṃ brahma tasmād brahmaṇi te sthitāḥ
Schon hier, in diesem Leben, ist von ihnen das Werden überwunden, deren Denken in Gleichmut ruht; denn makellos und gleich ist das Brahman, darum sind sie im Brahman gegründet.
Wort für Wort
ihaiva tair jitaḥ sargo
schon hier ist von ihnen das Werden überwunden (Adv. + m. Pl., Instr. + Part. Perf. Pass. + m., Nom. Sg.)
yeṣāṃ sāmye sthitaṃ manaḥ
deren Denken in Gleichmut ruht (Pron. Pl., Gen. + n., Lok. Sg. + Part. Perf. + n., Nom. Sg.)
nirdoṣaṃ hi samaṃ brahma
denn makellos und gleich ist das Brahman (Adj. + Partikel + Adj. + n., Nom. Sg.)
tasmād brahmaṇi te sthitāḥ
darum sind sie im Brahman gegründet (Adv. + n., Lok. Sg. + Pron. + Part. Perf., Nom. Pl.)
Er soll sich nicht freuen, wenn ihm Angenehmes zuteilwird, noch soll er sich erregen, wenn ihm Unangenehmes widerfährt — fest im Verstand, unverwirrt, der Brahman-Kenner, im Brahman gegründet.
Wort für Wort
na prahṛṣyet priyaṃ prāpya
er soll sich nicht freuen, Angenehmes erlangend (Negation + 3. Sg. Optativ + Adj., Akk. Sg. + Gerundium)
nodvijet prāpya cāpriyam
er soll sich nicht erregen, Unangenehmes erlangend (Negation + 3. Sg. Optativ + Gerundium + Adj., Akk. Sg.)
sthirabuddhir asaṃmūḍho
fest im Verstand, unverwirrt (Adj. + Adj., Nom. Sg.)
brahmavid brahmaṇi sthitaḥ
der Brahman-Kenner, im Brahman gegründet (m., Nom. Sg. + n., Lok. Sg. + Part. Perf., Nom. Sg.)
Wer im Innern nicht an äußere Berührungen gebunden ist, findet das Glück, das im Selbst liegt; wessen Selbst im Yoga des Brahman geeint ist, der genießt unvergängliches Glück.
Wort für Wort
bāhyasparśeṣv asaktātmā
wer im Selbst nicht an äußere Berührungen gebunden ist (m. Pl., Lok. + Adj., Nom. Sg.)
vindaty ātmani yat sukham
findet das Glück, das im Selbst ist (3. Sg. Präsens + m., Lok. Sg. + Pron. + n., Akk. Sg.)
sa brahmayogayuktātmā
wessen Selbst im Yoga des Brahman geeint ist (Pron. + Adj., Nom. Sg.)
ye hi saṃsparśajā bhogā duḥkhayonaya eva te ādyantavantaḥ kaunteya na teṣu ramate budhaḥ
Denn die Genüsse, die aus der Berührung entstehen, sind wahrlich Quellen des Leids, mit Anfang und Ende behaftet, Sohn der Kuntī; an ihnen erfreut sich der Weise nicht.
Wort für Wort
ye hi saṃsparśajā bhogā
denn die aus Berührung entstehenden Genüsse (Pron. Pl. + Adj. + m. Pl., Nom.)
duḥkhayonaya eva te
sind wahrlich Quellen des Leids (f. Pl., Nom. + Partikel + Pron.)
ādyantavantaḥ kaunteya
mit Anfang und Ende behaftet, Sohn der Kuntī (Adj., Nom. Pl. + Vok. Sg.)
na teṣu ramate budhaḥ
an ihnen erfreut sich der Weise nicht (Negation + Pron. Pl., Lok. + 3. Sg. Präsens Medium + m., Nom. Sg.)
śaknotīhaiva yaḥ soḍhuṃ prāk śarīravimokṣaṇāt kāmakrodhodbhavaṃ vegaṃ sa yuktaḥ sa sukhī naraḥ
Wer schon hier, noch vor der Loslösung vom Leib, den aus Begierde und Zorn entstehenden Andrang zu bändigen vermag, der ist der Geeinte, der ist der glückliche Mensch.
Wort für Wort
śaknotīhaiva yaḥ soḍhuṃ
wer schon hier zu ertragen/bändigen vermag (3. Sg. Präsens + Adv. + Pron. + Infinitiv)
prāk śarīravimokṣaṇāt
noch vor der Loslösung vom Leib (Adv. + n., Abl. Sg.)
kāmakrodhodbhavaṃ vegaṃ
den aus Begierde und Zorn entstehenden Andrang (Adj. + m., Akk. Sg.)
sa yuktaḥ sa sukhī naraḥ
der ist der Geeinte, der glückliche Mensch (Pron. + Adj. + Pron. + Adj. + m., Nom. Sg.)
Die Seher, deren Makel geschwunden, deren Zwiespalt zerschnitten, deren Selbst gezügelt ist, die am Wohl aller Wesen Freude haben, erlangen das Erlöschen im Brahman.
Wort für Wort
labhante brahmanirvāṇam
sie erlangen das Erlöschen im Brahman (3. Pl. Präsens Medium + n., Akk. Sg.)
ṛṣayaḥ kṣīṇakalmaṣāḥ
die Seher, deren Makel geschwunden ist (m. Pl., Nom. + Adj., Nom. Pl.)
chinnadvaidhā yatātmānaḥ
deren Zwiespalt zerschnitten, deren Selbst gezügelt ist (Adj. + Adj., Nom. Pl.)
sarvabhūtahite ratāḥ
am Wohl aller Wesen Freude habend (n., Lok. Sg. + Adj., Nom. Pl.)
Für die Asketen, die von Begierde und Zorn befreit, deren Denken gezügelt ist, die ihr Selbst erkannt haben — für sie ist das Erlöschen im Brahman allgegenwärtig.
Wort für Wort
kāmakrodhaviyuktānāṃ yatīnāṃ
für die von Begierde und Zorn befreiten Asketen (Adj. + m. Pl., Gen.)
yatacetasām
deren Denken gezügelt ist (Adj., Gen. Pl.)
abhito brahmanirvāṇaṃ vartate
ist das Erlöschen im Brahman allgegenwärtig (Adv. + n., Nom. Sg. + 3. Sg. Präsens Medium)
viditātmanām
für die, die ihr Selbst erkannt haben (Adj., Gen. Pl.)
Nachdem er die äußeren Sinneseindrücke nach außen verbannt hat und den Blick zwischen die Augenbrauen richtet, Einatem und Ausatem, die in den Nasenlöchern kreisen, gleichgestellt hat,
Wort für Wort
sparśān kṛtvā bahir bāhyāṃś
nachdem er die äußeren Berührungen nach außen gemacht hat (m. Pl., Akk. + Gerundium + Adv. + Adj., Akk. Pl.)
cakṣuś caivāntare bhruvoḥ
und den Blick zwischen die Augenbrauen [richtet] (n., Nom./Akk. + Konj. + Adv. + f. Dual, Gen.)
yatendriyamanobuddhir munir mokṣaparāyaṇaḥ vigatecchābhayakrodho yaḥ sadā mukta eva saḥ
der Weise, dessen Sinne, Geist und Verstand gezügelt sind, ganz der Erlösung ergeben, frei von Verlangen, Furcht und Zorn — der ist wahrlich für immer befreit.
Wort für Wort
yatendriyamanobuddhir munir
der Weise, dessen Sinne, Geist und Verstand gezügelt sind (Adj. + m., Nom. Sg.)
mokṣaparāyaṇaḥ
ganz der Erlösung ergeben (Adj., Nom. Sg.)
vigatecchābhayakrodho
frei von Verlangen, Furcht und Zorn (Adj., Nom. Sg.)
yaḥ sadā mukta eva saḥ
der ist wahrlich für immer befreit (Pron. + Adv. + Adj. + Partikel + Pron.)