Kapitel 81: śikhaṇḍiyudhiṣṭhirasaṃvādaḥ
Arjunas Vordringen; Yudhiṣṭhiras Zornesrede an Śikhaṇḍin
Kap.81 (V.1-37, durchgehend Triṣṭubh/Upajāti mit Halbvers-Semikola im Quelltext) setzt Saṃjayas seit Kap.79 Einheit 2 offene Rede unmarkiert fort (bloße Wiederholung 'saṃjaya uvāca', kein neues SQ_OPEN). Ein CQ-Ereignis: Yudhiṣṭhiras (Ajātaśatrus) zornige Rede an Śikhaṇḍin (Einheiten 15-21), der er vorwirft, sein Tötungsgelübde gegenüber Bhīṣma nicht einzulösen. Innerhalb dieser Rede (Einheit 16, V.18) zitiert Yudhiṣṭhira Śikhaṇḍins eigenes früheres Gelübde; dieses dritte Einbettungsniveau wurde nach dem Präzedenzfall (Kap.69 V.13, Kap.78/79 Einheit 49, Kap.80 Einheit 10) als indirekte Rede ohne eigenen Anführungszeichen-Marker wiedergegeben. Apparatus-Einschübe an V.11f*0329_01-04, V.16b*0330_01-02 und V.32d*0331_01-04 wurden von der Übersetzung ausgeschlossen und in den Anm. dokumentiert. Zahlreiche Verse wurden wegen fortlaufender Satzstruktur zu 35 Einheiten zusammengefasst. Marker-Bilanz: SQ_OPEN=0, SQ_CLOSE=0, CQ_OPEN=1, CQ_CLOSE=1.
Saṃjaya sprach: Er, Dhanaṃjaya, obwohl fortwährend von Pfeilen getroffen, wie ein mit dem Fuß gestoßener, schwer atmender Elefant, doch stark, zerschnitt mit Pfeil um Pfeil gewaltsam im Kampf die Bogen der großen Wagenkrieger. Nachdem er so die Bogen jener tapferen Könige im Kampf in einem Augenblick zerschnitten hatte, durchbohrte der Hochbeseelte sie zugleich mit Pfeilen, da er an ihre gänzliche Vernichtung dachte.
Wort für Wort
saṃjaya uvāca
Saṃjaya sprach (Eigenn. + 3.Sg.Perf. vac-)
sa tudyamānas tu śarair dhanaṃjayaḥ padā hato nāga iva śvasan balī
er, Dhanaṃjaya, obwohl fortwährend von Pfeilen getroffen, wie ein mit dem Fuß gestoßener, schwer atmender Elefant, doch stark (Nom. + Nom.Part.Pass. + Partikel + Instr.Pl. + Nom. + Instr. + Nom.Part. + Nom. + Partikel + Präs.Part. + Nom.)
zerschnitt mit Pfeil um Pfeil gewaltsam im Kampf die Bogen der großen Wagenkrieger (Instr. + Instr. + Gen.Pl. + 3.Sg.Perf. chid- + Akk.Pl. + Lok. + Ger.)
saṃchidya cāpāni ca tāni rājñāṃ teṣāṃ raṇe vīryavatāṃ kṣaṇena
nachdem er so die Bogen jener tapferen Könige im Kampf in einem Augenblick zerschnitten hatte (Ger. + Akk.Pl. + Partikel + Akk.Pl. + Gen.Pl. + Gen.Pl. + Lok. + Gen.Pl. + Instr.)
durchbohrte der Hochbeseelte sie zugleich mit Pfeilen, da er an ihre gänzliche Vernichtung dachte (3.Sg.Perf. vyadh- + Instr.Pl. + Adv. + Nom. + Akk. + Lok.Pl. + Adv. + Präs.Part.Med.)
[Anm.: V.1-V.2 bilden einen zusammenhängenden Satz über Arjunas Kampf gegen die Wagenkämpfer und wurden zu einer Einheit verbunden.]
Blutbefleckt fielen sie in der Schlacht, jene vom Sohn des Śakra [Arjuna] Getroffenen, o König; mit zerschmetterten Gliedern, gefallenen Köpfen, leblos, mit durchschnittenen Rüstungen, zu Boden gesunken, von Pṛthās Kraft überwältigt, gingen sie in mannigfacher Gestalt zugleich zugrunde.
Wort für Wort
nipetur ājau rudhirapradigdhās te tāḍitāḥ śakrasutena rājan
blutbefleckt fielen sie in der Schlacht, jene vom Sohn des Śakra Getroffenen, o König (3.Pl.Perf. ni-pat- + Lok. + Nom.Pl.Bah. + Nom.Pl. + Nom.Pl.Part. + Instr. + Vok.)
Dann griffen zweiunddreißig andere Hinterwachen jener Wagen Pṛthās Sohn an; ebenso umringten sie Pārtha, spannten ihre laut tönenden Bogen, und regneten mit einer gewaltigen Pfeilflut auf ihn nieder, wie Regenwolken mit Wasserfluten auf einen Berg.
regneten mit einer gewaltigen Pfeilflut auf ihn nieder, wie Regenwolken mit Wasserfluten auf einen Berg (3.Pl.Impf. vṛṣ- Caus. + Instr. + Partikel + Akk. + Nom.Pl. + Instr.Pl.)
[Anm.: V.5a, 5c und 5e bilden einen zusammenhängenden Satz und wurden zu einer Einheit verbunden.]
Dhanaṃjaya aber, obwohl er von dem Pfeilflut-Regen hart bedrängt wurde, im Kampf zornentbrannt, tötete auch jene Hinterwachen mit sechzig ölpolierten Pfeilen in der Begegnung.
Wort für Wort
saṃpīḍyamānas tu śaraughavṛṣṭyā dhanaṃjayas tān yudhi jātaroṣaḥ
Dhanaṃjaya aber, obwohl von dem Pfeilflut-Regen hart bedrängt, im Kampf zornentbrannt (Nom.Part.Pass. + Partikel + Instr. + Nom. + Akk.Pl. + Lok. + Nom.Bah.)
Nachdem Dhanaṃjaya, erfreuten Sinnes und ruhmreich, jene sechzig Wagen im Kampf besiegt hatte, eilte der Siegreiche [Jiṣṇu] dann, nachdem er die Heere der Könige im Kampf vernichtet hatte, zum Töten Bhīṣmas.
eilte der Siegreiche dann zum Töten Bhīṣmas, nachdem er die Heere der Könige im Kampf vernichtet hatte (Adv. + 3.Sg.Impf. tvar- + Dat. + Nom. + Akk.Pl. + Gen.Pl. + Lok. + Ger.)
Der König der Trigartas, als er jene großen Wagenkrieger, seine Verwandtenschar, gefallen sah, stellte jene Fürsten im Kampf voran und ging eilends auf Pārtha zu, um ihn zu töten.
der König der Trigartas, als er jene großen Wagenkrieger, seine Verwandtenschar, gefallen sah (Nom. + Akk.Pl.Part. + Ger. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + Adv. + Akk.Pl.)
stellte jene Fürsten im Kampf voran und ging eilends auf Pārtha zu, um ihn zu töten (Lok. + Ger. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + 3.Sg.Perf. gam- + Akk. + Nom.Part. + Dat.)
Als sie Dhanaṃjaya, den besten der Waffenträger, so angegriffen sahen, rückten jene von Śikhaṇḍin Angeführten, scharfe Waffen in Händen, heran, in der Absicht, Arjunas Wagen zu beschützen.
als sie Dhanaṃjaya, den besten der Waffenträger, so angegriffen sahen, jene von Śikhaṇḍin Angeführten (Akk.Part. + Gen.Pl. + Akk. + Akk. + Ger. + Nom.Pl.)
abhyudyayus te śitaśastrahastā rirakṣiṣanto ratham arjunasya
rückten sie, scharfe Waffen in Händen, heran, in der Absicht, Arjunas Wagen zu beschützen (3.Pl.Perf. abhi-ud-yā- + Nom.Pl.Bah. + Präs.Desid.Part. + Akk. + Gen.)
Auch Pārtha, als er jene heldenhaften Männer, mit dem König der Trigartas vereint, heranstürmen sah, vernichtete sie im Kampf, der Bogenträger, mit den scharfen, von Gāṇḍīva entsandten Pfeilen; er, der zu Bhīṣma gelangen wollte, erblickte im Kampf Duryodhana, den König der Sindhus [Jayadratha] und andere Könige. Nachdem er sich einen Augenblick lang mit seiner Kraft gegen jene gestellt hatte, die ihn aufhalten wollten, ließ der Held von unendlicher Kraft [Arjuna] jenen König [Duryodhana] und Jayadratha und die anderen mächtigen Könige ziehen und zog dann, der Bedachte von gewaltiger Kraft, mit Pfeil und Bogen in der Hand im Kampf zum Sohn der Gaṅgā [Bhīṣma].
auch Pārtha, als er jene heldenhaften Männer, mit dem König der Trigartas vereint, heranstürmen sah (Nom. + Partikel + Akk.Pl.Part. + Ger. + Instr. + Akk.Pl. + Akk.Pl.)
vernichtete sie im Kampf, der Bogenträger, mit den scharfen, von Gāṇḍīva entsandten Pfeilen (Ger. + Lok. + Nom.Bah. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Instr.Pl.)
bhīṣmaṃ yiyāsur yudhi saṃdadarśa duryodhanaṃ saindhavādīṃś ca rājñaḥ
er, der zu Bhīṣma gelangen wollte, erblickte im Kampf Duryodhana, den König der Sindhus, und andere Könige (Akk. + Nom.Desid. + Lok. + 3.Sg.Perf. sam-dṛś- + Akk. + Akk.Pl. + Partikel + Akk.Pl.)
nachdem er sich einen Augenblick lang mit seiner Kraft gegen jene gestellt hatte, die ihn aufhalten wollten, der Held (Akk.Pl. + Ger. + Akk. + Ger. + Instr. + Nom.)
utsṛjya rājānam anantavīryo jayadrathādīṃś ca nṛpān mahaujāḥ
ließ jenen König und Jayadratha und die anderen mächtigen Könige ziehen, er von unendlicher Kraft, von gewaltiger Kraft (Ger. + Akk. + Nom.Bah. + Akk.Pl. + Partikel + Akk.Pl. + Nom.Bah.)
yayau tato bhīmabalo manasvī gāṅgeyam ājau śaracāpapāṇiḥ
zog dann, der Bedachte von gewaltiger Kraft, mit Pfeil und Bogen in der Hand im Kampf zum Sohn der Gaṅgā (3.Sg.Perf. yā- + Adv. + Nom.Bah. + Nom. + Akk. + Lok. + Nom.Bah.)
[Anm.: Apparatus-Einschub V.11f*0329_01-04 ('bhīṣmo 'pi dṛṣṭvā samare kṛtāstrān sa pāṇḍavānāṃ rathino 'bhyudārān vihāya saṃgrāmamukhe dhanaṃjayaṃ javena pārthaṃ punar ājagāma' — 'Auch Bhīṣma, als er im Kampf die waffenkundigen, hochherzigen Wagenkämpfer der Pāṇḍavas sah, ließ Dhanaṃjaya an der Kampffront und kam rasch wieder zu Pārtha [zurück]') wurde von der Übersetzung ausgeschlossen, da er nur in den Apparat-Varianten belegt ist. V.10-V.11 bilden einen zusammenhängenden Satz über Arjunas Vordringen zu Bhīṣma und wurden zu einer Einheit verbunden.]
yudhiṣṭhiraś cograbalo mahātmā samāyayau tvarito jātakopaḥ madrādhipaṃ samabhityajya saṃkhye svabhāgam āptaṃ tam anantakīrtiḥ sārdhaṃ sa mādrīsutabhīmasenair bhīṣmaṃ yayau śāṃtanavaṃ raṇāya
Und Yudhiṣṭhira, von schrecklicher Kraft und hochbeseelt, rückte eilends heran, zornentbrannt; nachdem er den Herrn der Madras [Śalya], seinen zugewiesenen Gegner, im Kampf zurückgelassen hatte, zog er, der von unendlichem Ruhm, zusammen mit den Söhnen der Mādrī und Bhīmasena, zum Kampf gegen Bhīṣma, den Sohn des Śāṃtanu.
und Yudhiṣṭhira, von schrecklicher Kraft und hochbeseelt, rückte eilends heran, zornentbrannt (Nom. + Partikel + Nom.Bah. + Nom. + 3.Sg.Perf. sam-ā-yā- + Nom.Part. + Nom.Bah.)
madrādhipaṃ samabhityajya saṃkhye svabhāgam āptaṃ tam anantakīrtiḥ
nachdem er den Herrn der Madras, seinen zugewiesenen Gegner, im Kampf zurückgelassen hatte, er von unendlichem Ruhm (Akk. + Ger. + Lok. + Akk. + Akk.Part. + Akk. + Nom.Bah.)
sārdhaṃ sa mādrīsutabhīmasenair bhīṣmaṃ yayau śāṃtanavaṃ raṇāya
zog er zusammen mit den Söhnen der Mādrī und Bhīmasena zum Kampf gegen Bhīṣma, den Sohn des Śāṃtanu (Postp. + Nom. + Instr.Pl. + Akk. + 3.Sg.Perf. yā- + Akk. + Dat.)
[Anm.: V.12a, 12c und 12e bilden einen zusammenhängenden Satz und wurden zu einer Einheit verbunden.]
taiḥ saṃprayuktaḥ sa mahārathāgryair gaṅgāsutaḥ samare citrayodhī na vivyathe śāṃtanavo mahātmā samāgataiḥ pāṇḍusutaiḥ samastaiḥ
Von jenen vortrefflichen großen Wagenkriegern angegriffen, geriet der Sohn der Gaṅgā, der wundervolle Kämpfer im Kampf, nicht in Erregung, der hochbeseelte Sohn des Śāṃtanu, durch alle die versammelten Söhne des Pāṇḍu.
Wort für Wort
taiḥ saṃprayuktaḥ sa mahārathāgryair gaṅgāsutaḥ samare citrayodhī
von jenen vortrefflichen großen Wagenkriegern angegriffen, der Sohn der Gaṅgā, der wundervolle Kämpfer im Kampf (Instr.Pl. + Nom.Part. + Nom. + Instr.Pl. + Nom. + Lok. + Nom.)
na vivyathe śāṃtanavo mahātmā samāgataiḥ pāṇḍusutaiḥ samastaiḥ
geriet nicht in Erregung, der hochbeseelte Sohn des Śāṃtanu, durch alle die versammelten Söhne des Pāṇḍu (Neg. + 3.Sg.Perf.Med. vyath- + Nom. + Nom. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Instr.Pl.)
Dann kam König Jayadratha, wahrhaft-gelobend, von überaus schrecklicher Kraft und bedacht, [in den Kampf] und zerschnitt gewaltsam mit seinem vortrefflichen Bogen die Bogen jener großen Wagenkrieger im Kampf.
dann kam König Jayadratha, wahrhaft-gelobend, von überaus schrecklicher Kraft und bedacht, im Kampf (Adv. + Ger. + Nom. + Lok. + Nom.Bah. + Nom. + Nom.Bah. + Nom.)
Duryodhana, der hochbeseelte, dessen Zorn Gift war, im Kampf zornentbrannt geworden, schlug Yudhiṣṭhira, Bhīmasena, die Zwillinge und ebenso Pārtha [Arjuna] mit feuerhellen Pfeilen.
Wort für Wort
yudhiṣṭhiraṃ bhīmasenaṃ yamau ca pārthaṃ tathā yudhi saṃjātakopaḥ
Yudhiṣṭhira, Bhīmasena, die Zwillinge und ebenso Pārtha im Kampf, zornentbrannt geworden (Akk. + Akk. + Akk.Du. + Partikel + Akk. + Adv. + Lok. + Nom.Bah.)
Von Kṛpa, von Śalya, und ebenso von Śala, und, o Herr, auch von Citrasena im Kampf wurden sie mit Pfeilen von überaus wachsendem Zorn durchbohrt, wie die Götter von den versammelten Scharen der Daityas.
von Kṛpa, von Śalya, und ebenso von Śala, und, o Herr, auch von Citrasena im Kampf (Instr. + Instr. + Instr. + Partikel + Adv. + Vok. + Instr. + Partikel + Lok.)
viddhāḥ śarais te 'tivivṛddhakopair devā yathā daityagaṇaiḥ sametaiḥ
wurden sie mit Pfeilen von überaus wachsendem Zorn durchbohrt, wie die Götter von den versammelten Scharen der Daityas (Nom.Pl.Part. + Instr.Pl. + Nom.Pl. + Instr.Pl.Bah. + Nom.Pl. + Partikel + Instr.Pl. + Instr.Pl.Part.)
[Anm.: Apparatus-Einschub V.16b*0330_01-02 ('te vāridhārāś ca yathādrirājaṃ tathā ca varṣanti mahānubhāvāḥ' — 'wie Wasserströme auf den Bergkönig, so regnen jene Hochbeseelten [auf sie]') wurde von der Übersetzung ausgeschlossen, da er nur in den Apparat-Varianten belegt ist.]
Als König Ajātaśatru [Yudhiṣṭhira], der Hochbeseelte, Śikhaṇḍin sah, dessen Waffe vom Sohn des Śāṃtanu [Bhīṣma] zerschnitten worden war, und zornentbrannt wurde, sprach er im Kampf zornig folgendes Wort zu Śikhaṇḍin:
Wort für Wort
chinnāyudhaṃ śāṃtanavena rājā śikhaṇḍinaṃ prekṣya ca jātakopaḥ
als König Śikhaṇḍin sah, dessen Waffe vom Sohn des Śāṃtanu zerschnitten worden war, und zornentbrannt wurde (Akk.Bah. + Instr. + Nom. + Akk. + Ger. + Partikel + Nom.Bah.)
Ajātaśatru, der Hochbeseelte, sprach im Kampf zornig folgendes Wort zu Śikhaṇḍin (Nom. + Lok. + Nom. + Akk. + Nom.Part. + 3.Sg.Perf. vac- + Akk.)
[SQ/CQ-Hinweis: CQ_OPEN am Ende dieser Einheit — Yudhiṣṭhira spricht direkt zu Śikhaṇḍin, zweite Einbettungsebene innerhalb Saṃjayas fortlaufender Rede. V.17a und 17c bilden einen zusammenhängenden Satz und wurden zu einer Einheit verbunden.]
„Hast du nicht so vor deinem Vater mir gegenüber gesagt, dass du selbst jenen Bhīṣma des großen Gelübdes mit Pfeilfluten, hell wie die makellose Sonne, töten würdest, [und] dass du die Wahrheit sprächest? So wurde von dir das Gelübde abgelegt.
Wort für Wort
uktvā tathā tvaṃ pitur agrato mām ahaṃ haniṣyāmi mahāvrataṃ tam
hast du nicht so vor deinem Vater mir gegenüber gesagt: 'ich werde jenen des großen Gelübdes töten' (Ger. + Adv. + Nom. + Gen. + Adv. + Akk. + Nom. + 1.Sg.Fut. han- + Akk. + Akk.)
jenen Bhīṣma mit Pfeilfluten, hell wie die makellose Sonne, 'ich spreche die Wahrheit' - so wurde das Gelübde abgelegt (Akk. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Akk. + 1.Sg.Präs. vad- + Partikel + Nom.Part. + Nom.)
[Anm.: V.18a und 18c enthalten ein eingebettetes Zitat von Śikhaṇḍins eigenem früheren Gelübde ('ahaṃ haniṣyāmi... satyaṃ vadāmi' iti) auf dritter Einbettungsebene; dieses wurde nach dem Präzedenzfall (Kap.69 V.13, Kap.78/79 Einheit 49) als indirekte Rede innerhalb Yudhiṣṭhiras CQ-Rede wiedergegeben, ohne eigenen Anführungszeichen-Marker.]
tvayā na caināṃ saphalāṃ karoṣi devavrataṃ yan na nihaṃsi yuddhe mithyāpratijño bhava mā nṛvīra rakṣasva dharmaṃ ca kulaṃ yaśaś ca
Doch du machst es nicht wahr, da du Devavrata [Bhīṣma] nicht im Kampf tötest. Werde nicht zum Lügner deines Gelübdes, o Heldenmann; schütze das Recht, die Familie und den Ruhm.
Wort für Wort
tvayā na caināṃ saphalāṃ karoṣi devavrataṃ yan na nihaṃsi yuddhe
doch du machst es nicht wahr, da du Devavrata nicht im Kampf tötest (Instr. + Neg. + Partikel + Akk. + Akk. + 2.Sg.Präs. kṛ- + Akk. + Partikel + Neg. + 2.Sg.Präs. ni-han- + Lok.)
mithyāpratijño bhava mā nṛvīra rakṣasva dharmaṃ ca kulaṃ yaśaś ca
werde nicht zum Lügner deines Gelübdes, o Heldenmann; schütze das Recht, die Familie und den Ruhm (Nom.Bah. + 2.Sg.Imp. bhū- + Neg. + Vok. + 2.Sg.Imp.Med. rakṣ- + Akk. + Partikel + Akk. + Akk. + Partikel)
Sieh Bhīṣma im Kampf, von furchtbarer Geschwindigkeit, wie er alle meine Heerscharen versengt, mit Netzen von Pfeilfluten überaus scharfer Kraft, wie die vom Tod gemachte Zeit in einem Augenblick.
Wort für Wort
prekṣasva bhīṣmaṃ yudhi bhīmavegaṃ sarvāṃs tapantaṃ mama sainyasaṃghān
sieh Bhīṣma im Kampf, von furchtbarer Geschwindigkeit, wie er alle meine Heerscharen versengt (2.Sg.Imp.Med. paś- + Akk. + Lok. + Akk.Bah. + Akk.Pl. + Präs.Part. + Gen. + Akk.Pl.)
mit Netzen von Pfeilfluten überaus scharfer Kraft, wie die vom Tod gemachte Zeit in einem Augenblick (Instr.Pl. + Instr.Pl.Bah. + Akk. + Partikel + Akk.Bah. + Instr.)
nikṛttacāpaḥ samarānapekṣaḥ parājitaḥ śāṃtanavena rājñā vihāya bandhūn atha sodarāṃś ca kva yāsyase nānurūpaṃ tavedam
Dein Bogen zerschnitten, dem Kampf gleichgültig, besiegt vom König Śāṃtanava - wohin willst du gehen, nachdem du die Verwandten und Brüder verlassen hast? Dies ziemt sich nicht für dich.
dein Bogen zerschnitten, dem Kampf gleichgültig, besiegt vom König Śāṃtanava (Nom.Bah. + Nom.Bah. + Nom.Part. + Instr. + Instr.)
vihāya bandhūn atha sodarāṃś ca kva yāsyase nānurūpaṃ tavedam
nachdem du die Verwandten und Brüder verlassen hast, wohin willst du gehen? Dies ziemt sich nicht für dich (Ger. + Akk.Pl. + Adv. + Akk.Pl. + Partikel + Adv. + 2.Sg.Fut.Med. yā- + Neg. + Akk. + Gen. + Nom.)
dṛṣṭvā hi bhīṣmaṃ tam anantavīryaṃ bhagnaṃ ca sainyaṃ dravamāṇam evam bhīto 'si nūnaṃ drupadasya putra tathā hi te mukhavarṇo 'prahṛṣṭaḥ
Denn da du jenen Bhīṣma von unendlicher Kraft gesehen hast und das Heer so gebrochen und fliehend, bist du gewiss von Furcht ergriffen, o Sohn des Drupada; denn deine Gesichtsfarbe ist nicht freudig.
Wort für Wort
dṛṣṭvā hi bhīṣmaṃ tam anantavīryaṃ bhagnaṃ ca sainyaṃ dravamāṇam evam
denn da du jenen Bhīṣma von unendlicher Kraft gesehen hast und das Heer so gebrochen und fliehend (Ger. + Partikel + Akk. + Akk. + Akk.Bah. + Akk. + Partikel + Akk. + Präs.Part.Med. + Adv.)
bhīto 'si nūnaṃ drupadasya putra tathā hi te mukhavarṇo 'prahṛṣṭaḥ
bist du gewiss von Furcht ergriffen, o Sohn des Drupada; denn deine Gesichtsfarbe ist nicht freudig (Nom.Part. + 2.Sg.Präs. as- + Adv. + Gen. + Vok. + Adv. + Partikel + Gen. + Nom. + Nom.Neg.)
Obwohl es von Dhanaṃjaya im großen, entfesselten Kampf erkannt wird, o Heldenmann - wie zeigst du heute, der du auf Erden berühmt bist, Furcht vor Bhīṣma, o Held?“
obwohl es von Dhanaṃjaya im großen, entfesselten Kampf erkannt wird, o Heldenmann (Lok.Part.Pass. + Partikel + Instr. + Lok. + Lok.Part. + Vok.)
kathaṃ hi bhīṣmāt prathitaḥ pṛthivyāṃ bhayaṃ tvam adya prakaroṣi vīra
wie zeigst du heute, der du auf Erden berühmt bist, Furcht vor Bhīṣma, o Held (Adv. + Partikel + Abl. + Nom.Part. + Lok. + Akk. + Nom. + Adv. + 2.Sg.Präs. pra-kṛ- + Vok.)
[SQ/CQ-Hinweis: CQ_CLOSE am Ende dieser Einheit — Ende von Yudhiṣṭhiras Rede an Śikhaṇḍin.]
Er [Śikhaṇḍin], nachdem er das harsche, von Klage begleitete Wort des Dharma-Königs vernommen hatte, es als Tadel auffassend, der Hochbeseelte, eilte, o König, zum Töten Bhīṣmas.
Wort für Wort
sa dharmarājasya vaco niśamya rūkṣākṣaraṃ vipralāpānubaddham
er, nachdem er das harsche, von Klage begleitete Wort des Dharma-Königs vernommen hatte (Nom. + Gen. + Akk. + Ger. + Akk.Bah. + Akk.Bah.)
tam āpatantaṃ mahatā javena śikhaṇḍinaṃ bhīṣmam abhidravantam āvārayām āsa hi śalya enaṃ śastreṇa ghoreṇa sudurjayena
Als Śikhaṇḍin mit gewaltiger Geschwindigkeit heranstürmte, um Bhīṣma anzugreifen, wehrte ihn Śalya mit einer schrecklichen, überaus schwer zu bezwingenden Waffe ab.
Wort für Wort
tam āpatantaṃ mahatā javena śikhaṇḍinaṃ bhīṣmam abhidravantam
als Śikhaṇḍin mit gewaltiger Geschwindigkeit heranstürmte, um Bhīṣma anzugreifen (Akk.Part. + Instr. + Instr. + Akk. + Akk. + Akk.Part.)
āvārayām āsa hi śalya enaṃ śastreṇa ghoreṇa sudurjayena
wehrte ihn Śalya mit einer schrecklichen, überaus schwer zu bezwingenden Waffe ab (3.Sg.Perf.Periphr. vṛ- Caus. + Partikel + Nom. + Akk. + Instr. + Instr. + Instr.)
Auch er [Śikhaṇḍin], als er jene entfesselte Waffe sah, gleich dem Feuer am Ende des Weltzeitalters an Macht, geriet nicht in Verwirrung, jener Sohn des Drupada, o König, an Macht dem großen Indra gleich.
Wort für Wort
sa cāpi dṛṣṭvā samudīryamāṇam astraṃ yugāntāgnisamaprabhāvam
auch er, als er jene entfesselte Waffe sah, gleich dem Feuer am Ende des Weltzeitalters an Macht (Nom. + Partikel + Ger. + Akk.Part. + Akk. + Akk.Bah.)
geriet nicht in Verwirrung, jener Sohn des Drupada, o König, an Macht dem großen Indra gleich (Neg. + Nom. + 3.Sg.Impf. muh- + Gen. + Nom. + Vok. + Nom.Bah.)
tasthau ca tatraiva mahādhanuṣmāñ śarais tad astraṃ pratibādhamānaḥ athādade vāruṇam anyad astraṃ śikhaṇḍy athograṃ pratighātāya tasya tad astram astreṇa vidāryamāṇaṃ khasthāḥ surā dadṛśuḥ pārthivāś ca
Und er, der große Bogenschütze, blieb eben dort stehen, jene Waffe mit Pfeilen zurückdrängend; dann ergriff Śikhaṇḍin eine andere, die Vāruṇa-Waffe, um jene wilde Waffe abzuwehren; wie jene Waffe durch die Waffe zerrissen wurde, sahen die im Himmel weilenden Götter und die irdischen Könige.
Wort für Wort
tasthau ca tatraiva mahādhanuṣmāñ śarais tad astraṃ pratibādhamānaḥ
und er, der große Bogenschütze, blieb eben dort stehen, jene Waffe mit Pfeilen zurückdrängend (3.Sg.Perf. sthā- + Partikel + Adv. + Nom.Bah. + Instr.Pl. + Akk. + Akk. + Präs.Part.Med.)
dann ergriff Śikhaṇḍin eine andere, die Vāruṇa-Waffe, um jene wilde Waffe abzuwehren (Adv. + 3.Sg.Impf.Med. dā- + Akk. + Akk. + Akk. + Nom. + Adv. + Akk. + Dat. + Gen.)
tad astram astreṇa vidāryamāṇaṃ khasthāḥ surā dadṛśuḥ pārthivāś ca
wie jene Waffe durch die Waffe zerrissen wurde, sahen die im Himmel weilenden Götter und die irdischen Könige (Akk. + Akk. + Instr. + Akk.Part. + Nom.Pl. + Nom.Pl. + 3.Pl.Perf. dṛś- + Nom.Pl. + Partikel)
[Anm.: V.27a, 27c und 27e bilden einen zusammenhängenden Satz und wurden zu einer Einheit verbunden.]
bhīṣmas tu rājan samare mahātmā dhanuḥ sucitraṃ dhvajam eva cāpi chittvānadat pāṇḍusutasya vīro yudhiṣṭhirasyājamīḍhasya rājñaḥ
Bhīṣma aber, der Hochbeseelte, o König, zerschnitt im Kampf den prächtig gezierten Bogen und ebenso das Banner, und der Held brüllte auf - Banner und Bogen des Sohnes des Pāṇḍu, König Yudhiṣṭhira, des Ajamīḍha-Sprösslings.
Wort für Wort
bhīṣmas tu rājan samare mahātmā dhanuḥ sucitraṃ dhvajam eva cāpi
Bhīṣma aber, der Hochbeseelte, o König, zerschnitt im Kampf den prächtig gezierten Bogen und ebenso das Banner (Nom. + Partikel + Vok. + Lok. + Nom. + Akk. + Akk. + Akk. + Partikel + Partikel)
und der Held brüllte auf, nachdem er [Banner und Bogen] des Sohnes des Pāṇḍu, König Yudhiṣṭhira, des Ajamīḍha-Sprösslings, zerschnitten hatte (Ger. + 3.Sg.Impf. nad- + Gen. + Nom. + Gen. + Gen. + Gen.)
Da ließ Bhīmasena, nachdem er Yudhiṣṭhira, von Furcht ergriffen, gesehen hatte, den Bogen samt Pfeilen fallen, ergriff eine Keule und stürzte zu Fuß im Kampf auf Jayadratha los.
da ließ er, nachdem er Yudhiṣṭhira, von Furcht ergriffen, gesehen hatte, den Bogen samt Pfeilen fallen (Adv. + Ger. + Akk. + Akk.Bah. + Akk. + Ger. + Akk.Bah.)
Jayadratha durchbohrte den mit gewaltiger Geschwindigkeit heranstürmenden, keulentragenden Bhīmasena mit fünfhundert schrecklichen, dem Todesstab gleichenden, scharfen Pfeilen von allen Seiten.
Wort für Wort
tam āpatantaṃ mahatā javena jayadrathaḥ sagadaṃ bhīmasenam
Jayadratha [durchbohrte] den mit gewaltiger Geschwindigkeit heranstürmenden, keulentragenden Bhīmasena (Akk.Part. + Instr. + Instr. + Nom. + Akk.Bah. + Akk.)
Ohne die Pfeile zu beachten, tötete Vṛkodara [Bhīma], der Schnelle, sein Denken von Zorn umfangen, im Kampf alle die in Ārāṭṭa geborenen Rosse des Königs der Sindhus.
Wort für Wort
acintayitvā sa śarāṃs tarasvī vṛkodaraḥ krodhaparītacetāḥ
ohne die Pfeile zu beachten, er, Vṛkodara, der Schnelle, sein Denken von Zorn umfangen (Ger. + Nom. + Akk.Pl. + Nom. + Nom. + Nom.Bah.)
tato 'bhivīkṣyāpratimaprabhāvas tavātmajas tvaramāṇo rathena abhyāyayau bhīmasenaṃ nihantuṃ samudyatāstraḥ surarājakalpaḥ
Da, nachdem dein Sohn, von unvergleichlicher Macht, dies erblickt hatte, eilte er mit dem Wagen heran und griff, die Waffe erhoben, dem König der Götter gleich, Bhīmasena an, um ihn zu töten.
Wort für Wort
tato 'bhivīkṣyāpratimaprabhāvas tavātmajas tvaramāṇo rathena
da, nachdem dein Sohn, von unvergleichlicher Macht, dies erblickt hatte, eilend mit dem Wagen (Adv. + Ger. + Nom.Bah. + Nom. + Präs.Part.Med. + Instr.)
griff Bhīmasena an, um ihn zu töten, die Waffe erhoben, dem König der Götter gleich (3.Sg.Perf. abhi-ā-yā- + Akk. + Inf. + Nom.Bah. + Nom.Bah.)
[Anm.: Apparatus-Einschub V.32d*0331_01-04 ('jayadratho bhagnavāhaṃ rathaṃ taṃ tyaktvā yayau yatra rājā kurūṇām bhayena bhīmasya sa mūḍhacetāḥ sasaubalas tatra yuddhasya bhītaḥ' — 'Jayadratha, nachdem er jenen Wagen mit gebrochenen Rossen verlassen hatte, ging dahin, wo der König der Kurus war; verwirrten Sinnes aus Furcht vor Bhīma, zusammen mit dem Sohn des Subala [Śakuni], dort dem Kampf furchtsam') wurde von der Übersetzung ausgeschlossen, da er nur in den Apparat-Varianten belegt ist.]
Auch Bhīma, plötzlich aufbrüllend, ging ihm mit der Keule drohend entgegen; als sie jene erhobene, dem Todesstab gleichende Keule sahen, wichen deine Kurus von allen Seiten zurück.
auch Bhīma, plötzlich aufbrüllend, ging ihm mit der Keule drohend entgegen (Nom. + Partikel + Adv. + Instr. + Ger. + 3.Sg.Perf. prati-ud-yā- + Instr. + Präs.Part.)
samudyatāṃ tāṃ yamadaṇḍakalpāṃ dṛṣṭvā gadāṃ te kuravaḥ samantāt
als sie jene erhobene, dem Todesstab gleichende Keule sahen, [wichen] deine Kurus von allen Seiten [zurück] (Akk. + Akk. + Akk. + Ger. + Akk. + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Adv.)
[Anm.: 'samantāt' impliziert das Zurückweichen der Kurus, das im Text nicht durch ein eigenes finites Verb ausgedrückt wird, sondern aus dem Kontext (V.34's 'apakrāntāḥ') zu ergänzen ist.]
Alle wichen zurück, deinen furchtbaren Sohn im Stich lassend, den Fall der Keule vermeiden wollend, in jenem tumultartigen, überaus schrecklichen, betäubenden Getümmel, o Bhārata.
alle wichen zurück, deinen furchtbaren Sohn im Stich lassend, den Fall der Keule vermeiden wollend (Ger. + Nom.Pl. + Gen. + Akk. + Akk. + Akk. + Gen. + Nom.Pl.Bah.)
Citrasena aber, nicht verwirrten Sinnes, als er die gewaltige, heranfliegende Keule erblickte, verließ den Wagen, ergriff zu Fuß im Kampf ein makelloses Schwert und einen Schild, sprang wie ein Löwe von einem Berggipfel und ging zu einer anderen Stelle auf dem Boden.
Wort für Wort
amūḍhacetās tv atha citraseno mahāgadām āpatantīṃ nirīkṣya
Citrasena aber, nicht verwirrten Sinnes, als er die gewaltige, heranfliegende Keule erblickte (Nom.Bah. + Partikel + Adv. + Nom. + Akk. + Akk.Part. + Ger.)
rathaṃ samutsṛjya padātir ājau pragṛhya khaḍgaṃ vimalaṃ ca carma
verließ den Wagen, ergriff zu Fuß im Kampf ein makelloses Schwert und einen Schild (Akk. + Ger. + Nom. + Lok. + Ger. + Akk. + Akk. + Partikel + Akk.)
sprang wie ein Löwe von einem Berggipfel und ging zu einer anderen Stelle auf dem Boden (Nom.Part. + Nom. + Partikel + Abl. + 3.Sg.Perf. gam- + Partikel + Akk. + Lok. + Akk.)
[Anm.: V.35a, 35c und 35e bilden einen zusammenhängenden Satz über Citrasenas Ausweichmanöver und wurden zu einer Einheit verbunden.]
Auch jene Keule, nachdem sie den prächtigen Wagen samt Pferden und Wagenlenker im Kampf zerschmettert hatte, fiel zur Erde, lodernd wie ein großer Meteor, wie ein Stern, der vom Himmel zur Erde herabfällt.
auch jene Keule, nachdem sie den prächtigen Wagen samt Pferden und Wagenlenker im Kampf zerschmettert hatte (Nom. + Partikel + Nom. + Ger. + Akk. + Akk. + Akk.Bah. + Akk.Bah. + Ger. + Lok.)
fiel zur Erde, lodernd wie ein großer Meteor, wie ein Stern, der vom Himmel zur Erde herabfällt (3.Sg.Perf. gam- + Akk. + Nom.Part. + Nom. + Abl. + Akk. + Partikel + Präs.Part.)
Als sie dies überaus wunderbare Ereignis erblickten, o Bhārata, erhoben deine Krieger, hocherfreut, allesamt von allen Seiten ein Jubelgeschrei und priesen, samt ihren Heeren, deinen Sohn.
Wort für Wort
āścaryabhūtaṃ sumahat tvadīyā dṛṣṭvaiva tad bhārata saṃprahṛṣṭāḥ
als sie dies überaus wunderbare Ereignis erblickten, o Bhārata, deine [Krieger], hocherfreut (Akk. + Akk. + Nom.Pl. + Ger. + Akk. + Vok. + Nom.Pl.Part.)
erhoben alle zusammen von allen Seiten ein Jubelgeschrei und priesen, samt ihren Heeren, deinen Sohn (Nom.Pl. + 3.Pl.Perf. vi-nad- + Nom.Pl. + Adv. + 3.Pl.Perf.Med. pūj- + Gen. + Akk. + Nom.Pl.Bah.)