Kapitel 50: pañcāśo 'dhyāyaḥ
Bhīmas Vernichtungsfeldzug gegen das Kaliṅga-Heer
Dhṛtarāṣṭra fragt, wie Kaliṅga gegen Bhīma kämpfte (V.1-2, SQ). Saṃjaya berichtet (V.3, SQ_OPEN): Bhīmasena trifft auf das gewaltige Kaliṅga-Heer, Ketumant und Śrutāyus greifen an; ein chaotisches, verwirrtes Gemetzel entsteht, in dem Freund und Feind kaum unterscheidbar sind (V.4-14). Die Cedis ziehen sich zurück, Bhīma hält allein stand (V.15-17). Kaliṅga und sein Sohn Śakradeva verwunden Bhīma; Bhīma tötet Śakradeva mit einer Eisenkeule (V.18-23). Bhīma steigt vom Wagen, ergreift Schwert und Schild, ersteigt den Elefanten des Bhānumant und enthauptet diesen (V.24-38) - es folgt eine ausgedehnte Schilderung von Bhimas verheerendem Alleingang zu Fuß durch das Heer, bei dem er zahllose Elefanten, Pferde, Wagenkämpfer und Fußsoldaten tötet, wobei die Trümmer der Schlacht (Waffen, Rüstungen, Gerätschaften) breit aufgezählt werden (V.39-59). Kaliṅga selbst greift Bhīma an, wird aber von diesem mit dem Ruf 'Bleib stehen!' (V.65, CQ) verfolgt und schließlich erschlagen (V.60-70), ebenso seine Radwächter Satyadeva und Satya sowie Ketumant. Die Kaliṅgas versperren Bhīma massenhaft den Weg; Bhīma tötet siebenhundert, dann zweitausend weitere (V.71-77) - der große, mehrfach mit Apparat-Einschüben versehene Abschnitt V.74 enthält den bekannten (hier ausgeschlossenen) Vergleichskatalog von Bhimas Kampfweise. Verwirrung erfasst die Kaliṅgas; Dhṛṣṭadyumna befiehlt seinen Truppen 'Kämpft!' (V.82, CQ) und schickt Verstärkung; Sātyaki und Dhṛṣṭadyumna eilen Bhīma zu Hilfe (V.78-95). Die Kaurava-Krieger rufen entsetzt aus, dies sei der Tod selbst in Bhīmas Gestalt (V.96, CQ). Bhīṣma eilt selbst herbei; Sātyaki, Bhīmasena und Dhṛṣṭadyumna greifen Bhīṣmas Wagen an, dessen Wagenlenker fällt und der vom Schlachtfeld weggetragen wird (V.97-107). Bhīma tötet die restlichen Kaliṅgas, wird von Dhṛṣṭadyumna im Triumph fortgefahren, von Sātyaki mit einer Lobrede gepriesen (V.108-113, CQ) und umarmt; Sātyaki kehrt zum Kampf zurück und erschlägt weitere Krieger (V.114-115). Zahlreiche Apparat-Einschübe (alle mit *-Marker, kein @-Marker) wurden ausgeschlossen: 9b, 20d(x3), 23d, 35b, 42d(x2), 43b(x2), 47f, 56a(x2), 73d, 74d(x8, umfangreicher Vergleichs-Einschub), 76f, 77a(x2), 77d, 79f(x2), 92d(x2), 104d, 105b(x2), 113b, 114d(x2). Marker-Bilanz: SQ_OPEN=2 (V.1, V.3), SQ_CLOSE=1 (V.2), CQ_OPEN=4 (V.65, V.82, V.96, V.112), CQ_CLOSE=4 (V.65, V.82, V.96, V.113).
putreṇa tava rājendra sa tathokto mahābalaḥ mahatyā senayā guptaḥ prāyād bhīmarathaṃ prati
Saṃjaya sprach: ‚ Von deinem Sohn, o Herrscher der Könige, also angewiesen, zog der überaus Starke, beschützt von einem großen Heer, zu Bhīmas Wagen hin.
Wort für Wort
putreṇa tava tathoktaḥ
von deinem Sohn also angewiesen (Instr. + Nom. Sg. Ptz.)
mahatyā senayā guptaḥ
beschützt von einem großen Heer (Instr. + Nom. Sg.)
prāyād bhīmarathaṃ prati
zog zu Bhīmas Wagen hin (Impf. 3. Sg.)
[Anm.: SQ_OPEN vor Saṃjayas Antwort, bleibt offen.]
rathair anekasāhasraiḥ kaliṅgānāṃ janādhipaḥ ayutena gajānāṃ ca niṣādaiḥ saha ketumān bhīmasenaṃ raṇe rājan samantāt paryavārayat
Mit vielen tausend Wagen umringte der Herrscher der Kaliṅgas und mit zehntausend Elefanten und den Niṣādas zusammen der Ketumant Bhīmasena im Kampf von allen Seiten, o König.
Wort für Wort
rathair anekasāhasraiḥ
mit vielen tausend Wagen (Instr. Pl.)
ayutena gajānāṃ niṣādaiḥ saha
mit zehntausend Elefanten und den Niṣādas zusammen (Instr.)
bhīmasenaṃ samantāt paryavārayat
umringte Bhīmasena von allen Seiten (Akk. + Impf.)
yodhāṃś ca svān parān vāpi nābhyajānañ jighāṃsayā svān apy ādadate svāś ca śūrāḥ samaradurjayāḥ
Vor Tötungsgier erkannten sie weder die eigenen noch die feindlichen Krieger, und die im Kampf schwer zu bezwingenden Helden griffen sogar die eigenen an.
Wort für Wort
na abhyajānañ jighāṃsayā
erkannten nicht vor Tötungsgier (Impf. 3. Pl. + Instr.)
svān apy ādadate śūrāḥ
die Helden griffen sogar die eigenen an (Akk. + Präs. + Nom.)
vimardaḥ sumahān āsīd alpānāṃ bahubhiḥ saha kaliṅgaiḥ saha cedīnāṃ niṣādaiś ca viśāṃ pate
Ein überaus gewaltiges Handgemenge entstand zwischen den Wenigen und den Vielen, zwischen den Cedis und den Kaliṅgas samt den Niṣādas, o Herrscher der Menschen.
Wort für Wort
vimardaḥ sumahān āsīt
ein überaus gewaltiges Handgemenge entstand (Nom. Sg. + Impf.)
kaliṅgaiḥ cedīnāṃ niṣādaiś ca
zwischen den Kaliṅgas, Cedis und Niṣādas (Instr./Gen.)
Śakradeva aber tötete im Kampf, viele Pfeile abschießend, mit seinen Geschossen die Pferde Bhīmasenas und ließ Pfeilregen niederprasseln wie eine Wolke am Ende der Hitzezeit.
Wort für Wort
visṛjan sāyakān bahūn
viele Pfeile abschießend (Ptz. + Akk. Pl.)
aśvāñ jaghāna sāyakaiḥ
tötete die Pferde mit Geschossen (Akk. + Perf. + Instr.)
vavarṣa śaravarṣāṇi tapānte jalado yathā
ließ Pfeilregen niederprasseln wie eine Wolke am Ende der Hitzezeit (Perf. + Vergleich)
carma cāpratimaṃ rājann ārṣabhaṃ puruṣarṣabha nakṣatrair ardhacandraiś ca śātakumbhamayaiś citam
und ergriff einen unvergleichlichen, aus Rindsleder gefertigten Schild, o Stier unter den Männern, geschmückt mit sternen- und halbmondförmigen Gebilden aus Gold.
Wort für Wort
carma cāpratimaṃ ārṣabham
einen unvergleichlichen Rindslederschild (Akk. Sg.)
nakṣatrair ardhacandraiś citam
mit Sternen und Halbmonden geschmückt (Instr. + Akk.)
kaliṅgas tu tataḥ kruddho dhanurjyām avamṛjya ha pragṛhya ca śaraṃ ghoram ekaṃ sarpaviṣopamam prāhiṇod bhīmasenāya vadhākāṅkṣī janeśvaraḥ
Kaliṅga aber, zornentbrannt, strich sich über die Bogensehne, ergriff einen einzigen furchtbaren, dem Schlangengift gleichenden Pfeil und schleuderte ihn, auf Bhīmasenas Tod bedacht, gegen ihn, der Herrscher der Menschen.
Wort für Wort
kaliṅgas kruddho dhanurjyām avamṛjya
Kaliṅga, zornentbrannt, die Bogensehne streichend (Nom. + Gerundium)
pragṛhya śaraṃ ghoram sarpaviṣopamam
einen furchtbaren, dem Schlangengift gleichenden Pfeil ergreifend (Gerundium + Akk.)
prāhiṇod bhīmasenāya vadhākāṅkṣī
schleuderte gegen Bhīmasena, auf dessen Tod bedacht (Impf. + Dat. + Nom.)
tam āpatantaṃ vegena preritaṃ niśitaṃ śaram bhīmaseno dvidhā rājaṃś ciccheda vipulāsinā udakrośac ca saṃhṛṣṭas trāsayāno varūthinīm
Jenen mit Wucht abgeschossenen, heranstürmenden scharfen Pfeil zerspaltete Bhīmasena, o König, mit seinem breiten Schwert in zwei Teile und stieß freudig erregt einen Schrei aus, das Heer in Schrecken versetzend.
Wort für Wort
āpatantaṃ preritaṃ niśitaṃ śaram
den heranstürmenden, abgeschossenen scharfen Pfeil (Akk. Sg.)
dvidhā ciccheda vipulāsinā
zerspaltete mit dem breiten Schwert in zwei Teile (Adv. + Perf. + Instr.)
udakrośac saṃhṛṣṭas trāsayāno
stieß freudig erregt einen Schrei aus, in Schrecken versetzend (Impf. + Nom. + Ptz.)
Diese, noch bevor sie ihn erreichten, zerschlug der starkarmige Pāṇḍava, noch in der Luft, plötzlich unerschrocken mit seinem vortrefflichen Schwert, o König.
Wort für Wort
tān aprāptān khagatān
diese, noch nicht erreicht, noch in der Luft (Akk. Pl.)
ciccheda asaṃbhrānto varāsinā
zerschlug unerschrocken mit dem vortrefflichen Schwert (Perf. + Nom. + Instr.)
Unter Pferdescharen, Elefanten und Wagenreihen sowie in den Haufen der Fußvolks niederschlagend, mit Blut bespritzt, zog Bhīma wie ein Falke im Kampf umher, wild gegen die feindliche Streitmacht.
Wort für Wort
aśvavṛndeṣu nāgeṣu rathānīkeṣu
unter Pferdescharen, Elefanten, Wagenreihen (Lok. Pl.)
vinighnañ śoṇitokṣitaḥ
niederschlagend, mit Blut bespritzt (Ptz. + Nom.)
śyenavad vyacarad bhīmo
wie ein Falke zog Bhīma umher (Adv. + Impf. + Nom.)
bhīmasenaś caran mārgān subahūn pratyadṛśyata bhrāntam udbhrāntam āviddham āplutaṃ prasṛtaṃ sṛtam saṃpātaṃ samudīryaṃ ca darśayām āsa pāṇḍavaḥ
Bhīmasena, viele Wege durchziehend, erschien immer wieder; der Pāṇḍava zeigte Kreisen, Aufwärtssprung, Ausweichen, Sprung, Vorwärtsstürmen, Laufen, Zusammenstoß und Hervorbrechen.
Wort für Wort
caran mārgān subahūn pratyadṛśyata
viele Wege durchziehend erschien er immer wieder (Ptz. + Akk. + Impf. Pass.)
ke cid agrāsinā chinnāḥ pāṇḍavena mahātmanā vinedur bhinnamarmāṇo nipetuś ca gatāsavaḥ
Manche, von dem hochgesinnten Pāṇḍava mit der Schwertspitze zerschlagen, schrien auf, mit durchbohrten lebenswichtigen Stellen, und stürzten leblos nieder.
Wort für Wort
agrāsinā chinnāḥ pāṇḍavena
von dem Pāṇḍava mit der Schwertspitze zerschlagen (Instr. + Nom. Pl. + Instr.)
vinedur nipetuś gatāsavaḥ
schrien auf und stürzten leblos nieder (Perf. 3. Pl.)
chinnadantāgrahastāś ca bhinnakumbhās tathāpare viyodhāḥ svāny anīkāni jaghnur bhārata vāraṇāḥ nipetur urvyāṃ ca tathā vinadanto mahāravān
Elefanten mit abgeschlagenen Stoßzahnspitzen und Rüsseln, andere mit durchbrochenen Stirnhöckern, kämpferunfähig geworden, zertrampelten, o Bhārata, die eigenen Reihen und stürzten unter gewaltigem Gebrüll zu Boden.
Wort für Wort
chinnadantāgrahastāḥ vāraṇāḥ
Elefanten mit abgeschlagenen Stoßzähnen und Rüsseln (Nom. Pl.)
viyodhāḥ svāny anīkāni jaghnuḥ
kämpferunfähig, zertrampelten die eigenen Reihen (Nom. + Akk. + Perf.)
nipetur vinadanto mahāravān
stürzten unter gewaltigem Gebrüll (Perf. + Ptz. + Akk.)
agnikuṇḍāni śubhrāṇi tottrāṃś caivāṅkuśaiḥ saha ghaṇṭāś ca vividhā rājan hemagarbhāṃs tsarūn api patataḥ patitāṃś caiva paśyāmaḥ saha sādibhiḥ
glänzende Feuerbecken, Treibstachel samt Elefantenhaken, mancherlei Glocken, o König, sowie golddurchwirkte Schwertgriffe sahen wir fallen und gefallen liegen, samt den Reitern.
Wort für Wort
agnikuṇḍāni śubhrāṇi tottrāṃś aṅkuśaiḥ
glänzende Feuerbecken, Treibstachel samt Haken (Akk. Pl.)
ghaṇṭāś hemagarbhāṃs tsarūn
Glocken, golddurchwirkte Schwertgriffe (Akk. Pl.)
patataḥ patitāṃś paśyāmaḥ
sahen wir fallen und gefallen (Ptz. + Präs. 1. Pl.)
vimṛdyaivaṃ mahānāgān mamardāśvān nararṣabhaḥ aśvārohavarāṃś cāpi pātayām āsa bhārata tad ghoram abhavad yuddhaṃ tasya teṣāṃ ca bhārata
So große Elefanten zermalmend, zermalmte der Stier unter den Männern auch die Pferde und brachte die trefflichen Reiter zu Fall, o Bhārata - furchtbar war dieser Kampf zwischen ihm und ihnen, o Bhārata.
Wort für Wort
vimṛdya mahānāgān mamarda aśvān
große Elefanten zermalmend, zermalmte er die Pferde (Gerundium + Akk. + Perf.)
pātayām āsa aśvārohavarāṃś
brachte die trefflichen Reiter zu Fall (Perf. periphr. + Akk.)
muhur utpatato dikṣu dhāvataś ca yaśasvinaḥ mārgāṃś ca carataś citrān vyasmayanta raṇe janāḥ
Über sein immer wieder erfolgendes Aufspringen in alle Richtungen, sein Laufen und die wunderlichen Wege, die der Ruhmreiche durchzog, staunten die Männer im Kampf.
Wort für Wort
muhur utpatato dikṣu dhāvataś
über sein immer wieder erfolgendes Aufspringen und Laufen (Gen. Sg. Ptz.)
vyasmayanta raṇe janāḥ
die Männer staunten im Kampf (Impf. 3. Pl. + Lok.)
nijaghāna padā kāṃś cid ākṣipyānyān apothayat khaḍgenānyāṃś ca ciccheda nādenānyāṃś ca bhīṣayan
Manche erschlug er mit dem Fuß, andere warf er hoch und zerschmetterte sie, andere zerhieb er mit dem Schwert, andere versetzte er mit seinem Gebrüll in Schrecken.
Wort für Wort
nijaghāna padā kāṃś cit
erschlug manche mit dem Fuß (Perf. + Instr. + Akk.)
khaḍgena anyāṃś ciccheda
zerhieb andere mit dem Schwert (Instr. + Akk. + Perf.)
nādena bhīṣayan
mit seinem Gebrüll in Schrecken versetzend (Instr. + Ptz.)
Von neun scharfen, aus dem vortrefflichen Bogen entsandten Pfeilen des Kaliṅga heftig getroffen, o König, entbrannte der hochberühmte Bhīma heftig vor Zorn wie eine mit dem Stab geschlagene Schlange.
Wort für Wort
kārmukavarotsṛṣṭair navabhir niśitaiḥ śaraiḥ
von neun aus dem vortrefflichen Bogen entsandten scharfen Pfeilen (Instr. Pl.)
samāhato bhṛśaṃ kaliṅgena mahāyaśāḥ
heftig getroffen von Kaliṅga, der hochberühmte (Nom. + Instr.)
saṃcukrudhe daṇḍāhata ivoragaḥ
entbrannte vor Zorn wie eine mit dem Stab geschlagene Schlange (Perf. Med. + Nom.)
Nachdem er jenen aufsteigenden furchtbaren Pfeilregen abgewehrt hatte, ergriff der überaus Starke rasch seine Keule, sprang ab und Bhīma sandte siebenhundert Helden in die Behausung des Todesgottes.
Die Elefanten, deren Lenker von dem hochgesinnten Pāṇḍava erschlagen waren, zerstreuten sich unter den Truppen wie vom Wind zerstreute Wolken, die eigenen Reihen zertrampelnd, unter Gebrüll, von Pfeilen gequält.
Wort für Wort
hatārohāś mātaṅgāḥ pāṇḍavena
die Elefanten mit erschlagenen Lenkern, vom Pāṇḍava (Nom. Pl. + Instr.)
viprajagmur meghā vātahatā iva
zerstreuten sich wie vom Wind zerstreute Wolken (Perf. + Nom. Pl.)
mṛdnantaḥ vinadantaḥ śarāturāḥ
die eigenen Reihen zertrampelnd, unter Gebrüll, von Pfeilen gequält (Ptz. Nom. Pl.)
Durch Bhīma, der im Kampf, o König, wie ein Elefantenfürst von allen Seiten, viele Wege durchziehend, hierhin und dorthin laufend und immer wieder aufspringend, entstand große Verwirrung.
Wort für Wort
bhīmena gajendreṇa iva sarvataḥ
durch Bhīma, wie durch einen Elefantenfürst, von allen Seiten (Instr. Sg.)
mārgān bahūn vicaratā dhāvatā
viele Wege durchziehend, laufend (Akk. + Ptz. Instr.)
nanarda bahudhā rājan hṛṣṭaś cāsīt paraṃtapaḥ śaṅkhaṃ dadhmau ca samare siṃhanādaṃ nanāda ca
Er stieß mehrfach ein Gebrüll aus, o König, und war freudig erregt, der Bezwinger der Feinde; er blies das Muschelhorn im Kampf und stieß einen Löwenschrei aus.
Wort für Wort
nanarda bahudhā hṛṣṭaś paraṃtapaḥ
der Bezwinger der Feinde stieß mehrfach ein Gebrüll aus, freudig erregt (Perf. + Adv. + Nom.)
śaṅkhaṃ dadhmau siṃhanādaṃ nanāda
blies das Muschelhorn, stieß einen Löwenschrei aus (Akk. + Perf.)
sa tatra gatvā śaineyo javena jayatāṃ varaḥ pārthapārṣatayoḥ pārṣṇiṃ jagrāha puruṣarṣabhaḥ
Dorthin eilend übernahm der Śaineya, der Beste der Siegreichen, der Stier unter den Männern, mit Schnelligkeit die Nachhut für den Pārtha und den Sohn des Pṛṣata.
Wort für Wort
tatra gatvā śaineyo javena
dorthin eilend, der Śaineya mit Schnelligkeit (Gerundium + Nom. + Instr.)
pārthapārṣatayoḥ pārṣṇiṃ jagrāha
übernahm die Nachhut für den Pārtha und den Sohn des Pṛṣata (Gen. Dual + Akk. + Perf.)
durch die Kraft und Tapferkeit deiner eigenen Arme wurde die mit Elefanten, Pferden und Wagen dicht gedrängte große Kampfformation der Kaliṅgas von dir allein zermalmt! “
Wort für Wort
svabāhubalavīryeṇa nāgāśvarathasaṃkulaḥ
durch die Kraft deiner Arme, dicht gedrängt mit Elefanten, Pferden, Wagen (Instr. + Nom.)
mahāvyūhaḥ kaliṅgānām ekena mṛditas tvayā
die große Formation der Kaliṅgas wurde von dir allein zermalmt (Nom. + Gen. Pl. + Instr. + Nom. + Instr.)
[Anm.: CQ_CLOSE - Ende von Sātyakis Rede. 113b*0182_01 (Apparat) ausgeschlossen.]