Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Yuddhakāṇḍa

Sarga 103: Rāvaṇa-Rathāpayānam Rāvaṇas Wagen entweicht aus der Schlacht

sa tu tena tadā krodhātkākutsthenārdito raṇe | rāvaṇaḥ samaraślāghī mahākrodhamupāgamat ||

Er aber, der kampfruhmbegierige Rāvaṇa, von jenem Kākutstha da im Zorn im Kampf bedrängt, geriet in gewaltigen Zorn.

Wort für Wort
sa tu tena tadā krodhāt
er aber von jenem da im Zorn
kākutsthena arditaḥ raṇe
von dem Kākutstha im Kampf bedrängt
rāvaṇaḥ samaraślāghī
Rāvaṇa, der kampfruhmbegierige
mahākrodham upāgamat
geriet in gewaltigen Zorn

sa dīptanayano roṣāccāpamāyamya vīryavān | abhyardayatsusaṅkruddho rāghavaṃ paramāhave ||

Mit lodernden Augen, den Bogen im Zorn spannend, der Kraftvolle, überaus zornig bedrängte er den Rāghava im heftigen Kampf.

Wort für Wort
sa dīptanayanaḥ roṣāt
er, mit lodernden Augen, im Zorn
cāpam āyamya vīryavān
den Bogen spannend, der Kraftvolle
abhyardayat susaṅkruddhaḥ
bedrängte, überaus zornig
rāghavaṃ paramāhave
den Rāghava im heftigen Kampf

bāṇadhārā sahasraistu sa toyada ivāmbarāt | rāghavan rāvaṇo bāṇaistaṭākamiva pūrayat ||

Mit tausend Pfeilströmen, wie eine Regenwolke vom Himmel, überschüttete Rāvaṇa den Rāghava mit Pfeilen, wie um einen Teich zu füllen.

Wort für Wort
bāṇadhārāsahasraiḥ tu
mit tausend Pfeilströmen aber
sa toyadaḥ iva ambarāt
wie eine Regenwolke vom Himmel
rāghavan rāvaṇaḥ bāṇaiḥ
den Rāghava Rāvaṇa mit Pfeilen
taṭākam iva pūrayat
füllte wie einen Teich

pūritaḥ śarajālena dhanurmuktena sanyuge | mahāgiririvākampyaḥ kākustho na prakampate ||

Von dem aus dem Bogen entsandten Pfeilnetz überschüttet, erzitterte der Kākutstha im Kampf nicht, unerschütterlich wie ein großer Berg.

Wort für Wort
pūritaḥ śarajālena
überschüttet von dem Pfeilnetz
dhanurmuktena sanyuge
aus dem Bogen entsandt, im Kampf
mahāgiriḥ iva akampyaḥ
wie ein großer Berg unerschütterlich
kākutsthaḥ na prakampate
der Kākutstha erzittert nicht

sa śaraiḥ śarajālāni vārayansamare sthitaḥ | gabhastīniva sūryasya pratijagrāha vīryavān ||

Er, mit Pfeilen die Pfeilnetze abwehrend, im Kampf stehend, der Kraftvolle, fing sie auf, wie die Strahlen der Sonne.

Wort für Wort
sa śaraiḥ śarajālāni vārayan
er, mit Pfeilen die Pfeilnetze abwehrend
samare sthitaḥ
im Kampf stehend
gabhastīni iva sūryasya
wie die Strahlen der Sonne
pratijagrāha vīryavān
fing er auf, der Kraftvolle

tataḥ śarasahasrāṇi kṣiprahasto niśācaraḥ | nijaghānorasi kruddho rāghavasya mahātmanaḥ ||

Dann traf der Nachtwandler, schnellhändig und zornig, den hochherzigen Rāghava mit tausend Pfeilen an der Brust.

Wort für Wort
tataḥ śarasahasrāṇi
dann mit tausend Pfeilen
kṣiprahastaḥ niśācaraḥ
der schnellhändige Nachtwandler
nijaghāna urasi kruddhaḥ
traf zornig an der Brust
rāghavasya mahātmanaḥ
des hochherzigen Rāghava

sa śoṇita samādigdhaḥ samare lakṣmaṇāgrajaḥ | dṛṣṭaḥ phulla ivāraṇye sumahānkiṃśukadrumaḥ ||

Ganz mit Blut bedeckt, wurde der ältere Bruder Lakṣmaṇas im Kampf gesehen wie ein großer, blühender Kiṃśuka-Baum im Wald.

Wort für Wort
sa śoṇita samādigdhaḥ
er, ganz mit Blut bedeckt
samare lakṣmaṇāgrajaḥ
im Kampf, der ältere Bruder Lakṣmaṇas
dṛṣṭaḥ phullaḥ iva araṇye
gesehen, wie blühend im Wald
sumahān kiṃśukadrumaḥ
ein großer Kiṃśuka-Baum

śarābhighātasanrabdhaḥ soapi jagrāha sāyakān | kākutsthaḥ sumahātejā yugāntādityavarcasaḥ ||

Durch die Pfeiltreffer erregt, ergriff auch er, der Kākutstha, von überaus großer Glut, gleich der Sonne am Weltenende, seine Pfeile.

Wort für Wort
śarābhighātasanrabdhaḥ
durch die Pfeiltreffer erregt
saḥ api jagrāha sāyakān
auch er ergriff die Pfeile
kākutsthaḥ sumahātejāḥ
der Kākutstha, von überaus großer Glut
yugāntādityavarcasaḥ
gleich der Sonne am Weltenende

tatoanyonyan susanrabdhāvubhau tau rāmarāvaṇau | śarāndhakāre samare nopālakṣayatān tadā ||

Da nahmen die beiden, Rāma und Rāvaṇa, heftig erregt, im Kampf einander in der Pfeildunkelheit nicht mehr wahr.

Wort für Wort
tataḥ anyonyan susanrabdhau
dann einander, heftig erregt
ubhau tau rāmarāvaṇau
die beiden, Rāma und Rāvaṇa
śarāndhakāre samare
in der Pfeildunkelheit im Kampf
na upālakṣayatān tadā
nahmen sie da nicht wahr

tataḥ krodhasamāviṣṭo rāmo daśarathātmajaḥ | uvāca rāvaṇan vīraḥ prahasya paruṣaṃ vacaḥ ||

Da, von Zorn erfüllt, sprach der Held Rāma, der Sohn des Daśaratha, lachend hart zu Rāvaṇa folgendes Wort:

Wort für Wort
tataḥ krodhasamāviṣṭaḥ
da, von Zorn erfüllt
rāmaḥ daśarathātmajaḥ
Rāma, der Sohn des Daśaratha
uvāca rāvaṇan vīraḥ
sprach zu Rāvaṇa, der Held
prahasya paruṣaṃ vacaḥ
lachend ein hartes Wort

mama bhāryā janasthānādajñānādrākṣasādhama | hṛtā te vivaśā yasmāttasmāttvaṃ nāsi vīryavān ||

'Meine Gattin hast du, niedrigster der Rākṣasas, aus Janasthāna hinweggeführt, während sie ohne Gewalt war, und aus Unwissenheit; deshalb bist du nicht kraftvoll.'

Wort für Wort
mama bhāryā janasthānāt
meine Gattin, aus Janasthāna
ajñānāt rākṣasādhama
aus Unwissenheit, niedrigster der Rākṣasas
hṛtā te vivaśā
von dir entführt, hilflos
yasmāt tasmāt tvaṃ na asi vīryavān
deshalb bist du nicht kraftvoll

mayā virahitān dīnān vartamānāṃ mahāvane | vaidehīṃ prasabhan hṛtvā śūroahamiti manyase ||

'Von mir getrennt, elend, im großen Wald weilend, hast du Vaidehī mit Gewalt entführt und hältst dich für einen Helden.'

Wort für Wort
mayā virahitān dīnān
von mir getrennt, elend
vartamānāṃ mahāvane
im großen Wald weilend
vaidehīṃ prasabhan hṛtvā
Vaidehī mit Gewalt entführend
śūraḥ aham iti manyase
hältst du dich für einen Helden

strīṣu śūra vināthāsu paradārābhimarśake | kṛtvā kāpuruṣan karma śūroahamiti manyase ||

'O Held gegenüber schutzlosen Frauen, du Schänder fremder Gattinnen, nachdem du eine feige Tat begangen hast, hältst du dich für einen Helden!'

Wort für Wort
strīṣu śūra vināthāsu
o Held gegenüber schutzlosen Frauen
paradārābhimarśake
du Schänder fremder Gattinnen
kṛtvā kāpuruṣan karma
eine feige Tat begangen habend
śūraḥ aham iti manyase
hältst du dich für einen Helden

bhinnamaryāda nirlajja cāritreṣvanavasthita | darpānmṛtyumupādāya śūroahamiti manyase ||

'Du Grenzenüberschreiter, Schamloser, in deinem Wandel Unbeständiger, der du aus Hochmut den Tod auf dich genommen hast, hältst dich für einen Helden.'

Wort für Wort
bhinnamaryāda nirlajja
o Grenzenüberschreiter, Schamloser
cāritreṣu anavasthita
im Wandel Unbeständiger
darpāt mṛtyum upādāya
aus Hochmut den Tod auf dich nehmend
śūraḥ aham iti manyase
hältst du dich für einen Helden

śūreṇa dhanadabhrātrā balaiḥ samuditena ca | ślāghanīyan yaśasyan ca kṛtaṃ karma mahattvayā ||

'Eine wahrlich rühmenswerte und ruhmreiche Großtat hast du vollbracht, du Held, Bruder des Kuvera, mit versammelten Heerscharen!'

Wort für Wort
śūreṇa dhanadabhrātrā
von dir, dem Helden, dem Bruder des Kuvera
balaiḥ samuditena ca
und mit versammelten Heerscharen
ślāghanīyan yaśasyan ca
eine rühmenswerte und ruhmreiche
kṛtaṃ karma mahat tvayā
große Tat wurde von dir vollbracht

utsekenābhipannasya garhitasyāhitasya ca | karmaṇaḥ prāpnuhīdānīn tasyādya sumahatphalam ||

'Empfange nun die überaus große Frucht jener aus Überheblichkeit begangenen, verwerflichen und schädlichen Tat!'

Wort für Wort
utsekena abhipannasya
der aus Überheblichkeit begangenen
garhitasya ahitasya ca
verwerflichen und schädlichen
karmaṇaḥ prāpnuhi idānīn
dieser Tat empfange nun
tasya adya sumahat phalam
heute die überaus große Frucht

śūro.ahamiti cātmānamavagacchasi durmate | naiva lajjāsti te sītān coravadvyapakarṣataḥ ||

'Du hältst dich selbst für einen Helden, du Übelgesinnter, doch du empfindest keine Scham, Sītā wie ein Dieb fortgeschleppt zu haben.'

Wort für Wort
śūraḥ aham iti ca ātmānam
dich selbst für einen Helden
avagacchasi durmate
hältst du, Übelgesinnter
na eva lajjā asti te
keine Scham hast du
sītān coravat vyapakarṣataḥ
Sītā wie ein Dieb fortgeschleppt habend

yadi matsaṃnidhau sītā dharṣitā syāttvayā balāt | bhrātaran tu kharaṃ paśyestadā matsāyakairhataḥ ||

'Hättest du Sītā in meiner Gegenwart mit Gewalt geschändet, dann sähest du jetzt, von meinen Pfeilen getötet, deinen Bruder Khara wieder.'

Wort für Wort
yadi matsaṃnidhau sītā
wenn in meiner Gegenwart Sītā
dharṣitā syāt tvayā balāt
von dir mit Gewalt geschändet worden wäre
bhrātaran tu kharaṃ paśyeḥ
deinen Bruder Khara sähest du
tadā matsāyakaiḥ hataḥ
dann, von meinen Pfeilen getötet

diṣṭyāsi mama duṣṭātmaṃścakṣurviṣayamāgataḥ | adya tvān sāyakaistīkṣṇairnayāmi yamasādanam ||

'Zum Glück bist du, Bösgesinnter, in meinen Blickbereich gekommen; heute schicke ich dich mit scharfen Pfeilen in Yamas Behausung.'

Wort für Wort
diṣṭyā asi mama duṣṭātman
zum Glück bist du, Bösgesinnter
cakṣurviṣayam āgataḥ
in meinen Blickbereich gekommen
adya tvān sāyakaiḥ tīkṣṇaiḥ
heute dich mit scharfen Pfeilen
nayāmi yamasādanam
schicke ich in Yamas Behausung

adya te maccharaiśchinnan śiro jvalitakuṇḍalam | kravyādā vyapakarṣantu vikīrṇan raṇapānsuṣu ||

'Heute mögen fleischfressende Tiere dein von meinen Pfeilen abgeschlagenes, mit leuchtenden Ohrringen geschmücktes Haupt fortschleifen, hingestreut in den Sand des Schlachtfelds.'

Wort für Wort
adya te maccharaiḥ chinnan śiraḥ
heute dein von meinen Pfeilen abgeschlagenes Haupt
jvalitakuṇḍalam
mit leuchtenden Ohrringen
kravyādāḥ vyapakarṣantu
mögen fleischfressende Tiere fortschleifen
vikīrṇan raṇapāṃsuṣu
hingestreut im Sand des Schlachtfelds

nipatyorasi gṛdhrāste kṣitau kṣiptasya rāvaṇa | pibantu rudhiran tarṣādbāṇaśalyāntarothitam ||

'Auf deine Brust niederfallend, o Rāvaṇa, wenn du zu Boden geschleudert bist, mögen die Geier gierig das Blut trinken, das zwischen den Pfeilspitzen hervorquillt.'

Wort für Wort
nipatya urasi gṛdhrāḥ te
auf deine Brust niederfallend, die Geier
kṣitau kṣiptasya rāvaṇa
wenn du zu Boden geschleudert bist, o Rāvaṇa
pibantu rudhiran tarṣāt
mögen gierig das Blut trinken
bāṇaśalyāntara utthitam
das zwischen den Pfeilspitzen hervorquillt

adya madbāṇābhinnasya gatāsoḥ patitasya te | karṣantvantrāṇi patagā garutmanta ivoragān ||

'Heute mögen die Vögel deine Eingeweide fortschleifen, wenn du, von meinen Pfeilen durchbohrt, leblos gefallen bist, wie Garuḍa-Vögel Schlangen.'

Wort für Wort
adya madbāṇābhinnasya
heute des von meinen Pfeilen durchbohrten
gatāsoḥ patitasya te
des leblosen, gefallenen dich
karṣantu antrāṇi patagāḥ
mögen die Vögel die Eingeweide fortschleifen
garutmantaḥ iva uragān
wie Garuḍa-Vögel Schlangen

ityevan sa vadanvīro rāmaḥ śatrunibarhaṇaḥ | rākṣasendran samīpasthaṃ śaravarṣairavākirat ||

So sprechend, überschüttete der Held Rāma, der Feindevernichter, den nahestehenden Rākṣasa-Herrn mit Pfeilregen.

Wort für Wort
iti evan sa vadan vīraḥ
so sprechend, er, der Held
rāmaḥ śatrunibarhaṇaḥ
Rāma, der Feindevernichter
rākṣasendran samīpasthaṃ
den nahestehenden Rākṣasa-Herrn
śaravarṣaiḥ avākirat
überschüttete er mit Pfeilregen

babhūva dviguṇan vīryaṃ balaṃ harṣaśca sanyuge | rāmasyāstrabalan caiva śatrornidhanakāṅkṣiṇaḥ ||

Rāmas Kraft, Stärke und Freude im Kampf sowie die Macht seiner Waffen verdoppelten sich, da er den Untergang des Feindes ersehnte.

Wort für Wort
babhūva dviguṇan vīryaṃ
es verdoppelte sich die Kraft
balaṃ harṣaḥ ca sanyuge
die Stärke und die Freude im Kampf
rāmasya astrabalan ca eva
und auch Rāmas Waffenmacht
śatroḥ nidhanakāṅkṣiṇaḥ
des den Untergang des Feindes Ersehnenden

prādurbabhūvurastrāṇi sarvāṇi viditātmanaḥ | praharṣācca mahātejāḥ śīghrahastataroabhavat ||

Alle Waffen erschienen ihm, dem in ihrem Wesen Kundigen; und aus Freude wurde der Glutvolle noch schnellhändiger.

Wort für Wort
prādurbabhūvuḥ astrāṇi sarvāṇi
alle Waffen erschienen
viditātmanaḥ
dem, der ihr Wesen kannte
praharṣāt ca mahātejāḥ
und aus Freude, der Glutvolle
śīghrahastataraḥ abhavat
wurde noch schnellhändiger

śubhānyetāni cihnāni vijñāyātmagatāni saḥ | bhūya evārdayadrāmo rāvaṇan rākṣasāntakṛt ||

Diese günstigen Vorzeichen an sich selbst erkennend, bedrängte Rāma, der Vernichter der Rākṣasas, Rāvaṇa noch mehr.

Wort für Wort
śubhāni etāni cihnāni
diese günstigen Vorzeichen
vijñāya ātmagatāni saḥ
an sich selbst erkennend, er
bhūyaḥ eva ārdayat rāmaḥ
bedrängte noch mehr Rāma
rāvaṇan rākṣasāntakṛt
Rāvaṇa, der Vernichter der Rākṣasas

harīṇān cāśmanikaraiḥ śaravarṣaiśca rāghavāt | hanyamāno daśagrīvo vighūrṇahṛdayoabhavat ||

Von den Affen mit Felsstücken und von dem Rāghava mit Pfeilregen geschlagen, wurde dem Zehnhalsigen schwindelig zumute.

Wort für Wort
harīṇān ca aśmanikaraiḥ
und von den Affen mit Felsstücken
śaravarṣaiḥ ca rāghavāt
und von dem Rāghava mit Pfeilregen
hanyamānaḥ daśagrīvaḥ
der geschlagene Zehnhalsige
vighūrṇahṛdayaḥ abhavat
wurde schwindelig zumute

yadā ca śastraṃ nārebhe na vyakarṣaccharāsanam | nāsya pratyakarodvīryan viklavenāntarātmanā ||

Und als er keine Waffe mehr ergriff, den Bogen nicht mehr spannte, da entfaltete sein Inneres, von Verwirrung befallen, keine Kraft mehr.

Wort für Wort
yadā ca śastraṃ na ārebhe
und als er keine Waffe mehr ergriff
na vyakarṣat śarāsanam
den Bogen nicht mehr spannte
na asya pratyakarot vīryan
entfaltete er keine Kraft
viklavena antarātmanā
mit von Verwirrung befallenem Inneren

kṣiptāścāpi śarāstena śastrāṇi vividhāni ca | na raṇārthāya vartante mṛtyukāleabhivartataḥ ||

Auch die von ihm geschleuderten Pfeile und die mancherlei Waffen dienten nicht mehr dem Kampfziel, da die Todeszeit nahte.

Wort für Wort
kṣiptāḥ ca api śarāḥ tena
und auch die von ihm geschleuderten Pfeile
śastrāṇi vividhāni ca
und die mancherlei Waffen
na raṇārthāya vartante
dienten nicht mehr dem Kampfziel
mṛtyukāle abhivartataḥ
da die Todeszeit heranrückte

sūtastu rathanetāsya tadavasthaṃ nirīkṣya tam | śanairyuddhādasambhānto rathan tasyāpavāhayat ||

Der Wagenlenker aber, sein Rosseführer, ihn in diesem Zustand sehend, lenkte, ohne Verwirrung, den Wagen langsam aus der Schlacht hinweg.

Wort für Wort
sūtaḥ tu rathanetā asya
der Wagenlenker aber, sein Rosseführer
tadavasthaṃ nirīkṣya tam
ihn in diesem Zustand erblickend
śanaiḥ yuddhāt asambhāntaḥ
langsam, ohne Verwirrung, aus der Schlacht
rathan tasya apavāhayat
lenkte er dessen Wagen hinweg

rathaṃ ca tasyātha javena sārathi | rnivārya bhīmaṃ jaladasvanaṃ tadā | jagāma bhītyā samarānmahīpatiṃ | nirastavīryaṃ patitaṃ samīkhya ||

Und dann, den fürchterlichen, wolkendonnergleich tönenden Wagen mit Schwung zurückhaltend, entfernte sich der Wagenlenker aus Furcht aus dem Kampf, da er den Herrscher, seiner Kraft beraubt und gefallen, erblickte.

Wort für Wort
rathaṃ ca tasya atha javena
und dann dessen Wagen mit Schwung
sārathiḥ nivārya
der Wagenlenker zurückhaltend
bhīmaṃ jaladasvanaṃ tadā
den fürchterlichen, wolkendonnergleich tönenden
jagāma bhītyā samarāt
entfernte sich aus Furcht aus dem Kampf
mahīpatiṃ nirastavīryaṃ
den Herrscher, seiner Kraft beraubt
patitaṃ samīkṣya
gefallen erblickend

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