Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Yuddhakāṇḍa

Sarga 11: Rāvaṇasya Sabhā Praveśaḥ Rāvaṇas Einzug in die Versammlung

sa babhuva kṛśo rājā maithilīkāmamohitaḥ | asanmānācca suhṛdām pāpaḥ pāpena karmaṇāḥ |

Jener König wurde abgemagert, von Begierde nach Maithilī verblendet; missachtete die Freunde, der Bösgesinnte, durch seine böse Tat.

Wort für Wort
sa babhuva kṛśo rājā
jener König wurde abgemagert
maithilīkāmamohitaḥ
von Begierde nach Maithilī verblendet
asanmānācca suhṛdām
und missachtete die Freunde
pāpaḥ pāpena karmaṇāḥ
der Bösgesinnte, durch böse Tat

atītasamaye kāle tasminve yudhi rāvaṇaḥ | amātyaiśca suhṛdbhiśca prāptakālamamanyata |

Als jene Zeit für den Kampf vergangen war, hielt Rāvaṇa, zusammen mit seinen Ministern und Freunden, die Zeit für gekommen.

Wort für Wort
atītasamaye kāle
als jene Zeit vergangen war
tasminve yudhi rāvaṇaḥ
für den Kampf, Rāvaṇa
amātyaiśca suhṛdbhiśca
zusammen mit Ministern und Freunden
prāptakālamamanyata
hielt er die Zeit für gekommen

sa hemajālavitatam maṇividrumabhūṣitam | upagamya vinītāśvamāruroha mahārtham |

Er nahte sich dem mit goldenem Netzwerk bespannten, mit Juwelen und Korallen geschmückten, mit wohlgezähmten Rossen bespannten, prächtigen Wagen und bestieg ihn.

Wort für Wort
sa hemajālavitatam
er, dem mit goldenem Netzwerk bespannten
maṇividrumabhūṣitam
mit Juwelen und Korallen geschmückten
upagamya vinītāśvam
sich nahend, mit wohlgezähmten Rossen
āruroha mahārtham
bestieg er den prächtigen

tamāsthāya rathaśreṣṭho mahāmeghasamasvanam | prayayau rakṣasām śreṣṭho daśagrīvaḥ sabhām prati |

Jenen vorzüglichen, wie eine gewaltige Wolke tönenden Wagen besteigend, zog der Beste der Rākṣasas, der Zehnhalsige, zur Versammlungshalle.

Wort für Wort
tamāsthāya rathaśreṣṭho
jenen vorzüglichen Wagen besteigend
mahāmeghasamasvanam
wie eine gewaltige Wolke tönenden
prayayau rakṣasām śreṣṭho
zog der Beste der Rākṣasas
daśagrīvaḥ sabhām prati
der Zehnhalsige zur Versammlungshalle

asicarmadharā yodhāḥ sarvāyudhadharāstataḥ | rākṣasā rākṣasendrasya purastātsampratasthire |

Schwerter und Schilde tragende Krieger, alle Waffen tragende, jene Rākṣasas zogen dann vor dem Herrn der Rākṣasas her.

Wort für Wort
asicarmadharā yodhāḥ
Schwerter und Schilde tragende Krieger
sarvāyudhadharāstataḥ
alle Waffen tragende dann
rākṣasā rākṣasendrasya
die Rākṣasas des Herrn der Rākṣasas
purastātsampratasthire
zogen vor ihm her

nānāvikṛtaveṣāśca nānābhūṣaṇabhūṣitāḥ | pārśvataḥ pṛṣṭhataścainam parivārya yayustadā |

Mit mancherlei seltsamer Kleidung, mit mancherlei Schmuck geschmückt, umgaben sie ihn zur Seite und dahinter und zogen so.

Wort für Wort
nānāvikṛtaveṣāśca
mit mancherlei seltsamer Kleidung
nānābhūṣaṇabhūṣitāḥ
mit mancherlei Schmuck geschmückt
pārśvataḥ pṛṣṭhataścainam
zur Seite und dahinter ihn
parivārya yayustadā
umgebend zogen sie so

rathaiścātirathā śīghram mataiśca varavāraṇaiḥ | amātpeturdaśagrīvamākrīḍadbhiśca vājibhiḥ |

Mit Streitwagen kamen rasch die Wagenkämpfer heran, und mit berauschten, vorzüglichen Elefanten, und mit spielenden Rossen, zum Zehnhalsigen.

Wort für Wort
rathaiścātirathā śīghram
mit Streitwagen rasch die Wagenkämpfer
mataiśca varavāraṇaiḥ
und mit berauschten, vorzüglichen Elefanten
amātpeturdaśagrīvam
kamen zum Zehnhalsigen heran
ākrīḍadbhiśca vājibhiḥ
und mit spielenden Rossen

gadāparighahastāśca śaktitomarapāṇayaḥ | paraśvathadharāścānye tathānye śūlapāṇayaḥ |

Manche hatten Keulen und Barren in den Händen, manche Speere und Wurfspieße; andere trugen Beile, wieder andere Dreizacke in den Händen.

Wort für Wort
gadāparighahastāśca
Keulen und Barren in den Händen
śaktitomarapāṇayaḥ
Speere und Wurfspieße in den Händen
paraśvathadharāścānye
andere trugen Beile
tathānye śūlapāṇayaḥ
und andere Dreizacke in den Händen

tatastūryasahasrāṇām samjajñe niḥsvano mahān | tumulaḥ śaṅkhaśabdaśca sabhām gaccati ravaṇe |

Dann erhob sich gewaltiges Getöse von tausend Musikinstrumenten, und tosender Muschelhornklang, während Rāvaṇa zur Versammlungshalle zog.

Wort für Wort
tatastūryasahasrāṇām
dann von tausend Musikinstrumenten
samjajñe niḥsvano mahān
erhob sich gewaltiges Getöse
tumulaḥ śaṅkhaśabdaśca
und tosender Muschelhornklang
sabhām gaccati ravaṇe
während Rāvaṇa zur Halle zog

sa nemighoṣeṇa mahānsahasābhininādayan | rājamārgam śriyā juṣṭam pratipede mahārathaḥ |

Er, mit dem gewaltigen Rauschen der Radfelgen plötzlich alles erdröhnen lassend, gelangte, der große Wagenkämpfer, auf die von Pracht erfüllte Königsstraße.

Wort für Wort
sa nemighoṣeṇa mahān
er, mit dem gewaltigen Rauschen der Radfelgen
sahasābhininādayan
plötzlich alles erdröhnen lassend
rājamārgam śriyā juṣṭam
auf die von Pracht erfüllte Königsstraße
pratipede mahārathaḥ
gelangte der große Wagenkämpfer

vimalam cātapatram ca pagṛhītamaśobhata | pāṇḍuram rākṣasendrasya pūrṇastāradhipo yathā |

Der makellose, über ihm gehaltene Sonnenschirm des Herrn der Rākṣasas erstrahlte weiß, wie der volle Mond, der Herr der Sterne.

Wort für Wort
vimalam cātapatram ca
der makellose Sonnenschirm
pagṛhītamaśobhata
über ihm gehalten, erstrahlte
pāṇḍuram rākṣasendrasya
weiß, des Herrn der Rākṣasas
pūrṇastāradhipo yathā
wie der volle Mond, der Herr der Sterne

hemañjarigarbhe ca śuddhasphaṭikavigrahe | cāmaravyajane tasya rejatuḥ savyadakṣiṇe |

Mit goldenen Griffen und aus reinem Kristall gefertigt, erstrahlten die beiden Wedelfächer zu seiner Linken und Rechten.

Wort für Wort
hemañjarigarbhe ca
mit goldenen Griffen
śuddhasphaṭikavigrahe
aus reinem Kristall gefertigt
cāmaravyajane tasya
seine beiden Wedelfächer
rejatuḥ savyadakṣiṇe
erstrahlten zur Linken und Rechten

te kṛtāñjalayaḥ sarve rathastham pṛthivīsthitāḥ | rākṣsā rākṣasaśreṣṭham śirobhistam vavandire |

Alle jene Rākṣasas, auf der Erde stehend, die Hände zum Añjali gefaltet, verneigten sich mit dem Haupt vor ihm, dem Besten der Rākṣasas, im Wagen Sitzenden.

Wort für Wort
te kṛtāñjalayaḥ sarve
alle jene, die Hände zum Añjali gefaltet
rathastham pṛthivīsthitāḥ
vor dem im Wagen Sitzenden, auf der Erde stehend
rākṣsā rākṣasaśreṣṭham
die Rākṣasas vor dem Besten der Rākṣasas
śirobhistam vavandire
verneigten sich mit dem Haupt vor ihm

rākṣanaiḥ stūyamānaḥ san jayāśīrbhirariṃdamaḥ | asasāda mahātejāḥ sabhām viracitām tadā |

Von den Rākṣasas mit Siegeswünschen gepriesen, erreichte der Bezwinger der Feinde, der hochglänzende, dann die wohlausgestattete Versammlungshalle.

Wort für Wort
rākṣanaiḥ stūyamānaḥ san
von den Rākṣasas gepriesen
jayāśīrbhirariṃdamaḥ
mit Siegeswünschen, der Bezwinger der Feinde
asasāda mahātejāḥ
erreichte der Hochglänzende
sabhām viracitām tadā
die wohlausgestattete Halle dann

suvarṇarajatāstīrṇām viśuddhasphaṭikāntarām | virājamāno vapuṣā rukmapaṭṭottaraccadām |

Mit Gold und Silber ausgelegt, in ihrem Innern von reinem Kristall, mit goldbestickten Decken versehen - er erstrahlte mit seiner Gestalt.

Wort für Wort
suvarṇarajatāstīrṇām
mit Gold und Silber ausgelegt
viśuddhasphaṭikāntarām
in ihrem Innern von reinem Kristall
virājamāno vapuṣā
er erstrahlte mit seiner Gestalt
rukmapaṭṭottaraccadām
mit goldbestickten Decken versehen

tām piśācaśataiḥ ṣaḍbhirabhiguptām sadāprabhām | praviveśa mahātejāḥ sukṛtām viśvakarmaṇā |

Jene, von sechshundert Piśācas bewacht, stets glänzend, betrat der Hochglänzende, die von Viśvakarman kunstvoll erbaute.

Wort für Wort
tām piśācaśataiḥ ṣaḍbhirabhiguptām
jene, von sechshundert Piśācas bewacht
sadāprabhām
stets glänzend
praviveśa mahātejāḥ
betrat der Hochglänzende
sukṛtām viśvakarmaṇā
die von Viśvakarman kunstvoll erbaute

tasyām sa vaidūryamayam priyākājinasamvṛtam | mahatsopāśrayam bheje rāvaṇaḥ paramāsanam |

In ihr nahm Rāvaṇa den höchsten Sitz aus Beryll ein, mit dem Fell einer Priyaka-Antilope bedeckt, gewaltig, mit einer Lehne versehen.

Wort für Wort
tasyām sa vaidūryamayam
in ihr den aus Beryll gefertigten
priyākājinasamvṛtam
mit dem Fell einer Priyaka-Antilope bedeckt
mahatsopāśrayam bheje
nahm den gewaltigen, mit Lehne versehenen ein
rāvaṇaḥ paramāsanam
Rāvaṇa, den höchsten Sitz

tataḥ śaśāseśvaravaddūtān laghuparākramān | samānayata me kṣipramihaitān rākṣasāniti |

Dann befahl er, wie ein Herrscher, den geschwind tapferen Boten: 'Bringt mir rasch diese Rākṣasas hierher.'

Wort für Wort
tataḥ śaśāseśvaravat
dann befahl er, wie ein Herrscher
dūtān laghuparākramān
den geschwind tapferen Boten
samānayata me kṣipram
bringt mir rasch
ihaitān rākṣasāniti
hierher diese Rākṣasas, so

rākṣasāstadvacaḥ śrutvā laṅkāyām paricakramuḥ | anugehamavasthaya vihāraśayaneṣu ca | udyāneṣu ca rakkṣaṃsi codayanto hyabhītavat |

Die Rākṣasas, jenes Wort vernehmend, durchstreiften Laṅkā, gingen von Haus zu Haus und trieben, ohne Furcht, die Rākṣasas in den Vergnügungsstätten, Schlafgemächern und Gärten an.

Wort für Wort
rākṣasāstadvacaḥ śrutvā
die Rākṣasas, jenes Wort vernehmend
laṅkāyām paricakramuḥ
durchstreiften Laṅkā
anugehamavasthaya
von Haus zu Haus gehend
vihāraśayaneṣu ca
in Vergnügungsstätten und Schlafgemächern
udyāneṣu ca rakkṣaṃsi
und in den Gärten die Rākṣasas
codayanto hyabhītavat
trieben sie an, ohne Furcht

te rathān rucirāneke dṛptāneke dṛḍhān hayān | nāganeke.adhiruruhurjagmuścaike padātayaḥ |

Manche von ihnen bestiegen prächtige Wagen, manche übermütige, feste Rosse, manche Elefanten, wieder andere gingen zu Fuß.

Wort für Wort
te rathān rucirāneke
manche von ihnen prächtige Wagen
dṛptāneke dṛḍhān hayān
manche übermütige, feste Rosse
nāganeke.adhiruruhur
manche Elefanten bestiegen sie
jagmuścaike padātayaḥ
wieder andere gingen zu Fuß

sā purī paramākīrṇā rathakuñjaravājibhiḥ | sampatadbhirviruruce garutmadcirivāmabaram |

Jene Stadt, überaus gedrängt voll von eilenden Wagen, Elefanten und Rossen, erglänzte wie der Himmel mit fliegenden Vögeln.

Wort für Wort
sā purī paramākīrṇā
jene Stadt, überaus gedrängt voll
rathakuñjaravājibhiḥ
von Wagen, Elefanten und Rossen
sampatadbhirviruruce
eilenden, erglänzte sie
garutmadcirivāmabaram
wie der Himmel mit Vögeln

te vāhanānyavasthāpya yānāni vividhāni ca | sabhām padbhiḥ praviviśuḥ simhā giriguhāmiva |

Jene, ihre Reit- und Fahrzeuge aller Art absetzend, betraten die Halle zu Fuß, wie Löwen eine Bergeshöhle.

Wort für Wort
te vāhanānyavasthāpya
jene, ihre Reit-
yānāni vividhāni ca
und Fahrzeuge aller Art absetzend
sabhām padbhiḥ praviviśuḥ
betraten die Halle zu Fuß
simhā giriguhāmiva
wie Löwen eine Bergeshöhle

rājñḥ pādau gṛhītvā tu rājñā te pratipūjitāḥ | pīṭheṣvanye bṛsīṣvanye bhūmau kecidupāviśan |

Nachdem sie die Füße des Königs berührt hatten, von ihm geehrt, setzten sich manche auf Sitze, manche auf Polster, manche auf den Boden.

Wort für Wort
rājñḥ pādau gṛhītvā tu
nachdem sie die Füße des Königs berührt hatten
rājñā te pratipūjitāḥ
von ihm, dem König, geehrt
pīṭheṣvanye bṛsīṣvanye
manche auf Sitze, manche auf Polster
bhūmau kecidupāviśan
manche setzten sich auf den Boden

te sametya sabhāyām vai rākṣasā rājaśāsanāt | yathārhamupatasthuste rāvaṇam rākṣasādhipam |

Jene Rākṣasas, in der Versammlungshalle auf Befehl des Königs zusammengekommen, warteten geziemend Rāvaṇa auf, dem Herrn der Rākṣasas.

Wort für Wort
te sametya sabhāyām vai
jene, in der Halle zusammengekommen
rākṣasā rājaśāsanāt
die Rākṣasas, auf Befehl des Königs
yathārhamupatasthuste
warteten geziemend auf
rāvaṇam rākṣasādhipam
Rāvaṇa, den Herrn der Rākṣasas

mantriṇaśca yathāmukhyā niścitārtheṣu paṇḍitāḥ | amātyāśca guṇopetāḥ sarvajñā buddhidarśanāḥ |

Und die Minister, an der Spitze die Vornehmsten, gelehrt in klaren Sachverhalten, und die mit Vorzügen begabten Räte, allwissend, von einsichtsvollem Verstand,

Wort für Wort
mantriṇaśca yathāmukhyā
und die Minister, an der Spitze die Vornehmsten
niścitārtheṣu paṇḍitāḥ
gelehrt in klaren Sachverhalten
amātyāśca guṇopetāḥ
und die Räte, mit Vorzügen begabt
sarvajñā buddhidarśanāḥ
allwissend, von einsichtsvollem Verstand

samīyustatra śataśaḥ śūrāśca bahavastathā | sabhāyām hemavarṇāyām sarvārthasya sukhāya vai |

kamen dort zu Hunderten zusammen, und viele Helden ebenso, in der goldfarbenen Halle, zum Wohle aller Angelegenheiten.

Wort für Wort
samīyustatra śataśaḥ
kamen dort zu Hunderten zusammen
śūrāśca bahavastathā
und viele Helden ebenso
sabhāyām hemavarṇāyām
in der goldfarbenen Halle
sarvārthasya sukhāya vai
zum Wohle aller Angelegenheiten

tato mahātmā vipulam suyugyam | ratham varam hemavicitritāṅgam | śubham samāsthāya yayau yaśasvī | vibhīṣaṇaḥ saṃsadamagrajasya |

Dann bestieg der hochgesinnte, ruhmreiche Vibhīṣaṇa einen weiten, wohlbespannten, vorzüglichen, mit Gold reich verzierten, prächtigen Wagen und begab sich zur Versammlung des älteren Bruders.

Wort für Wort
tato mahātmā vipulam suyugyam
dann der hochgesinnte, weiten, wohlbespannten
ratham varam hemavicitritāṅgam
vorzüglichen, mit Gold reich verzierten Wagen
śubham samāsthāya yayau yaśasvī
den prächtigen bestieg der ruhmreiche und begab sich
vibhīṣaṇaḥ saṃsadamagrajasya
Vibhīṣaṇa zur Versammlung des älteren Bruders

sa pūrvajāyāvarajaḥ śaśaṃsa | nā mātha paścāccaraṇau vavande | śukaḥ prahastaśca tathaiva tebhyo | dadau yathārham pR^thagāsanāni |

Er, der jüngere Bruder, entbot dem älteren Bruder Ehrerbietung und verneigte sich sodann vor dessen Füßen; Śuka und Prahasta ebenso; ihnen gab man geziemend je einzelne Sitze.

Wort für Wort
sa pūrvajāyāvarajaḥ śaśaṃsa
er, der jüngere Bruder, entbot dem älteren
nā mātha paścāccaraṇau vavande
Ehrerbietung, und verneigte sich sodann vor den Füßen
śukaḥ prahastaśca tathaiva tebhyo
Śuka und Prahasta ebenso, ihnen
dadau yathārham pR^thagāsanāni
gab man geziemend je einzelne Sitze

suvarṇanānāmaṇibhuṣaṇānām | suvāsasām saṃsadi rākṣasānām | teṣām parārthyagurucandanānām | srajām ca gandhāḥ pravavuḥ samantāt |

Von den mit Gold und mancherlei Juwelen geschmückten, wohlgekleideten Rākṣasas in der Versammlung, und von den Düften ihrer kostbaren Aloe- und Sandelholz-Girlanden wehte der Duft ringsum.

Wort für Wort
suvarṇanānāmaṇibhuṣaṇānām
der mit Gold und mancherlei Juwelen geschmückten
suvāsasām saṃsadi rākṣasānām
wohlgekleideten Rākṣasas in der Versammlung
teṣām parārthyagurucandanānām
von deren kostbaren Aloe- und Sandelholz-
srajām ca gandhāḥ pravavuḥ samantāt
Girlanden wehte der Duft ringsum

na cukruśurnānṛtamāha kaści | tsabhāsado nāpi jajalpuruccaiḥ | saṃsiddhārthaḥ sarva evogravīryā | bhartuḥ sarve dadṛśuścānanam te |

Keiner schrie, keiner sprach Unwahres, keiner der Versammlungsteilnehmer schwatzte laut; sie alle, von grimmiger Tapferkeit, ihres Ziels gewiss, blickten alle auf das Antlitz ihres Herrn.

Wort für Wort
na cukruśurnānṛtamāha kaści
keiner schrie, keiner sprach Unwahres
tsabhāsado nāpi jajalpuruccaiḥ
keiner der Versammlungsteilnehmer schwatzte laut
saṃsiddhārthaḥ sarva evogravīryā
alle, von grimmiger Tapferkeit, ihres Ziels gewiss
bhartuḥ sarve dadṛśuścānanam te
sie alle blickten auf das Antlitz ihres Herrn

sa rāvaṇaḥ śastrabhṛtām manasvinām | mahābalānām samitau manasvī | tapyām sabhāyām prabhayā cakāśe | madhye vasūnāmiva vajrahastaḥ |

Jener Rāvaṇa, der Weise, inmitten der waffentragenden, hochgesinnten, gewaltig Starken versammelt, erstrahlte mit seinem Glanz in der glühenden Halle, wie der Blitzträger inmitten der Vasus.

Wort für Wort
sa rāvaṇaḥ śastrabhṛtām manasvinām
jener Rāvaṇa, unter den waffentragenden Hochgesinnten
mahābalānām samitau manasvī
der Weise, in der Versammlung der gewaltig Starken
tapyām sabhāyām prabhayā cakāśe
erstrahlte in der glühenden Halle mit seinem Glanz
madhye vasūnāmiva vajrahastaḥ
wie der Blitzträger inmitten der Vasus

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